Deutsche Ostsee 12 Reisepakete
Karte
Karte anzeigen
Deutsche Ostsee

Die Ostsee in Deutschland: Strandurlaub vor der Haustür

Strandbäder und Backsteinstädte, Badespaß und Naturerlebnisse – die deutsche Ostsee ist das perfekte Urlaubsziel für alle Strandläufer, Sonnenanbeter, Sandburgenarchitekten, Kulturfreunde, Familien und Hundebesitzer.

Deutsche Ostsee-Angebote

Sortierung:
Filter schließen
Ort
Ort
Reisethemen
Reisethemen
Termin
Termin
Anreise
Abreise
Entfernung
Entfernung
Hier geht die Reise los
Maximale Entfernung (Luftlinie):
Übernachtungen
Übernachtungen
Los!

Urlaub an der Ostsee in Deutschland

Die Ostsee in Deutschland: Strandurlaub vor der Haustür

Von Kiel bis Heringsdorf, vom Timmendorfer Strand bis zu Rügens Kreidefelsen, die Ostsee in Deutschland ist jedes Jahr das Ziel vieler Touristen. Aber einen Urlaub am Strand in Deutschland ist nicht das Einzige, das die Ostseeküste bietet. Erleben Sie ein Paradies für Familien, Kulturfreunde, Hundebesitzer, Wassersportler und Radfahrer. Wir stellen Ihnen die schönsten Orte für einen Urlaub an der Ostsee Deutschlands, die schönsten Hotels der Ostseeküste und die interessantesten Sehenswürdigkeiten vor.

Familienhotel an Deutschlands Ostsee

Mit Kindern an den Strand in Deutschland? Da haben Sie zwei Möglichkeiten. Wenn die Nordsee zu rau für kleine Schwimmer ist, verbringen Sie den Urlaub an der Ostsee. Hier ist das Wasser wärmer, die Tide kaum wahrnehmbar und der Wind etwas weniger ungestüm. Mit anderen Worten: Familienurlaub an der Ostsee in Deutschland, ja bitte! Zum Beispiel in Trassenheide auf der Insel Usedom. Breiter Sandstrand, flaches Wasser, dazu viele Angebote für Kinder, wie das Wildlife Trassenheide für kleine Naturforscher oder der Abenteuer-Minigolfplatz. Den Eintritt dazu bekommen Sie bei Spar mit! Reisen gratis obendrauf. Und auch Ihre Unterkunft an der Ostsee in Deutschland ist ganz auf Kinder eingestellt. Das Familienresort Waldhof liegt auf einem autofreien Gelände mit Spielplatz und Kinderclub, Pool, Kinder-Speisekarte, Kino, Disco und Spielecke im Restaurant. Interessant für Eltern: Dank Waschmaschinen und Trocknern im Hotel darf sich der Nachwuchs ruhig dreckig machen. Und wenn sich die Teenager beschweren, dass es diesmal „nur“ an die Ostsee geht? Urlauben Sie in Kiel und machen Sie einfach einen Ausflug nach Kalifornien oder Brasilien. Zu weit? Aber nein, googeln Sie Mal „Kalifornien Strand Kiel“ und „Strand Brasilien Kiel“ – so schnell ist man in Amerika, wenn man einen Ostsee-Urlaub in Deutschland verbringt.

Typisch Ostsee: Rügen-Urlaub für Naturfans

Sie wollen Last-Minute-Urlaub in Deutschland an der Ostsee machen? Rügen ist immer eine gute Wahl. Die Insel bietet die Ostsee im Kleinformat: herrschaftliche Seebäder, wilde Natur und maritime Sehenswürdigkeiten. In Samtens besichtigen Sie mit Spar mit! Reisen die Insel-Brauerei und kosten seltene Biere. In Sagard genießen Sie eine Sanddornpackung im Spa des 4-Sterne-Wellness-Hotels. Von Wiek aus erleben Sie die Kreidefelsen der Insel auf einer Schifffahrt, besuchen den Nationalpark Königsstuhl oder fahren mit dem berühmten Rasenden Roland über die Insel. Urlaub an der Ostsee? Immer Rügen.

