Karte
Karte anzeigen

Köln: Reisen für jeden Jeck

Sie ist eine der meistbesuchten Städte Deutschlands – Köln. Kein Wunder, die Millionenstadt hat ja auch einiges zu bieten: Dom, Rhein, Kölsch, Karneval und 2.000 Jahre Geschichte. Das macht der Metropole in Nordrhein-Westfalen so schnell niemand nach.

Köln-Angebote

Sortierung:
Filter schließen
Reisethemen
Reisethemen
Termin
Termin
Anreise
Abreise
Los!

Städtereise Köln

Köln: Urlaub mit Kölsch und Karneval

Sie ist eine der meistbesuchten Städte Deutschlands – Köln. Kein Wunder, die Millionenstadt hat ja auch einiges zu bieten: Dom, Rhein, Kölsch, Karneval und 2.000 Jahre Geschichte. Das macht der Metropole in Nordrhein-Westfalen so schnell niemand nach.

Köln. Einwohner: 1,1 Millionen, Alter: 2.000 Jahre, Wahrzeichen: Hohe Domkirche Sankt Petrus. Wirtschaftsmetropole, Kulturzentrum, älteste Kunstmesse der Welt, Universitätsstadt, Karnevalshochburg – wenn man sich über die Stadt informieren will, steht man ganz schnell vor einem riesigen Haufen beeindruckender Fakten und weiß nicht so recht, wo anfangen. Daher haben wir für Sie die wichtigsten und interessantesten Tipps gebündelt, damit Sie Ihre Städtereise nach Köln in aller Ruhe genießen können und wissen, welche Highlights Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Sehenswürdigkeiten in Köln

Klar, der weltberühmte Dom und das historische Rathaus Köln dürfen natürlich auf keinem Urlaub in Köln fehlen, aber auch sonst gibt es in der nordrhein-westfälischen Metropole einiges zu entdecken. Ein großer Favorit ist zum Beispiel das Schokoladenmuseum Köln. Große und kleine Naschkatzen können hier alles über den Anbau und die Produktion der beliebten Süßspeise lernen und natürlich darf auch mal probiert werden. Ein besonderes Erlebnis gibt es bei TimeRide in Köln. Begeben Sie sich auf eine Virtual-Reality-Tour durch die Vergangenheit der Stadt und sehen Sie, wie diese sich über die Jahrzehnte verändert hat. Wo wir gerade bei Geschichte sind: Auch das Römisch-Germanische Museum erweckt die Vergangenheit der Metropole wieder zum Leben – von den Römern bis zu den Franken. Ein einzigartiges Museum in Köln ist außerdem das Karnevalsmuseum. Hier heißt es das ganze Jahr über „Kölle Alaaf!“, ideal für alle, denen der eigentliche Karneval zu turbulent ist, aber die trotzdem gerne etwas über die bekannteste Tradition der Stadt erfahren möchten. Dom, Karneval, hmmm da war doch noch was, wofür die Metropole berühmt ist. Nein, wir reden nicht vom Kölsch, das ist zwar lecker, aber Bier gibt es schließlich überall. Es geht um das Kölnisch Wasser 4711, auch bekannt als Eau de Cologne, das 1709 von Johann Maria Farina hier erfunden wurde. Ein Besuch beim Dufthaus 4711 darf daher bei keinem Kurztrip nach Köln fehlen. Es ist gleichzeitig Stammsitz, Flagstore und Museum der Marke und duftet noch heute nach Bergamotte, Zitrone, Lavendel und Rosmarin. Wer von den ganzen Dämpfen leicht benebelt ist, setzt sich danach am besten in einen der Hop-On-Hop-Off-Busse und genießt eine gemütliche Stadtrundfahrt in Köln. Übrigens, eine Fahrt mit den Bussen ist in mehreren Reisepaketen von Spar mit! Reisen bereits enthalten und eine Stadterkundung gehört bei einem Köln Wochenendtrip einfach dazu.

Entspannen in Köln

Nach so viel Sightseeing ist eine kurze Pause angesagt. Auch mitten in der Großstadt findet man herrliche Ruhezonen und für eine kurze Verschnaufpause eignen sich beispielsweise die Stadtparks. Der schönste ist sicherlich die Flora Köln. Bestaunen Sie die Blumenpracht im 11,5 Hektar großen botanischen Garten direkt gegenüber vom Zoo. Noch größer ist der Rheinpark: Auf ganzen 40 Hektar kann man Natur und Rhein genießen und den Alltag vergessen. Das Wetter spielt nicht mit? Kein Grund zur Verzweiflung. Wie wäre es mit etwas Wellness statt Park? In der Stadt gibt es mehrere Bäder, wie das Mediterana Köln oder das Neptunbad. Wahre Wellnesskenner gehen aber in die Claudius Therme, welche zu den schönsten Thermalbädern Europas zählt. Sie ist im römischen Stil angelegt und punktet mit unzähligen Pflege- und Wellnessprogrammen, Heilwasserbecken und großem Saunabereich. Am einfachsten ist es, wenn Sie unser Paket mit inklusivem Aufenthalt in der Therme buche, dann fahren Sie schon entspannt in den Urlaub. Köln mit Kindern? Auf ins Aqualand Köln. Während Sie sich bei der Wellness erholen, kann sich der Nachwuchs auf den sieben aufregenden Rutschen in der Badewelt austoben und nach Herzenslust planschen – so macht ein Köln Städtetrip Spaß!

Freizeitaktivitäten in Köln

Wer sich beim Stadtrundgang die Füße noch nicht wund gelaufen hat, kann das im Phantasialand nachholen. Der Freizeitpark befindet sich nur wenige Kilometer südlich des Stadtzentrums und sorgt mit jeder Menge Achterbahnen und Wasserfahrten für den erwünschten Adrenalinkick, ideal für einen Familienurlaub in Köln.. Sportbegeisterte sollten unbedingt dem Sport- und Olympiamuseum einen Besuch abstatten. Hier wird die Sportgeschichte von der Antike bis zur Moderne präsentiert. Auf dem Dach des Gebäudes können Besucher selbst Fußball, Tennis, Volleyball oder Basketball spielen und gleichzeitig die fantastische Aussicht über den Rhein genießen. Köln und Shopping passen übrigens auch wunderbar zusammen. Die Stadt zählt zu den beliebtesten Shoppingmetropolen in der Bundesrepublik und bietet Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack: Von Luxusläden in der Mittelstraße über trendige Vintageshops im Belgischen Viertel bis zu den geläufigen Modeketten in der Innenstadt – Köln ist ein wahres Einkaufsparadies.

Sie merken, es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Köln: Museum, Dom, Park, Ausflugsziele um Köln herum und, und, und. Egal, ob Sie einen Köln Urlaub mit Kindern planen oder mit einer Freundin zum Städtetrip in Köln sind, Spar mit! Reisen hat das richtige Reisepaket für Sie. Viel Spaß beim Stöbern!

Musical Dome Köln

Der Kölner Musical Dome wurde 1996 eröffnet und ist inzwischen zu einem Markenzeichen der Stadt Köln geworden. Durch seine außergewöhnliche Glas-Stahl-Bauweise und das zeltartige Dach ist der Musical Dome nicht nur ein einzigartiges Theater, sondern auch ein architektonischer Blickfang direkt an der Rheinuferpromenade im Herzen der Stadt. Die Spielstätte befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom und bietet als größtes Theater der Stadt rund 1.700 Gästen Platz.

