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Kultur und Gemütlichkeit: Sonnen-Metropole

Die bayerische Hauptstadt ist die "nördlichste Stadt Italiens". In kaum einer anderen deutschen Großstadt scheint so oft die Sonne wie in München. Mehr als 1.777 Stunden sind es durchschnittlich im Jahr. Perfekt, um zum Beispiel einen der zahlreichen Biergärten zu besuchen.

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Kultur und Gemütlichkeit: Sonnen-Metropole

Die bayerische Hauptstadt ist die "nördlichste Stadt Italiens". In kaum einer anderen deutschen Großstadt scheint so oft die Sonne wie in München. Mehr als 1.777 Stunden sind es durchschnittlich im Jahr. Perfekt, um zum Beispiel einen der zahlreichen Biergärten zu besuchen.

Nicht nur die 1,5 Millionen Einwohner Münchens wissen das gute Wetter ihrer Heimatstadt zu schätzen. Sondern auch diejenigen, die einmal im Jahr von weit her anreisen: Immer dann, wenn's heißt "O'zapft is" - Oktoberfest-Zeit. Mit mehr als fünf Millionen Besuchern ist die "Wiesn" das größte Volksfest der Welt. Weißwurst zu zuzeln und Bier aus Literkrügen zu trinken hat hier Tradition: 1810 gab's das Oktoberfest zum ersten Mal. Auf Bierbänken sitzt man in München allerdings nicht nur auf der Theresienwiese, sondern überall in der Stadt. Und zwar das ganze Jahr über. Mit dem Königlichen Hirschgarten hat München sogar den größten Biergarten der Welt - mit sagenhaften 8.000 Plätzen. Studenten sitzen dort neben Lokalprominenz oder Touristen unter Kastanienbäumen und wünschen sich "A Guadn".

Eine Kirche mit ungleich hohen Türmen

So gestärkt, lässt sich die Stadt erkunden. Wer angesichts der Großstadt-Weite kurz den Überblick verliert, orientiert sich an der Frauenkirche. Die ist mit ihren Doppeltürmen immer gut zu sehen. Einer der Türme ist exakt zwölf Zentimeter höher als der andere. Warum, das weiß niemand. Wem beim Biergartenbesuch die Gesprächsthemen ausgehen: Die Frauenkirchen-Höhe eignet sich immer.

Zeitgemäßes Solar-Glockenspiel

Mit dem Englischen Garten - ein Park auf Wunsch der Bayern-Herrscher aus dem Hause Wittelsbach - bietet München übrigens eine der größten innerstädtischen Grünanlagen der Welt. Da kann der New Yorker Central Park nicht mithalten. Die Wittelsbacher mochten zum Glück nicht nur Grünflächen, sondern auch Prachtbauten. So sorgten sie dafür, dass München-Besucher sich heute noch Imposantes wie Schloss Nymphenburg oder das Cuvilliés-Theater anschauen können.

Ein weiterer Anlaufpunkt auf der München-Entdeckungstour ist das Neue Rathaus am Marienplatz. Das ist zwar von 1867 und und damit eigentlich nicht mehr neu. Aber: Im Vergleich zum Rest der Stadt ist es wirklich jung. München wurde nämlich bereits 1180 urkundlich erwähnt. Das Neue Rathaus erkennen Besucher auch am Ton: Um 11 und um 12 Uhr, von März bis Oktober auch um 17 Uhr, bimmelt dort ein Glockenspiel. Ganz zeitgemäß von Solarstrom angetrieben. Funktioniert in einer Sonnen-Metropole bestens.

Foto: L. Gervasi, München Tourismus

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