Timmendorfer Strand: Ostsee pur

Aber die Ostseeküste hat nicht nur feine Sandstrände und wilde Natur zu bieten. Ein Besuch in den Hansestädten lohnt sich. Wismar, Schwerin und Lübeck sind alte Prachtstädte mit süßen Gassen und Sehenswürdigkeiten aus den Glanzzeiten der Seefahrt. Der schönste Platz in Wismar ist der Alte Hafen mit seiner gemütlich maritimen Atmosphäre. Hier können Sie frische Fischbrötchen direkt vom Kutter kaufen, urige Kneipen besuchen und Kreuzfahrtschiffe beobachten. In Lübeck überzeugen Sie sich davon, dass das Holstentor tatsächlich ein bisschen schief steht, bewundern das alte Rathaus und probieren Marzipan in den verrücktesten Formen. Wir empfehlen Ihnen, bei Ihrem Urlaub an der Ostsee den Timmendorfer Strand zu besuchen – von Lübeck sind es nur 20 Kilometer bis zu dem langen, gepflegten Sandstrand. Für alle Herrchen und Frauchen: ein Abschnitt des Strandes ist für Hunde und ihre Besitzer reserviert. Überhaupt ist ein Urlaub mit Hund an der Ostsee meist problemlos möglich. Wer sich nach Luxus und Strandblick sehnt, dem empfehlen wir das Atlantic Grand Hotel Travemünde. Mit 5 Sternen ausgezeichnet, ist dieses Schmuckstück nur 20 Meter vom Strand entfernt und lockt nicht nur mit Luxus, sondern auch mit einer interessanten Vergangenheit als Casino. Hier leben Sie ein bisschen wie in den goldenen Zeiten der Ostseebäder.

Urlaub am Strand in Deutschland

Der schönste Strand Deutschlands? Wir wollen uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber der Strand in Warnemünde ist ziemlich weit oben auf der Liste. Auf 14 Kilometern Länge findet man selbst in der Hauptsaison ein ruhiges Plätzchen für Decke, Kühlbox und Sonnenschirm. Der östliche Teil des Strandes ist für Familien eingerichtet, mit Klettergerüsten, Trampolinen und Spielplatz. Auch FKK und Hunde sind in bestimmten Abschnitten erlaubt. Warnemünde ist wohl einer der schönsten Urlaubsorte an der Ostsee. Noch ein Tipp für alle, die das Meer lieben: In Heringsdorf auf Usedom finden Sie die längste Seebrücke Deutschlands. Die Insel bietet 40 Kilometer Strand, abwechslungsreiche Landschaft und schicke Bäderarchitektur. Übrigens ist Usedom auch gut für einen Kurzurlaub zu Silvester an Deutschlands Ostsee geeignet oder Sie feiern einfach ein paar Meter weiter östlich in einem der modernen Wellnesshotels in Swinemünde an der polnischen Ostsee . Auch schön.

Ob Ihre Ostsee-Reise nach Rügen geht oder Sie den historischen Charme der Hansestädte genießen, ein Urlaub an der Ostsee in Deutschland bringt Entspannung, neue Eindrücke und Abwechslung vom Alltag. Lassen Sie sich von unseren Ostsee-Angeboten inspirieren und planen Sie Ihren nächsten Strandurlaub.

Kurzurlaub in Lübeck

Die inoffizielle Königin der Hanse: Lübeck

Ganz Lübeck ist eine Sehenswürdigkeit, vor allem aber die historische Altstadt. Im Dezember 1987 nahm die UNESCO Teile der Lübecker Altstadt in die Liste des Weltkulturerbes auf. Diese großartige Auszeichnung teilt Lübeck unter anderen mit den Schlossanlagen von Versailles, den Galapagos-Inseln, den ägyptischen Pyramiden und dem Kölner Dom.

Die sieben Türme prägen das Bild Lübecks, ihre fast perfekt erhaltene Bausubstanz verdanken sie vor allem der Pflege durch ihre Bürger. Lübeck in Deutschland gilt als Musterbeispiel einer mittelalterlichen Stadt. Viele kopierten das leuchtende Beispiel an der Trave, das dank seiner strategisch günstigen Lage jahrhundertelang eine wichtige Handelsmetropole war und stolz auf den inoffiziellen Titel "Königin der Hanse" ist.

Lübeck lebt, und so wird an der Stadt auch immer weiter auf- und umgebaut. Ein schönes Zeugnis dieser stetigen Veränderung ist das Burgtor. Dieses Stadttor stammt in seinen ältesten Teilen aus dem 13. Jahrhundert, der Aufbau mit dem trutzigen Turm und einer Verzierung aus schwarzen und roten Ziegeln kam im Spätmittelalter dazu, und aus dem frühen Barock stammt die kuriose Bronzehaube. Auch ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer ist hier erhalten geblieben.

