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Jena

Kurzurlaub Jena: Die Lichtstadt Thüringens

Optik, Studiflair und grüne Hügel: Jena ist quicklebendig und jung, mit intellektueller Vergangenheit und viel Strahlkraft. Schlank wie ein Spargel, zieht sich die Zeiss-Stadt 14 Kilometer an der Saale entlang.

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Kurzurlaub in Jena

Städtereise nach Jena: Hightech, Natur und unendliche Weiten

Quirlige Studentenstadt, Licht- und Optikstadt, ​​​​​​grünes Saalewunder – Jena überrascht. Die zweitgrößte Stadt Thüringens stand zwar immer im Schatten von Erfurt und Weimar und doch war und ist da ist so viel Licht. Im ältesten Planetarium weltweit strahlt der Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht. Erleben Sie wunderschöne Bauhaus-Architektur, das Romantikerhaus, die zauberhaften Kneipengässchen. Für den ganz großen Überblick unbedingt auf den JenTower (die Keksrolle), mit Kindern auf den Saurier-Erlebnispfad, ​​​​​​​für entspannte Spaziergänge in den Paradies-Park und Botanischem Garten. Wenn es die große Wanderung sein darf: Genießen Sie den Zauner der SaaleHorizontale. Er ist einer von Deutschlands schönsten Wanderwegen.

Jena ist eine Stadt mit wechselvoller Vergangenheit. Große Namen wie Goethe, Schiller, Zeiss und Schott sind allgegenwärtig. In der Stadtkirche St. Michael predigte schon Martin Luther. Die Einzeiger-Uhr am hohen Kirchturm zeigt im Sinne der "Entschleunigung" nur die Stunden an, die seltene Altarunterführung zählt zu den "sieben Wundern" der Stadt.

Bereits 1558 gründete Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige die Universität von Jena. Es kamen Studenten aus ganz Europa und noch heute ist Jena die Stadt mit der größten Universität in Thüringen. Doch erst die Pioniere Carl Zeiss und Otto Schott brachten Jena im 19. Jahrhundert ihren Weltruhm. 1846 gründete der Mechanikermeister Carl Zeiss in der Neugasse 7 die erste feinmechanisch-optische Werkstatt und stellte die ersten Mikroskope her. Er verbesserte die Technik stetig und entwickelte ab 1866 zusammen mit dem Jenaer Physikprofessor Ernst Abbe Mikroskope mit vorberechneten Eigenschaften. Circa 40 Jahre später eröffnete der Chemiker und Glastechniker Otto Schott zusammen mit Abbe und Zeiss das erste glastechnische Laboratorium - Jena wurde zum Zentrum der Optik und Feinmechanik. Das Deutsche Optische Museum zeigt heute Meilensteine aus fünf Jahrhunderten und im Zeiss-Planetarium gehen Sie auf faszinierende Reisen ins All. Das weltweite Ausnahme-Planetarium war bereits zur Eröffnung 1926 eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Und auch hundert Jahre später ist es DER Besuchermagnet dank neuester Technik von Zeiss, 3D-Sound-System, Laser-Ganzkuppelprojektionen, Musikshows, Konzerten und Lesungen. Galaktisch!

Highlights in Jena: Wolkenkratzer, Schnapphahn, Science Center

Jenas Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes: der JenTower. Im Volksmund gern „Keksrolle“ oder oder „Penis Jenensis“ genannt, soll er eigentlich an ein Fernrohr erinnern. Ein absoluter Superlativ: Der bis zur Antennenspitze 159,60 Meter hohe Turm übertrifft als höchstes Bürogebäude im Osten sogar das Leipziger City-Hochhaus (155 m). Von seiner Aussichtsplattform im 28. Stockwerk schauen Sie spektakulär weit ins Saaletal – bis zu den Kernbergen, den Sonnenbergen, den Hausberg, den Jenzig und über das Saaleufer. Designt wurde das markante Gebäude vom Stararchitekten der DDR, Herrmann Henselmann. Seit der Komplettsanierung im Jahr 2000 beherbergt es Büros, ein Hotel und exklusives Feinschmecker-Restaurant.

Der Markt ist die gute Stube Jenas. Im Turm des Rathauses von 1380 begeistert eine astronomische Kunstuhr mit dem Figurenspiel "Schnapphahn": Zu jeder vollen Stunde schnappt ein kleiner kupferner Kopf unter dem Dach vergeblich nach einer goldenen Kugel, die einen Thüringer Kloß symbolisiert. Auch Schiller wohnte einst am Platz und schloss 1794 in Jena seinen Freundschaftsbund mit Goethe. Im ehemaligen Inspektorhaus des Botanischen Gartens befindet sich eine "Goethe-Gedenkstätte". 1921 wurde hier ein Goethemuseum eingerichtet.

Das Stadtmuseum am Markt, auch als "Göhre" bekannt, erzählt von Jenas Anfängen als Weinbauernstädtchen bis zur großen Blüte im 20. Jahrhundert. Unter den großartigen Exponaten finden sich die "Jenaer Lutherbibel" und die "Wartburgfahne" von 1816, auf der die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold erstmals vereint sind. Außergewöhnlich ist auch die „Imaginata“, eine Art Science Center mit Stationenpark, großem Außengelände und mehr als 100 interaktiven Exponaten aus Mathematik, Physik, Technik und Biologie.

Spektakuläres Saaletal: Wandern mit Weitblick

Die zweitgrößte Stadt Thüringens ist aber auch wegen ihrer Lage in südländisch anmutender Landschaft, mit all den Bergen umher und den vielen Gärten und Parks ein herrliches Urlaubsziel. Wer auch schon da war? Klar, Goethe. Er hielt sich, alle Anwesenheiten zusammengerechnet, über 5 Jahre in Jena auf. Meist wohnte er im Schloss, später in der "Grünen Tanne" und schließlich im Inspektorhaus des Botanischen Gartens. Zum Auftakt der Wanderentdeckungen empfehlen wir den 30 Meter hohen Fuchsturm des Hausbergs. Verlängerung optional: Er ist eine Zwischenstation auf der "SaaleHorizontale", die auf 91 Kilometern in neun Etappen rund um Jena führt. 2023 ausgezeichnet als "Deutschlands schönster Wanderweg". Entdecken Sie Jena, eine gesellige Stadt mit geschichtsträchtiger und intellektueller Vergangenheit, die gleichzeitig immer schon einen Blick für die Zukunft hatte.

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