Teutoburger Wald 10 Reisepakete
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Teutoburger Wald

Kurzurlaub im Teutoburger Wald

Wildromantischer Teutoburger Wald: Sanfte Hügel, üppige Mischwälder, weite Felder und Wiesen prägen das idyllische und teilweise auch bizarre Landschaftsbild. Die vielfältige Landschaft verleiht dem Teutoburger Wald einen besonderen Reiz.

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Teutoburger Wald

Wildromantische Naturim "Wald der Teutonen"

Im Nordosten von NRW, zwischen Minden im Norden und dem Sauerland im Süden, dem Münsterland im Westen und der Weser im Osten, liegt der wildromantische Teutoburger Wald. Sanfte Hügel, üppige Mischwälder, weite Felder und Wiesen prägen das idyllische und teilweise auch bizarre Landschaftsbild. Gerade die vielfältige, unterschiedliche Landschaft verleiht dem Teutoburger Wald einen besonderen Reiz.

Mit der "Senne" bietet sich im Westen eine einzigartige, fast unberührte Naturlandschaft mit weiten Sand- und blühenden Heideflächen, großen Dünen, duftenden Kiefernwäldern, Mooren und Feuchtgebieten. Dagegen wirken die gelben Rapsfelder und ziegelroten Gehöfte im flachen Kreis Gütersloh wie kleine Farbtupfer. Ausgesprochen lieblich mutet die Flusslandschaft der Weser im Norden und Osten an, die sich am besten vom Deck eines Ausflugsdampfers bestaunen lässt.

Von einer eher herben Schönheit zeigt sich die Hochfläche in Paderborn, die größte Karstlandschaft Nordrhein-Westfalens, die ein Gefühl von Endlosigkeit und Weite vermittelt. Ein Hauch von Schottland liegt hingegen über den Moorlandschaften im Kreis Minden-Lübbecke. Eine Wanderung durch das große Torfmoor oder das Oppenweher Moor, vorbei an tiefschwarzen Seen und bizarr verformten Bäumen, gehört sicherlich zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen.

Die Urlaubsregion Teutoburger Wald zählt zu Recht zu den bekanntesten und beliebtesten Wandergebieten in Deutschland. Wald, Moor, Heide, sanfte Hügel, Quellen und Bachläufe sowie seltene Naturdenkmäler prägen die Mittelgebirgslandschaft. Wer hier wandert, erlebt aber nicht nur Natur pur, sondern begegnet auch einer vielfältigen Geschichte. Hier wandert man durch malerische Luftkurorte, vorbei an bedeutenden Bauwerken, historischen Klöstern, Burgen und Schlössern, durch alte Hansestädte und kleine, idyllisch gelegene Bauerndörfer.

Besonders empfehlenswert sind die Hermannshöhen, deren Wege zu den Top Ten der deutschen Wanderwege gehören und auf einer Länge von über 220 Kilometern zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten führen. Einmalig in Deutschland ist die Dichte traditionsreicher Heilbäder, moderner Kurorte und der nur hier typischen Moor- und Bauernbäder. Verbunden mit neuen Therapieansätzen und fernöstlichen Heilmethoden bietet sich in dieser Region ein einzigartiges Wellnessangebot. Urlaub im Teutoburger Wald lohnt sich also nicht nur fürs Auge, sondern für das Wohlbefinden des ganzen Körpers.

Lipperland-Infos kompakt

Lippische Juwele, Museen, Orte und Naturparadiese

Lipperland - Burgenland. So könnte man diese Region in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens auch nennen, die mit die meisten Burgen und Schlösser in Deutschland vereint (sogar vor Bayern!). Hier bekommt der Besucher viel zu sehen und noch mehr zu erleben. Seien es Schlösser und Burgen, Freilichtmuseen oder Spaziergänge im Grünen. Tatsächlich werden Sie sich gar nicht entscheiden können, welches Ausflugsziel Sie als erstes anvisieren wollen. Im Lipperland, so benannt nach den edlen Häusern zur Lippe und Schaumburg-Lippe, erwarten Sie Natur und Kultur in einer einzigartigen Mischung!