Markant heben sich die dunklen Ziegel des Rathauses von der übrigen, klassisch rot gehaltenen Bebauung ab. Das war durchaus beabsichtigt. In einer komplizierten Mischung aus Ochsenblut, Asche und anderen geheimen Zutaten wurden die Bausteine für das Herzstück Lübecks gebacken. Konsequent bauten die Patrizier es immer weiter aus, noch heute tagt hier der Senat der Stadt.

Lagerplatz für das "weiße Gold des Nordens" waren die Salzspeicher direkt neben dem Holstentor. Lübecks Reichtum kam auf dem Wasser und wurde auch per Schiff weitertransportiert. Die sechs Salzspeicher vermitteln auch heute noch einen Eindruck der Hansezeit.

Ostsee: Warnemünde

Rostocker Ortsteil mit breitestem Strand der Ostseeküste

Das ehemalige Fischerdorf Warnemünde ist heute ein modernes Ostseebad bei Rostock und trägt den Titel "Staatlich anerkanntes Seebad". Dieser Titel bezieht sich auf die Kurregion Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide.

Der Alte Strom mit seinen Fischkuttern und Fahrgastschiffen, liebevoll sanierte historische Häuser, die kilometerlange Promenade, Mole, Hafeneinfahrt, Yachthafen, Spielcasino, Boutiquen, Restaurants, maritime Kneipen - im Ortsteil Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern pulsiert das Leben, in Markgrafenheide und Diedrichshagen finden Sie eher Ruhe und Entspannung.

Schon von weitem sehen Sie die Wahrzeichen von Warnemünde: am östlichen Ende der Promenade stehen der 1897 erbaute Leuchtturm und der unter Denkmalschutz stehende Teepott mit seinem Hyperschalendach.

Am Passagierkai sind Sie von Ende April bis Mitte September den "Traumschiffen" dieser Welt ganz nah. An manchen Tagen legen bis zu drei auf einmal an - immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel.

Alter Strom: Der Alte Strom in der Ostsee lädt mit seinem maritimen Flair zum Flanieren ein. Fischkutter, Fahrgastschiffe und Segelboote schaukeln im Wind und lassen Fernweh aufkommen.

Kleine Fischerhäuser: Die kleinen Fischerhäuschen erinnern an längst vergangene Zeiten. Heute beherbergen sie gemütliche Cafés, urige Kneipen und viele kleine Geschäfte.

Westmole: Ein Besuch der 530 Meter langen Mole ist unbedingt empfehlenswert. Von hier aus können Sie auf das Meer schauen, Schiffe sehen, die Küste mit ihren Sandstränden und den Steilufern betrachten.

Der Teepott: Das Gebäude am Fuße des Warnemünder Leuchtturms ist nur wenige Meter von der Promenade, dem Alten Strom und der Westmole entfernt. Er gestattet einen faszinierenden Blick auf die Hafeneinfahrt und die Ostseeküste der Warnowmündung. Nach umfangreicher Sanierung erstrahlt er wieder in neuem Glanz und bietet Ihnen mit seiner gastronomischen und kulturellen Vielfalt ein weiteres touristisches Highlight in Warnemünde. Weiterhin warten eine Cocktailbar, ein Souvenirladen und Restaurants auf Ihren Besuch.

Heimatmuseum: Das Heimatmuseum ist in einem alten Fischerhaus untergebracht, das selbst viele Geschichten über das Leben der Warnemünder erzählen könnte. Das Fischerhaus, 1767 erbaut, bestand aus einem Raum mit offener Herdstelle. Später wurden eine Vörstuw (Stube), eine Koek (Küche), eine Slappstuw oder Achterstuw (Kammer) neben einer seitlichen Däl (Diele) eingefügt. Im hinteren Bereich entstanden schmale Anbauten als Unterkunft für die Eltern (Altenteil) sowie Stallungen für einiges Vieh. Heute ist das Haus denkmalgeschützt und lädt zum Verweilen in der Vergangenheit ein.

Fischland-Darß-Zingst

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist nicht nur bei Naturliebhabern ein begehrtes Urlaubsziel. Auch bei Kunstinteressierten, Wassersportlern und Familien mit Kindern stehen die idyllischen Orte auf der Insel hoch im Kurs. Zirka 60 Kilometer feinsandige Strände lassen keine Wünsche offen - egal ob mit oder ohne Badehose. Durch das langsam tiefer werdende Wasser sind die Strände ideal für kleinere Kinder. Das ruhigere, knapp 200 Quadratkilometer große Boddengewässer bietet beste Voraussetzungen für Segeln, Tauchen und Surfen.

