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Neckartal

Urlaub am Neckar buchen

Weinberge, Burgen und Schifffahrt - ein Urlaub am Neckar ist abwechslungsreich: Von der Quelle in Villingen-Schwenningen bis zur Mündung in Mannheim gibt es viel zu entdecken.

Neckartal

Urlaub am Neckar: Schifffahrt, Radfahren und erstklassiger Wein

Zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb liegt das malerische Neckartal. Entlang des Flusses thronen Burgen und Schlösser über steilen Hängen, sonnige Weinberge sorgen für edle Tröpfchen und einer der schönsten Radwege Deutschlands zieht eifrige Sportler aus der Umgebung an. Ein Neckar-Urlaub bietet jede Menge Abwechslung und schöne Momente – von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim. Ob Neckar-Flussfahrt, Wandern im Odenwald oder Städtetrip: Spar mit! Reisen hat das richtige Reisepaket für Ihren Urlaub am Neckar.

Sportlich unterwegs: Neckartalradweg

Sage und schreibe 410 Kilometer Radweg gibt es hier zu erkunden. Der Radweg im Neckartal führt von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim: Von der Quelle auf der Baar bis zur Mündung in den Rhein kann man die Reise des Flusses auf dem Drahtesel begleiten. Auf geteerten und beschilderten Straßen radeln Sie – mal auf der einen Seite des Flusses, mal auf der anderen – durch Wälder, entlang der Weinreben, durch Städte und Naturschutzgebiete. Starten Sie zum Beispiel in Heilbronn und fahren Sie gen Süden bis nach Ludwigsburg. Dort schlendern Sie durch die Räume und Gärten des Residenzschlosses, bevor Sie sich wieder auf das Fahrrad schwingen und weiterziehen. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann auf unzähligen Wanderwegen den Odenwald erkunden. Ein Ausflug in die Wolfsschlucht verspricht Abenteuer für kleine Wanderer, ein Aufstieg aus der Magarethenschlucht belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht über das Neckartal und Vogelfans beobachten bei einem Streifzug durch das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos jede Menge Wildvögel. Kletterbegeisterte können in den Hessigheimer Felsengärten 20 Meter hohe Muschelkalkwände erklimmen: Auf 500 Metern Länge erstrecken sich 130 Kletterrouten vom dritten bis neunten Schwierigkeitsgrad.

Schiff ahoi: Schifffahrt auf dem Neckar

Klar, Schifffahrt und Neckar gehören natürlich zusammen und bei einem Besuch der Region ist eine Bootsfahrt auf dem Neckar quasi ein Muss. Erkunden Sie die Gegend einmal aus einer anderen Perspektive, lassen Sie Weinberge und Burgen am Ufer vorbeiziehen, während Sie sich entspannt zurücklehnen. In vielen Städten entlang des Flusses hält die Linienschifffahrt Neckar. Besonders schön ist ein Bootsausflug mit der Heidelberger Schifffahrt. Entdecken Sie die Stadt vom Wasser aus: Die Weiße Flotte im Neckar erlaubt eine fantastische Sicht auf die Altstadt und das Schloss. Wer auf einer Neckar-Bootsfahrt das Gewässer in Gänze erkunden möchte, muss übrigens 27 Schleusen passieren. Diese wurden von 1920 bis 1930 errichtet und ermöglichen die Neckarschifffahrt, wie wir sie heute kennen.

Mit Kultur: Urlaub am Neckar

Genug von der Natur? Ab in die Städte, Zeit für ein bisschen Kultur! Und davon gibt es im Neckartal richtig viel. Wie wäre es zum Beispiel mit Heidelberg? Bei einer Reise mit Spar mit! Reisen ist der Eintritt in das geschichtsträchtige Schloss für Sie gratis. Auch viele Museen und ein Besuch im Fasskeller sind im Buchungspreis schon dabei. Ein weiterer Klassiker: Mannheim. Die ehemalige Residenzstadt ist heute eine quicklebendige, multikulturelle Studentenstadt und dank ihres Binnenhafens ein wichtiger Wirtschaftsstandpunkt. Für Theaterfans gibt es in Heilbronn ein einzigartiges Erlebnis: das Theaterschiff! Seit 1995 wird auf dem Schiff im Neckar ein abwechslungsreiches Programm aufgeführt und bei einer Buchung mit Spar mit! Reisen ist das Ticket für Sie schon im Preis inbegriffen. Lieber Musical statt Theater? Dann ist ein Wochenende in Stuttgart die richtige Wahl für Sie. In der baden-württembergischen Hauptstadt tauchen Sie bei einem Musical in Stuttgart für einige Stunden in andere Welten ein. Alternativ bewundern Sie teure Autos in den Porsche- und Mercedes-Museen. Bekennende Weinliebhaber sind hingegen in Esslingen gut aufgehoben. Hier können Sie preisgekrönte Weine aus der Neckarregion probieren und bei schönem Wetter durch die Reben rund um die Stadt spazieren.

