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Kurzurlaub im Harz: Natürlich schön

Deutschlands Herz, es schlägt wild und romantisch im Harz. Eine Berglandschaft voller Mythen, rauschender Flüsse, Wälder und Moore. Spar mit! Reisen lädt Sie ein zu erholsamen Kurztrips mit viel Wellness und magischen Naturerlebnissen.

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Reise: Harz

Urlaub im Harz: Zauberhafte Natur überall

Es gibt viele Mittelgebirge in Deutschland , aber nur einen Harz. Von tiefen Schluchten, Flussläufen und Wasserfällen, bewaldeten Hängen und lieblichen Hochmooren über historische Bergbaustätten bis zu unheimlichen Sagen über Hexen, Teufel und anderen Fabelwesen – der Harz fasziniert Besucher immer wieder aufs Neue.

Wie beliebt der Harz bei Wanderern ist, zeigt die Geschichte: Am 3. Dezember 1989 erwanderten sich 6.000 Protestierende aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. den damals noch als militärisches Sperrgebiet geltenden Brocken. „Mauer weg!“ – das galt auch für dieses schon lange vor der deutschen Teilung beliebte Wanderziel. Seit 1990 ist der Tourismus im Harz und vor allem auf dem Brocken wieder in vollem Schwung. Eine Million Besucher im Jahr kommen zu Fuß oder mit der berühmten Schmalspureisenbahn, der Brockenbahn. Der 1.141 Meter hohe Berg, oft auch Blocksberg genannt, ist angeblich Versammlungsort für Geisterwesen. Ob hier wirklich in der Walpurgisnacht die Hexen um den Gipfel tanzen? Zumindest das Brockengespenst gibt es – ein optischer Effekt, der bei Nebel entsteht.

Ihr Hotel im Harz: Mittelalterliche Städte und gemütliche Wintersportorte

Außer mit Natur bezaubert der Harz mit entzückenden Fachwerkstädten, wie Wernigerode, das nichts von seinem mittelalterlichen Charme eingebüßt hat. Bei einem Bummel durch die Altstadt stechen vor allem das adrette Rathaus mit seinen beiden Türmen, das kleinste Haus (heute ein Museum) und das Schiefe Haus hervor. Oberhalb der Stadt thront das stolze Schloss. Doch Wernigerode ist nicht die einzige Mittelalterstadt des Harzes. Quedlinburg steht fast komplett auf der UNESCO-Weltkuturerbeliste, Goslar war lange Sitz der Kaiserpfalz und ist heute ebenfalls Weltkulurerbe und Walkenried schmückt sich mit den prächtigen Ruinen eines einst mächtigen Klosters, das es – hätten Sie’s gedacht – der UNESCO ebenfalls angetan hat. In Clausthal-Zellerfeld ist der Bergbau zuhause, Braunlage gilt als der beliebteste Wintersportort im Harz und Bad Harzburg glänzt mit einem Baumwipfelpfad und einer Soletherme.

Wandern im Harz

Außerhalb der Orte finden Sie einen bunten Strauß Wanderziele, die nicht nur für alle Sportlichkeitsgrade geeignet sind, sondern auch spektakuläre Fotomotive abgeben. Die Teufelsmauer ist zum Beispiel besonders beeindruckend: scharfe Felszacken, die unmittelbar aus der Erde in den Himmel ragen. Das Bodetal wird gerne als deutscher Grand Canyon bezeichnet, weil sich die Bode hier tief in die Erde gegraben hat. In der Nähe finden Sie auch den Hexentanzplatz, die Teufelskanzel und einen sagenumwobenen Hufabdruck. Oder Sie wandern zur Mausefalle, einem großen Steinbrocken, der gefährlich über einer steilen Klippe balanciert. Ist es ein Wunder, dass es im Harz vor Sagengestalten nur so zu wimmeln scheint, wenn die Natur sich hier in so vielen Formen ausgetobt hat? Von den plätschernden Bächen, die sich über bemooste Steine ergießen, über bizarre Felsformationen bis zu tiefen Bergstollen – alles scheint hier verzaubert, verflucht oder verwunschen zu sein. Lassen Sie sich ebenfalls verzaubert, bei einem Urlaub im Harz.

