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Erlbach: Mit Schwung durch das Vogtland

Wer in Erlbach im Vogtland Urlaub macht, hat hoffentlich entweder das Rad oder die Wanderschuhe dabei. Für beides sind Landschaft und Wegenetz ideal, besonders, wenn Sie sich zu den Genussradlern und -wanderern zählen.

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Erlbach

Erlbach: So erholsam, so grün, so herzlich. Familienzeit im Vogtland.

Kennen Sie den Musikwinkel in Deutschland? Im äußersten Südwestzipfel von Sachsen werden seit über 350 Jahren die edelsten Instrumente hergestellt. Geigen, Trompeten und Harmonikas aus dem Vogtland spielen in den größten Orchestern. Nirgendwo auf der Welt ist die Vielfalt und Dichte an Meisterwerkstätten größer als hier. Das Herz des „Musicon Valley“ schlägt in Markneukirchen, nur 4 Kilometer weiter östlich beginnt Ihr Urlaub. Das malerische, ruhige Erlbach empfängt Sie inmitten der sanft geschwungenen Kulisse des Elstergebirges. Hier stört rein gar nichts. Ausgezeichnet als „familienfreundlicher Ort“ ist es ein Juwel für alle, die Natur ohne Massentourismus, aber mit besonderen Aktiv- und Kulturerlebnissen lieben. Sie genießen sogar das Privileg, gleich zwei Länder bewandern zu können. Tschechien liegt direkt nebenan.

Erlbach im Vogtland ist einer unserer Herzens-Tipps. So herzlich, heimatverbunden und bodenständig die Menschen hier sind, so interessiert schauen sie auch weit über die Bergspitzen hinaus. Das Handwerk ist traditionsbewusst und innovativ zugleich, zahlreiche Schauwerkstätten laden in ihre Produktion und zeigen ihr Können. Neben der weltweit einzigartigen Konzentration an Instrumentenbau hat auch die Textilgeschichte die Region stark geprägt. Eine hat von der Grenzlage zwischen Sachsen, Thüringen, Bayern und Böhmen aber besonders profitiert: die Natur. Zu Zeiten des geteilten Deutschlands konnte sie sich unbeirrt entfalten. Ein Geschenk für alle Leute im Aktivurlaub.

Die höchsten Berge rund um Erlbach

Egal, mit welcher Kondition Sie losmaschieren, dank der mittleren Höhenlage zwischen 550 bis 800 Metern geht es niemals zu steil, aber auch nicht zu läppisch zu. Die höchsten Gipfel rings um Erlbach sind der Hohe Brand (805 m), der tschechische Počátecký vrch (dt. Ursprungberg, 819 m) und der 773 Meter hohe Aussichtsfelsen Hoher Stein/Vysoký kámen direkt hinter der Grenze. Das Felsmassiv überwältigt mit bizarren Formationen und fantastischem Ausblick. Als Sinfonie der Natur wird der „Vogtland Panorama Weg“ angepriesen, mit 12 abwechslungsreichen Etappen und dem 936 Meter hohen Aschberg als höchsten Punkt des Weges. Knackig-sportlich geht es auf dem „Bergweg“ entlang der deutsch-tschechischen Grenze zu, sehr viel entspannter auf dem Besinnungsweg zum ruhigen Landwüst. Auch der 12,5 Kilometer lange Erlbacher Rundweg eröffnet viele schöne Ausblicke auf den Luftkurort und streift auch durch schattige Waldabschnitte. Egal, in welche Richtung – das 200 Kilometer lange Wanderwegenetz bietet Ziele für alle Geschmäcker. Sind die Kinder noch kleiner, ist der Gewässererlebnispfad durch das Hennebachtal das Richtige (5 km). Hier können die Kinnings ein Baumtelefon testen, das Holzxylophon zum Klingen bringen und den zielsichersten Zapfenwerfer ausmachen. Außerdem gibt es einen Abenteuerspielplatz, mehrere Pferdehöfe und Kutschenangebote.

