Bad Gögging 3 Reisepakete
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Bad Gögging

Bad Gögging: Wellness pur in Niederbayern

Die Römer waren auch schon da, die Geschichte von Gögging reicht bis ins 1. Jahrhundert nach Christus zurück. Damit zählt das kleine Bad zwischen Ingolstadt und Regensburg zu den ältesten Kurorten nördlich der Alpen.

Wellnessurlaub in Bad Gögging

"G'sund" durch Schwefel, Moor & Thermalwasser

Die Römer waren auch schon da, die Geschichte von Gögging reicht bis ins 1. Jahrhundert nach Christus zurück. Damit zählt das kleine Bad zwischen Ingolstadt und Regensburg zu den ältesten Kurorten nördlich der Alpen.

Die römischen Legionen stießen bis über die Donau vor und errichteten am Fluss Grenzfestungen und die zur Herrschaft notwendige Infrastruktur. Zu Beginn des zweiten Jahrhunderts ließ Kaiser Trajan in der Gemarkung von Bad Gögging eine der größten Schwefelwasser-Thermen nördlich der Alpen erbauen.

Nachdem diese Anlagen mit dem Abzug der Römer um das Jahr 400 eine Zeitlang in Vergessenheit geraten waren, wurde zu Beginn des Mittelalters wieder mit der therapeutischen Nutzung des Schwefelwassers begonnen. Doch schon bald versank Gögging wieder im Dornröschenschlaf. Mit der Verleihung des Titels "Bad" im Jahr 1919 und dem Beginn des deutschen "Kurzeitalters" wurde in Bad Gögging ein neuer Aufschwung eingeleitet, der mit der Eröffnung der schönen Limes Therme im Jahr 1979 gekrönt wurde.

"Dreifach g'sund" lautet heute das Motto: Neben Bad Gögging gibt es in Bayern keinen, in Deutschland nur ganz wenige Kurorte, die ihren Gästen gleichzeitig drei Naturheilmittel aus eigenen Vorkommen zur Verfügung stellen können: Die Schwefelquelle wird seit der Römerzeit (und wahrscheinlich schon lange vorher) intensiv genutzt. Das heilkräftige Naturmoor wird für Packungen und Bäder verwendet. Das jüngste Naturheilmittel von Bad Gögging ist das Thermalwasser. Die beiden Quellen wurden über eine 600 Meter tiefe Bohrung erschlossen. Fachlich werden sie als fluoridhaltige Natrium-Hydrogen-Carbonat-Chloridquellen bezeichnet.

Kur, Erholung und Wellness stehen hoch im Kurs. Nicht nur in Bad Gögging. Die Natur ist sehenswert, den berühmten Donaudurchbruch bei Weltenburg sollten Sie unbedingt besuchen. Wassersport kann man auf der Donau, der Altmühl oder der Abens nachgehen. Und als Genießerland ist Bayern ohnehin bekannt. Die Hallertau ist das weltgrößte Anbaugebiet für Hopfen - kein Wunder, dass das Bier hier schmeckt. Zudem ist die Gegend um Schrobenhausen berühmt für ihren Spargel. Weitere Argumente für Kur und Kulinarik.

Limes Therme - Bad Gögging

Mit 10.000 qm Gesamtfläche gehört die Limes-Therme Bad Gögging zu den größten Kur- und Erholungsbädern Bayerns. Im Jahr 1979 erbaut - und seither stetig erweitert und an aktuelle Anforderungen und Erkenntnisse von Kur und Wellness angepasst - ist sie der Mittelpunkt des neuen Kur- und Wellnesszentrums von Bad Gögging und vereint drei gesunde und wohltuende Angebote unter einem Dach: Kur, Erholung und Wellness. Die Römersauna befindet sich in einem Limes-Turm, unter anderem stehen 5 Saunen und 600 qm Saunagarten zur Verfügung. Das Erholungsbad hat 10 Innen- und Außenbecken mit unterschiedlich temperiertem Thermalwasser. Der Vitalbereich Terra Vitalis wurde 2009 eröffnet und hat eine Totes-Meer-Salzgrotte, weitere Therapiebecken und einen FKK-Garten.