HarzCard

HarzCard - mit einer Karte durch die ganze Region

Die HarzCard ist Ihr All-Inclusive-Ticket für das Mittelgebirge. Mit ihr haben Sie über 120 Mal freien Eintritt in Burgen, Schaubergwerken und Museen im gesamten Harz. Da die Wege kurz sind, können Sie problemlos viele verschiedene Angebote nutzen und Neues entdecken. Die HarzCard kann entweder an vielen Verkaufsstellen vor Ort gekauft oder online bestellt werden.

Wenn Sie sich für ein 48-Stunden-Ticket entscheiden, wird die Karte bei der ersten Nutzung aktiviert und läuft nach zwei Tagen ab. Bei Kauf erhalten Sie zusätzlich einen HarzCard-Reiseführer pro zwei Erwachsene, der das breite Angebot vorstellt.

Höhlen, Schaubergwerke und Bergwerksmuseen

Museen und Ausstellungen

  • Science Center phaeno in Wolfsburg
  • Glasmanufaktur Harzkristall
  • Dom und Domschatz in Halberstadt
  • Wilhelm-Busch-Haus in Seesen
  • Schlossmuseum Quedlinburg

Burgen und Schlösser

  • Schloss Wernigerode
  • Kaiserpfalz Goslar
  • Burg Falkenstein
  • Schlossmuseum Quedlinburg

Kirchen und Klöster

Thermal-, Freizeit- und Erlebnisbäder

  • Kyffhäusertherme in Bad Frankenhausen
  • Waldhofbad in Wernigerode
  • Bodetal Therme in Thale
  • Erlebnisbad Salztal Paradies

Und ...

  • Schlangenfarm in Schladen
  • Hexenhaus in Thale
  • Einstündige Fahrt mit dem Ruderboot in Thale
  • Kostenlose Stadtführung durch Quedlinburg mit Audioguide
  • Verkostung in der Echte Nordhäuser Traditionsbrauerei
  • Eine Runde Glowgolf

Harzer Schmalspurbahnen

Harzer Schmalspurbahnen: Mit der Dampflok den Harz erkunden

Knapp eine Stunde braucht die lackschwarze Schmalspurbahn bis sie schnaufend und rauchend den Gipfel des Brockens erreicht. Beinahe 600 Höhenmeter muss sie dabei vom Ausgangspunkt Drei Annen Hohne bis zum Brockenbahnhof erklimmen und das ohne Zahnräder! Doch die Anstrengungen lohnen sich, denn das Gipfelpanorama ist fantastisch.

Schon bevor man mit der herrlichen Aussicht über das Vorland belohnt wird, gibt es auf dem steilen Weg nach oben einiges zu sehen. Durch Tannenwälder und über weite Hochflächen zuckelt die Dampflok durch die herrliche Landschaft des Harzer Nationalparks. Einen bequemeren Weg auf den höchsten Berg Norddeutschlands gibt es nicht. Vor allem nicht im Winter, wenn die Gegend unter einer märchenhaft glitzernden Schneedecke liegt. Kein Wunder also, dass die Brockenbahn die beliebteste der drei Harzer Schmalspurbahnen ist.

400 Brücken und ein Tunnel

Wer sich eine längere Fahrt mit der Dampflok gönnen möchte, kann bereits mit einer historischen Eisenbahn zu Drei Annen Hohne anreisen: Die Harzquerbahn verläuft entlang der Nord-Süd-Achse des Harzes und verbindet Wernigerode mit Nordhausen in Thüringen. Auf ihrem Weg durchquert die zweite Harzer Schmalspurbahn das enge Drängetal und macht unter anderem einen Zwischenstopp in Drei Annen Hohne, dem Startpunkt der Brockenbahn. Die Strecke führt durch typische Harzlandschaft, tiefe Waldtäler, grüne Hochebenen und über zahllose Brücken und durch den einzigen Tunnel aller Schmalspurbahnen in den neuen Bundesländern.

Dank Wasserdampf durch den Unterharz – seit 1887

Auf der Ostseite des Harzes erstreckt sich die Selketalbahn, die älteste der drei Schmalspurbahnen. Von der Welterbestadt Quedlinburg über Alexisbad und Stiege zuckelt die Bahn gemütlich in Richtung Südwesten bis zur Endstation Eisfelder Talmühle, wo sie auf die Harzquerbahn trifft. Der erste Streckenabschnitt von Quedlinburg nach Alexisbad gilt als die schönste und romantischste Strecke der Harzer Schmalspurbahnen. Während der Reise geht es vorbei an bunten Blumenwiesen, versteckten Teichen, schroffen Felsen und durch ausgedehnte Buchen- und Eichenwälder.