Auf der Halbinsel gibt es ein sehr gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz. Sehr beliebt sind die Fahrten auf dem Deich, hier kommen besonders die Fahrer von Inlineskates auf ihre Kosten.

Liebevoll erhaltene Kapitänshäuser sehen Sie in den ehemaligen Fischer- und Seefahrerdörfern. In den verschiedenen Museen und Heimatstuben erfahren Sie einiges über die Geschichte der Seefahrt.

Ein Naturschauspiel der besonderen Art sind die Kranichzüge im Frühjahr und im Herbst. Bis zu 40.000 Zugvögel halten sich in dieser Zeit in der Umgebung von Zingst, dem größten Kranichrastplatz Europas, auf.

Zeesboote: Sie erinnern mit ihrer robusten Bauart und ihren typischen braunen Segeln an längst vergangene Zeiten. Bereits im 18. Jahrhundert eroberte die Zeesenfischerei Pommern. Die Zeesboote waren wegen ihres geringen Tiefgangs geradezu prädestiniert für das Fischen in den flachen Küsten- und Boddengewässern. Vor etlichen Jahren erlebten die Zeesboote ein Comeback als Familien- und Regattasegler. So können Sie zu den Zeesbootregatten in Wustrow, Althagen und Bodstedt viele dieser in liebevoller Kleinarbeit restaurierten Schiffe bestaunen. Haben Sie Lust einmal mitzusegeln? Kein Problem. Erkundigen Sie sich einfach bei den Hafenmeistern nach den Anbietern dieser beliebten Törns.

Darßer Arche: In der alten Dorfschule in Wieck wird auch heute noch gelehrt und gelernt. Allerdings geht es nicht mehr um das kleine Einmaleins sondern hier erhalten Sie Einblicke in die Flora und Fauna des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Auf 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche erwarten Sie Bilder, Installationen, Objekte und Videos über die Entstehung dieser Landschaft und derer einzelner Lebensräume, Umweltbildungsprogramme und Naturerlebnisveranstaltungen. Versäumen Sie nicht einen Blick an Deck zu werfen!

Neues Kunsthaus Ahrenshoop: Es widmet sich mit seinem Programm der zeitgenössischen Kunst des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dies in einem nationalen und internationalen Austausch. Ausstellungen, Lesungen und Konzerte gehen inhaltliche Verbindungen ein und spüren so Besonderheiten im aktuellen Kunstgeschehen auf. Sie finden hier sowohl Einzelausstellungen als auch themenbezogene Gemeinschaftsausstellungen, die Ergebnisse bundesweiter und internationaler Wettbewerbsausschreibungen sind sowie ein ständiges Angebot von Malerei, Grafik, Kleinplastik und Künstlerbüchern.

Ahrenshooper Kunstkaten: Er wurde 1909 nach Entwürfen der Maler Paul Müller-Kaempf und Theobald Schorn gebaut. Die feierliche Eröffnung am 11. Juli 1909 war für die Ahrenshooper Malerkolonie und für das Ostseebad Ahrenshoop ein bedeutsames Ereignis. Es entsprach dem Wunsch von Künstlern und Kunstfreunden, eine Stätte der Begegnung zwischen Künstlern und Käufern jenseits des kommerziellen Kunsthandels zu errichten. 2001 wurde der Kunstkaten wiedereröffnet. In neu gestalteten, größeren und helleren Räumen wird seitdem das bewährte Ausstellungskonzept, das sich schwerpunktmäßig auf die Traditionspflege stützt, und die Veranstaltungstätigkeit fortgesetzt.

Kulturkaten "Kiek In": Unter dem Motto "Kleinkunst unterm Rohrdach" erwarten Sie im Prerower Kulturkaten "Kiek In" über 120 Kleinkunstveranstaltungen, Theater und Konzerte sowie wechselnde Ausstellungen. Das alte Kapitänshaus liegt verwunschen unter alten Bäumen und bietet mit seinem parkähnlichen Garten besonders für den jährlich wiederkehrenden Kunsthandwerker- und Töpfermarkt eine hervorragende Kulisse.

