Schwäbische Alb 19 Reisepakete
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Blick auf Alptrauf in der Schwäbischen Alp

Hoch im Urlaub: Schwäbische Alb

Die über 200 Kilometer lange Schwäbische Alb bietet Vielfalt und einzigartige Naturlandschaften: Am Donaudurchbruch steigen weiße Kalkfelsen senkrecht aus dem Tal empor und in Blaubeuren sprudelt tiefblaues Wasser aus der Erde.

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Burg Hohenzollern

Eine Bilderbuchburg - auferstanden aus Ruinen

Sie schaut aus wie eine Vorzeige-Ritterburg: Dutzende heroische Türme streben dem Himmel entgegen, stolz thront das bizarre, verschachtelte Gebäude auf einem 855 Meter hohen Berg. Und doch ist Burg Hohenzollern eine Phantasieburg ähnlich Neuschwanstein. Ihre zwei Vorläufer wurden zerstört, der heutige neogotische Prachtbau erst Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet.

Wer nahe Hechingen diesen magischen Moment erlebt, macht vielleicht das Foto seines Lebens: Bei Tiefnebel scheint die Burg Hohenzollern wie eine Fata Morgana über dieser Welt zu schweben. Ein Meer von Watte trägt den Stammsitz des preußischen Königshauses und der Fürsten von Hohenzollern. Die Burg gehört auch ohne Mystik-Szenario zu den imposantesten und meistbesuchten Anlagen Europas. Rund 300.000 Besucher erklimmen jedes Jahr den "Zoller", wie der Berg genannt wird.

Spektakulärer Fall: Preußenschatz gestohlen

Es ist nicht ganz, wie es scheint. Das Alter trügt, erbaut wurde das Prachtschloss erst vor 150 Jahren, der erste Vorgänger stammt aus dem 13. Jahrhundert, diese dritte Version ist Preußenkönig Friedrich-Wilhelm IV. zu verdanken. Eine Besichtigung der Innenräume ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Die Außenanlage, die beiden Burg-Kapellen und die Kasematten können auch im Alleingang entdeckt werden. Äußerst spannend ist in jeden Fall, was vom Dynastie-Schatz übrig blieb. Den Zweiten Weltkrieg überstand dieser noch gut versteckt im Keller der Kleinbremener Kirche, später, 1953 und zurück auf der Burg, wurden auf mysteriöse Weise kiloweise Gold und Juwelen gestohlen. Darunter auch viele der berühmten kostbaren Edelmetall-Tabaksdosen des Alten Fritz. Der Dieb, ein "Schlangenmensch" vom Zirkus, wurde gefasst und hatte das meiste bereits zerschlagen und verkauft. In Vitrinen und hinter dickem Panzerglas können heute die geretteten Kostbarkeiten bewundert werden. Glanzstück: die preußische Königskrone.

Risiko-Immobilie: Bebengefahr

Die größte Gefahr ist allerdings nicht menschliche Gier. Sie kommt von unten. Immer wieder bewegt sich hier die Erde: Eine Bebenzone verläuft mitten durch den Burgberg, die europäische Platte trifft auf die afrikanische Platte. Das letzte Mal wackelte es 1978. Nun wird hochmodern überwacht und im besten Falle vorher reagiert. Man darf sich also in Ruhe und mit Filzpantoffeln umschauen. Ein Rundgang mit Führung dauert etwa 45 Minuten und wird in allen Weltsprachen, sogar auf Schwäbisch, angeboten. Auch klasse: Theateraufführungen, Mittelalterfeste, Konzerte, Weihnachtsmarkt und Open-Air-Kino im historischen Ambiente. Hervorragend kombinierbar ist der Burgbesuch mit einer Wanderung auf einem der neun "Traufgänge", den Premiumwanderwegen auf der Schwäbischen Alb. Man kann aber auch einfach nur im Restaurant oder Burg-Biergarten verweilen und die fantastische Aussicht genießen - so kein Nebel ist.