Das großzügige Foyer des Theaters strahlt zeitlose Modernität aus. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant mit 80 Plätzen, an mehreren Bars gibt es Getränke. Im Mittelfoyer bietet die Hauptbar einen einzigartigen Blick auf den Rhein. Und auch das halbrund angelegte Auditorium kann sich sehen lassen. Die versetzten Komfortplätze eröffnen einen freien Blick auf die 250 Quadratmeter große Hauptbühne des Musicaltheaters.

Lage, Anfahrt

Der Musical Dome befindet sich im Herzen der Stadt, in der Goldgasse 1, in unmittelbarer Nähe zum Dom, direkt neben dem Kölner Hauptbahnhof und dem Rhein. Deshalb bietet es sich an, mit der Bahn anzureisen oder im Nahverkehr mit S- und U-Bahn bis zum Hauptbahnhof zu fahren. Wenn Sie den Bus nehmen, steigen Sie am Busterminal Breslauer Platz/Hauptbahnhof aus.

Parken: Für Pkw bestehen (gebührenpflichtige) Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage des Musical Dome, in der benachbarten Tiefgarage "DB/Rhein" sowie in der Tiefgarage der "Philharmonie".

Entfernung zum Spar mit!-Hotel

Ameron Hotel Regent: 5,5 km

Kölner Dom

Der Kölner Dom ist mit 157 Metern Höhe nach dem Ulmer Münster die zweithöchste Kirche in Deutschland und die dritthöchste der Welt. Er ist zudem die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit Deutschlands - über sechs Millionen Menschen aus aller Welt besichtigen das epochale Bauwerk jedes Jahr, was etwa den Besucherzahlen des Eiffelturms entspricht.

Der Dom gilt mit 144 Metern Länge, 86 Metern Breite und 157 Metern Höhe als die größte gotische Kathedrale überhaupt, und viele Kunsthistoriker sehen in ihm eine einmalige Harmonisierung sämtlicher Bauelemente und des Schmuckwerks im Stil der mittelalterlich-gotischen Architektur verwirklicht. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde der Kölner Dom 1996 in das Weltkulturerbe aufgenommen. Die atemberaubend große Fläche der Westfassade mitsamt den beiden Türmen von 7.000 Quadratmetern ist bis heute nirgendwo übertroffen worden.

Er ist Wahrzeichen und zugleich Herz der Stadt Köln und steht auf einem Terrassenhügel, der seit Beginn der Stadtgeschichte als Kultstätte diente. Bei Ausgrabungen fanden sich Reste eines römisch-heidnischen Tempels, aber auch Spuren einer frühchristlichen Kirchenanlage, die wahrscheinlich im 6. Jahrhundert erweitert und im 9. Jahrhundert durch den "Alten Dom" unter Erzbischof Hildebold ersetzt wurde.

Wer den Domturm besteigen will, muss nicht weniger als 509 Stufen bis zur Aussichtsplattform in 95 Meter Höhe bewältigen. Doch die Mühe lohnt sich: Von dort oben genießt man einen überwältigenden, herrlichen Rundblick auf Stadt, Rhein und Umgebung.

Die Geschichte

Die Gebeine der Heiligen Drei Könige, 1164 durch Erzbischof Reinald von Dassel nach Köln gebracht, zogen Pilger aus aller Herren Länder nach Köln. Mitte des 13. Jahrhunderts beschloss darum das Domkapitel, eine Kathedrale im Stil der französischen Hochgotik als Grabeskirche zu errichten. Am 15. August 1248 legte Erzbischof Konrad von Hochstaden den Grundstein. 1320 war der Chor mit der gesamten Innenausstattung fertig gestellt. Vor der Chorweihe 1322 wurde dieser Teil durch eine provisorische Wand geschlossen.

Im 16. Jahrhundert verlangsamte sich die Bautätigkeit immer mehr. Als sie im Jahre 1560 eingestellt wurde, waren errichtet: das Petrusportal mit Figurenschmuck, das überdachte südliche Langhaus bis etwa Kapitellhöhe, ein Teil des Südturms einschließlich seines zweiten Geschosses mit Glockenstube, sieben Gewölbe und die farbigen Renaissance-Fenster im nördlichen Seitenschiff. Die übrigen Teile des Langhauses und ein Teil des Querhauses waren mit Dächern versehen, so dass fast die gesamte Fläche des Domes für kirchliche Zwecke nutzbar war.

Über 300 Jahre lang bestimmte der gewaltige Torso mit einem großen Baukran auf dem unvollendeten Südturm das Panorama der Stadt. Um die Wende zum 19. Jahrhundert richtete die deutsche Romantik in ihrer Begeisterung für das Mittelalter das öffentliche Interesse jedoch wieder auf den unvollendeten Dom; der Weiterbau wurde als nationales Anliegen der Deutschen propagiert.

1814/16 wurde der mittelalterliche Fassadenplan wieder aufgefunden und 1842 legte König Friedrich Wilhelm IV. den Grundstein für den Weiterbau. 1880 war das große Unternehmen mit einem immensen Kostenaufwand von 27 Millionen Mark vollendet - getreu den Plänen der Baumeister des Mittelalters. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt. Erst im Jahre 1956 konnte er in seiner Gesamtheit wieder seiner Bestimmung übergeben werden.

Der Dom in Zahlen:

Höhe: 157,38 m
Länge: 144,58 m
Breite: 86,25 m
Innenhöhe Mittelschiffe: 43,35 m
Innenhöhe Seitenschiffe: 19,80 m
Fläche der Westfassade: 7.000 qm
Fensterfläche (geschätzt): 10.000 qm
Dachfläche (geschätzt): 12.000 qm
Verbaute Steinmasse (geschätzt): 300.000 t
Stufen bis zur Turmspitze: 509
Anzahl der Glocken: 11
Größte Glocke: Die Petersglocke mit 24 t Gewicht
Plätze im Dom: 4.000
Unterhaltskosten: Jährlich ca. 10 Millionen Euro

Adresse Kölner Dom
Domkloster 4, 50667 Köln

Öffnungszeiten Kölner Dom
Mai - Oktober: Montag - Samstag 6.00 - 21.00 Uhr, Sonn-/Feiertag 13.00 - 16.30 Uhr
November - April: Montag - Samstag 6.00 - 19.30 Uhr, Sonn-/Feiertag 13.00 - 16.30 Uhr

TimeRide- Köln

Per TimeRide nach 1926: virtuelle Zeitreise durch Köln

Kinos verwandeln sich in gigantische Filmpaläste, die ersten elektrischen Straßenbahnen verändern das Stadtbild, Hüte in jeglicher Form und Farbe sind das gefragteste Mode-Accessoire bei beiden Geschlechtern und Jazz und Swing tönen aus den Tanzlokalen. So sah es 1926 in Köln aus und Sie können mittendrin sein.

Eine Zeitreise ins Köln der Goldenen Zwanziger gefällig? Das geht jetzt auch ohne Zeitmaschine. Einfach in einer alten Straßenbahn und mit einer ganz besonderen Brille. Die Firma "Time Ride RV" bietet diesen jahrhunderteübergreifenden Service an. Begleitet von der Hutmacherin Tessa und dem Straßenbahnfahrer Pitt entdecken Sie Köln zwischen den Weltkriegen.

