Freilichtspiele Tecklenburg e. V.

Die Geschichte der Freilichtspiele Tecklenburg begann am 20. Juli 1924, als in der Burgruine Tecklenburg zum ersten Mal ein Schauspiel aufgeführt wurde: es war "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller. Damals noch "Deutsche Heimatspiele Tecklenburg" genannt, wurde das neue Freilichttheater auf der einzigartigen Naturbühne vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen. Bald wurde ein Vorstand gewählt und Ausschüsse für Spiel, Presse, Verkehr, Platz und Finanzen gebildet. 23 regionale Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft konnte man für die Unterstützung der Festspiele gewinnen.

Mittlerweile haben sich die Freilichtspiele Tecklenburg längst als angesagte  Spielstätte etabliert. Mehr noch: Sie genießen ein Renommee, das über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus geht. Der heutige Intendant Radulf Beuleke übernahm 1992 den Vereinsvorsitz und entwickelte die Festspiele künstlerisch und organisatorisch weiter. Bühne und Zuschauerraum wurden neu konzipiert und die Theaterarbeit professionalisiert. Inzwischen lockt das beliebte Sommerfestival Jahr für Jahr von Juni bis September rund 100.000 Besucher an. Nicht zuletzt auch dank der spektakulären Kulisse vor der Burg, die eine ganz besondere Atmosphäre entstehen lässt.

Neben den traditionellen Festspiel-Aufführungen finden in Deutschlands größtem Freilicht-Musiktheater auch immer wieder Galakonzerte mit namhaften Künstlern (z. B. René Kollo), Operngastspiele (Aida, Nabucco, Carmen, Der Troubadour, Die Zauberflöte etc.), Chorkonzerte und Eigenproduktionen statt. Herzstück sind aber die hochkarätigen Musical-Inszenierungen, für die die Freilichtspiele Tecklenburg schon mehrfach mit dem Da-Capo-Award ausgezeichnet wurden. Außerdem wurden sie in den Jahren 2014 und 2016 zur besten und beliebtesten "Open Air Produktion" in Deutschland gewählt.

Fotos: Freilichtspiele Tecklenburg, Heiner Schäffer, Stefan Grothus 

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