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Auf der Reeperbahn ... Kurzurlaub in Hamburg

Musicalhochburg, Millionenstadt, Hafenmetropole - Hamburg kennt keine Langeweile. Ein Urlaub in der Hansestadt hat so viele Facetten wie Schiffe im Hafen liegen. Buchen Sie einen Städtetrip in die "Perle des Nordens".

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Hamburg, Städtereisen in die Hansestadt

Auf der Reeperbahn: Städte-Erlebnis Hamburg

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten, ist ein Bummel auf der "roten Meile". St. Pauli ist das wohl berühmteste Vergnügungsviertel in Deutschland. Rund 15 Millionen Besucher drängen sich hier jedes Jahr durch die Straßen: Leuchtreklamen, Nachtclubs, etwas "andere" Clubs und "gutgewachsene" Frauen. Wem das zu "heiß" ist, für den hat Spar mit! Reisen bestimmt die eine oder andere Alternative ...

Rathaus: Der prächtige Sandsteinbau im Stil der Neo-Renaissance, erbaut 1886 - 1897, beherrscht mit seiner beeindruckenden Architektur das Zentrum der Stadt. Das Hamburger Rathaus ist Sitz des Senats und der Bürgerschaft der Stadt und hat 647 Zimmer!

Jungfernstieg: Die Straße an der Alster ist schon lange Hamburgs Einkaufs- und Promenadenstraße. Früher gingen hier die Familien am Sonntag spazieren und führten ihre unverheirateten Töchter ("Jungfern") aus. Nach wie vor ist der Jungfernstieg etwas ganz Besonderes. Dazu trägt nicht nur die ideale Lage am Alsterufer bei. Für die Hamburger spielt vor allem die historische Bedeutung der Flaniermeile eine wesentliche Rolle. Heute dreht sich hier alles ums Einkaufen in großen Kaufhäusern und exquisiten Geschäften. Auch die Passage des Hamburger Hofes befindet sich am Jungfernstieg. Hier wird Einkaufen zur Kultur: Die großen und kleinen feinen Geschäfte übertreffen sich geradezu mit exklusiven Angeboten.

Krameramtswohnungen: Ein historisches Baudenkmal und idyllisches Stückchen Alt-Hamburg sind die Krameramts-Wohnungen in unmittelbarer Nähe des Michels. Sie sind das letzte erhaltene Beispiel für eine ehemals typisch hamburgische Wohnhofsanlage aus dem 17. Jahrhundert.

Hamburgische Staatsoper: Was wäre ein Besuch in Hamburg ohne einen Abend in seinem traditionsreichen Opernhaus? Große Kunst macht die Hamburgische Staatsoper zu einem Kulturereignis erster Güte. Mit dabei: John Neumeiers Ballettkompanie sowie großartige Inszenierungen vom klassischen bis hin zum zeitgenössischen Opernrepertoire. Das Herzstück einer jeden Oper ist ihr Orchester. Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg prägt den Klang der Hansestadt schon seit rund 175 Jahren. Heute spielen die Philharmoniker, ein Landesbetrieb der Stadt Hamburg, sowohl fast alle Opern- und Ballettabende als auch die Philharmonischen Konzerte in der Hamburger Musikhalle.

Fotos: www.mediaserver.hamburg.de, Roberto Kai Hegeler, Christian Spahrbier, Jör Modrow, Sven Schwarze

Reeperbahn in St. Pauli

Rot, Licht, Party - so tickt die Königin der Nacht

Wenn es dunkel wird, erwacht Hamburgs Königin zum Leben: Zehntausende Besucher strömen nachts auf die Reeperbahn, um ihr wildes Herz schlagen zu sehen. Sie gilt als sündigste Meile der Welt. Eine Bordellstraße ist sie aber nicht.

Viele Hamburg-Besucher gehen schon mal tagsüber gucken. Im Hellen, ohne das verruchte Gesicht der Nacht. Sie laufen vom Millerntor bis zum Nobistor, 930 Meter Reeperbahn, zehn Minuten. Vorbei an geschlossenen Table-Dance-Bars, abgeschalteten Neonreklamen, grauen Häusern und leeren Bierflaschen. Und spüren - nichts!