Lehrreich und unterhaltsam

Köln im Aufbruch: Nach dem Ersten Weltkrieg ist endlich wieder Lebensfreude in die Stadt eingezogen. An drei Stationen wird anschaulich erklärt, wie die Kölner nach der britischen Besatzung und der Spanischen Grippe optimistisch die 1920er Jahre einläuteten. Etwa 45 Minuten dauert der unterhaltsame Ausflug in das alte Köln und beginnt mit einem Besuch im Lichtspielhaus. Gezeigt wird ein Kurzfilm im Stil der Zeit, der die gesellschaftliche Entwicklung der Stadt veranschaulicht. Nehmen Sie mit der feinen Gesellschaft Platz und lassen Sie sich in die Filmpaläste der 1920er Jahre zurückversetzen.

Nächster Stopp ist der Hutmacherladen. Hier dreht sich alles um die glamouröse Welt der Mode in den Zwanzigern. Das wichtigste Accessoire der Zeit war natürlich der Hut – bei Männern wie Frauen. In der detailgetreuen Boutique wird Ihnen mithilfe zahlreicher Originale der Kölner Hutmacherfamilie Diefenthal die Kunst des Hutmachens nähergebracht.

Virtuelle Bahnfahrt

Der Höhepunkt des TimeRides ist natürlich die virtuelle Fahrt mit der ersten elektronischen Straßenbahn Kölns. Dank VCR-Brille erleben Sie, wie die Stadt im Jahr 1926 aussah. Zu entdecken gibt es berühmte Wahrzeichen Kölns, die heute oft ganz anders aussehen oder den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs zum Opfer gefallen sind. Ob Kölner Dom, der alte Hauptbahnhof oder das Rathaus, mit dem 360-Grad-Rundumblick der Brille entgeht Ihnen nichts. Zum großen Finale geht es zum Karneval auf den Neumarkt. Lassen Sie sich vom bunten Treiben mitreißen, bevor es heißt: Brille runter und zurück ins 21. Jahrhundert.

Adresse TimeRide Köln
Alter Markt 36 - 42, 50667 Köln

Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier.

Weihnachtsmärkte Köln

Weihnachtsmarkt Alter Markt

Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt Alter Markt wird auch "Heimat der Heinzel" genannt. Der Markt in der Kölner Altstadt vor dem Rathaus, am Heumarkt und bei der Kirche St. Martin, in Sichtweite des Doms, war früher der zentrale Platz für politische und gesellschaftliche Ereignisse. Auch in diesem Jahr verwandelt er sich wieder in vorweihnachtlichen Glanz. Wunderschöne Fachwerkstände vor der Kulisse schöner Bürgerhäuser mit Spitzgiebeln präsentieren romantische Geschenkideen und verleihen dem Weihnachtsmarkt mit seiner ruhigen, besinnlichen Atmosphäre einen eigenen Charakter.

Adresse Weihnachtsmarkt Alter Markt Köln
Alter Markt 47, 50667 Köln

Öffnungszeiten Weihnachtsmarkt Alter Markt Köln
Ende November - 23. Dezember:
täglich 11.00 - 22.00 Uhr

Weihnachtsmarkt Neumarkt

Der älteste Weihnachtsmarkt Kölns findet auf dem Neumarkt, dem zentral und verkehrsgünstig gelegenen Innenstadtplatz im Einkaufsviertel, statt. Die Kirche St. Aposteln bildet dabei die romantische Kulisse. Wie überall gehört auch hier der Duft von Glühwein, Lebkuchen, gebrannten Mandeln usw. unbedingt zur weihnachtlichen Atmosphäre. Die Buden sind in vier langen Standreihen angeordnet. Neben dem Angebot an weihnachtlichen Waren, unter denen jeder sicherlich sein passendes Weihnachtsgeschenk oder ein anderes Geschenk findet, faszinieren auch die Vorführungen von Zinngießern, Kranzbindern und Glasbläsern. Kleine Besucher können sich die Zeit auf einem Karussell vertreiben.

Adresse Weihnachtsmarkt Neumarkt Köln
Neumarkt, 50674 Köln

Öffnungszeiten Weihnachtsmarkt Neumarkt Köln
Ende November - 23. Dezember:
Sonntag - Donnerstag 11.00 - 21.00 Uhr, Freitag, Samstag 11.00 - 22.00 Uhr

Nikolausdorf auf dem Rudolfplatz

Ein weiterer traditioneller Kölner Weihnachtsmarkt findet auf dem Rudolfplatz vor der historischen Kulisse der Hahnentorburg statt. Die Buden und Stände in denen Weihnachtsgeschenke oder andere hübsche Kleinigkeiten verkauft werden, sind im wesentlichen entlang einer langen Zeile angeordnet. Auf der Festplatzbühne geben Künstler wie Autoren und Kunsthandwerker Einblick in ihre Arbeit. Für Kinder gibt es diverse Mitmachangebote.

Adresse Nikolausdorf auf dem Rudolfplatz Köln
Rudolfplatz, 50674 Köln

Öffnungszeiten Nikolausdorf auf dem Rudolfplatz Köln
Ende November - 23. Dezember:
Sonntag - Donnerstag 11.00 - 21.00 Uhr, Freitag 11.00 - 22.00 Uhr, Samstag 10.00 - 22.00 Uhr

Hafen-Weihnachtsmarkt

Seit 2010 gibt es den Weihnachtsmarkt im malerischen Rheinhafen vor dem Schokoladenmuseum. Passend zum Veranstaltungsort findet sich das Thema Hafen in Gestaltung, Dekoration, Bühnenprogramm und Warenwelt des außergewöhnlichen Hafen-Weihnachtsmarktes am Schokoladenmuseum wieder. Schneeweiße, weihnachtlich dekorierte Pagodenzelte mit Holzböden und Spitzdächern, die an Planken und Schiffsegel erinnern, geben dem neuen Markt eine ebenso stilvoll moderne wie weihnachtlich gemütliche Note. Mit seinen über 80 abwechslungsreichen Ständen gehört der Hafen-Weihnachtsmarkt zu den großen Weihnachtsmärkten in Köln.

Adresse Hafen-Weihnachtsmarkt Köln
Am Schokoladenmuseum, 50678 Köln

Öffnungszeiten Hafen-Weihnachtsmarkt Köln
Ende November - 23. Dezember: Sonntag - Donnerstag 11.00 - 21.00 Uhr, Freitag, Samstag 11.00 - 22.00 Uhr, Totensonntag 18.00 - 21.00 Uhr

Dufthaus 4711- Köln

Die Nase immer vorn: Das Dufthaus in Köln

Es riecht nach Bergamotte, Zitrone, Lavendel und Rosmarin mit einer Basisnote aus Neroli. Man kennt es in Indien, Japan, Russland, den USA und fast überall sonst. Und hier kommt es her: aus der Glockengasse mit der Hausnummer, die so lautet wie sein Name. Eau de Cologne, Kölnisch Wasser, 4711. Seit über 200 Jahren ist das Duftwässerchen beliebt und das Stammhaus in der Nähe des Kölner Doms heute ein Ziel für Touristen.