Ostseebad Trassenheide

Gemütlicher Seeurlaub am Sonnensiegerstrand

Sanft steigt die Sonne über der Ostsee auf. Möwen tippeln durch den weißen Puderzuckersand, die ersten Kinder buddeln. In Trassenheide auf Usedom beginnt der Tag gemütlich. Der kleine Küstenort hat einige Ferienhotels, viel Kiefernwald, 930 Einwohner – und ist das Lieblingsziel der Sonne persönlich.

Vier Kilometer Strand, weißer, feiner Sand, das Meer flach abfallend, sonnenreichster Ort der Insel, hunderte tropische Schmetterlinge … Solche Vorzüge liest man eigentlich eher im Maledivenprospekt, aber mit diesen Eigenschaften darf sich auch der kleine Ort Trassenheide auf Usedom schmücken. Er liegt im Nordosten der Insel, ist besonders kinderfreundlich - und hat neben seiner Naturschönheit drei ganz besondere Überraschungen zu bieten:

Nummer 1: das Verkehrtherum-Haus

Im Wiesenweg 2 steht ein blaues Einfamilienhaus auf dem Kopf. Die Idee dazu kam Klaudiusz und Sebastian, zwei Freunden mit polnischen Wurzeln, in der Kneipe. Es gelang ihnen, die deutschen Baubehörden von der statischen Unbedenklichkeit ihrer Schnapsidee zu überzeugen. Heute dürfen Besucher die „Welt auf dem Kopf“ besichtigen und sich einmal wie eine Fliege an der Decke fühlen.

Nummer 2: Faszinierende Falter

Die größte Schmetterlingsfarm Europas liegt nur 300 Meter vom verrückten Haus entfernt. In einem farbenprächtigen Blumenbiotop von 5.000 Quadratmetern leben ungefähr 2.500 tropische Schmetterlinge, die normalerweise in Afrika, Südamerika und Asien herumflattern. Die größten haben 30 Zentimeter Flügelspannweite.

Nummer 3: Windmühle als Wahrzeichen

Die dritte Überraschung ist das Wahrzeichen des Ortes: Es ist nicht etwa ein Leuchtturm, sondern eine alte Holländerwindmühle, in der früher Getreide gemahlen wurde. Sie ist (fast) auf jeder Postkarte zu sehen, liegt 1,6 Kilometer vom Strand entfernt im Mühlenweg und befindet sich heute in Privatbesitz.

Die Hauptattraktion von Trassenheide bleibt natürlich der Strand - und die gute Lage auf der Ostseeinsel. Die Kaiserbäder sind nur 26 Kilometer entfernt, Wolgast neun, Zinnowitz ist gleich nebenan (vier Kilometer durch den Wald). Aber man muss gar nicht weg. Es gibt viele Gründe, einfach hier zu bleiben. 2017 schien in Trassenheide 1.855 Stunden die Sonne. Der Strand hat zwei „Blaue Flaggen“, Symbol für eine geschützte Umwelt und Badesicherheit. Als einziger Strand der Insel ist Trassenheide sogar mit dem roten Banner als „Lifeguarded Beach“ zertifiziert. Sie signalisiert den Badegästen: Die Sicherheit am Trassenheider Strand wurde von international zertifizierten Gutachtern unter die Lupe genommen. Also beruhigt raus an den Strand, während Ihrem Strandurlaub. Und auf dem grandiosen Abenteuerspielplatz am Ende der Promenade. Dann passt auch wieder viel mehr köstlicher Usedom-Hering und Sanddorntorte auf die Rippen …

Kaiserbäder (Ostsee)

Die Entwicklung der Seebäder auf Usedom ging vom damaligen Swinemünde aus. In diesem mit Abstand größten Ort der ehemals ungeteilten Insel wurde 1824 die erste Badesaison eröffnet. Zum Leidwesen der Heringsdorfer Akteure folgte ihr Ort erst ein Jahr später. Unter königlich preußischer Einflussnahme dominierte Swinemünde als mondänes Ostseebad die Entwicklung, erhielt finanzielle Zuwendungen des preußischen Königs und konnte bereits 1827 die Zahl von 2.200 Badegästen verzeichnen.

1851 erhielt Zinnowitz, ein Jahr später Ahlbeck die Genehmigung zur Aufnahme von Badegästen. Im Unterschied zu Swinemünde, welches für einen Kurbetrieb längst umfänglich ausgestattet war und, Heringsdorf das über eine Badeanstalt und drei Logierhäuser verfügen konnte, erfolgte der Besuch und die Unterbringung der Zinnowitzer und Ahlbecker Badegäste damals zu einfachsten Bedingungen. Die von der Gemeinde zu errichtenden Badeanstalten waren zunächst sehr provisorisch, die Gäste waren - aus heutiger Sicht wildromantisch - in den Häusern der Fischer untergebracht. Bansin nahm seinen Badebetrieb erst deutlich später im Jahr 1897 auf.