Der Hamburger Kiez lebt nur in der Dunkelheit. Dann feiern in Szene-Clubs und Kneipen Einheimische mit Touristen, Hafenarbeiter mit Managern. Die Beatles starteten auf St. Pauli ihre Weltkarriere, Hans Albers sang hier das berühmte "Auf der Reeperbahn nachts um halb 1…"

Entdeckungstour auf der Kiez-Meile

Wer neugierig ist, der kann der Reeperbahn nach dem offiziellen Kulturprogramm mit Musical, Wachsfigurenkabinett oder Kabarett so manches Geheimnis entlocken: Die Hinterhofkneipe "Zur Ritze" (mit Boxring im Keller) öffnet sich hinter einer schlüpfrigen Türmalerei, im legendären "Silbersack" finden Schunkelgäste kaum einen Stehplatz, vor Reeperbahn Nr. 19-21 ist ein Stern für Udo Lindenberg eingelassen und im Stripclub "Dollhouse" können nackte Damen (und Herren) ohne Schmuddel-Image besichtigt werden. Ganz viel Kiez-Feeling gibt's außerdem im "Penny"-Markt, dessen illustrer Kundschaft Spiegel-TV eine eigene TV-Doku widmete.

Rotlichtviertel in der Seitenstraße

Die Reeperbahn ist herrlich verrucht, ja, aber wer hierher kommt, findet eher Party als Sex. Das eigentliche "Gewerbe" versteckt sich in einer kleinen Parallelstraße: In den Häusern der Herbertstraße (92 Meter Kopfsteinpflaster) warten 250 Prostituierte auf Kundschaft. Die Straße ist mit blickdichten Zäunen abgeriegelt. Zutritt nur für Männer. Frauen werden mit einem Eimer Wasser aus dem Fenster wieder verabschiedet.

Erst wenn der Morgen graut, legt sich die Königin schlafen. Und die Reeperbahn sieht wieder aus wie eine (fast) normale Autostraße.

Speicherstadt- Hamburg

Von Pfählen und Wasser: Venedig? Nö, Hamburch

Die Hamburger Speicherstadt - größter historischer Lagerhauskomplex der Welt, auf zehntausenden Eichenholzpfählen stehend. Vor ungefähr 120 Jahren erbaut, seit 1991 unter Denkmalschutz, seit 2015 zusammen mit benachbartem “Kontorhausviertel mit Chilehaus” in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen. Gute Aussichten für Hamburch, die Perle.

Ende des 19. Jahrhunderts war Lagerplatz die einzige Mangelwahre im reichen Freihafen der Hansestadt - ein neuer Speicherkomplex musste also her. Die Lagerhäuser wurden auf den ehemaligen Elbsandinseln und mehreren zehntausend Eichenholzpfählen errichtet.

Stadt in der Stadt

Wie schon im Mittelalter heißen die Lagerbauten Speicher. In neugotischer Backsteinarchitektur sind sie mit einer Gebäudeseite direkt an wasserführende Kanäle (Fleete) gebaut. Die wiederrum wurden angelegt, so dass Waren ungehindert und ohne viel Aufwand von A nach B gelangen konnten und das Umladen einfach war. Durch den stetigen Zuwachs auf bis zu 500.000 Quadratmeter Speicher- und Kontorfläche war das ehemalige Freihafengelände quasi eine Stadt für sich - und so wurde der Name "Speicherstadt" geboren.

