Würzburg

Geschichte, bedeutende Kunst und Gastlichkeit

Die weithin sichtbaren Türme von Dom, Marienkapelle, Neumünster und Käppele prägen im Einklang mit der Alten Mainbrücke und der Festung Marienberg das Bild der Stadt. Und überall in Würzburg haben weltberühmte Künstler wie Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann und Giovanni Battista Tiepolo mit ihren Werken Zeichen gesetzt.

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Geschichte, bedeutende Kunst und Gastlichkeit

Die weithin sichtbaren Türme von Dom, Marienkapelle, Neumünster und Käppele prägen im Einklang mit der Alten Mainbrücke und der Festung Marienberg das Bild der Stadt. Und überall in Würzburg haben weltberühmte Künstler wie Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann und Giovanni Battista Tiepolo mit ihren Werken Zeichen gesetzt.

Glanzpunkt ist die Fürstbischöfliche Residenz, das "Schloss über allen Schlössern". Der geniale Baumeister des Barock, Balthasar Neumann, schuf im 18. Jahrhundert dieses herausragende Bauwerk, das sich in die Liste des UNESCO-Welterbes einreiht.

Der Kiliansdom: Er geht in seiner heutigen Grundform und äußeren Erscheinung auf einen von Bischof Bruno (1034 - 1045) begonnenen Umbau zurück, der 1188 abgeschlossen war. Er ist mit einer Gesamtlänge von 105 Metern die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands und ein Hauptwerk der deutschen Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser. Beim Luftangriff auf Würzburg 1945 brannte der Dom vollkommen aus; ein Jahr später stürzte das Langhaus ein. Der Wiederaufbau dauerte bis 1967; in Chor und Querhaus wurde der Stuck restauriert, während das Langhaus eine Flachdecke erhielt. Noch immer besitzt der Dom eine Fülle bedeutender Kunstwerke, darunter eine Dreikönigsgruppe aus dem 13. Jahrhundert und eine Renaissance-Kanzel. Besonders eindrucksvoll ist die 1190 einsetzende Folge der Bischofsgrabmäler, unter der stattlichen Reihe befinden sich die von Tilman Riemenschneider gefertigten Meisterwerke.

Marienkapelle: Den Grundstein zur schönsten spätgotischen Hallenkirche Mainfrankens legte Bischof Gerhard von Schwarzburg im Jahr 1377. Chor und Langhaus waren um 1440 fertiggestellt, die neugotische Spitze krönt eine vergoldete Doppelmadonna vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Beim Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 verbrannten der Dachstuhl und die Inneneinrichtung aus Holz. Besonders reich ist der bildhauerische Schmuck der Fassade. Bemerkenswert sind die Bogenfelder der Portale aus dem frühen 15. Jahrhundert. 1493 wurden am Südportal die von Tilman Riemenschneider im Auftrag des Stadtrats geschaffenen Figuren von Adam und Eva aufgestellt. Aus Riemenschneiders Werkstatt stammen auch die Plastiken an den Strebepfeilern.

Neumünsterkirche: Die Kirche des Neumünster Stifts (ursprünglich eine romanische Basilika des 11. Jahrhunderts) wurde über der Grabstätte des Hl. Kilian und seiner Gefährten errichtet, die hier als Missionare im Jahre 689 ermordet wurden. 1250 wurde nach einer weitgehenden Umgestaltung der achteckige Glockenturm angefügt, 1614 wurde die Kirche eingewölbt. Nach dem Abbruch der Westpartie 1711 entstanden der barocke Kuppelbau und die konkave Fassade aus rotem Sandstein, die als eines der größten Werke des deutschen Barock gilt. Die barocke Neugestaltung des Innenraums zog sich bis 1788 hin. Im Lusamgärtlein hinter dem Neumünster befindet sich das Grabdenkmal des berühmten Minnesängers Walther von der Vogelweide.

Käppele: Die Wallfahrtskirche auf dem Nikolausberg wurde nach Plänen von Balthasar Neumann 1748 - 1752 unter Einbeziehung einer bereits bestehenden Kapelle erbaut. Zu Fuß ist das Käppele über einen malerischen Stationsweg mit lebensgroßen Figurengruppen zu erreichen.

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