Einmal Prinzessin sein: Burgen im Neckartal

Am Neckar gehen Ritter- und Burgfräuleinträume in Erfüllung. Die Region ist für ihre Schlösser und Burgen bekannt; da schlagen Kinderherzen höher! Nur 18 Kilometer östlich von Heidelberg liegt die Vier-Burgen-Stadt Neckarsteinach. Ja, gleich vier Burgen scharen sich seit dem 12. Jahrhundert um die kleine Stadt. Die schönste ist sicherlich die Mittelburg, die bis heute bewohnt ist. Folgt man dem Neckar von Heidelberg nach Heilbronn, begegnet einem auf halber Strecke das Schloss Zwingenberg – eine der schönsten historischen Anlagen am Neckar und Sitz des Großherzogs von Baden. Jedes Jahr im August finden hier die Schlossfestspiele statt, bei denen Opern und Musicals auf dem Schlosshof aufgeführt werden. Nur 20 Kilometer weiter südöstlich steht die Ritterburg Hornberg. Dort lebte im 16. Jahrhundert 45 Jahre lang der berühmte Ritter mit der Eisenhand, Götz von Berlichingen. Diesen machte Goethe mit dem gleichnamigen Schauspiel berühmt. Zur Burg gehört außerdem das zweitälteste noch bestehende Weingut der Welt: Das perfekte Ausflugsziel für kleine Ritter und große Weinverkoster.

Ob Burgerkundung, Radtour, Neckar-Schifffahrt oder Musical-Besuch, das Neckartal ist ein ideales Urlaubsziel für die ganze Familie und Spar mit! Reisen hat jede Menge abwechslungsreicher Reisepakete. Stöbern Sie durch unsere Angebote, Ihre nächste Reise ist sicher auch dabei.

Eppingen

Eppingen: Das Fachwerkwunder des Kraichgaus

Fast jedes Altstadthaus ist hier ein Kunstwerk, überall mittelalterlicher Geist und Charme: Eppingen präsentiert sich als Schatzkästlein süddeutscher Fachwerkbaukunst. Das über 1.000 Jahre alte Städtchen hatte viel Glück, blieb von Kriegen und Brandkatastrophen weitgehend verschont. Und so gehört ein Bummel durch das aufwändig restaurierte Zentrum mit seinen alemannischen, fränkischen und barocken Fachwerkjuwelen zu den Höhepunkten im Kraichgau.

Die Eppinger Altstadt, sie ist „ebbes bsunders“, wie man hier sagt. Dabei gibt es nicht nur charmant schiefe Wände, urige Balken und reizvolle Portale zu entdecken. Der Städtebau des Mittelalters lehrt hier eindrücklich, dass es ohne Geraden und Minimalismus sehr viel zauberhafter zugeht. Straßen und Gassen sind mannigfach gekurvt oder gekrümmt, zwischen Schwellen und Giebeln erzählt die Schmuckfreude, was Bauherren ihrer Zeit bewegte. Damit es auch so prachtvoll bleibt, wird dem historischen Puzzle überall neuer Schliff und frische Farbe verpasst. Seit 1983 steht die gesamte Altstadt von Eppingen unter Denkmalschutz. Manchmal scheint‘s, das windschiefe Fachwerk weiß gar nicht wohin mit den vielen Zierformen. Restaurator möchte man hier sein.

Fachwerk-Raritäten

Rund um den Pfeifferturm, dem ältesten und reizvollsten Artefakt der Stadtbefestigung (13. Jh.), gruppieren sich 120 prachtvolle Fachwerkhäuser aus der Blütezeit der Stadt. Heraus stechen Bauten wie das „Baumann’sche Haus“, das sich 1582 ein Metzger und Viehhändler erbauen ließ. Bis heute gilt es als eines der schönsten Bürgerhäuser im Kraichgau. In der Biegung der Kirchgasse/Ecke Badgasse finden Sie das dreistöckige „Bossert-Haus“ (15. Jh.), benannt nach seinem bekanntesten Besitzer, Günter Bossert. Dieser erregte 1960 Aufsehen, als er mehrmals mit dem Motorrad über ein Hochseil fuhr, das in der Altstadt zwischen Gebäuden gespannt war. Eine alte Reklame erinnert bis heute an diese artistische Höchstleistung. Dann sind da noch das schmuck restaurierte „Schwebegiebelhaus“ mit seltenen alemannischen Fachwerkkonstruktionen, das „Bäckerhaus“ aus dem Jahr 1412, ältestes bisher bekanntes Fachwerkhaus im Kraichgau, die Altstädter Kirche mit bemerkenswerten Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert und die ehemalige Tagelöhnersiedlung „Linsenviertel“ mit ihrem faszinierenden Gewirr an engen Gässchen.

