Reisetipps für Spanien

Einreise

Einreise für Deutsche und Österreicher ist problemlos, Spanien ist EU-Land und es genügt ein gültiger Reisepass oder Personalausweis. Wer länger als drei Monate bleiben möchte, benötigt einen Reisepass und eine Aufenthaltsgenehmigung, die Sie bei der spanischen Botschaft erhalten. Eine Arbeitsaufnahme ist nach EU-Regelung ohne Arbeitserlaubnis möglich.

Sprache

Amtssprachen sind in Spanien neben Spanisch (Kastilisch, castellano) auch Katalanisch, Galicisch und Baskisch. Dialekte sind in vielen Regionen verbreitet. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.

Währung, Geld

Seit dem 1. Januar 2002 hat der Euro die spanische Peseta abgelöst. Kredit- und Scheckkarten werden fast überall akzeptiert. Banken bieten für Reiseschecks die besten Wechselkurse, die gebühren differieren allerdings erheblich. Man kann auch zu einer Sparkasse (caja de ahorro) oder Wechselstube (casa de cambio) gehen. Wer Reiseschecks einlösen möchte, muss einen Pass vorlegen. Man bekommt in den Banken auch Geld auf Kredit- und Scheckkarten; am besten eingeführt sind Mastercard und Visa. Mit diesen beiden Karten kann man auch an Geldautomaten Geld abheben (Geheimnummer erforderlich).

Einkauf, Trinkgeld

Im Gesamtdurchschnitt hat Spanien ein geringeres Preisniveau als Deutschland, in den Touristenhochburgen kann sich dieses Verhältnis aber auch verkehren. Angesagte Städte wie Barcelona, Madrid und Sevilla können durchaus auch viel teurer sein. Nichtsdestotrotz lässt sich eine Menge sparen, wenn man z.B. nicht unbedingt in den Prachtmeilen die Restaurants besucht, sondern lieber die Lokale etwas außerhalb aufsucht. Das übliche Trinkgeld beträgt in Spanien 10 %, Zimmermädchen und Gepäckträger bekommen in der Regel 1 - 2 Euro für Dienstleistungen.

Gesundheit

EU-Bürger erhalten medizinische Behandlung mit der EHIC (European Health Insurance Card), aber eine private Zusatzversicherung ist ratsam und für alle nicht EU-Bürger notwendig. Privat Versicherte reichen die Originalrechnung bei ihrer jeweiligen Versicherung ein.

Zahnärzte praktizieren privat und sind meist bar zu bezahlen. Reisekrankenversicherungen übernehmen im Notfall die Kosten.

Apotheken

In den Apotheken (farmacias) bekommt man verschreibungspflichtige, rezeptfreie und homöopathische Medikamente. Viele bei uns verschreibungspflichtige Medikamente werden in Spanien frei verkauft. Apotheken arbeiten im Schichtdienst; ist eine geschlossen, so informiert ein Schild in der Auslage, welche gerade geöffnet ist. Ansonsten sind die normalen Öffnungszeiten 9.00 - 13.00 und 16.00 - 20.00; Samstag nachmittags ist geschlossen.

Öffnungszeiten

Geschäfte: an Werktagen haben große Kaufhäuser von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, kleinere Geschäfte schließen während der Mittagszeit und öffnen meist erst wieder ab 17.00 Uhr. In touristischen Gegenden und in den Einkaufszentren sind die Geschäftszeiten erweitert, von 10.00 bis 24.00 Uhr und zumeist auch an Sonntagen.

Restaurants: In der Regel zwischen 12.00 und 15.00 Uhr und abends ab 19.00 Uhr geöffnet

Post: Die Schalter der "Correos" sind Montag bis Samstag von 8.00 - 12.00 und 17.00 - 19.30 Uhr geöffnet.

Telefon

Die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Münzen oder Telefonkarten (tarjetas telefónicas oder credifone); sie sind in Postämtern und Tabakläden erhältlich. Die bedienungsanleitung ist auch oft auf Englisch vorhanden; außerdem sind die nationalen und internationalen Vorwahlnummern angegeben. Die Nummer für die internationale Auskunft ist 11825 für Europa. Die Telefonbuchauskunft erreicht man unter 11818. Eine SIM-Karte für das Handy sollte gegen eine spanische Karte ausgetauscht werden, um den Ortstarif zu nutzen.

Vorwahlen

Um von Spanien aus ins Ausland zu telefonieren, wählen Sie 00, die Vorwahl des Landes und des Ortes, gefolgt von der gewünschten Anschlussnummer.

Um nach Spanien zu telefonieren, gelten folgende Vorwahlen:

0034 - Spanien

91 - Madrid

93 - Barcelona

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Waren für den persönlichen Verbrauch frei ein- und ausgeführt werden, u. a. 800 Zigaretten, 10 Liter Spirituosen, 90 Liter Wein. Für Schweizer gelten erheblich geringere Freimengen. Die Ausfuhr von Souvenirs, für die seltene oder gefährdete Tiere getötet wurden, ist entweder verboten oder bedarf einer speziellen Genehmigung. Informieren Sie sich vor dem Kauf.

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