Begonnen hat alles schon vor Jahrhunderten. Hier fand die berühmte Schlacht am Teutoburger Wald statt, hier besiegte Karl der Große die Sachsen und zwang sie zur Christianisierung. Der Edelherr Bernhard II darf Dank Kaiser Barbarossa die erste Stadt bauen - Lippstadt - und im Laufe der Zeit entstehen auch die ein oder andere Burg zum Schutz und / oder Angeben. Simon V. zur Lippe wird in den Grafenstand erhoben, seine Nachfolger werden sogar Fürsten. Schließlich erklärt sich Lippe sogar zum Freistaat und hat mit Detmold eine eigene Landeshauptstadt. Sie sehen schon, hier ist so einiges passiert und die Spuren sieht man noch immer! Das ist Geschichte zum Anfassen.

Heute gehört die ganze Region zu Nordrhein-Westfalen und ist ein lohnendes Ferienziel für die ganze Familie. Es gibt zahlreiche Wander- und Radwege, auf den Seen kann man Tretbootfahren oder eine Bootsfahrt mit Dampfer machen und zur kulturellen Erbauung gibt es eine große Auswahl an Museen, etwa ein Automobilmuseum mit einem Porsche-Traktor in Lemgo, eine Papiermühle, die noch bis 1989 in Betrieb war und einige schöne Kunstmuseen. Bei einem Besuch der Freilichtmuseen lernen Sie das Leben von früher kennen und werden auf Ihren Wanderungen immer wieder über Ruinen, alte Wallanlagen und Spuren der Geschichte stoßen.

Lipperland - Ausflugstipps

Schlösser, Burgen, soweit das Auge reicht. Sie werden sich gar nicht entscheiden können, welches Sie sich als Erstes ansehen wollen, denn Lipperland ist Burgenland. Damit Sie statt Ruinen und kaum sichtbaren Erdwällen auch wirklich ins Innere dürfen, hier, quasi zum Einstimmen, eine kleine Auswahl öffentlich zugänglicher Häuser.

Residenzschloss (Detmold): Dieser wunderschöne Vierflügelbau aus der Zeit der Weserrenaissance (16. Jahrhundert) ist das Schloss der lippischen Grafen und Fürsten. Sehenswert sind besonders der Steingang und der Kanal neben dem Schloss sowie die wertvollen Bücher und Möbel im Innern. Als besonderes Highlight gelten mehrere Alexander-Gobelins, die im 17. Jahrhundert in einer Brüsseler Werkstatt hergestellt wurden. Im Rahmen einer Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte des Landes, das Schloss und seine einstigen Bewohner.

Schloss Bracke (Lemgo): In diesem Juwel aus dem 16. Jahrhundert, das auf noch viel ältere Grundmauern zurückblickt, können Sie nicht nur den Wassergraben sehen und den Turm (Wahrzeichen der Stadt), sondern auch das Weserrenaissance-Museum besuchen. Seit 1973 werden im Schloss der Grafen zur Lippe Führungen angeboten.

Burgmuseum Horn (Horn): In diesem beeindruckenden Gemäuer erwarten Sie Einblicke in die Stadt und Burg Horn, Schwerter aus hiesiger Produktion, die Geschichte der Externsteine (mit 20-minütiger Videopräsentation) und wechselnde Ausstellungen.

Schloss Stietencron (Bad Salzuflen): Der ehemalige Adelssitz der Familie von Donop, um 1750 erbaut, beherbergt heute die Musikschule, kann aber auch für Trauungen gebucht werden. Der großzügige Schloss-park ist frei zugänglich.

Natürlich gibt es nahezu unendlich viele Burgen und Schlösser im Lipperland. Aber diese Gegend hat ja viel mehr Schätze zu bieten! Hier ein paar Ideen für Ausflüge zu Naturräumen und Museen, die Sie auf Ihrer nächsten Reise gerne ausbauen dürfen.

