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Schloss Sigmaringen

Lech und Bodensee: Oberschwaben, wo es am schönsten ist

Oberschwaben bildet zwischen der Schwäbischen Alb, dem Bodensee und dem Lech ein Dreieck voller Sehenswürdigkeiten, schönen Landschaften und hübschen Städten. Hier gibt es viel zu sehen - von Barockbauten bis Fachwerkhäusern.

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Urlaub in Oberschwaben

Oberschwaben: Bäder, Barock und himmlische Entspannung

Das Top-Reiseziel der Deutschen? Die Heimat. So viele wunderschöne Flecken, die man noch nicht kennt. S`Schwobaländle zum Beispiel: Oberschwaben. Eine Welt des frischen Wiesendufts, der idyllischen Fachwerkstädtchen und sanften Drumlins, des prunkvollen Barocks und mooriger Wackelwälder, gesegnet mit traumhaften Wasserzielen (Bodensee, Donau) und himmlischen Rad- und Wanderwegen. Hier, im Süden Baden-Württembergs, zwischen Alb, Bodensee und den Alpen, liegt eine der reichsten und schönsten Kulturlandschaften.

Oberschwaben ist eine Reise voller Überraschungen. Fernab des Mainstreams und doch so nah. Das hügelige Land, das wie ein kleines Dreieck im Süden von Baden-Württemberg liegt, ist ein beschauliches Juwel in unserer hektischen Welt. Gern kokettieren die Oberschwaben, ihr Landstrich sei die nördlichste Provinz von Italien. Damit übertreiben sie nur ein ganz kleines bisschen: Durch das nahezu mediterrane Klima am Bodensee gedeihen hier Obst und Gemüse prächtig. Also Oroschen, Drauba, Beerla und Hopfa … Willkommen in der prall gefüllten Vorratskammer Württembergs!

Wo liegt Oberschwaben?

Ein „Unterschwaben“ gibt es gar nicht. Aber wo fängt Oberschwaben genau an, wo hört es auf? Ausführlich skizziert: zwischen Ulm im Norden, der Donau und der Schwäbischen Alb im Westen, eingegrenzt von Iller und Allgäu im Osten und Deutschlands größtem Binnensee im Süden, dem Bodensee. Oder kurz und knackig gesagt: Gemeint ist die Landschaft zwischen der Schwäbischen Alb und dem Bodensee. Sie ist geprägt von schmucken, altertümlichen Städtchen, noblen Schlössern, weitläufigen Moorgebieten, Seen, Wäldern und viel, viel Landwirtschaft.

Wander-Luschd in Oberschwaben

Extrem hoch hinaus geht’s nicht, dafür auf heilige Gipfel. Das Wahrzeichen Oberschwabens ist der Bussen (767 m) – der höchste Berg der Region, mit markanter weißer Wallfahrtskirche auf der Spitze. Hier oben, so sagen die Einheimischen, berühren sich Himmel und Erde. Dem Bussen werden magische Kräfte nachgesagt. Ob Kinderwünsche oder spirituelle Ekstase – der „heilige Berg Oberschwabens“ soll angeblich mithelfen. Auf jeden Fall wird der Wanderer mit einem grandiosen Panoramablick belohnt. Und in den umliegenden Gasthäusern erzählt man Ihnen bei einem Radler oder bei einem Viertele Wein gerne noch die Geschichte vom „Bussen-Kendle“...

Ebenso typisch und beliebt wie der heilige Schwabenberg sind die wildromantischen Moorlandschaften. Besonders beeindruckend ist ein Besuch des Federseemoores. Im größten zusammenhängenden Moorgebiet Südwestdeutschlands geht es für Besucher anderthalb Kilometer in die Moorlandschaft hinein. Vom Aussichtsturm schauen Sie über das gesamte Federseebecken bis zu den Alpen und auf der Aussichtsterrasse im See können Sie stimmungsvolle Sonnenuntergänge erleben. Mit etwas Glück schauen Sie auch Bibern bei der Arbeit zu. Unweit des Stegs am Federsee befindet sich ein weiteres Phänomen: der Wackelwald. Die Bäume stehen auf Moorboden, sodass bei jedem Schritt der weiche Boden federt, als würde man auf einem Wasserbett oder Wackelpudding laufen. Mit ein paar beherzten Sprüngen können Sie die umliegenden Bäume zum Vibrieren bringen. Der Wackelwaldpfad führt Sie vom Federseeparkplatz aus zu acht spannenden Stationen.

