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Wellness in Bad Muskau: Tradition in der Oberlausitz

Dieser Park kennt keine Grenzen: Der riesige und wunderschöne Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau liegt zu einem Drittel in Deutschland, zu zwei Dritteln in Polen und damit eines der wenigen binationalen UNESCO-Weltkulturerbe.

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Eis im Park: Bad Muskaus einfache Freuden

Wir sagen es Ihnen ganz ehrlich: Wenn Sie im Urlaub ein aufregendes Nachtleben, viel Trubel und Großstadt-Feeling möchten, sind Sie in der 4.000-Einwohner-Stadt Bad Muskau falsch. Dafür erleben Sie einen entspannten Kurort mit historischen Sehenswürdigkeiten und einen einmaligen Park, der etwas mehr ist als einfach nur eine Grünanlage.

Der Name, mit dem Bad Muskau wohl am meisten in Verbindung gebracht wird, ist Fürst Pückler. Wer diesen Herrscher aus dem 19. Jahrhundert jedoch nur von der Eisspeise kennt, tut dem Mann unrecht. 1815 begann er in Muskau in der Oberlausitz, einen Park anzulegen, der noch heute fasziniert. Der Fürst-Pückler-Park erstreckt sich über die Landesgrenze hinweg nach Polen auf 800 Hektar (das entspricht so vielen Fußballfeldern, dass die ganze Bundesliga zeitgleich stattfinden könnte: 1.162).

Der Fürst und der Park

Seit 2004 steht er auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste, ist nicht nur der größte, sondern auch der schönste Landschaftspark Europas. Pückler galt schon zu Lebzeiten als Gartengenie und arbeitete beim Bepflanzen mit dem Goldenen Schnitt und innovativen Sichtachsen, schaffe tonnenweise Mutterboden heraus, um den Muskauer Sandboden fruchtbar zu machen. Über 30 Jahre lang entstand ein harmonischer Park mit dem Neuen Schloss als zentralen Punk. Dass hier ausgewachsene Bäume verpflanzt, ein ganzes Dorf verlegt und die Neiße umgeleitet wurde, sieht man dem Park nicht mehr an. Er ist einfach nur schön. Erforschen können Sie den Park mit der Kutsche, dem Fahrrad, von einem Kajak auf der Neiße aus, oder Sie lassen sich in die Geheimnisse des Fürsten Pücklers bei einer Führung einweihen. Der fortschrittliche Herrscher hatte verfügt, dass der Park offen für alle sein sollte – kostenlos. Der Fürst hatte sich übrigens mit dem gigantischen Parkprojekt finanziell übernommen, musste Muskau verkaufen. Doch davon ließ er sich nicht unterkriegen. Noch in späten Jahren machte er sich einen Ruf als tollkühner Held, bereiste Orient, schrieb Reiseberichte und fuhr Heißluftballon.

Geopark und Kirchenruine

Natürlich gibt es auch andere Sehenswürdigkeiten in Bad Muskau. In der Nähe des Marktplatzes führt ein unscheinbarer Durchgang, die Berg‘sche Kirchgasse, zur Kirchruine aus dem 13. Jahrhundert. Ein ruhiges, romantisches Plätzchen mit Aussicht. Wer höher hinaus möchte, besucht den Muskauer Faltenbogen, eine eiszeitliche Landschaft, in der früher Braunkohle abgebaut wurde. Heute ist die Gegend ein Geopark. Hier informieren Sie sich nicht nur über die Geschichte der Landschaft informieren, sondern auch einen Aussichtsturm besteigen, von dem Sie Seen und Wälder überblicken. Zurück in Muskau können Sie Wellness mit Wasser aus der Sole- und der Vitriolquelle des Ortes ausprobieren. Der Kurort ist aber auch für sein Heilmoor bekannt. Und noch etwas anderes dürfen Sie hier stilecht genießen: das Fürst Pückler Eis, denn hier wurde es erfunden. Nicht vom Fürsten selber, aber seinem Koch. Und wenn man die süße Nachspeise in einem kleinen Café in Bad Muskaus historischer Innenstadt löffelt und an den herrlichen Park denkt, dann ist eins sicher: Der Graf hatte einen guten Geschmack.

Pückler Eis- Bad Muskau

Das bekannteste Sahneeis der Welt ließ sich Fürst Pückler von seinen Mundkoch in Bad Muskau herstellen.

Hier das Original-Rezept: In eine Ziegelform füllt man drei Lagen verschieden abgeschmeckter geschlagener Sahne in den Farben Weiß, Rot und Schokoladebraun. Vor dem Stürzen taucht man die Form in warmes Wasser, damit sich das Eis leicht aus ihr löst. Das Tunken der Eisschnitte in Kuvertüre muß flott vorgenommen werden.