Ob Sie mit Dampfkraft den Brocken erklimmen, sich eine entspannte Fahrt durch die wildromantische Natur gönnen oder einfach den Harz aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchten, Ausflüge mit den Schmalspurbahnen sind erlebnisreich und voller Abwechslung.

Brocken(Harz)

Brocken: Wandern zwischen Legenden und Zeitzeugen

Eingebettet in den Nationalpark Harz überragt der Brocken (1.141 m) mit seinen zerklüfteten Felsgetürmen und Jahrtausende alten Hochmooren die Landschaft. Dank seines mystischen Erscheinungsbildes ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden um den Berg: von Hexen, die zur Walpurgisnacht auf dem Gipfel tanzen, über spukende Geister bis zum Teufel, der in Goethes Faust hier sein Unwesen treibt.

Von Goethe bis Märchen

Aber nicht nur zur Walpurgisnacht fühlt sich der Wanderer von kichernden Hexen und tanzenden Teufeln verfolgt – oder sind es doch nur vom Wind zerzauste Sträucher, die sich im Morgennebel hinter schroffen Felsen ducken? Zumindest das Brockengespenst gibt es wirklich – so wird ein optischer Effekt (Halos) bezeichnet, der bei Nebel im Zusammenspiel mit der Sonne entsteht und Wanderern den Schrecken einjagt. Zirka 300 Tage im Jahr ist der Gipfel von Nebelschwaden umwabert. Kein Wunder, dass die Fantasie hier zu Höchstformen aufläuft. Ob Goethes Idee für den Faust daher kam? Er bestieg den Brocken – im Volksmund auch Blocksberg genannt – nämlich zweimal und beschrieb das schaurige Halo-Phänomen.

Beschwingt zum Ziel

Doch wenn das Wetter mitspielt und die Sonne durch den Nebel blitzt, zeigt sich die malerische Natur um den Brocken in ihrer vollen Pracht: Schmale Bäche durchschlängeln die heidebedeckten Moore, an vielen Stellen leuchtet blauer Enzian durch das Grün, Wollgräser neigen sich im Wind und ab und zu flattern orangene Perlmuttfalter vorbei oder eine Waldeidechse huscht durch das Dickicht. Der Aufstieg zum 1.141 Meter hohen Gipfel ist abwechslungsreich und wird nie langweilig. Dank der militärischen Besetzung des Berges während und nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Wege gut ausgebaut und machen den Aufstieg auch für unerfahrene Gipfelerklimmer zum Wandergenuss. Hoch geht es von allen Seiten, die Autos müssen allerdings unten bleiben, denn der Brocken ist trotz alter Militärstraßen autofrei. Also Wanderschuhe schnüren und los geht‘s! Ob kurz und unkompliziert von Schierke, ausgedehnt über den 16 Kilometer langen Goetheweg von Altenau oder über 23 Kilometer den Teufelsstieg entlang (die schwerste Wanderrute zum Brocken-Gipfel), der passende Weg ist für alle dabei.

Für viele das große Highlight: wenn die Brockenbahn schnaufend und rauchend am Weg vorbeituckert. 1829 eröffnet, befördert die Dampflok seither fleißig Besucher zum höchsten Schmalspur-Bahnhof Deutschlands auf der Spitze des Brockens. Oben angekommen, erwartet Sie eine dreifache Belohnung: die gigantische Sicht auf die Umgebung, eiskalte Getränke und deftige Stärkungen im Brockenhotel und das Brockenhaus mit seiner Ausstellung über die Geschichte und Natur des sagenumwobenen Berges.

Ob Märchenfan, Geisterjäger, Dampflokenthusiast oder leidenschaftlicher Wanderer – der Brocken ist nicht ohne Grund ein beliebtes Ausflugsziel und begeistert Besucher und Einheimische immer wieder mit seiner wild-romantischen Natur und gruseligen Legenden.

Harzer-Hexen-Stieg

Mitten in Deutschland, mitten im Harz. Rund hundert Kilometer quer über das nördlichste deutsche Mittelgebirge, von Ost nach West oder West nach Ost, über den sagenumwobenen Brocken, den höchsten Berg des Nordens: Der Harzer-Hexen-Stieg macht's möglich.