Wenn es im Land der Drumlins (sanfte Höhenrücken aus Moränenmaterial) längere Touren sein dürfen: Gleich fünf Premiumwanderwege laden zu strammen Wandertouren ein. Wäre etwas für einen echten Wanderurlaub. Aber man kann ja auch einfach nur ein Stückchen unter die Füße nehmen, sogar den berühmtesten Pilgerweg. Denn auch der Camino de Santiago verläuft durch die Ferienregion Oberschwaben-Allgäu. Als oberschwäbischer Jakobusweg führt er von Ulm aus über Biberach und Steinhausen nach Bad Waldsee und weiter über Weingarten, Ravensburg, Brochenzell und Markdorf nach Meersburg und Konstanz. Einfach immer entlang der berühmten gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund. Wandern in Oberschwaben – beide Daumen hoch!

Radfahren mit Genuss in Oberschwaben

Oberschwaben ist auch ein wahres Traumziel für Genussradler. Dort, wo sich nordöstlich des Bodensees die Hügel langsam gen Himmel strecken und den Übergang ins Allgäu bilden, steigt man unglaublich gern in den Sattel. Die voralpine Landschaft mit ihrem sanften Profil und einem Teppich aus Wäldern, Wiesen und Feldern bietet ideale Voraussetzungen. Auf über 500 Kilometern wurden bestens ausgeschilderte Routen ausgetüftelt, zwei Strecken bekamen vom ADFC die Auszeichnung als Qualitätsradfernweg: der Donau-Bodensee-Radweg und der Oberschwaben-Allgäu-Radweg. Hier passieren Sie historische Sehenswürdigkeiten, traditionellen Käsereien, tolle Museen wie das Spätzlemuseum im Moorheilbad Bad Waldsee und gemütliche Biergärten mit traumhaften Aussichten. Entdecken Sie außerdem prächtige Altstädte wie in Ravensburg, Sigmaringen, Biberach an der Riß und Wangen. Denn wie heißt es so schön: „In Wangen bleibt man hangen!“ Und noch ein Tipp: Genüssliches Radeln zwischen Kirchen und Kapellen verspricht der hügelige Landstrich Oberschwaben rund um Bad Waldsee. Mit der Moorbahn, die zwischen Aulendorf, Bad Waldsee und Bad Wurzach verkehrt, können Sie bequem eine Strecke radeln und zurück die Bahn nehmen. Super: Die Radmitnahme ist kostenfrei. Auch Touren wie die „Stadt-Land-Flüssle-Tour“ oder „Durch den Wald zur Schwäbischen Eisenbahn“ klingen nach einer perfekten Einladung zum Kennenlernen des idyllischen Landstrichs.

Oberschwäbischen Barockstraße: Putten, Prunk und Pracht

Oberschwaben war im 18. Jahrhundert eine Hochburg des Barocks. Die ganze Pracht an Kirchen, Schlössern und Klöstern mit ihren üppigen Formen und verschwenderischem Schmuck erleben Sie auf der „Oberschwäbischen Barockstraße“. Als eine der ältesten und beliebtesten Kultur- und Ferienstraßen Deutschlands (bereits 1966 eröffnet) zieht sie auf 860 Kilometern mit vier Routen und 55 barocken Erlebnisstationen in den Bann. Himmlischer Beistand geleitet Sie: Auf den Wegweisern lotst ein neckischer Engelskopf zum nächsten Prachtobjekt. Zum Beispiel zum Kloster Weingarten mit Deutschlands größter Barockbasilika, zum Kloster Wiblingen mit prunkvollem Bibliothekssaal, zur schönsten Dorfkirche der Welt in Steinhausen und zu den märchenhaften Schlössern in Salem, Tettnang und Meersburg. Zum Schwelgen schön ist auch die alljährliche „Barockwoche“, bei der ausgefallene Musik aus dem 18. Jahrhundert sowie Führungen und kulinarische Genüsse entlang der „Oberschwäbischen Barockstraße“ geboten werden. Putti wohin das Auge schaut – auf eine höhere „Engelsdichte“ treffen Sie nirgendwo in Deutschland.

