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Mannheim in Baden-Württemberg

Kurzurlaub in Mannheim

Residenzstadt, wirtschaftliches Zentrum, Stadt der Erfinder, größter Binnenhafen Deutschlands, „UNESCO City of Music“, Universitätsstadt: Mannheim bringt einiges unter einen Hut.

Urlaub in Mannheim

Quadratisch, praktisch, gut: Mannheim

Residenzstadt, wirtschaftliches Zentrum, Stadt der Erfinder, größter Binnenhafen Deutschlands, „UNESCO City of Music“, Universitätsstadt: Mannheim bringt einiges unter einen Hut.

Mannheim ist heute mit 309.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Baden-Württembergs. Sie liegt an der Grenze zu Hessen und Rheinland-Pfalz, eingerahmt von Rhein und Neckar. Den Spitznamen „Quadratestadt“ verdankt Mannheim seiner Innenstadt, die Anfang des 17. Jahrhunderts gitterförmig angelegt wurde: Häuserblocks statt Straßenzüge, hufeisenförmig begrenzt von Ringstraßen und dem Schloss. Praktisch, denn verlaufen kann man sich hier eigentlich nicht.

Mannheim: Kulturhochburg mit vielen berühmten Söhnen

Bereits zur Prachtzeit, Mitte des 18. Jahrhunderts, gaben sich Dichter und Komponisten in Mannheim die Klinke in die Hand. Schiller hielt die Uraufführung seines Stücks „Die Räuber“ im Nationaltheater, während Mozart den illegitimen Kindern des Kurfürsten das Klavierspielen lehrte. Auch Goethe und Lessing waren Gäste der Residenzstadt. Im 19. Jahrhundert machte Mannheim sich einen Namen als Erfinderstadt: Karl Drais erfand das Zweirad, Werner von Siemens den elektrischen Aufzug und Carl Benz rollte mit dem ersten Automobil die Ringstraße entlang. Der Grundstein für die Zukunft als Wirtschaftszentrum war somit gelegt. Heute ist „Mannem“ oder “Monnem“ (wie die Einheimischen sagen) weit mehr als nur ein wichtiger Wirtschaftsstandpunkt. Die Stadt hat den größten Binnenhafen Deutschlands, die Universität zählt zu den besten Wirtschaftsuniversitäten der Republik und die Popakademie verhalf Mannheim 2014 zum Titel „UNESCO City of Music“.

Multikulti: Von Frankreich und Italien über die Türkei bis nach China

Mannheim ist bunt und international. Das erkennt man bereits am Mannheimer Schloss: Der Barockbau ist quasi der kleine Bruder der französischen Palastanlage in Versailles. Es wurde 1760 fertiggestellt und ist eine der größten Schlossanlagen der Welt. Heute beheimatet es die Universität und das Schlossmuseum, ein Besuch gehört also zum Pflichtprogramm. Von dort aus schlendern Sie am besten die große Kurpfalzstraße hinauf in die Innenstadt. Hier gibt es viel zu entdecken: Das Nationaltheater, die Kunsthalle, der Paradeplatz und der Wasserturm befinden sich rechts der Straße, während die Reiss-Engelhorn-Museen, das Alte Rathaus, die Jesuitenkirche und das türkisch geprägte Marktviertel „Little Istanbul“ linker Hand liegen. Außerhalb der Quadrate lohnt sich ein Abstecher zum Technoseum oder Sie spazieren durch einen der vielen Parks der Stadt. Besonders zu empfehlen ist der 42 Hektar große Luisenpark. Lassen Sie sich im Chinesischen Teehaus nach Asien entführen, bewundern Sie exotische Tag- und Nachtfalter im Schmetterlingshaus oder fühlen Sie sich bei einer Fahrt in einer Gondoletta wie im Venedig-Urlaub. Unweit des Parks befindet sich der Fernmeldeturm direkt am Neckarufer. Betrachten Sie die Landschaft von der Rheinebene bis in den Odenwald aus der Höhe, während Sie sich im Drehrestaurant kulinarisch verwöhnen lassen. Alternativ liegt auf der nördlichen Neckarseite der Herzogenriedpark mit der beeindruckenden Multihalle – der größten freitragenden Holzgitterschalen-Konstruktion der Welt. Bevor man die Stadt wieder verlässt, sollte man unbedingt noch in den Quadraten bei „Fontanella“ vorbeischauen. Hier wurde 1969 das Spaghetti-Eis erfunden, sicherlich die leckerste der vielen Mannheimer Erfindungen.

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