Die ganze Schönheit des Harzes liegt dem Wanderer auf seinem Weg zu Füßen. Lichte Mischwälder und dichte Nadelwälder, bunt leuchtende Bergwiesen und steil aufragende Klippen, leise plätschernde Bäche und majestätische Talsperren.

Zeugnisse der mehr als tausendjährigen Bergbaugeschichte finden sich auf Schritt und Tritt. Zum Beispiel die schmalen Gräben des "Oberharzer Wasserregals", ein im 16.-18. Jahrhundert für den Bergbau angelegtes Wassersammelsystem, das in seiner Ausdehnung und Erhaltung weltweit einzigartig ist. Rauchende Holzkohlenmeiler lassen die Köhlerei, die einst von großer Bedeutung für die Verhüttung der gewonnenen Erze war, entlang des Weges wieder aufleben. Was früher das Erz war, ist heute der Stein: immer noch wird Bergbau betrieben, über Tage und auch am Wegesrand.

Eingebettet in die Nationalparks Harz und Hochharz überragt der Brocken mit seinen zerklüfteten Felsfluren und Jahrtausende alten Hochmooren die Landschaft. Gern begleiten Sie die Ranger ein Stück und weihen Sie in die Geheimnisse der Natur hier oben ein.

Der Harz - Landschaft der Mythen und Mysterien. Nicht nur zur Walpurgisnacht fühlt sich der Wanderer von kichernden Hexen und tanzenden Teufeln verfolgt - oder sind es doch nur vom Wind zerzauste Birken, die sich im Morgennebel hinter zerklüfteten Felsen ducken?

Harzer Baudensteig

Sie sind begeisterte Wanderer und eine Pilgerreise reizt Sie schon lange? Dann fangen Sie doch gleich in Bad Lauterberg an, mit dem Harzer BaudenSteig, quasi der deutsche Jakobsweg.

Der gut ausgeschilderte Wanderweg verläuft von Bad Grund über Lerbach, Sieber, Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Wieda bis zum Kloster Walkenried. Die rund 100 Kilometer lange Strecke ist in sechs Tages-Etappen unterteilt, wobei der Einstieg individuell gewählt werden kann.

Neben der eindrucksvollen Landschaft des Südharzes, warten zahlreiche andere Attraktionen auf Sie. Nicht nur die Iberger Tropfsteinhöhle in Bad Grund, der Sösestausee bei Lerbach oder der Abenteuerspielplatz in Sieber sorgen für ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein.

Natürlich ist auch für ausreichend Verpflegung gesorgt, nicht umsonst wurde der 2010 eröffnete Weg, nach seinen Bauden benannt. Die Waldgaststätten und Berggasthöfe sind das Ziel jeder Etappe und sorgen mit Harzer Gastlichkeit und köstlichen Spezialitäten für Ihr leibliches Wohl. Dabei hat jede Baude ihren ganz eigenen Charme, mal mit rustikalem, mal mit gehobenem Ambiente.

Der große Vorteil gegenüber dem bekannten Jakobsweg ist übrigens, dass sie Ihr Gepäck ganz bequem in den Bauden zurück lassen können. Von dort wird es mit dem Auto direkt zum nächsten Etappenziel gebracht und Sie brauchen sich um nichts zu kümmern.

Wenn Sie alle Etappen bewältigt haben, bekommen Sie am Ende Ihrer "Pilgerreise" die goldene Wandernadel verliehen. Aber auch wenn Sie nur wenige Tage im schönen Harz verbringen, lohnt sich ein Ausflug zum Harzer BaudenSteig, denn ausgewiesene Rundwege bieten die Möglichkeit, die Bauden in Halbtages- bis Tageswanderungen zu erreichen.

Egal ob Sie sich ehrgeizige Ziele stecken, oder lieber gemütlich durch die Wälder spazieren, Wanderfreuden sind im Harz garantiert!

Hammerschmiede- Zorge

Ein Harzer Whisky erobert die Welt

Whisky aus der Hammerschmiede: In der Herstellung tief mit der Region verbunden, im weltweiten Vergleich gelobt als Superstar und Spitzenreiter unter den Whiskys. Spannend - nicht nur für Kenner und Liebhaber.