Mittendrin in dieser barocken Welt haben wir Ihr persönliches Urlaubsidyll gefunden: das renommierte 4-Sterne-Romantikhotel Kleber Post in Bad Saulgau. Im hervorragenden Hotelrestaurant „Vinum“ wird Ihnen das Beste aus der mediterranen, asiatischen und französischen Küche aufgetischt. Das Highlight befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Dach: ein 250 Quadratmeter großer Wellnesskubus aus Glas mit finnischer Sauna, Biosauna, Whirlpool und Solarium. Spar mit! Reisen legt noch ein paar Joker dazu. Freuen Sie sich auf ein Genuss-Menü, einen 3-Stunden-Eintritt in die Sonnenhof-Therme und Kaffee und Kuchen. Danach kann es wieder losgehen in die wunderschöne Umgebung mit ihren barocken Krönchen.

Wellnesshotel Oberschwaben: Im Land des Schwarzens Goldes

Für Körper und Seele gibt es in Oberschwaben beste Möglichkeiten, sich verwöhnen zu lassen. So viele Heilbäder auf engem Raum. Eine aromatische Kräuterstempelmassage mit Blick ins Grüne oder ein wärmendes Bad im „Schwarzen Gold“ (Moor) – in Oberschwaben nutzt man die Geschenke aus der Natur. Neben Moor, Thermalwasser und Kneippschen Therapieanwendungen kommen auch moderne Programme nicht zu kurz. Entlang der rund 180 Kilometer langen Schwäbischen Bäderstraße können Sie sich rundum erquicken. Sie führt von Überlingen am Bodensee durch die Region Oberschwaben in Süd-Württemberg bis ins Allgäu in Bayerisch-Schwaben. Saunieren, Ayurveda, Qi-Gong, Massagen, Akupunktur, Aqua-Fitness, Beauty – was darf es noch sein? Vielleicht ein zauberhaftes Hotel in einem ganz besonderen Ort?

Kommen Sie nach Ottobeuren im Allgäu. Die prunkvolle Basilika ist weltberühmt und Teil der „Oberschwäbischen Barockstraße“. Noch heute leben 18 Mönche nach altbewährten Grundsätzen in dem dazugehörigen Kloster. Ein anderer Sohn des Ortes, Pfarrer Sebastian Kneipp, hinterließ für viele den schönsten Segen. 1821 in Stephansried geboren, einem Teilort von Ottobeuren, ist seine Wasserkur bis heute Trend. Streifen Sie entspannt durch den Kneipp-Aktiv-Park und regen Sie mit Tretbecken, Himmelstreppe & Co. Ihre Sinne an. Wellness der modernen Art erwartet Sie in Ihrem schicken Hotel auf 4,5-Sterne-Niveau: im Parkhotel Maximilian direkt am Kurpark. Entspannen Sie im beheizten Außenpool, in verschiedenen Saunen, der Eisgrotte oder im gemütlichen Ruhebereich.

Oder möchten Sie sich mal Fühlen wie im Mittelalter und dazu das Prickeln himmlischer Entspannung genießen? In Aulendorf, einem kleinen Städtchen mitten im idyllischen Oberschwaben, steht das Hotel Arthus. Das liebevoll geführte Themenhotel überrascht mit vielen mittelalterlichen Details, hervorragender Gastronomie und außergewöhnlichen Zimmern. Es hält ein absolutes Highlight für Sie bereit: ein zünftiges Mahl nach Art der Ritter. Während Gaukler für gute Unterhaltung sorgen, werden Steinbrot mit Zwiebelschmalz, Kräuterrollbraten mit Semmelknödel und weitere Deftigkeiten aufgetischt. Fehlt nur noch der Entspannungsteil. Wir laden Sie in die Schwabentherme direkt in Aulendorf. Sie gehört zu den sieben Top-Wellnesstempeln an der Schwäbischen Bäderstraße. Relaxen Sie in wohlig warmen Becken, auf heißen Schwitzbänken, Sprudelliegen und unter Massagedüsen. Steigen Sie auch zuhause gern in die Wanne? Wir schenken Ihnen König Artus oder Ritter Lancelot in Badeentchenform zum Abschied.

Familienclou: Auf ins Ravensburger Spieleland!

