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Pärchen auf Holzsteg in der Obermain Therme

Thermalbad in Bad Staffelstein: fränkische Gemütlichkeit

Leben und Entspannen wie Gott in Franken. Zumindest heißt die geografische Region im Obermainland zwischen Ebensfeld und Lichtenfels "Gottesgarten". Mittendrin liegen Bad Staffelstein und viele Sehenswürdigkeiten.

Kurzurlaub in Bad Staffelstein

Fachwerk, Franken und ein schönes Thermalbad

Leben und Entspannen wie Gott in Franken. Zumindest heißt die geografische Region im Obermainland zwischen Ebensfeld und Lichtenfels "Gottesgarten". Mittendrin liegen Bad Staffelstein und viele Sehenswürdigkeiten. Staffelstein kennt man vor allem wegen eines alten, bärtigen Mannes: Rechenmeister Adam Ries. Adam Ries gilt allgemein als der "Vater des modernen Rechnens".

Er hat mit seinen Werken entscheidend dazu beigetragen, dass die römischen Zahlzeichen durch die leichter verständlichen arabischen Zahlzeichen ersetzt wurden. Der Ausspruch "macht nach Adam Riese" wird heute noch gern gebraucht, um die Richtigkeit eines Rechenergebnisses zu unterstreichen. Heute erinnert ein Denkmal vor dem schmucken Fachwerk-Rathaus an den Rechner.

Und sonst? Seit 2001 steht ein "Bad" vor Staffelstein, 1986 wurde der Kurbetrieb aufgenommen. Die Obermain Therme ist aber nicht irgendeine Therme: Staffelstein ist Bayerns wärmstes Heilbad, die Sole sprudelt mit bis zu 45 Grad aus 1.600 Metern Tiefe in die 16 Innen- und Außenbecken. Auch die Saunalandschaft kann sich sehen lassen, nicht umsonst wurde sie vom Deutschen Saunabund mit fünf Sternen ausgezeichnet.

Von der Therme hat man einen wunderschönen Blick auf den 539 Meter hohen Staffelberg, dem Wahrzeichen des Obermaintals. Er wird im Frankenlied besungen, um ihn ranken sich viele Mythen. Schon die Kelten genossen den wunderschönen Ausblick von oben auf das Tal.

In Richtung Lichtenfels gibt es weitere Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Die von Balthasar Neumann Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute barocke Basilika Vierzehnheiligen ist ein beliebtes Ziel für Wallfahrer. Gegenüber, auf der anderen Seite des Mains, steht das Kloster Banz. In der ehemaligen Benediktinerabtei befindet sich heute die CSU-nahe Hans-Seidel-Stiftung. Hier zieht sich die krachlederne Partei zurück, um die Wunden zu lecken und neue Strategien zu entwerfen. Wahrlich, es gibt wenig schönere und erhabenere Orte für die schnöde Tagespolitik.

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