Harz - da denkt jeder sofort an Kräuterschnaps und Obstbrand. Aber an Whisky? Der Harz hat alles, was einen guten Single Malt Whisky ausmacht: Brennholz, Quellwasser und Gerste. Nebelverhangene, geheimnisvolle Täler gibt es natürlich auch, die Harzer Highlands sozusagen. Seit 2002 macht eine kleine Südharzer Schnapsbrennerei den schottischen und amerikanischen Whiskys Konkurrenz. Die in Zorge gelegene Hammerschmiede destilliert Whisky von feinster Qualität. Das Beste: Die Besitzer lassen sich dabei über die Schulter gucken.

Die 40- bis 60-minütige Führung beansprucht mindestens vier von fünf Sinnen: Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Erste Einblicke in die Geheimnisse des Whiskybrennens gibt das neue Besucherzentrum. Eine virtuelle Präsentation über Whiskyherstellung zum Angucken, eine ausrangierte Wash Still (Brennblase für die Destillation) zum Anfassen und abgefüllte Kräuter- und Fruchtansätze zum Riechen. Die Flaschen - Ballons unter Fachleuten genannt - unbedingt öffnen. Nur so ziehen einem die verschiedenen Kräuter- und Fruchtdüfte in die Nase.

Maisch- und Gärraum, Brennerei und Produktionslabor, der geführte Rundgang zeigt alle Schritte der Whiskyproduktion. Großes Finale ist das Lager. Links und rechts reihen sich riesige Fässer aneinander. In der Luft liegt der schwere Duft des verdampften Whiskys, der sogenannte Angel's Share. Hier ruht der Whisky. Mindestens drei bis vier Jahre reift er und zieht die Aromen aus den alten Eichenholzfässern - absolut wichtig für seinen charakteristischen Geschmack und seine bernsteinerne Farbe. Nun darf die obligatorische Whisky-Verkostung natürlich nicht fehlen. Fruchtig, würzig, holzig, samtig schmecken sie - die edlen Klassiker aus Zorge.

Glen Els heißt er, der Whisky aus der Hammerschmiede. Das hört sich doch sehr schottisch an. Kein Zufall: Glen ist das gälische Wort für Tal und Els heißt die Quelle, aus der das Wasser für den Whisky stammt. Whisky aus den Els Tal also. Gleich zum Mitnehmen gibt es den Glen Els im hauseigenen Laden. Zur Überraschung stehen dort ebenso Kräuterschnaps und Obstbrand neben den Whiskyflaschen im Regal. Denn auch in der Hammerschmiede - wie wäre es anders zu erwarten gewesen - liegt der Ursprung in der Schnapsbrennerei. Aber Tradition hin oder her, am Ende bleibt nur eins zu sagen: "Der Whisky ist der Hammer!"

Adresse Hammerschmiede Zorge
Elsbach 11A, 37449 Zorge

Öffnungszeiten Hammerschmiede Zorge
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Kristall "Heißer Brocken"- Altenau

Tief unten, im innersten Gestein unserer Erde schlummern seit Millionen Jahren verborgene Schätze, nämlich wertvolle Mineralien. Im Kristall "Heißer Brocken" in Altenau sorgen diese Mineralien für einzigartiges Kristall-Thermal-Sole-Heilwasser. Bei einer Wassertemperatur von 32 Grad Celsius bis 36 Grad Celsius lässt es sich ganzjährig sowohl im Innen- als auch im Außenbereich baden.

Wenn Sie es lieber etwas heißer mögen empfiehlt sich die großflächige Saunawelt. Vier Innen- und zwei Außen-Saunen mit unterschiedlichen Temperaturen und Duftnuancen verheißen Abwechslung pur und lassen Sie so richtig ins Schwitzen kommen.

Nicht ins Schwitzen, aber ins Träumen kommen Sie im Wellnessbereich, hier wird Ihnen eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungen angeboten, von der klassischen Massage über die Bienenwachs-Packung, bis hin zur speziellen Migräne-Behandlung.

Der "Zeitlosraum" macht seinem Namen alle Ehre, er ist der ideale Ort, um sich so richtig zu entspannen, die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen und Zeit und Raum zu vergessen.