Schmucke Museen

Bei der Außenbetrachtung sollte es nicht bleiben. Hereinspaziert: Im Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“ können Sie sich in die spannende Geschichte der Stadt vertiefen, diese ist anschaulich gespickt mit Fachwerkkunde und Einblicken in die Welt des Zimmermanns. Auf dem Fachwerklehrpfad geht das Studium an neun Stationen familienfreundlich weiter. Auch die Mauern des Pfeifferturms locken - in dunklere Lebenswelten. Die Ausstellung „Hier ist bös sein“ erzählt von den Gefängniszeiten des Turmes und führt doch wieder ans Licht. Aus der Laterne bietet sich ein herrlicher Rundumblick über den Kraichgau und die Dächer der Stadt.

Hügelsofas und biblische Weinpfade

Genug Fachwerk? Der Besuch Eppingens lässt sich prima mit Ausflügen in die Umgebung verbinden. Im Kraichgau, der beschaulichen Mulde zwischen Odenwald und Schwarzwald, dominiert das Ackerland, der Boden ist fruchtbar und gut zu bewirtschaften. Auf Wanderungen durch diese hübsche Kornkammer treffen Sie immer wieder auf Hügelsofas – bequeme, dreh- und schwenkbare XXL-Liegen, auf denen Wanderer sich ausruhen und die Aussicht genießen können. Berge hingegen sind deutlich seltener. Die höchste Erhebung ist der Steinsberg nahe Sinsheim. Die alte Stauferburg darauf gilt als Zentrum und Kompass des Kraichgaus. Die Höhe lässt sich leicht merken: 333 Meter ist der erloschene Vulkan hoch, der das letzte Mal vor etwa 55 Millionen Jahren ausbrach.

Im sanften Hügelland treffen zugleich auch die großen deutschen Weinbaugebiete Baden und Württemberg aufeinander. Tipp: Wandern Sie vom Eppinger Ortsteil Mühlbach zum Jägersee mit Waldfühlpfad, hinauf auf den Ottilienberg mit pittoresker Wallfahrtskapelle, weiter ein Stück die bekannte Eppinger Linie entlang und die Weinberge hinunter nach Kleingartach. Hier erfreut ein besonderer Themenpfad – der Biblische Weinpfad. Er führt auf rund zwei Kilometern zu zwölf Stationen, an jeder findet sich ein aufgeschlagenes Buch. Auf der linken Seite sind jeweils Bibelstellen zu lesen, in denen der Wein eine Rolle spielt. Rechts finden Sie Informationen zum heutigen Weinbau. Hinzu kommt noch ein künstlerischer Akzent − eine Blumenschale etwa oder ein Buckelquader.

Ein Ausflug nach Sinsheim, ins Technikmuseum oder in die fantastische Thermen & Badewelt, lohnt natürlich auch immer.

Badisch oder württembergisch?

In dieser Frage könnten Sie von zwei Eppingern zwei verschiedene Antworten erhalten. Denn durch die 22.000-Einwohnerstadt verläuft die frühere Staatsgrenze. Da ist zum einen die Kernstadt mit fünf weiteren Stadtteilen – ganz klar badisch und in der Mehrheit. Doch nach Gebietsreformen Anfang der 1970er wurde neu geheiratet. Eppingen bekam das württembergische Kleingartach zugelost und wechselte zum Landkreis Heilbronn in den Regierungsbezirk Stuttgart – und das bedeutete: württembergische Zugehörigkeit. Man führt heute ein ganz normales „Doppelleben“. Sowohl der Badische Fußballverband als auch der Württembergische sind in Eppingen aktiv, die Evangelische Landeskirche Baden ebenso wie die württembergische Landeskirche. Den Badener erkennt man am „Guten Tag“, während man z. B. in Kleingartach „Grüß Gott“ sagt. Der Bürgermeister bringt es versöhnlich auf den Punkt: Man sei eben eine „echt baden-württembergische Stadt“.

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