Es ist der Ort, für den Kinder ihr letztes Gummibärchen geben würden: das Ravensburger Spieleland. Eine gigantische Stadt der Spiele. Sieben Themenwelten, über 70 Attraktionen und mittendrin die Helden des Kinderfernsehens: Maus, Elefant und Käpt’n Blaubär. Schnappen Sie Ihre Kinnings und ab in die Kinderverkehrsschule, in die Schoko-Werkstatt, zum Freifallturm und Wellenreiter. Jedes Jahr kommen neue Attraktionen hinzu, einige Klassiker der Firma mit dem „Blauen Dreieck“ finden sich in lustigen Übergrößen. Kurz gesagt: S‘isch oifach großartig. Im Paket inklusive sind der Tageseintritt ins Ravensburger Spieleland, ein Eintritt ins Museum Ravensburger inklusive tiptoi®-Museumsrallye und eine regionale Gaumenparade, ein schwäbisches Dreierlei aus Maultaschen, Kässpätzle und Krautkrapfen. Das war noch nicht alles. Eine handsignierte Autogrammkarte von Käpt'n Blaubär und ein Original Ravensburger Mini-Memory® fahren ebenfalls mit Ihnen nach Hause. Familienauszeit in Oberschwaben – das ist Spiel, Spaß, Abenteuer!

Top-Ausflugsziele Oberschwaben

Zu den eindrucksvollsten Kulturgütern Baden-Württembergs zählt das zweitgrößte Stadtschloss Deutschlands: das Hohenzollernschloss Sigmaringen. Hoch über der Donau auf einem freistehenden Felsen thronend, ist es seit fast 500 Jahren ununterbrochen im Besitz eines der ältesten Adelsgeschlechter Europas. Schlossführer nehmen Sie mit in die Welt des blauen Bluts, erzählen Höhepunkte aus der Geschichte des schwäbischen Fürstengeschlechts, der ehemaligen Burg und Wehranlage und des heutigen Schlosses. In seinen rund 450 Räumen beherbergt das Hohenzollernschloss Sigmaringen Kunstschätze des 15. und 16. Jahrhunderts und eine der größten privaten Waffensammlungen Europas.

Ein anderes Wahrzeichen in Oberschwaben ist die Waldburg - eine der geschichtsträchtigsten Burgen Deutschlands und gleichzeitig eines der größten privat geführten Museen. Zu den Glanzstücken der Schatzkammer zählen originalgetreue Nachbildungen von Krone, Zepter, Reichsapfel und Lanze des Stauferkaisers Friedrich II. Von hier wurde 1818 auch das Königreich Württemberg vermessen. Auf dem Dach der Waldburg wurde extra dafür eine Arbeitsplattform eingerichtet – heute genießen Sie hier, auf dem höchsten Punkt Oberschwabens, eine Traumsicht über den Bodensee, die Schweizer Alpen bis hin zur Zugspitze.

Ein echtes Juwel an der Oberschwäbischen Barockstraße: die Basilika Weingarten, Deutschlands größte Barockbasilika, direkt auf dem Martinsberg im Landkreis Ravensburg. Gern wird sie auch als „schwäbisches St. Peter“ bezeichnet, denn in Ihrem Innern verwahrt sie die Heilig-Blut-Reliquie Jesu und die größte Barockorgel Süddeutschlands, die weltberühmten Gabler-Orgel mit ihren 6.666 Pfeifen. Dazu atemberaubende Fresken, Ornamente und Deckenmalereien – der Himmel für Barockfans aus aller Welt.

Schwäbisch schwätza: der Dialekt

Im Schwabenländle wird gschafft und net rumghockt. Äffle, Pferdle, Herrgoddsbscheißerle – irgendwie liebenswert, die Mundart. Typisch ist vor allem der häufige Gebrauch von „sch“ statt „s“ (Poschd, Luschd, Ballaschd). Hier kann, so heißt es humorig, ein ganzes Abendgespräch mit vier Vokalen und drei Konsonanten bestritten werden: Ha noi, Ha no, A wa, Au no. Aber ganz ehrlich, wo sonst klingt Klatschbase so schön wie hier: „Dagbläddle“. Oder Besserwisser: „Gscheitle“. Sodale. Ezabr.

So schmeckt Oberschwaben

Noch eine kleine kulinarische Einschwäbisierung: Ein Leben ohne Spätzle ist für Schwaben undenkbar. Brotzeit ist Veschbr. Und die beliebten Maultaschen haben schon seit Jahrhunderten Tradition, gern auch Hergottsbscheißerle genannt. Weil man eben schon früher zur Fastenzeit heimlich Fleisch im Nudelteig versteckt haben soll, in der Hoffnung, der liebe Gott würde es nicht entdecken. Die Füllung variiert, es gibt sie von Lachs bis Kräuterkäse und auch sehr individuelle Kreationen. Denn in die Teigtaschen kann man herrlich alle Reste des Vortags packen. Früher eher ein Arme-Leute-Essen, heute beliebter denn je und eine echte Spezialität. En Guada!

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