Auch für Ihr leibliches wohl wird bestens gesorgt, in zwei Restaurants und einem schicken Biergarten werden feine Spezialitäten aus der Region, saisonale Speisen und leckere Snacks für den Hunger zwischendurch angeboten.

"Genießen Sie sich gesund und schön!", dieses Motto können Sie hier wörtlich nehmen.

Lage, Anfahrt

Die 2007 erbaute Thermalsole-und Saunalandschaft liegt in Altenau im Oberharz ca. 20 km von Schulenberg. Sie fahren über die L 517 und die B 241 auf die K 38 Richtung Altenau.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Die aktuellen Preise und Öffnungszeiten finden Sie hier

Bergbaumuseum Lautenthal- Langelsheim

Bergbaumuseum Lautenthal: Die wundersame Welt der Bergleute

"Lautenthals Glück" ist eine der ältesten Gruben im Harz, die noch befahrbar ist. Der Name war ab dem 16. Jahrhundert tatsächlich Programm: Die Erzgrube im Oberharz bescherte dem kleinen Ort am Flüsschen Laute vier Jahrhunderte lang Wohlstand und Glück. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden hier wertvolle Silbererze abgebaut. Weltweit einzigartig ist heute die Möglichkeit, im Erzkahn einen unterirdischen Entwässerungsstollen zu befahren.

Wen fasziniert das schon nicht? Einmal mit Grubenzügen durch einen Schacht ins innere unserer Erde hinab – natürlich völlig abgesichert und ungefährlich. Das erlebnisreiche Bergwerk zeigt seit über 40 Jahren, wie hier einst Silbererz abgebaut wurde. Sie durchfahren unterirdisch die St. Barbara-Kapelle, den Bolzenschrotschacht und sehen die alten Abbaue, das Schrägaufhauen, alte Bergbaumaschinen und erleben die Faszination des mittleren Devon.

Höhepunkt Erzschifffahrt: Mit eigener Körperkraft durch den Stollen

Aber das war nicht alles. Ein besonderes Erlebnis ist der Abstecher zur unterirdischen Anlegestelle der Erzschiffe. Die Lautenthaler Grube ist die einzige weltweit, die sich in Teilen auch von einem Boot aus erkunden lässt. Die Wasserstrecke unter Tage kann bis zu 150 Meter im Erzkahn bewältigt werden (ein Nachbau., da die Erzschifffahrt in Lautenthal nie betrieben wurdem, jedoch im nahe gelegenen Clausthal-Zellerfeld). Um voranzukommen, müssen Sie sich an einem Stahlseil entlang ziehen - für Paddel wäre die unterirdische Wasserstraße zu eng.

Adresse Bergbaumuseum Lautenthal
Wildemanner Str. 17, 38685 Langelsheim

Öffnungszeiten Bergbaumuseum Lautenthal
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Ilsenburg-Infos kompakt

Ilsenburg - unzählige Sagen erzählt man sich über dieses kleine Städtchen im Harz. Die meisten ranken sich um die schöne Prinzessin Ilse, Tochter des Königs Ilsan. Feengleich, wurde sie im Ilsestein gefangen. Bis heute wartet sie dort auf ihre Erlösung.

Aber Ilsenburg ist nicht wegen dieser mythischen Sagen so beliebt, sondern vor allem wegen harter Fakten: erster Nationalparkort Hochharz, schönster Brocken-Aufstieg und Luftkurort an der Straße der Romanik lauten die Prädikate des 6.000-Einwohner-Städtchens.

Machen Sie sich selbst ein Bild, beispielsweise bei einer ausgedehnten Wanderung. 250 km lange Wander- und Trekkingwege in einer einmaligen Landschaft laden dazu ein. Schon Heinrich Heine ließ sich vom romantischen Ilsetal verzaubern und wanderte auf den 1.142 m hohen Brocken. Nicht von ungefähr wurde der wohl schönste Aufstieg nach dem Dichter benannt.

Spazieren Sie durch die einzigartige Mittelgebirgslandschaft, in der sich eine vielfältige Flora entwickelt hat. Und verwöhnen Sie ihre Sinne: Felsmassive, grüne Täler, idyllische Gebirgsbäche und dichte Wälder machen eine Wanderung oder Fahrradtour zum Erlebnis und lassen Lärm und Hektik schnell vergessen. Die besondere Luft und die markanten Höhenunterschiede wirken sich positiv auf Körper und Geist aus. Denn die Natur auch Natur sein lassen, dieser Grundsatz ist im Nationalpark Harz Programm.