Die Legende besagt, dass 4711-Gründer Wilhelm Mülhens das Rezept für das „aqua mirabilis“ von einem Mönch zur Hochzeit geschenkt bekam. Bewiesen ist das nicht, vielmehr hat es der Italiener Giovanni Maria Farina erfunden, 4711 wurde von Farinas Formel inspiriert. Mülhens produzierte 1799 die ersten Flaschen seines Wunderwassers und bald war es in aller Munde. Und zwar wörtlich, denn Kölnisch Wasser wurde als Heilwasser zum Trinken verkauft. Dass es so beliebt war, muss wohl nicht nur am frischen Duft gelegen haben. Auch der hohe Alkoholgehalt könnte ein Grund dafür gewesen sein. Als Napoleon gebot, dass die Rezeptur aller innerlich anzuwendenden Heilmittel offen gelegt werden müsse, schwenkte Mülhens um. 4711 (so die von den französischen Besatzern vergebene Nummer des Stammhauses) war ab sofort ein Duftwasser. Noch heute wird Kunden geraten, den Duft tief einzuatmen, damit die ätherischen Öle wirken können. Damals muss das erfrischende Wasser eine Erleichterung für die Nase gewesen sein - war es doch um die Körperhygiene im 18. und 19. Jahrhundert nicht so gut bestellt. Kaufmann Mülhens hatte den richtigen Riecher, 4711 wurde zum Exportschlager.

Nase reinstecken

Bis zum heutigen Tag ist die genaue Zusammensetzung von 4711 geheim, es darf sich „Original Eau de Cologne“ nennen. Das Dufthaus in Köln ist nicht nur Stammsitz der Marke, sondern auch Flagstore und Museum. Die abwechslungsreiche Geschichte des Duftes wird hier jeden Samstag währen einer Führung erzählt. So revolutioniert die Flasche, in der das Parfum bis heute verkauft wird, den Markt. Die Molanus-Flasche (benannt nach ihrem Erfinder) ließ sich als erste stehend transportieren und ihre Form erleichterte das Anbringen des Etiketts. Der Kropf am Hals der Flasche ist nötig, damit sich der enthaltene Alkohol beim Wärme ausdehnen kann. Auch das blau-goldenen Etikett hat eine lange Tradition, wird immer wieder unmerklich modernisiert.

Reinschnuppern

Im Duftmuseum kann man die historische Entwicklung anhand von Exponaten verfolgen: Vom Flakon mit Korken und Minikorkenzieher, über den ersten farbigen Werbespot im deutschen Fernsehen 1967 bis hin zum hippen „Wunderwasser“-Parfum aus dem Jahr 2014. Kölnisch Wasser ist eine der wenigen zeitlosen Konstanten auf dem Markt und wirklich: Kaum jemand kennt den charakteristischen Duft von Kölnisch Wasser nicht und deshalb ist ein Besuch in der „Gerüche-Küche“ wie eine Reise in die Vergangenheit: einfach dufte!

Adresse Dufthaus 4711 Köln
Glockengasse 4, 50667 Köln

Öffnungszeiten Dufthaus 4711 Köln
Mo - Fr 09.00 -18.30 Uhr, Sa 09.30 -18.00 Uhr

Hop-On-Hop-Off-TourKöln

Stadtrundfahrt einmal anders: Bei der Hop-On-Hop-Off-Bustour erkunden Sie Köln auf eigene Faust. Sie starten Ihre Citytour an einem der 15 Haltepunkte und steigen an einem anderen wieder aus. Ein Reiseleiter informiert Sie im Bus über die Sehenswürdigkeiten der Umgebung, vor Ort erkunden Sie Dom, Altstadt Co. individuell nach Ihren Wünschen. Erleben Sie die 2000 Jahre alte Stadtgeschichte, historische Bauten, romanische Kirchen, die typischen Kölsch-Brauhäuser und die Rheingärten im originellen Doppeldecker-Bus. Das Ticket zu den Kölner Highlights bietet Ihnen zudem Ermäßigungen im Schokoladenmuseum, Sport- und Olympiamuseum, Duftmuseum Farina und zu den Schifffahrten der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt sowie freien Eintritt ins Kölner Stadtmuseum in der Zeughausstraße. Ihre Fahrkarte ist einen ganzen Tag lang gültig.

Die Haltepunkte

  • Dom - Burgmauer/Tourist Information
  • Altstadt - Marktmannsgasse
  • Gürzenich - Hard Rock Cafe
  • Neumarkt - Cäcilienstraße / Rautenstrauch-Joest-Museum
  • Rothgerberbach - Wasserturm
  • Chlodwigplatz - Ubierring Nr. 12
  • Schokoladenmuseum - Rheinauhafen
  • Triangelturm - Bhf. Deutz Auenweg
  • Lanxess Arena / KEC Haie - Gummersbacher Str.
  • Odysseum / Köln Acarden - Corintostr.
  • Zoo / Flora - Stammheimer Weg
  • Eigelstein - Ebertplatz Theodor-Heuss-Ring
  • Mediapark - Gladbacher Str. 1
  • Friesenplatz - KVB Haltestelle

Adresse Hop-On-Hop-Off-Tour Köln
Die Tour kann an jeder Haltstelle begonnen werden.

Fahrtzeiten Hop-On-Hop-Off-Tour Köln
Mittwoch - Sonntag 10.00 - 18.30 Uhr

KölnCard

Zahlreiche Vergünstigungen und freie Fahrt im Stadtgebiet Köln: Mit der KölnCard können Sie die Domstadt auf eigene Faust und nach Herzenslust erkunden. Den öffentlichen Personennahverkehr, also Busse, Straßen- und U-Bahnen, nutzen Sie im Stadtgebiet kostenlos, zusätzlich gibt's attraktive Rabatte auf Museums-Eintritte, Stadtführungen und gastronomische Einrichtungen. Auch die Liebe zu einer Stadt geht durch den Magen. Informieren Sie sich hier über Culinary Cologne.

Gratis unterwegs

Freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtgebiet Köln

Ermäßigungen

Die KölnCard bietet Ermäßigungen bei über 50 Partnern:

  • bis zu 51 % Ermäßigung auf Stadtfahrten und Führungen: Schiffahrt, Stadionführung, Sightseeing-Bus und vieles mehr
  • bis zu 50 % Ermäßigung auf ausgewählte Sehenswürdigkeiten und Museen, sowie auf Restaurants und Erlebnisse, wie Leihfahrräder, Segways oder einen Besuch im Hard Rock Cafe
  • bis zu 15 % Ermäßigung beim Shopping, zum Beispiel im KölnShop oder bei koelnwhisky

Eine Übersicht mit allen Attraktionen der KölnCard gültigen können Sie als PDF herunterladen.

Schokoladenmuseum- Köln

Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einem riesigen Brunnen, ein süßer Duft lockt Sie an, Sie sehen wie flüssig-warme Schokolade aus einer Fontäne sprudelt und strecken die Hand aus ... da taucht eine Dame Waffeln in die süße Pracht und reicht sie zur Verkostung. Alles nur ein Traum? Nein, im Schokoladenmuseum in Köln wird die Phantasie Wirklichkeit und der Besuch nicht die Bohne langweilig. A propos Bohne: Sie bildet den Ursprung der 3000 jährigen Schokoladengeschichte und mit ihr beginnt der Rundgang durchs Museum.