Adresse Burg Hohenzollern Schwäbische Alb
72379 Burg Hohenzollern

Öffnungszeiten Burg Hohenzollern Schwäbische Alb
16. März - 31. Oktober:
täglich 10.00 - 17.30 Uhr
1. November - 15. März: täglich 10.00 - 16.30 Uhr

Schwäbische Alb

Märchenschlösser, Urzeit-Höhlen und Meteoritendorf

Es gibt 350 Vulkanschlote und 2.500 Höhlen, leuchtend blaues Wasser und einen riesigen Meteoritenkrater. Klingt nach einem Abenteuerspielplatz auf einem fernen Planeten. Ist aber alles in Süddeutschland zu finden - auf der Schwäbischen Alb.

Besonders hoch ist sie nicht, aber herrlich grün und voller Geheimnisse: die Schwäbische Alb. Das Mittelgebirge ist 200 Kilometer lang, 40 Kilometer breit und verläuft südöstlich von Stuttgart bis in die Schweiz. Der UNESCO-Geopark gehört zu den spektakulärsten Landschaften der Welt.

Acht Gründe, hier auf Entdeckungsreise zu gehen:

  1. Das Kraterdorf: Die 8.638 Bewohner der Gemeinde Steinheim am Albuch leben in einem Meteoritenkrater (3,8 Kilometer Durchmesser). Vor 15 Millionen Jahren wurde die Stelle von einem etwa 150 Meter großen Meteoriten getroffen - mit 72.000 km/h. Deshalb ist der Ort heute 100 Meter "tiefergelegt", in der Mitte steht ein Kraterberg.
  2. Die Höhlen: Die Alb ist eine sogenannte Karstlandschaft, die über Jahrmillionen entstanden ist. Aus Regenwasser bildet sich Kohlensäure, die den Kalkstein zerfrisst. 2.500 Höhlen sind schon entstanden, 14 können als Schauhöhlen besichtigt werden.
  3. Die Burgen: Auf der Alb "wachsen" Burgen und Schlösser wie Pilze - es gibt mehr als 100. Märchenhaft ist die mittelalterliche Burg Hohenzollern bei Hechingen, die auch "Schwäbisches Neuschwanstein" genannt wird.
  4. Der Donaudurchbruch: Bei Beuron durchbricht die Donau die Schwäbische Alb. Auf beiden Seiten des Flusses ragen weiße Kalkfelsen auf - teilweise senkrecht und mehr als 200 Meter hoch.
  5. Der Vulkan: Im Gebiet um Bad Urach brodelte vor Urzeiten ein Vulkan. Forscher entdeckten im Umkreis von 56 Kilometern mehr als 350 Vulkanschlote. Manche sind heute noch erkennbar, obwohl der Vulkan schon seit 11 Millionen Jahren schweigt …
  6. Die Urzeitkunst: In mehreren Höhlen wurden die ältesten Kunstwerke der Menschheit entdeckt, fast 40.000 Jahre alt. Die UNESCO fand: außerordentlich schützenswert. Und erklärte im Juli 2017 sechs Höhlen nahe Ulm zum Weltkulturerbe. Forscher fanden hier unter anderem die älteste bekannte Menschenfigur der Welt, die "Venus vom Hohle Fels".
  7. Der "Jurassic"-Meeresboden: Im Bachbett der Steinlach in Ofterdingen können Neugierige den Meeresboden der Jurazeit betreten. Im "Schneckenpflaster" (100 Meter lang) sind riesige fossile Ammoniten (Kopffüßler) und Austernmuscheln zu erkennen.
  8. Das blaue Wasser: In Blaubeuren entspringt die Blau. Pro Sekunde strömen etwa 2.280 Liter an die Oberfläche. Durch den Wasserdruck bildete sich der Blautopf, ein Trichter mit 40 Metern Durchmesser, 21 Meter tief. Das Wasser leuchtet vollkommen blau. Obwohl das physikalisch erklärbar ist, ranken sich viele Legenden darum.

Übrigens: Im Juni 2017 wurde das Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom Deutschen Tourismusverband auch noch zur nachhaltigsten Tourismusdestination Deutschlands gekürt. Mehr geht jetzt wirklich nicht.

Foto: Achim Mende, Schwäbische Alb Tourismus

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