Hohenloher Land

Radfahrer, Wanderer und Gourmets willkommen

Götz von Berlichingen, Raubritter mit der eisernen Hand und Hauptcharakter in Goethes gleichnamigem Schauspiel, ist wohl der bekannteste Hohenloher. Doch obwohl es das "Götz-Zitat" war, das den "schwäbischen Gruß" ("Legg me am Arsch") bekannt machte: Der Hohenloher ist kein Schwabe, sondern ein Franke.

"Feinkostladen Baden-Württembergs", Land der Burgen und Schlösser oder pragmatischer: das Hohenloher Land. Es liegt im Nordosten Baden-Württembergs, rings um die Flüsse Jagst, Kocher und Tauber. Hier fällt die Entscheidung schwer, welches Schloss das entzückendste ist. Die Auswahl ist zu groß. Außerdem: Freilichtspiele, Parks, Museen und das größte Bodendenkmal Europas und UNESCO Weltkulturerbe - der Limes. Den römischen Grenzwall kann man von drei Aussichtsplattformen im 360 Grad Blick betrachten.

Genießerregion Hohenlohe

Hohenloher sind Genießer. Regionale Spezialitäten wie Spätzle und Maultaschen sind weltbekannt, Schwäbisch-Hällisches Landschwein, Boeuf de Hohenlohe und Hohenloher Lamm werden es bald sein. Als Weingegend muss sich die Region mit ihrer Vielfalt nicht verstecken. Wer in eine der kleinen "Besenwirtschaften" einkehrt, bekommt hausgemachten Federweißer, deftige Schlachteplatten und frisches Bauernbrot serviert.

Durch die Bilderbuchlandschaft

Flusstäler, Höhenzüge und der Schwäbisch-Fränkische Wald: das Hohenloherland ist ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Der "Kulturwanderweg Jagst" führt durch Natur, Dörfer und an Schlössern vorbei - immer mit Blick auf das romantische Flusstal. In Aalen beginnt der "Kocher-Jagst-Radrundweg" und führt an beiden Flüssen entlang. Die HOT-Bikertour ist eine Motorradtour durch die Feriengebiete Hohenlohe, Odenwald und Taubertal. Kleiner Tipp für Urlauber: Lieber das fränkische "Grüß Gott" statt den "schwäbischen Gruß" verwenden.

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