Doch nicht nur Wanderlustige kommen auf ihre Kosten. Reiten, Mountainbiking, Gleitschirmfliegen oder auch nur den Spuren der Vergangenheit folgen - die Liste der Möglichkeiten ist lang. In Ilsenburg fühlt man sich über 1.000 Jahre zurückversetzt. Alte Schmieden, Mühlen, Kirchen und das Schloss sind Zeugen der Vergangenheit. Die Klosterkirche aus dem 11. Jahrhundert gehört zur Straße der Romanik, die romanische Bauwerke in Mitteldeutschland verbindet.

Besuchen Sie dieses historische Kleinod von hoher architektonischer und kulturhistorischer Bedeutung. Lassen auch Sie sich begeistern von intakter Natur und sagenumwobener Wildnis. So wie bereits König Ilsan und Heinrich Heine!

Kloster Wöltingerode- Goslar

Ein Kloster ist ein Ort der Ruhe, der Konzentration und des Glaubens. So auch das Kloster Wöltingerode - zumindest in vergangenen Zeiten. Heute geht es munter zu und der Leitsatz "bete und arbeite" (ora et labora) sollte eher umgewandelt werden zu "lebe und genieße". Schließlich besteht das Kloster nun aus einem Hotel mit Restaurant, einer Brennerei, einer Likörmanufaktur und Verwaltungsgebäuden. Die Ruhe können Sie jedoch noch immer erleben.

1174 wurde das Kloster für Benediktiner gegründet, es bestand in dieser Form jedoch nur 14 Jahre. Anschließend wurde es von Zisterziensernonnen geleitet. Bereits damals entstand der Grundbau des Klosters, wie er noch heute vorhanden ist. Im 13. Jahrhundert erfuhr es die erste Blütezeit. Das Kloster war so beliebt, dass es mehrere Gründungskolonien in nahe gelegene Städte aussandte - es konnte einfach nicht alle Nonnen aufnehmen. Im 16. Jahrhundert wechselte der Kultus des Klosters mehrmals, bis es schließlich die lutherische Lehre annahm. Bei einem verheerendem Feuer 1676 wurden viele Bauten des Klosters zerstört, der Wiederaufbau dauerte fast ein Jahrhundert. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss, der Säkularisation und mehreren Eigentumswechseln gehörte das Kloster zum Königreich Hannover, später zum Landkreis Goslar. Bevor das Kloster in seiner heutigen Form bestehen blieb, war es Heimat für die Landfrauenschule des Reifensteiner Verbandes.

Bereits seit 1682 besteht die Brennerei des Wöltingeroder Korns und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit. In den Genuss des "Wölti" kommt man bei einer Führung durch die Klosterbrennerei. Eine Verkostung der feinen Erzeugnisse und die Besichtigung der historischen Dampfmaschine stehen dabei auf dem Programm, Sie werden viel über die Kunst der Spirituosenherstellung lernen. Wenn Sie Gefallen an den Spezialitäten finden, können Sie sich im Klosterladen eindecken. Übrigens auch ein tolles Geschenk für die Daheim-Gebliebenen.

An dem Ort, "wo Mönche sich die Finger lecken", hat die Gastronomie des Klosters ihren Platz. Ein Restaurant, ein Café und ein Biergarten stehen fürs Schlemmen zur Auswahl. Im Klosterkrug werden ländlich deutsche Speisen serviert, teilweise nach alten Klosterrezepten bereitet. Auch saisonale Gerichte stehen auf der wechselnden Tageskarte.

Jedes Jahr lädt das Kloster Wöltingerode zu verschiedenen Festen ein. Im September findet das traditionelle Herbstfest mit einer Bulldog- und Traktorenausstellung statt. Ein Handwerkermarkt und ein Edelflohmarkt locken die Besucher auf das historische Gelände. An den ersten beiden Adventswochenenden wird es dann romantisch: Das Kloster veranstaltet einen musikalischen Weihnachtsmarkt mit Chören, Kunsthandwerkern, Verkaufsständen und Leckereien, die auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Adresse Kloster Wöltingerode Goslar
Wöltingerode 3, 38690 Goslar

Öffnungszeiten Kloster Wöltingerode Goslar
Montag - Freitag 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr

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