Großer Arber - Bayerischer Wald

Die großartigen Naturerscheinungen lassen die Arberregion zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden. Die Rißlochwasserfälle, die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden, verleihen dieser Region seinen unverwechselbaren Charakter. Nicht zuletzt ist der waldfreie Arbergipfel selbst eine Besonderheit, dessen Tier- und Pflanzenwelt so im gesamten Bayerischen Grenzgebirge nicht wiederzufinden ist.

Der Große Arber ist mit 1.456 Metern der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Gebirgsmassivs, daher auch der "König des Bayerischen Waldes". Der Große Arber und die Waldungen bis nach Bayerisch Eisenstein hinab befinden sich im Besitz des Fürstenhauses Hohenzollern.

Schon 1939 wurden weite Teile des Gebietes unter Schutz gestellt, um sie in ihrer Einmaligkeit zu erhalten. Der Große Arber erreicht als einziger Gipfel des Bayerisch-Böhmischen Grenzmassives die klimatische Waldgrenze. Baumarten wie Fichte und Vogelbeere kommen in dieser Höhenlage nicht mehr vor. Im Juli und im August blüht der Ungarische Enzian im Arbergebiet. Diese Pflanze findet man im Bayerischen Wald nur am Arber. Vier wesentliche Vegetationstypen prägen die Gipfellandschaft: Latschengebüsch, Felsfluren, Zwergstrauchheiden und Borstengrasrasen.

Seit Dezember 1999 führt die Arber Bergbahn zum Gipfel des Arber. Schnell und wettergeschützt bringen 44 Gondeln die Fahrgäste zum König des Bayerischen Waldes. Im Sommer ideal für Familien und Senioren und im Winter eine Freude für alle Skifans. In knapp 4 Minuten werden die Gipfelstürmer mit der Arber Bergbahn auf den Berg getragen, auf einer Länge von 964 Metern überwinden die Fahrgäste dabei einen Höhenunterschied von 342 Metern. Die Arber Bergbahn trägt jeweils 6 Ski- bzw. Snowboardfahrer oder im Sommer je sechs Wanderer pro Gondel.

Bereits im September 1949 wurde die erste Liftanlage vom Fürstenhaus Hohenzollern am Arber in Betrieb genommen. Der damals moderne Schwebelift hatte Einzelsitze aus Holz und eine Förderleistung von 180 Personen pro Stunde.

Adresse Großer Arber Bayerischer Wald
94252 Bayerisch Eisenstein

Öffnungszeiten Großer Arber Bayerischer Wald
Sommer: Montag - Sonntag 9.00 - 16.30 Uhr
Winter: Montag - Sonntag 8.30 - 16.00 Uhr

A: Wanderung zum Arbergipfel, über Sonnenfelsen, Arberebene und Schmugglerweg, Dauer ca. 1,5 Stunden

B: Wanderung zum Arbergipfel, über Brennesfichte, Osthang, Dauer rund 2 Stunden

C: Rundwanderweg um den Arbergipfel mit herrlicher Aussicht über den Bayerischen Wald und Böhmerwald, Dauer ca. 1 Stunde

Großer Arber im Winter

Der Große Arber, vielleicht Europas bestes Skigebiet außerhalb der Alpen. Zwischen 1000 und knapp 1500 Metern bietet es alles, was das Skiläuferherz begehrt, seit 1976 finden hier sogar regelmäßig Welt- und Europacup-Rennen statt.

Etwa 10 Kilometer bestens präparierter Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade stehen zur Verfügung, die meisten davon beschneit und einige sogar mit Flutlicht ausgestattet. Eine Sechsergondelbahn, zwei Sechsersesselbahnen, drei Schlepplifte und vier "Zauberteppiche" für die ganz Kleinen erleichtern den Aufstieg.

Aber auch Snowboarder und Rodler kommen nicht zu kurz und Kinder haben im neuen "ArBär-Kinderland" ihren Spaß. Für's leibliche Wohl ist dank fünf Gastronomiebetrieben, teils direkt an der Piste, bestens gesorgt.

Langläufer finden am Langlaufzentrum Bretterschachten, nur wenige 100 Meter von der Talstation entfernt, ihr Winterparadies. 10 markierte Loipen aller Schwierigkeitsgrade zwischen 2,5 und 27 Kilometer Länge, insgesamt fast 100 Kilometer gespurter Strecken, lassen keine Wünsche offen. Natürlich ist auch an die Skater gedacht. Und was man nur selten findet: Am Bretterschachten gibt es sogar ein Servicehaus mit Toiletten, Umkleideräumen und auch an Duschen für die verschwitzten Sportler hat man gedacht.

Den Pistenplan können Sie hier herunterladen

Öffnungszeiten Liftbetrieb
Montag - Sonntag 8.30 - 16.00 Uhr
Mitte Januar - Saisonende bis 16.30 Uhr
Mittwoch und Freitag 18.00 - 21.00 Uhr Flutlichtskilauf

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