Während Sie bei subtropischem Klima die Magie der Kakaobäume auf sich wirken lassen, erfahren Sie, dass die Azteken schuld daran sind, dass die zuckersüße Versuchung heute nicht mehr aus der Welt wegzudenken ist. Denn sie waren es, die vor über 3000 Jahren das erste kakaohaltige Getränk zu sich nahmen, "Xocolatl" genannt.

Mithilfe interaktiver Medien erfahren Sie spannende Details zum Anbau, der Produktion und Werbung der Schokolade und die Kinder lernen, dass der Schokohase nicht als Schokohase auf die Welt kommt.

Gefahren verbergen sich beim Ausgang. Hier schafft es niemand vorbei am Museumsladen, denn das vielfältige Angebot an Schokohasen, Schokopralinen, Schokokugeln und vielem mehr lässt so manches Schlemmerherz höher schlagen. Der Star ist hier der 300 g schwere, massive Schokodom. Man lässt hier also bereitwillig ein paar Euro liegen, um die süßesten Souvenirs der Reise mit nach Hause zu nehmen.

Adresse Schokoladenmuseum Köln
Am Schokoladenmuseum 1a, 50678 Köln (Hafengebiet)

Öffnungszeiten Schokoladenmuseum Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

RheinschifffahrtKöln

Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt: Willkommen an Bord!

Eine Schiffstour mit der "KD" ist Erholung, Romantik und Erlebnis zugleich. Klassische Rund- und Linienfahrten sind die kleine Einfühlung in die Region. "Fortgeschrittene" nehmen an den kultigen Partyfahrten der weißen Flotte teil. Ob feucht-fröhliche Mallorca-Fete, Express Ü-30, Mutter- oder Vatertagstour, Feuerwerksfahrt oder Karnevalsparty – die Schiffe der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt bieten immer den passenden Rahmen für besondere Feste.

Die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG ist die größte und modernste Flotte auf Rhein und Mosel. Als Marktführer im Bereich der Personenschifffahrt auf dem Rhein führt sie ihre Gäste schon seit 180 Jahren zu den schönsten Zielen an Rhein, Main und Mosel. Gleichzeitig ist die "KD" eine der ältesten Aktiengesellschaften Deutschlands und die erfahrenste Flussschifffahrtslinie der Welt. Als einzige Reederei befährt sie täglich durchgehend den gesamten Rhein zwischen Köln und Mainz.

Bei Ihrem Spar mit!-Besuch in Köln ist bereits ein Platz auf einem Schiff der KD-Flotte für Sie reserviert, beispielsweise auf der "MS Jan von Werth". Auf Ihrer romantischen Panoramafahrt sehen und erleben Sie die Domstadt vom Rhein aus und damit aus der schönsten Perspektive. Los geht die einstündige Tour an der Anlegestelle Frankenwerft (Rheingarten, nahe Dom), vorbei an der einzigartigen Altstadt Richtung Mülheim, weiter in die andere Richtung nach Rodenkirchen und wieder zurück zum Startpunkt am Rheingarten. Alle Sehenswürdigkeiten werden Ihnen während der Rundfahrt erklärt. Für den kleinen oder großen Hunger gibt es an Bord auch Bewirtung und eine großzügige Bar. Denn wie könnte eine Schiffsrundfahrt noch schöner sein als bei einem frisch gezapften, kühlen Kölsch...

AdresseKöln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt
Frankenwerft 35, 50667 Köln, Deutschland

Claudius Therme- Köln

Der Namensvetter wäre sicherlich stolz. Die Stiftung Warentest attestierte, die Kölner Claudius Therme sei "eine rundum gelungene Anlage". Dieses Urteil gab es nur für zwei Thermen in Deutschland. Angeblich soll das Kölner Badehaus sogar zu den schönsten Thermalbädern in Europa zählen.

Der Namensvetter der Kölner Therme ist selbstverständlich lange tot. Der vierte römische Kaiser der julisch-claudischen Dynastie herrschte von 41 nach Christus bis zu seinem Tod im Jahr 54. Mit der Namensgebung huldigen die Kölner der römischen Badekultur. Zwar haben während der Antike die Hochkulturen des Orients und Griechenlands diese maßgeblich entwickelt, aber die Römer machten das Baden durch die Einrichtung großer und öffentlicher Thermal-Badehäuser zu einer Beschäftigung für das ganze Volk.

In Köln ist das Thermalwasser zwar nicht so bekannt wie in den Traditionsbadeorten Aachen, Karlsbad oder Baden-Baden. Aber Sie werden staunen: Eine natürliche Thermal-Mineralienquelle speist die Badebereiche mit staatlich anerkanntem Heilwasser. 1961 und 1962 wurde in Köln ein 364 Meter tiefer Meeresbrunnen angelegt, aus dem stündlich bis zu 200 Kubikmeter thermales, kohlensäurehaltiges Natrium-Chlorid-Wasser gepumpt werden kann. Außerdem wurde ab 1974 ein weiterer Meeresbrunnen mit 1027 Metern Tiefe angelegt. Hier erreicht das Salzwasser eine Temperatur von 28,5 Grad Celsius. Der Natrium-Chlorid-Säuerling wirkt aktivierend wie belebend und bringt die Herz-Kreislauffunktionen in Schwung.

Es können verschiedene Pflege- und Wellnessprogramme gebucht werden. In der wunderschönen, im römischen Stil angelegten Claudius Therme Köln neue Kräfte zu sammeln, fällt daher nicht schwer. Wassergymnastik, Strömungskanal, Sitzbecken und Unterwassermusik sind kostenlos.

Zudem können Sie sich in den Heilwasserbecken, Whirlpools, der Heiß-Kalt-Grotte und dem großen Saunabereich erholen. Das Angebot reicht von der bekannten finnischen Sauna über das Serailbad zur Entschlackung bis zur Kelo- und Erdwallsauna.

Sonnenterrasse und Liegewiese mit Domblick machen vor allem bei gutem Wetter prima Laune. Ebenso wie die idyllische Rosenterrasse, von der aus man den Blick über Köln und den Dom genießen kann.

Ganz klar: Auch Kaiser Claudius hätte gegen einen Tag in der Claudius Therme Köln garantiert nichts einzuwenden gehabt.

Adresse Claudius Therme
Sachsenbergstraße 1, 50679 Köln (Rheinpark)

Öffnungszeiten Claudius Therme
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Kölner Karneval

"Kölle" ohne Karneval - das wäre wie München ohne Oktoberfest. Der weltberühmte Kölner Karneval ist ein fröhliches, buntes Volksfest, von den Kölnern selbst "fünfte Jahreszeit" genannt. Der Karneval erlaubt jedem, sich einmal über die Welt und vor allem auch über sich selbst lustig zu machen. Fast vierhundert Sitzungen und Bälle zwischen Silvester und Aschermittwoch geben genügend Gelegenheit dazu - "Kölle Alaaf!"