Nur das Beste drin

Gern gesehene und wertvollste Umschlag-Güter in diesen Lagerstätten waren Kaffee, Tee und Gewürze. Durch die Holzböden herrschten hierfür optimale Lagerbedingungen. Und den ließen sich die hanseatischen Handelsmänner teuer bezahlen - damit und durch die Liegeplätze der Handelskoggen im Hafen wurde Hamburg reich. In dem Stadtteil zwischen Baumwall und Oberhafen waren Quartiersleute angesiedelt, die für Importeure ohne eigenes Lager die Aufbewahrung und auch die Weiterverarbeitung der teuren Güter übernahmen. Daher verfügten sie über ein außerordentlich hohes Fachwissen. Insbesondere bei Tee und Kaffee wurden hier schon vor über 100 Jahren erlesene Mischungen fertig konfektioniert. Heute beläuft sich die Nutzfläche auf ca. 630.000 Quadratmeter. Tee, Kaffee und Gewürze werden hier nicht mehr im großen Stil gelagert, dafür aber Teppiche. In die Welt der Gewürze rein schnuppern geht trotzdem: in Spicy's Gewürzmuseum gleich gegenüber dem Miniatur-Wunderland. Außerdem gibt‘s nebenan den Hamburg Dungeon, zahlreiche Agenturen und immer mehr Museen oder Ausstellungen finden sich in der Speicherstadt ein. Dazu kommen einige sehr teure Loft-Wohnungen. Gute Aussicht inklusive - auf Hamburch, die Perle.

HafenrundfahrtHamburg

Barkassen-Meyer: Seit 100 Jahren im Hamburger Hafen

Zwischen Elbbrücken und Landungsbrücken regieren rauhe Töne, Schweiß und Seemannsgeschick. Man orientiert sich nicht mit links und rechts, sondern mit Lee und Luv, Steuerbord und Backbord. Die schönste Art, die Waterkant zu erkunden, ist immer noch eine Hafenrundfahrt mit einer waschechten Barkasse. Seit fast 100 Jahren gibt es Barkassen-Meyer, seit 60 Jahren werden Rundfahrten angeboten. "Ein Hamburger Hafen ohne Barkassen-Meyer, das wäre wie Hamburg ohne Hafen", heißt es gern.

Landungsbrücken 2 und 6 auf St. Pauli, Heimathafen von Barkassen-Meyer. Ein Traditions-Unternehmen. Am Anfang stand nur ein Boot, die "Pudel". 20 Jahre später kamen "Gerda" und "Gerda 2" hinzu, benannt nach der Tochter des Firmengründers. Das Geschäft waren Hafentransporte und Schlepparbeiten, später auch Fährdienste für Dockarbeiter. 1957 wurden die ersten Hafenrundfahrten aufgenommen, damals noch ohne Fenster auf den urigen Booten. Heute zählt die Flotte neun Boote, darunter eine Komfort-Barkasse, drei traditionelle und sogar Kunst-Barkassen - bemalt vom Bug bis Achtern, auch Udo Lindenberg war dabei. Heute alle mit Dach und Fenster, nur auf "Sanna" werden im Sommer Oben-Ohne-Fahrten angeboten, sie ist quasi das Cabrio. Und weil wir ja in Hamburg sind, wurden gleich vier der Mädels auf "Deern" getauft: "Lütte Deern", "Seute Deern", "Feine Deern" und "Hamburger Deern" - heißt übrigens Krabbe, Mädchen oder Dirne.

Auf Großer Fahrt

Die Schiffsführer von Barkassen-Meyer, ein jeder von ihnen waschechter Hamburger Jung, nehmen Sie mit auf die große Hafenrundfahrt. Da der Hamburger Hafen ein Tidenhafen ist, hängen die Touren von den Gezeiten ab und werden tagesaktuell geplant. "Leinen los" heißt es dann bei den Landungsbrücken auf St. Pauli. Die interessantesten Stationen der Fahrt sind die historische Speicherstadt mit ihren Fleeten (wasserführende Kanäle), Hafencity, die Hamburger Elbbrücken, Schleusen und Containerterminals und die großen Docks von Blohm + Voss. Die Besichtigung der Speicherstadt ist abhängig vom Wasserstand. Bei Hoch- und Niedrigwasser ist das Durchfahren der Fleete nicht möglich. Allerdings genügt ein Anruf und die Crew von Barkassen-Meyer nennt die günstigsten Zeiten. Unterwegs gibt's sachkundige und "launige" Erklärungen der Schiffsführer, immerhin sind wir ja in Hamburch und es sind halt echte Seebären.

Adresse Barkassen-Meyer
St.Pauli-Landungsbrücken, Brücke 2 + 6, 20359 Hamburg

Informationen zu den Abfahrtszeiten finden Sie hier.

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