Als weiße Einlage

  • Ananassahne: 100 g steife Sahne mit 15 g kleingehackten, in Läuterzucker blanchierten Ananasstückchen und etwas Saft derselben
  • oder Maraschinosahne: 100 g steife Sahne mit 15 g kleingeschnittenen Datteln, einigen grobgehackten Pistazien und Maraschinolikör nach Geschmack
  • oder Kirschwassersahne: 100 g steife Sahne mit 10 g kleingehackten, in Läuterzucker blanchierten Sauerkirschen, Kirschwasser nach Geschmack

Als rote Einlage

  • Erdbeersahne: 100 g steife Sahne mit 15 g gesüßtem Erdbeermark abgeschmeckt, etwas rote Farbe, eine kleingehackte Schokoladenmakrone
  • oder Himbeersahne: 100 g steife Sahne mit 15 g gesüßtem Himbeermark abgeschmeckt, etwas grobgestoßener Krokant und rote Farbe
  • oder Weichselkirschsahne: 100 g steife Sahne mit 10 g kleingehackten, in Läuterzucker blanchierten Sauerkirschen, etwas rote Farbe, Kirschlikör nach Geschmack und eine kleingehackte bittere Makrone

Als schokoladenbraune Einlage

  • Schokoladesahne: 25 g aufgelöste Kuvertüre rührt man mit 15 g Läuterzucker an und vermengt sie mit 100 g geschlagener Sahne, als Gewürz etwas Vanillezucker
  • oder 100 g steife gesüßte Sahne werden mit 20 g Kakaopulver verrührt, mit Vanille gewürzt und eine gehackte Makrone unterrührt

Zubereitung des Pückler-Spezialeises

  • Für den Inhalt einer 3/4 Liter - Form: 300 g Sahne schlägt man steif und zieht 75 g Staubzucker darunter. Die Sahne teilt man in drei gleiche Teile, gibt jedem Teil die entsprechende Farbe und den Geschmack, wie vorstehend beschrieben ist, und füllt sie lagenweise in die Form
  • Das Gefrieren erfordert 2 - 3 Stunden. Danach stürzt man die Form, schneidet 6 Schnitten davon und tunkt dieselben - wie dies im Bilde ersichtlich ist, in lauwarme, starkverdünnte Kuvertüre
  • Verzierung: ausgestochene Hippenscheiben, Sahne, eine Belegkirsche

Pückler-Ausstellung- Bad Muskau

„Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“

Wer war Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 – 1871)? Der Leitspruch des Landschaftsgärtners, Genies, Schriftstellers, Reisenden, Dandys und Lebemanns war nicht: Was werden die Leute davon sagen? Sondern: Werden auch die Leute etwas davon sagen? Die Dauerausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ im Neuen Schloss im Pückler-Park porträtiert auf höchst vergnügliche Weise einen Mann, der das Spiel mit den Idenditäten liebte.

Er erlangte Weltruhm als kreativer Gartenkünstler und geistreicher Schriftsteller. Doch Hermann Fürst von Pückler-Muskau war nicht nur das: Er liebte das Abenteuer, war politisch engagiert, unternahm Weltreisen und setzte sich als Sänger, Lebemann und Frauenheld gerne selbst in Szene. Der Schöpfer des Muskauer Parks betrat die Bühne seines Lebens in verschiedensten Rollen. Die Ausstellung im Neuen Schloss in Bad Muskau entschlüsselt nun seine einzelnen Facetten und fügt sie zu einem schillernden Gesamtbild zusammen.

Naturmaler, Selbstinszenierer, großer Liebender

Auf zwei Etagen erleben Sie spannende Einsichten bei einer eindrucksvollen Kutschfahrt-Simulation und in aufwendigen, interaktiven Animationen. Belauschen Sie zum Beispiel Liebesgeflüster an Hörstationen oder erwerben Sie am "Liebesbrief-o-mat" einen mit den Worten Pücklers geschriebenen, passenden Brief. Außerdem können Sie in den Räumen des denkmalgerecht wieder aufgebauten Schlosses einen Blick in das Arbeitszimmer Pücklers sowie in die rekonstruierten Räume der ehemaligen Arnimschen Bibliothek werfen. Chapeau: Die Pückler-Ausstellung würdigt den berühmten Oberlausitzer auf moderne und unterhaltsame Weise.

Adresse Neues Schloss Pückler-Ausstellung
Fürst Pückler Park, 02953 Bad Muskau

Öffnungszeiten Neues Schloss Pückler-Ausstellung
täglich 10.00 – 18.00 Uhr

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