Der Kölner Karneval ist fast so alt wie die Geschichte der Stadt selbst. Schon die Griechen und Römer feierten Dionysos und Saturn zu Ehren fröhliche Frühlingsfeste mit Wein, Weib und Gesang. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende als Huldigung der Götter und Vertreibung der bösen Winterdämonen. Später übernahmen die Christen die heidnischen Bräuche. Die vorösterliche Fastenzeit wurde mit der Fastnacht oder dem Karneval (lat.: "carne vale" = "Fleisch lebe wohl!") eingeläutet.

Im Mittelalter nahmen die Fastnachtsfreuden, die "Mummerei", oft drastische Formen an, sehr zum Verdruss von Rat und Kirche der Stadt. Verbote und Verordnungen halfen nur wenig, es wurde wild und fröhlich gefeiert...

Zum lustigen Straßenkarneval gesellten sich im 18. Jahrhundert die so genannten "Redouten" nach venezianischem Vorbild - ausgelassene Masken- und Kostümbälle, die zunächst dem Adel und dem reichen Bürgertum vorbehalten waren. Im Jahr 1736 gab es in Köln die erste Redoute in einem Adelshaus am Neumarkt.

Knapp 50 Jahre später wurde Köln von den französischen Revolutionstruppen erobert. Die neue Obrigkeit erlaubte den Einheimischen, weiter ihre jecken Umzüge zu machen. Die Preußen, die kurz darauf das Sagen hatten, waren durchaus strenger, was die Kölner jedoch nicht abhielt, ihre närrische Tradition zu pflegen. Der Karneval wurde romantisiert und verbürgerlicht. Er wurde geordnet! Mit dem "Held Karneval", unser heutiger Prinz, kam zudem eine neue Idee hinzu.

1823 wurde das "Festordnende Komitee" gegründet. Am 10. Februar des Jahres feierte Köln ihren ersten Rosenmontagszug unter dem Motto "Thronbesteigung des Helden Carneval". Mit dabei waren die "Roten Funken", die einstigen Stadtsoldaten, die sich gerade als Gesellschaft etabliert hatten, das "Geckenberndchen" von den "Hillige Knäächte un Mägde", Jan von Werth und Kölner "Bauer und Jungfrau", als Erinnerung an die ehemals Freie Reichsstadt Köln. Damals wie heute steckte ein Mann im Kostüm der Jungfrau.

Nach der Gründung des Festkomitees waren die Kölner nicht mehr zu halten. Eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen entstand. 1860 geht der erste "Geisterzug" am Abend des Karnevalssamstags durch Köln. Auch nach der Jahrhundertwende hielt die "Gründerzeit" der Narren an. 1902 entstand die Ehrengarde als Begleittruppe von Bauer und Jungfrau, 1906 bekam Prinz Karneval seine Prinzengarde.

Weitere Gesellschaften etablierten sich. Willi Ostermann mit seinen Liedern und die originelle Grete Fluss machten den Kölner Karneval über die Stadtgrenzen hinaus berühmt. Die Sitzungen mit Büttenrednern und Liedersängern überbrückten die Zeit vom "11.11., 11 Uhr 11", der Karneval-Saisoneröffnung, bis zum Höhepunkt, dem Rosenmontag.

So ist es noch heute. Nun sind Gruppen wie Bläck Fööss, Höhner und Paveier, das Rumpelstilzchen oder der Werbefachmann die Markenzeichen der "fünften Jahreszeit". Weltberühmt ist der "Stippeföttchen-Tanz" der Roten Funken, eine Persiflage auf strammes Soldatentum.

Mittlerweile gibt es in Köln ca. 160 Karnevalsgesellschaften, Heimatvereine, Viertelgemeinschaften, die das "vaterstädtische" Fest in rund 500 Sitzungen, Bällen und Umzügen feiern. Absoluter Höhepunkt ist noch immer der Rosenmontagszug - und am Aschermittwoch ist dann (leider) alles vorbei...

Schloss Augustusburg- Brühl

Das Brühler Schloss Augustusburg galt als Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August von Wittelsbach (1700-1761). Es zählt zu den ersten bedeutenden Schöpfungen des Spätbarock, auch Rokoko genannt, in Deutschland und als Meisterwerk dieser Stilrichtung.

Auf den Ruinen einer mittelalterlichen Wasserburg begann Baumeister Johann Conrad Schlaun im Auftrag des Kurfürsten 1725 mit der Errichtung des Schlosses. Bis zu seiner Vollendung 1768 wirkten hier namhafte Künstler von europäischem Ruf. Beispielsweise Balthasar Neumann, der den Entwurf für das Prunktreppenhaus anfertigte.

Dominique Girard zeichnet für die Gartenanlage im Barockstil verantwortlich. Sachgemäß restauriert und gepflegt, zählt diese heute zu einer der authentischsten Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts in Europa.

Dem Bundespräsidenten und der Bundesregierung diente Augustusburg seit 1949 lange als Repräsentationsschloss. Im Jahr 1984 würdigte die UNESCO das Kunstwerk durch die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit, gemeinsam mit Schloss Falkenlust und den Brühler Gärten. Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust sind heute als Museum der Öffentlichkeit zugänglich.

Adresse Schloss Augustusburg Brühl
Parkplatz, Max-Ernst-Allee, 50321 Brühl

Öffnungszeiten Schloss Augustusburg Brühl
Dienstag - Freitag 9.00 - 16.00 Uhr
Samstag, Sonn-/Feiertag 10.00 - 17.00 Uhr

Sünner Brauerei- Köln

Traditionelle Braukunst in historischen Gemäuern

Alles begann im Jahre 1830, im Angesicht des damals noch nicht vollendeten Kölner Domes. Wirtschaftlicher Aufschwung, Industrialisierung, in Köln kamen die ersten Eisenbahnen in Fahrt. In Deutz befand sich die Kernzelle der Brauerei und Brennerei Gebrüder Sünner. Sie ist heute die älteste noch produzierende Kölner Brauerei und seit 1830 im Familienbesitz.

Franz Hess, der Schwager Christian Sünners, hatte einst an der Deutzer Freiheit Nr. 3 die kleine Hausbrauerei "Zum Schiffgen". Standort: Eine der belebtesten Stellen Kölns, am rechtsrheinischen Anlegepunkt der 1822 erbauten Schiffsbrücke. Diese erlaubte eine fast ununterbrochene Überquerung des Rheins zu Fuß oder mit dem Fuhrwerk. An beiden Ufern wurde die Brückenmaut kassiert und durstige Fuhrleute und Köln-Besucher stärkten sich im Brauhaus an der Schiffsbrücke.

Um 1846 übernahm Christian Sünner die Brauerei und Brennerei. Im Stammhaus der Familie am Rheinufer verkehrten vor allem bürgerliche Gäste. Die Umsätze stiegen von Jahr zu Jahr, somit mussten die Brau- und Brenneinrichtungen erweitert werden. Das war in Deutz leider unmöglich. So kaufte man 1858 ein größeres Grundstück im damals noch sehr kleinen Ort Kalk und begann sofort mit dem Bau neuer Anlagen. Die in Deutz noch handwerklich betriebene Brauerei wurde nun mit Hilfe von modernsten Maschinen vorgenommen. Anfang 1860 gelangte das in der neuen Sünner-Braustätte in Kalk gebraute Bier erstmalig zum Ausschank.

