Lam: Tief Luft holen auf Europas grünem Dach

Der Markt Lam liegt im engen Tal des Lamer Winkels zusammen mit den Gemeinden Arrach und Lohberg. Das Tal wird begrenzt von den Bergen Arber, Osser und Hoher Bogen. Durch den Lamer Winkel fließt der Weiße Regen, der aus dem Kleinen Arbersee entspringt.

Lamer Winkel-Infos

Lam: Tief Luft holen auf Europas grünem Dach

Der Markt Lam liegt im engen Tal des Lamer Winkels zusammen mit den Gemeinden Arrach und Lohberg. Das Tal wird begrenzt von den Bergen Arber, Osser und Hoher Bogen. Durch den Lamer Winkel fließt der Weiße Regen, der aus dem Kleinen Arbersee entspringt.

Der Luftkurort Lam hat aus vielen Gründen eine herausragende Stellung für das Grenzgebiet zwischen Osser und Arber und auch für den Landkreis Cham. Mit einer Übernachtungszahl von mehr als 400.000 Gästen zeigt Lam seine besondere Bedeutung als wichtiger Urlaubsort im Bayerischen Wald. Begünstigt durch seine landschaftlichen Gegebenheiten im Gebiet zwischen Osser und Arber entwickelte sich der Ort mit seinen 3.000 Einwohnern in den letzten 50 Jahren sehr gut. So wurde Lam bereits 1961 die Bezeichnung Markt verliehen, 1965 wurde der Ort als Luftkurort prädikatisiert.

Eine hervorragende Gastronomie, gepflegte Wanderwege, ein großes Sport-, Wander- und Freizeitangebot zeichnen den Ort aus, der vor allen Dingen von Familien und Kindern gerne besucht wird.

Durch den Bau des Osserbades, eines großzügig ausgestatteten Erlebnishallenbades (Wasserrutsche, Dampfsauna, Sauna, Kinderbecken usw.), bietet sich für jung und alt Erholung pur an. Sie können sich auch auf den "Holzweg” begeben. Er ist ein Naturwanderlehrpfad in Lambach mit einer Länge von ca. 2 Kilometer. Hier in Lambach - ein kleiner Ort mit einem wunderbaren Blick zum Osser - steht eine Villa, die mit der Geschichte des Ortes fest verbunden ist. Auch eine Rodelbahn und eine Langlaufloipe gibt es.

Die ersten Siedler kamen bereits um 1200 aus dem Gebiet um St. Ulrich am Pillersee mit den Mönchen des Klosters Rott in den Lamer Winkel. Sie brachten ihren Kirchenpatron mit, so ist die Kirche St. Ulrich der markante Mittelpunkt des Ortes. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Lam am 29. Mai 1279, als der Bischof Heinrich von Regensburg das Gebiet zwischen Ozzer (Osser), Adwich (Arber) und Dwerhecke (Zwercheck) an das Kloster Rott am Inn verschenkt.

Von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung Lams war der Beginn des Bergbaues. Noch heute kann man die Fürstenzeche besichtigen. Aber nicht nur anschauen kann man das geschichtsträchtige Bergwerk - es dient auch als Heil- und Therapiestollen, wo Patienten mit Hautkrankheiten oder Atemwegserkrankungen Linderung finden.

An den ausgewiesenen Grenzübergängen einschließlich Wanderübergänge ist ein grenzenloses Wandern im Bayerisch- Böhmischen Wald möglich. Besonders das Ossergebiet eignet sich für grenzüberschreitende Wanderungen zum Beispiel zum Schwarzensee oder zum Teufelsee.

Zu den Angeboten

Reisepakete werden geladen

Reisepakete werden geladen