Gemütlichkeit im Brauhaus

Sollten Durst und Hunger zusammenkommen, dann unbedingt ins Erlbacher Brauhaus. Die Traditionsbrauerei (seit 1563) ist weithin bekannt für beste vogtländische Hausmannskost, Sie dürfen den Meistern sogar über die Brauerschulter schauen – jeden Donnerstag um 14.00 Uhr finden unterhaltsame Führungen mit Verkostung statt, regelmäßig auch Bierseminare, Hopfenstammtisch und Vorderwürzeabende. Was Letzteres genau ist, erklären die Erlbacher gern. Währenddessen einfach genüsslich durch Treberbrot, Bierteig-Spezialitäten oder „Gebackene Kließ“ schlemmern.

Anno 1800 - das Freilichtmuseum

Zeitreisen sind immer toll. Etwa 300 Jahre zurück geht’s im Freilichtmuseum im Ortsteil Eubabrunn. In insgesamt 18 Gebäude aus der Zeit zwischen 1720 bis 1830 darf hineinspaziert werden, der ganze Stolz sind drei original wiederaufgebaute Bauernhöfe. Die Ausstellungen widmen sich dem einfachen Leben der früheren Dorfbewohner, erzählen von Landbau, Viehwirtschaft und Alltag. Dazu gibt‘s Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner und ein Bienenhaus. Im Sommerferienprogramm begeistern außerdem Brotbacken und Bastelkurse. Für den kleinen Hunger versorgt ein Bistro auf die Schnelle, wer es uriger mag, kehrt in den Gasthof „Grünes Tal“ ein. Hier stehen deftige Gerichte der böhmischen und vogtländischen Küche auf der Karte.

Wintersport: Auf zum Kegelberg!

Sobald die Schneedecke dicht genug ist, gibt es für Gäste wie Einheimische kein Halten mehr. Topspot: das Skigebiet Erlbach-Kegelberg sowie die Loipen am Hohen Brand. Rodelfans düsen auf der Skiwiese „Else“ ins Glück. Fehlt noch etwas an Ausrüstung im Gepäck, können Sie am Skilift in der Gaststätte „Zum Einkehrschwung“ Rodel und Zubehör ausleihen. Tipp für Vielfahrer: Besorgen Sie sich am besten den Skipass „Schöneck/Kegelberg“. Damit erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Pisten der näheren Umgebung (fast ausschließlich rote Pisten). Wer im Winterurlaub noch nie auf Brettern stand, meldet sich in der Skischule oder probiert langsame Gleitübungen in der geruhsamen Familienloipe.

Apropos Langlauf – in Erlbach finden Sie 17 Kilometer bestens präparierte Loipen. Mit der Skiwelt Schöneck wird das Angebot noch um 36 Loipen-Kilometer erhöht. Wer gar nichts mit Wintersport am Hut haben sollte und trotzdem die weiße Welt liebt, kann sich gemütlich im Pferdeschlitten durch die malerische Landschaft fahren lassen.

Hier spielt die Musik

Die Krone setzen Sie dem Urlaub mit einem Besuch in einer ganz besonderen Werkstatt auf. Im ganzen Vogtland gibt es schätzungsweise 20 Geigenbauer und etwa 150 Betriebe, die vom Musikinstrumentenbau leben. In der „Erlebniswelt Musikinstumentenbau“ in Markneukirchen finden jeden Mittwoch um 14.30 Uhr Schauvorführungen statt. Diese erfolgen immer im Wechsel: Geigen-, Kontrabass- und Blechblasinstrumentenbau. Anfassen und Ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht! Ein jährlicher Höhepunkt ist zudem das internationale Gitarrenfestival „Gitarre und Natur“', bei dem alle Orchesterinstrumente aus Werkstätten im Musikwinkel stammen.

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