Die nachfolgende Generation brachte neue Kenntnisse aus den großen Brauereien Norddeutschlands, Österreichs und aus Pilsen ein. Im Gegensatz zu dem bisher in Köln allgemein gebrauten obergärigen Bier wurde nun erstmalig ein untergäriges Lagerbier nach bayrischer Art hergestellt.

Ab 1900 lag die Leitung des Unternehmens in den Händen der dritten Sünner-Generation. In der Zeit nach 1918 hatte man auch die - infolge der kriegsbedingten Rohstoffknappheit stillgelegte - Brennerei wieder in Betrieb genommen. Diese stellte einen echten Kornbranntwein aus Roggen und Malz her.

In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg florierte das Unternehmen. Die Sünner-Biere wurden in Köln zu einem Begriff und erwarben sich zahlreiche Freunde. Nachdem die Brauerei im Zweiten Weltkrieg erheblich zerstört worden war, erfolgte bis in die 50er Jahre der Wiederaufbau: Die alten Gebäude wurden restauriert, die Brauerei modernisiert und teilweise erneuert. Das heute unter Denkmalschutz stehende imposante Brauereigebäude an der Kalker Hauptstraße wurde wieder auf Hochglanz gebracht. Es ist das älteste in ursprünglicher Funktion erhaltene Industrie-Gebäude-Denkmal Kölns. 1996 wurde auf dem Brauereigelände der ehemalige Biergarten wieder eingerichtet.

Adresse Sünner Brauerei Köln
Kalker Hauptstraße 260-262, 51103 Köln

Öffnungszeiten Sünner Brauerei Köln
Montag - Donnerstag 7.30 - 16.00 Uhr
Freitag 7.30 - 12.30 Uhr

Kölner Museen

Für Kunst- und Kultur-Liebhaber ist Köln ein wahres Mekka. Die alljährlich stattfindende "Art Cologne" gilt als wichtigste Messe für zeitgenössische Kunst in Deutschland, die "Kunstmesse Köln" als bedeutendste deutsche Messe für Kunst und Antiquitäten. Außerdem gibt es in der Domstadt über 20 staatliche, private und kirchliche Museen, dazu Sammlungen, Galerien und Archive.

Unter den städtischen Museen ragen das Museum Ludwig, das Römisch-Germanische Museum und das Wallraf-Richartz-Museum hervor. Sie gehören zu den meistbesuchten Museen in Deutschland.

Museum Ludwig

Das vielleicht bekannteste Museum Kölns genießt weltweite Bekanntheit und zeigt zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Zur Sammlung gehören Werke des Expressionismus, der klassischen Moderne und der Pop-Art.

Adresse Museum Ludwig Köln
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Öffnungszeiten Museum Ludwig Köln
Weitere Informationen finden Sie hier

Römisch-Germanisches Museum

Beschäftigt sich mit der Geschichte der Römer am Rhein. Die Sammlung zeigt das archäologische Erbe Kölns und des Umlandes von der Urgeschichte bis zum Mittelalter. Highlights sind die Sammlungen von römischen Gläsern und Schmuck.

Adresse Römisch-Germanisches Museum Köln
Roncalliplatz 4, 50667 Köln

Öffnungszeiten Römisch-Germanisches Museum Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Wallraf-Richartz-Museum (Fondation Corboud)

Das älteste Museum Kölns beherbergt Malerei, Skulptur und Grafik vom Mittelalter bis zum Impressionismus und stellt eine der großen klassischen Gemäldegalerien Deutschlands dar.

Adresse Wallraf-Richartz-Museum (Fondation Corboud) Köln
Obenmarspforten 40, 50667 Köln

Öffnungszeiten Wallraf-Richartz-Museum (Fondation Corboud) Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Museum für ostasiatische Kunst

In diesem Spezialmuseum befindet sich Kunst aus China, Japan und Korea mit bedeutenden Kollektionen buddhistischer Malerei, Holzskulptur und japanischer Stellschirmmalerei.

Adresse Museum für ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstraße 100, 50674 Köln

Öffnungszeiten Museum für ostasiatische Kunst Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Rautenstrauch-Joest-Museum

Eines der bedeutendsten Völkerkundemuseen in Deutschland. Die Sammlung umfasst 65.000 Objekte, 100.000 Fotografien und eine Fachbibliothek.

Adresse Rautenstrauch-Joest-Museum Köln
Cäcilienstraße 35, 50667 Köln

Öffnungszeiten Rautenstrauch-Joest-Museum Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Agfa Photo-Historama

Im Museum Ludwig gelegen, zeigt die Agfa Photo-Historama die Geschichte der Fotografie. Den Grundstock bildet die 1955 erworbene Privatsammlung von Erich Stenger.

Adresse Agfa Photo-Historama Köln
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln

Öffnungszeiten Agfa Photo-Historama Köln
Dienstag - Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr, 1. Freitag im Monat 10.00 - 22.00 Uhr

Museum Schnütgen

Im stimmungsvollen Ambiente einer mittelalterlichen Kirche beherbergt es eine der wichtigsten Mittelaltersammlungen der Welt. Neben vielen Werken der Schatzkunst zählt auch eine umfangreiche Textilsammlung zu den Schätzen des Museums.

Adresse Museum Schnütgen Köln
Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

Öffnungszeiten Museum Schnütgen Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Museum für angewandte Kunst

Hier kommen Liebhaber der angewandten Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart auf ihre Kosten - ein Rundgang durch verschiedene Stile und Epochen seit der Gotik.

Adresse Museum für angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule, 50667 Köln

Öffnungszeiten Museum für angewandte Kunst Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Kölnisches Stadtmuseum

Klüngel, Kölsch und Karneval - in diesem Museum dreht sich alles um die Domstadt und ihre politische, kulturelle und wirtschaftliche Geschichte vom Mittelalter bis heute.

Adresse Kölnisches Stadtmuseum Köln
Zeughausstraße 1-3, 50667 Köln

Öffnungszeiten Kölnisches Stadtmuseum Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Sport-Olympia-Museum

Das Museum gibt Einblick in die Geschichte des nationalen, internationalen und olympischen Sports und gibt den Besuchern außerdem die Gelegenheit selbst aktiv zu werden.

Adresse Sport-Olympia-Museum Köln
Im Zollhafen 1, 50678 Köln

Öffnungszeiten Sport-Olympia-Museum Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Schokoladenmuseum / Imhoff-Stollwerck-Museum:

Das so genannte "MMMuseum" wurde 1993 von Dr. Hans Imhoff gegründet und finanziert. Es zeigt die 3000 Jahre alte Geschichte der Schokolade und ihre Produktion. Auf zwei Ebenen können die Besucher zusehen, wie Tafelschokolade, Trüffel und Hohlfiguren hergestellt werden - und anschließend dürfen sie an einem Schokoladenbrunnen naschen.

Adresse Schokoladenmuseum Köln
Am Schokoladenmuseum 1A, 50678 Köln

Öffnungszeiten Schokoladenmuseum Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Karnevalsmuseum

Was wäre Köln ohne Karneval - das erste Kölner Karnevalsmuseum zeigt auf einer Fläche von 1.400 Quadratmetern die Historie und die Vielfalt des Karnevals von seinen Anfängen bis heute.

Adresse Karnevalsmuseum Köln
Maarweg 134-136, 50825 Köln

Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier.

