Freudenstadt

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Heiliges Maultäschle, was für ein Marktplatz!

Einatmen, Ausatmen, Einatmen ... In Freudenstadt sollte man dies mit Inbrunst tun. Bestes Bioklima. Die "Perle des Schwarzwaldes" ist nicht nur "heilklimatischer Kneippkurort", auch das Zentrum macht seit über 400 Jahren gewaltigen Eindruck: entworfen im Mühlebrettspiel-Stil mit XXL-Marktplatz. Manchmal braucht‘s gar keine Heilquelle.

Freudenstadt-Infos kompakt

Heiliges Maultäschle, was für ein Marktplatz!

Einatmen, Ausatmen, Einatmen ... In Freudenstadt sollte man dies mit Inbrunst tun. Bestes Bioklima. Die "Perle des Schwarzwaldes" ist nicht nur "heilklimatischer Kneippkurort", auch das Zentrum macht seit über 400 Jahren gewaltigen Eindruck: entworfen im Mühlebrettspiel-Stil mit XXL-Marktplatz. Manchmal braucht‘s gar keine Heilquelle.

Normalerweise hat es der Schwarzwälder gar nicht so mit dem Spektakulären (von Wasserfällen und Kuckucksuhren mal abgesehen). Freudenstadts Mitte ist allerdings riesig. 219 mal 216 Meter misst der Marktplatz und ist damit der größte Deutschlands. Mit kleiner Fußnote. Auf den Titel erhob noch eine Stadt Anspruch - das norddeutsche Heide. Man einigte sich aber, dass beide Marktplätze gleich groß seien, Heide den größten unbebauten Marktplatz Deutschlands und Freudenstadt den größten bebauten hat. Wo die beste Luft durchweht, ist ja keine Frage.

Das "Wunder von Freudenstadt"

Der architektonische Clou erschließt sich am besten aus der Vogelperspektive: Mühle, das Brettspiel, stand Modell für die Anordnung der Häuser und Plätze. Freudenstadt entstand wie Karlsruhe als Planstadt vom Reißbrett, der schwäbische Baumeister Heinrich Schickhardt hat sich hier 1599 unsterblich gemacht. Ende des 2. Weltkrieges lag sein Werk in Schutt und Asche, der Wiederaufbau gilt heute als das "Wunder von Freudenstadt". Schönster Hingucker: die hübschen Arkadengänge mit Geschäften und Cafés. Möglicherweise auch mancher weibliche Kurschatten. Der erste Kurgast kam 1881 - die Wohltat aus guter Luft, herrlicher Natur, Kirschtorte und Maultäschle sprach sich schnell rum. Vor allem dank des nimmermüden Kommunalpolitikers Hartranft. Sein Traum erfüllte sich: Aus dem unbedeutenden Landstädtchen wurde auch ohne eine einzige Thermalquelle eine touristische Hochburg.

Immer was los auf dem Hochplateau

Der kurstädtische Veranstaltungskalender der höchstgelegenen Stadt Württembergs (730 m ü M.) ist voll. Im Winter gehören der Weihnachtsmarkt, das Panoramabad und die gespurten Loipen zu den schönsten Vergnügen. Für Sommerfrischler gibt‘s herrliche Wander-, Kletter- und Radstrecken, dazu ein Kurbähnle, Waldschwimmbäder, Golfplätze, einen Abenteuerspielplatz. Und natürlich spielt man hier nicht Boule oder Schach auf dem Marktplatz. Die Platten neben den Wasserfontänen sind als Mühlebrettspiel verlegt. Wer mag: Spielsteine gibt's an der Tourist-Information.

Fotos: Freudenstadt Tourismus

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