Weserbergland

Weserbergland

Mehrere geologisch zusammenhängende aber deutlich zu unterscheidende Mittelgebirgs- und Höhenzüge und einzelne Berge werden dem Weserbergland zugerechnet.

Im Weserbergland wurde eine eigene Architektur entwickelt. Zwischen 1520 und 1640 entstand hier nämlich mit der sogenannten Weserrenaissance eine große Häufung von Renaissancearchitektur. Überregional bekannt sind der Rattenfänger von Hameln, der aus Bodenwerder stammende Hieronymus von Münchhausen und der in Hannover Münden verstorbene Doktor Eisenbarth.

In der Region sind darüber hinaus manche Märchen der Brüder Grimm beheimatet, beispielsweise Schneewittchen, das in Alfeld spielen soll, oder Dornröschen, als dessen Schloss die Ruine Sababurg bei Hofgeismar gilt.

Von touristischer Bedeutung sind, neben historischen Städten wie Hameln, dem Naturpark Weserland Schaumburg-Hameln, der etwa 500 km lange Fernradweg Weserradweg entlang der Weser. Eine botanische Besonderheit sind die seltenen Süntelbuchen. Mit der Erlebniswelt Renaissance entsteht der weltweit erste dezentrale historische Themenpark, der in Hameln, Stadthagen, Bevern, Bückeburg, Höxter und Rinteln vor historischer Kulisse eine ganze Epoche durch Inszenierung zum Leben erweckt. Von Bedeutung ist auch der Motorrad-Tourismus. Das Weserbergland ist neben dem Harz ein beliebtes Motorrad-Revier im Norddeutschen Raum. Insbesondere der Köterberg, ist ein gern besuchter Motorrad-Treffpunkt mit herrlicher Rundumsicht bis zu 80 km. Zu erwähnen ist weiterhin das Motorrad-Museum in Wickensen sowie die Tonenburg in Höxter-Albaxen und das Agrartechnische Museum in Börry.

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