Duftmuseum (Farina-Haus)

Die älteste Parfüm-Fabrik der Welt im Farina-Haus zeigt die Geschichte des weltberühmten Parfüms "Eau de Cologne" von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Adresse Duftmuseum (Farina-Haus) Köln
Obenmarspforten 21, 50667 Köln

Öffnungszeiten Duftmuseum (Farina-Haus) Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Weitere Museen und Sammlungen

  • Erzbischöfliches Diözesanmuseum Kolumba
  • Käthe-Kollwitz-Museum
  • Geldgeschichtliches Museum
  • Geomuseum der Universität Köln
  • FC-Köln-Museum
  • Java-Museum: Virtuelles Museum
  • NS-Dokumentationszentrum
  • Rheinisches Industriebahn-Museum
  • Kölner Karnevalsorden-Museum
  • Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur
  • Deutsches Tanzarchiv
  • Straßenbahn-Museum Köln-Thielenbruch

Hard Rock Cafe- Köln

Eine gastronomische Idee wurde zum Kult: Als 1971 in London das erste Hard Rock Cafe eröffnete, ahnten die Macher nicht, dass ein Siegeszug um die Welt folgen würde. Mittlerweile gibt es weltweit über 120 Hard Rock Cafes in 40 Ländern, und es kommen immer noch neue hinzu.

Harter Rock, bei dem man sich noch unterhalten kann, klassisch Amerikanisches auf der Speisekarte, freundlicher Service, coole Atmosphäre, heiße Sounds und massig Trophäen des Rock ‘n' Roll an den Wänden. Gitarren, Tickets, Fotos, Bühnenkostüme, goldene Schallplatten: Jedes Hard Rock Cafe ist ein kleines Rock-Museum.

Absoluten Kult-Status haben die original-T-Shirts, die es mit dem entsprechenden Städte-Aufdruck nur in dem jeweiligen Cafe zu kaufen gibt - ein unheimlicher Anreiz für Tausende von Sammlern aus aller Welt.

Rocker sind "ageless", in den Hard Rock Cafes haben Teenies genauso Spaß wie altersmäßig etwas vorgerückte Liebhaber des Genres.

In Deutschland gibt es vier Hard Rock Cafes, in Hamburg, München, Berlin und Köln. Die am Wochenende stets prall gefüllte Kölner Filiale genießt dabei ein weltweit einmaliges Privileg: Die kultigen T-Shirts gibt es normalerweise nur in Englisch - "Hard Rock Cafe Munich" zum Beispiel für Bayerns Hauptstadt. Vom Shirt des Kölner HRC an der Gürzenichstraße 8 aber können die Gäste zwei Varianten kaufen - mit "Cologne" oder auch mit "Köln"...

Adresse Hard Rock Cafe Köln
Gürzenichstraße 8, 50667 Köln

Öffnungszeiten Hard Rock Cafe Köln
Sonntag - Donnerstag 12.00 - 22.00 Uhr
Freitag und Samstag 12.00 - 23.00 Uhr

Stadtmuseum Zeughausstr.- Köln

Geschichte, Geistesleben, Wirtschaft und Alltag der Stadt Köln und seiner Bewohner vom Mittelalter bis in die Gegenwart - über all das informiert das Kölnische Stadtmuseum.

Beim Rundgang werden die Besucher zunächst mit Köln-typischen Phänomenen wie Klüngel, Kölsch, Karneval, Hänneschen-Theater, Kölnisch Wasser sowie dem - in Köln erfundenen - Otto-Motor und Ford vertraut gemacht. Dann steht im Erdgeschoss die politische Geschichte Kölns vom späten Mittelalter bis in die Nachkriegszeit im Mittelpunkt. Wussten Sie das? Köln war während des Mittelalters die größte Stadt nördlich der Alpen. 1288 konnte sich die Stadt in der Schlacht bei Worringen von der Herrschaft des Kölner Erzbischofs lösen. 1396 errangen die Zünfte und Kaufmannsgilden die Stadtherrschaft und gaben sich in dem "Verbundbrief" eine zunftdemokratische Verfassung. Diese hatte 400 Jahre lang Gültigkeit. Im Jahr 1794 besetzten die französischen Revolutionstruppen die Reichsstadt, die damit ihr Ende fand. Köln gehörte anschließend 20 Jahre lang zu Frankreich. Bester Beweis: Die kölsche Mundart. Viele Redewendungen und Worte des kölnischen Dialekts entstammen dem Französischen.

Seit dem Wiener Kongress war die rheinische Metropole eine preußische Provinz- und Festungsstadt. 1848 wurde Köln zum Zentrum der Revolution, Karl Marx war Redakteur der "Neuen Rheinischen Zeitung". Mit der Errichtung des Deutschen Reiches 1871 söhnten sich die Rheinländer mit den Preußen aus. Das 20. Jahrhundert stellt sich dar als Kaleidoskop der Ära Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister in den 1920er Jahren, der Zeit des Nationalsozialismus mit der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit.

Im oberen Teil der Dauerausstellung werden kultur- und wirtschaftsgeschichtliche Themen vorgestellt wie Volksfrömmigkeit, Reformation und jüdisches Leben, Schule und die 1388 von Bürgern gegründete Universität. Die Besucher erfahren auch interessante Fakten über Bürgertum und Wohnkultur, Wirtschaft und Verkehr in Köln mit den Schwerpunkten auf der Zeit um 1600 und um 1900.

In der benachbarten Alten Wache - einem klassizistischen Bau aus preußischer Zeit - werden Sonderausstellungen zu Kölner Kunst und Geschichte gezeigt.

Adresse Stadtmuseum Zeughausstraße Köln
Zeughausstraße 1-3, 50667 Köln

Öffnungszeiten Stadtmuseum Zeughausstraße Köln
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

"Halve Hahn" selbstgemacht- Köln

Zutaten für eine Person

  • 1 Brötchen (Roggenbrötchen - Röggelchen)
  • 2 Scheiben Käse (mittelalter Gouda)
  • 1 saure Gurke
  • Butter
  • Senf
  • 4 Salzstangen

Zubereitung

  • Nemm e Röggelche dat kraach!
  • Me dä Botter jevv schön aach!
  • Strich se sparsam drop!
  • Vum Kies maach de Koosch av!
  • Koosch es fies.
  • Schnick nen Öllich zaat un fing!
  • Op dä Kies kütt Ring op Ring,
  • drüvver noch jet Mosert brung.
  • Wat! Jetz häste Amelunng (Appetit)
  • Halt! Beluur dä halve Hahn,
  • eech met Ehrfurch! Dann fang aan!
  • Bieß un käu un schleck em Rupp!
  • Drink dernoh ne stramme Schluck!
  • Su en Koß hät Zweck un Senn,
  • driev et Wasser en et Kinn!
  • Halve Hahn do blievs beston!
  • Söns möht Kölle selvs vergon.

Für alle Nicht-Kölner

Wem die kölsche Mundart nicht in ihren letzten Nuancen geläufig ist: Das Brötchen halbieren und dünn mit Butter und Senf bestreichen, darauf den Käse legen. Als Dekoration eine saure Gurke, in Scheiben geschnitten, zusammen mit den Salzstangen auf dem Teller anrichten.

Zu den Angeboten

Reisepakete werden geladen