Singen 1 Reisepaket
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Urlaub in Singen am Bodensee

Schon bei der Anfahrt nach Singen sieht man sie: die Festung Hohentwiel. Auf einem schroffen Felsen, 260 Meter über der Stadt, thronen die Überreste der mittelalterlichen Anlage, meist von der Sonne beschienen. Wie viel Arbeit es wohl gekostet haben muss, alle Mauersteine dort hinaufzuschaffen? Ob man das Wasser zu Fuß hinauf transportieren musste? Die Festung fasziniert alle Besucher – aber sie ist nicht der einzige Anziehungspunkt in Singen.

Singen am Bodensee

Singen: Würzige Einsichten, einmalige Aussichten

Schon bei der Anfahrt nach Singen sieht man sie: die Festung Hohentwiel. Auf einem schroffen Felsen, 260 Meter über der Stadt, thronen die Überreste der mittelalterlichen Anlage, meist von der Sonne beschienen. Wie viel Arbeit es wohl gekostet haben muss, alle Mauersteine dort hinaufzuschaffen? Ob man das Wasser zu Fuß hinauf transportieren musste? Die Festung fasziniert alle Besucher – aber sie ist nicht der einzige Anziehungspunkt in Singen.

30 Kilometer westlich von Konstanz, 20 Kilometer nördlich von Schaffhausen liegt Singen in einem der schönsten und abwechslungsreichsten Landstriche Deutschlands. Ein Tagesausflug zum Bodensee, in die Berge oder zum Rheinfall? Kein Problem, aber auch in Singen selbst gibt es einiges zu entdecken. Aus dem Ort stammt ein Liebling der Deutschen und Dauergast auf Mittagstischen: Maggi. Die braune Sauce wurde in der Schweiz erfunden und hat seit über 100 Jahren in Singen ihren deutschen Stammsitz. Erfinder Julius Maggi war ein fortschrittlicher Unternehmer, führte Kantinen, Arbeiterwohnungen und eine Betriebskrankenkasse ein. Hier in Singen wurde der erste Arbeiterausschuss, eine Vorform des Betriebsrates gegründet. Fans können im Maggi-Museum die Wurzeln der Würze erforschen – allerdings nur nach Anmeldung.

Kunst in Singen

Bei einem Spaziergang durch die Singener Innenstadt sollten Sie die Augen offen halten – schon seit 1928 wird Kunst im öffentlichen Raum gefördert. Ergebnis: Glasfensterarbeiten am Städtischen Krankenhaus, Plastiken und Statuen in der Stadt, Installationen am Bahnhof und Lichtkunst am Rathaus. Höhepunkt ist das Wandbild „Krieg und Frieden“ von Otto Dix im Rathaussaal. Seine Kunst wurde im Nationalsozialismus als entartet angesehen, der Künstler zog sich in die Bodenseeregion zurück und starb 1969 in Singen.

Steinschwere Gastgeschenke

Nun aber auf zur Festung. Es ist die größte Burgruine Deutschlands und mit Sicherheit eine der eindrucksvollsten. Hohentwiel scheint geradezu aus dem Berg zu wachsen. 915 erstmals erwähnt, wurde sie im Dreißigjährigen Krieg fünf Mal erfolglos belagert, diente später als Gefängnis. Das alles erfährt man mithilfe eines Audioguides, der in 28 Station, die die Geschichte der Burg erzählt. Dank GPS startet der Guide automatisch, wenn man sich einem historisch interessanten Punkt nähert. Oder Sie nehmen an Sonn- und Feiertagen an einer Führung teil. Planen Sie für Ihren Besuch ruhig etwas mehr Zeit ein, nicht weil der Aufstieg so steil ist, sondern weil die Aussicht so atemberaubend ist und die Gästeführer gern ausführlich auf alle Fragen eingehen. Sie beantworten auch gern die dringendste Frage: Wie kamen die ganzen Mauersteine hier hoch? Nun, die Besucher der Burg brachten üblicherweise das Baumaterial mit, bekamen dafür Wein und durften sich ins Gästebuch eintragen. Solche schweren Gastgeschenke sind heute nicht mehr nötig, Sie können gegen 4,50 Euro Eintritt die einmalige Aussicht auf Singen, den Bodensee und die Schweiz genießen.

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