Seit jeher übten die drei Kaiserbäder eine magische Anziehungskraft auf berühmte Künstler aus: Die Brüder Mann, Maxim Gorki, Leo Tolstoi oder Johann Strauß flanierten vorbei an beeindruckenden Villen der Gründerzeit, atmeten würzige Seeluft und fühlten den Geist eines goldenen Zeitalters, den sie auch in ihren Werken festhielten.

In einem Brief an seine Frau Emilie schrieb Theodor Fontane 1863: "... man hat Ruhe und frische Luft und diese beiden Dinge wirken wie Wunder und erfüllen Nerven, Blut, Lungen mit einer stillen Wonne."

Seebad Bansin

Das Ende des 19. Jahrhunderts als reines Seebad gegründete Bansin gehört mit Heringsdorf und Ahlbeck zu den drei Kaiserbädern. Der Ort ist von adretten Villen und Hotels geprägt, die zumeist in unmittelbarer Strandnähe liegen. Im jüngsten und kleinsten der drei benachbarten Bäder überwindet zwar nur eine vergleichsweise "einfache" Seebrücke die Trennungslinie zwischen Land und Meer, der Blick von ihr ist jedoch kaum weniger reizvoll als der, den man ihren bekannteren Schwestern zuschreibt.

In Bansin beginnt die bis nach Ahlbeck durchgehende, über sieben Kilometer lange Strandpromenade. Eine Wanderung entlang der drei Bäder erschließt dem Betrachter die feinen Unterschiede, die zwischen ihnen bestehen. In Bansin erkennt man den modernsten Abschnitt der historischen Promenade an einer wichtigen Neuerung aus damaliger Zeit - dem freien Meerblick. Natürlich kann man sich auch einfach zum Strand begeben, dessen Beschaffenheit ist in Bansin von gleicher hervorragender Qualität wie an der gesamten Usedomer Ostseeküste.

Die heute 2.500 Seelen umfassende Gemeinde ist für Usedomer Verhältnisse ein relativ junges Seebad: 1897 durfte man erstmalig mit offiziellem Segen baden. Aus 10 Häusern bestand das Seebad Bansin damals: Eigentlich war das Seebad nichts anderes als ein gerade fertiggestelltes Neubaugebiet mit 10 Häusern im Dünengebiet.

1923 erhielt Bansin als erstes Seebad die Freibadeerlaubnis. Das, was wir heute als selbstverständlich ansehen, sprich: sich offen in Badeklamotten am Strand aufzuhalten, war also vor 100 Jahren noch nicht gestattet. Ab 1923 musste man sich in Bansin nun nicht mehr in den engen Strandbadeanstalten drängen. Nun tummelten sich Hochadel, Großindustrielle und alle anderen betuchten und namhaften Gäste Bansins am breiten, langen und feinsandigen Strand im schicken, teils knielangen Badeanzug und genossen ohne Umweg das gesundheitsfördernde Bad im offenen Meer.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde aus dem Adelsbad Bansin ein Bad der Werktätigen, oder besser gesagt: ein Bad der Werktätigen und der werktätigen Spitzel. Das Ministerium für Staatssicherheit ließ nämlich Ferienwohnheime bauen und viele offizielle sowie inoffizielle Mitarbeiter des Überwachungsstaats durften sich hier vom real existierenden Alltagsstress erholen. Die historische Bäderarchitektur hingegen verfiel und verfiel ...

Ab 1990 wurden die kaiserzeitlichen Villen, Hotels und Pensionen restauriert. Besonders in der Bergstraße, aber auch in der Seestraße kann man sich eine Unzahl dieser historischen Gebäude anschauen, die pompöser Architekturschmuck auszeichnet: Die Fassaden zieren häufig Säulen, Halbsäulen und vielfältige Formen von Putzornamentik. Risalite und Ecktürmchen verleihen den Gebäuden ein schlossartiges Aussehen, die Fenster sind oft rundbogig, Balkone und Erker gehören ebenfalls zum Standard. Zweifelsfrei bildet die historische Bausubstanz neben Strand und Ostseewasser die Hauptattraktion von Bansin.

Zu den Angeboten

Reisepakete werden geladen