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Städtereise Regensburg: Wo sich Mittelalter und Moderne treffen

Lifestyle und Geschichte, moderne Geschäfte und historische Fassaden, Szenekneipen in Gewölbekellern. Wie wohl kaum eine andere Stadt bietet Regensburg eine gelungene wie harmonische Abwechslung zwischen Tradition und Moderne.

Stadt Regensburg

Wo sich Mittelalter und Moderne gerne treffen

Lifestyle und Geschichte, moderne Geschäfte und historische Fassaden, High-Tech und alte Sehenswürdigkeiten, Szenekneipen in mittelalterlichen Gewölbekellern. Wie wohl kaum eine andere Stadt in Deutschland bietet Regensburg eine gelungene wie harmonische Abwechslung zwischen Altem und Neuem, zwischen Tradition und Moderne.

Seit 2006 gehören die Altstadt und die Siedlung Stadtamhof auf der anderen Seite der Donau zum Weltkulturerbe. Beileibe keine unverdiente Auszeichnung! Denn der von den Römern im Jahr 179 n. Chr. als Castra Regina als Militärstützpunkt gegründete Ort, der im 13. Jahrhundert freie Reichsstadt und eine wichtige europäische Handelsstadt wurde und 1810 zu Bayern kam, hat seine alte Bausubstanz bis heute konserviert. Auch von Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist Regensburg verschont geblieben.

Die Hauptsehenswürdigkeit ist sicherlich die Steinerne Brücke, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde und als herausragendes Beispiel für mittelalterliche Ingenieurskunst gilt. Sie galt lange als "Weltwunder" und war für lange Zeit der einzige Donauübergang in einem breiten Umkreis. Das andere wichtige Wahrzeichen ist der Dom St. Peter, der ab 1250 erbaut wurde. Er ist das bedeutendste gotische Bauwerk in Süddeutschland, ein Hingucker sind vor allem die mittelalterlichen Glasfenster. Doch der Dom steht nicht alleine. 46 Kirchen aus allen Epochen befinden sich alleine im historischen Stadtkern, ein Paradies für Freunde der Kunst- und Kirchengeschichte. Sehenswert ist die Basilika St. Emmeram, die sich auf dem Gelände des Fürstlichen Schlosses Thurn Taxis befindet. Weltliche Bauten sind nicht minder stark vertreten. Ein Besuch im Alten Rathaus mit dem berühmten Reichssaal ist Pflicht. Ab 1594 fanden dort die vom Kaiser einberufenen Reichsversammlungen statt, von 1663 bis 1806 tagte der immerwährende Reichstag. Für die Nachwelt sind dort entstandene Redewendungen wie "auf die lange Bank schieben" und "am grünen Tisch sitzen" erhalten.

Und sonst? Die Patrizierpaläste sorgen für italienisches Flair. Genauso wie die Straßencafés. Regensburg hat die höchste Kneipendichte in Deutschland, nicht nur die 20.000 Studenten der Stadt wissen dies zu schätzen. Im Sommer trifft man sich in einem der zahlreichen Biergärten und trinkt einen kühlen Gerstensaft aus einer der insgesamt fünf Brauereien. Shopping wird ebenfalls groß geschrieben. Von Antiquitäten über hausgemachte Schokoladen bis hin zu trendiger italienischer Mode ist alles dabei. Dies alles in einem einzigartigen Ambiente, einer Synthese aus Mittelalter und Zeitgeist.

Walhalla- Regensburg

Nachts kommen die Liebespaare und versprengte Partygäste mit einer Decke und einer Flasche Sekt, um auf den spektakulären Sonnenaufgang im Donautal zu warten. Tagsüber die Touristen. Schon von weitem sieht man den imposanten neoklassizistischen Bau Walhalla auf dem Hügel hinter Donaustauf, wenige Kilometer flussabwärts von Regensburg. Bayerns König Ludwig I. war es, der dem Baumeister Leo von Klenze den Auftrag für die Errichtung eines "Ruhmestempels" gegeben hatte.

Seit 1842 werden hier bedeutende Deutsche sowie mit der Geschichte Deutschlands und der deutschsprachigen Völker verbundene Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. Mittlerweile wird mit 128 Büsten und 65 Gedenktafeln an 193 Personen und Gruppen erinnert. Die Liste der Promis ist lang: Sie reicht von Politikern wie Konrad Adenauer über die Komponisten Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Franz Peter Schubert bis hin zu Kaisern und Königen. Dichter und Denker wie Goethe und Schiller sind ebenso verewigt wie Sophie Scholl, die von den Nazis ermordete Widerstandskämpferin. Jährlich kommen neue Büsten hinzu. Wer, das entscheidet der bayerische Ministerrat.

Die Walhalla wurde nach Walhall benannt, der Wohnstatt der tapfersten gefallenen Krieger in der germanischen Mythologie. Geschichtlich bewegt sie sich im gleichen Fahrwasser wie das Niederwalddenkmal bei Rüdesheim am Rhein, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, das Barbarossadenkmal auf dem Kyffhäuserberg, das Hermannsdenkmal bei Detmold am südlichen Teutoburger Wald sowie die Berliner Siegessäule in Berlin. Im 19. Jahrhundert versuchte man in einem zersplitterten Deutschland und unter dem Eindruck der verheerenden Kriege gegen die Franzosen sich seiner nationalen Identität über Rückgriffe auf die Geschichte zu versichern. Doch die Walhalla ist heute alles andere als ein Wallfahrtsort für Ewiggestrige. Ein kleiner Tipp: Gönnen Sie sich einen Spaziergang auf den Berg. Von Donaustauf sind es 358 Treppenstufen bis zum Tempel.

Adresse Walhalla Regensburg
Walhallastraße 48, 93093 Donaustauf

Öffnungszeiten Walhalla Regensburg
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

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