Westfälisches Freilichtmuseum (Detmold): Die Gebäude, auf 80 Hektar verteilt, sind größtenteils begehbar und gewähren Einblicke in das Leben Westfalens, verschiedene Handwerke und Alltagsszenen. Für den kleinen Hunger zwischendurch empfiehlt sich ein Milchbrötchen aus der alten Bäckerei, vielleicht beim Picknick gegenüber den zwei Mühlen.

Junkerhaus (Lemgo): Im alten Wohnhaus des Malers, Architekten und Kunsthandwerkers Karl Junker (1850 - 1912) ist heute ein Museum untergebracht. Außen komplett mit detaillierten Schnitzereien verziert, bestaunt der Besucher im Innern kunstvoll geschnitze Möbel, Zeichnungen, Architekturmodelle und Skulpturen des Künstlers.

Papiermühle Plöger (Schieder-Schwalenberg): Dieser Ort bietet neben dem Schloss und der Burg noch etwas anderes: In dieser Mühle wurde über acht Generationen lang (bis 1989), die Papierproduktion aufrechterhalten. Heute erhalten Sie einen Einblick in die Technik früherer Tage.

Donoperteich (Detmold): Das einzige lebende Hochmoor im Teutoburger Wald eignet sich perfekt zum Spazierengehen. Und das klingt auch noch gut: Auf der "KlimaErlebnisRoute" muss man sich ja gesund fühlen!

Naturpark Eggegebirge- vom Teutoburger Wald bis ins Sauerland

Das Eggegebirge, auch "Egge" genannt, ist ein Mittelgebirge mit insgesamt 17 Bergen von 365 Metern bis 468 Metern Höhe ("Preußischer Velmerstot" mit Egge-Aussichtsturm). Es erstreckt sich vom Südende des Teutoburger Waldes bis zum nördlichen Ende des Sauerlandes. Sein Hauptkamm ist ein Teil der Rhein-Weser-Wasserscheide: Während das Wasser der meisten Bäche, die an der Ostseite des Kamms entspringen in die Weser fließen, entwässern sich fast alle Bäche, die der Westseite des Kamms entfließen, in den Rhein.

Seit 1965 bildet das Eggegebirge zusammen mit dem nördlich angrenzenden Südostteil des Teutoburger Waldes einen 1.059 Quadratkilometer großen, lang gestreckten Naturpark. Über 60 Prozent des Naturparks sind bewaldet, 85 Prozent der Fläche stehen unter Landschafts- und 3 Prozent gar unter Naturschutz, darunter der Donoper Teich, das Hiddeser Bent und das Gebiet um die Externsteine. Die imposante Naturlandschaft verdankt ihren Reiz nicht zuletzt dem Reichtum seiner Tier- und vor allem Pflanzenwelt. Insgesamt beherbergt sie fast 1.000 eingetragene Naturdenkmäler.

Der heutige Naturpark war bereits Schauplatz von zwei für die Geschichte Europas entscheidenden Auseinandersetzungen: der Aufbruch der Germanen gegen die Römer und, rund 800 Jahre später, der Sieg über die Sachsen durch Karl den Großen. Beide Ereignisse und ihre Folgen haben heute noch sichtbare Spuren in Form von verschiedenen Bau- und Kulturdenkmälern in der Gegend hinterlassen.

Bekannte Attraktionen und Wanderziele im oder am Eggegebirge sind: Aussichtsturm "Bierbaums Nagel" in Borlinghausen, Eisenbahnknotenpunkt und Viadukt in Altenbeken, Modellbahnschau im historischen Güterbahnhof Bad Driburg, Externsteine, Fürstenallee, Gauseköte (Passhöhe), Iburg, Hermannsdenkmal, tausendjährige Eiche bei Borlinghausen, die beliebten Wanderrouten Hermanns- und Eggeweg (Teil des Europäischen Fernwanderweges "E 1" von Schweden nach Italien), Lippischer Velmerstot und Preußischer Velmerstot, der höchste Gipfel des Eggegebirges mit fantastischer Aussicht.

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