Adresse Limes-Therme Bad Gögging

Am Brunnenforum 1, 93333 Neustadt an der Donau

Öffnungszeiten Limes-Therme Bad Gögging

Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Donaudurchbruch

Der Donaudurchbruch: Schippern zwischen Felsen

Was Sie zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg zu sehen bekommen, ist nicht nur atemberaubend, sondern auch ausgezeichnet. Dieser tiefste und engste Abschnitt der bayrischen Donau ist seit 1840 ein Naturdenkmal, seit 1938 ein Naturschutzgebiet, wurde 1978 mit dem Europadiplom ausgezeichnet und 2020 zum Nationalen Naturmonument ernannt. Ob das Tal hält, was die Auszeichnungen versprechen?

Die raue Schönheit der Weltenburger Enge, auch Donaudurchbruch genannt, hat sich im Laufe von Jahrtausenden seit der Eiszeit durch Erosion herausgebildet. Heute präsentiert sich das Geotop mit steil hinaufragenden Kalkfelsen, Höhlen, grünen Hängen und sanft dahinfließendem Wasser. Ein echter Hingucker voller Kontraste und wilder Natur. Nur etwa 5,5 Kilometer lang ist dieser Abschnitt der Donau und das perfekte Ziel für einen Tagesausflug.

Reise flussaufwärts

Schon am Startpunkt Kelheim könnte man sich den ganzen Tag aufhalten: Rund um den Marktplatz reihen sich bunte Häuser, im archäologischen Museum lassen sich 5.000 Jahre alte Hügelgräber bestaunen und hoch über der Stadt thront die Befreiungshalle, ein runder Prachtbau, als Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon erbaut. Den Donaudurchbruch kann man von hier entweder zu Fuß oder mit dem Rad entlang des Flusses auf dem Jakobsweg erforschen oder direkt vom Wasser aus erleben. Zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg schippern von März bis November mehrmals täglich Linienschiffe. Die Fahrt zum Kloster dauert aufgrund der Strömung 45, die Rückfahrt nur 20 Minuten. Genug Zeit also, das Naturwunder in seiner ganzen Pracht zu bewundern. Neben den fast 80 Meter hohen hellgrauen Klippen wirken die Schiffe ganz klein, um die Gipfel zu sehen, muss man den Kopf in den Nacken legen. An der gefährlichsten Stelle wacht der Schutzpatron St. Nepomuk über die vorbeifahrenden Schiffe. Wer Glück hat, entdeckt in den Felsnischen Wanderfalken oder Uhus und auch im Wasser leben gefährdete Arten. Weil dies einer der letzten unberührten Abschnitte der Donau ist, nisten, brüten und paaren sich hier seltene Tiere in den Felsköpfen, Schluchtwäldern, natürlichen Uferbereichen und Höhlen. Die Felsen selbst haben alle wunderliche Namen: die drei feindlichen Brüder, Räuberfelsen, Versteinerte Jungfrau, Bayerischer Löwe, Bischofsmütze, Zwei Sich-Küssende, Römerfelsen, Peter und Paul. Jeder Stein eine Geschichte. Das Bienenhaus ist ein Felsen mit wabenförmigen Löchern, Napoleons Reisekoffer ist angeblich beim Rückzug vergessen worden. Auf dem Schiff erklären Durchsagen auf Deutsch und Englisch die Besonderheiten der Landschaft.

Kloster in Premiumlage

Die Fahrt endet schließlich am Kloster Weltenburg, das wohl einen der schönsten Standorte in Bayern hat, direkt an der Donau. Wann das Kloster genau gegründet wurde, ist umstritten, möglicherweise schon im 7. Jahrhundert. Gut dokumentiert ist dagegen, wann die Benediktiner mit dem Bierbrauen begannen. Seit dem Jahr 1050 werden hier Hopfen, Wasser und Malz zu süffigem Bier vergärt, damit ist es die älteste Klosterbrauerei der Welt. Im Biergarten im Innenhof können Sie das Weltenburger Kloster Barock Dunkel kosten, das gleich drei Mal als bestes Dunkelbier der Welt ausgezeichnet wurde. Schöner kann man sich das Kloster allerdings kaum trinken, denn der Bau ist innen prächtig ausgestattet, außen von wunderschöner Natur umgeben. Nach dem Wegbier können Sie sich noch mal auf die Rückfahrt durch das Best of Donau freuen. Prost!

Fahrplan der Schifffahrt Kelheim zum Donaudurchbruch hier

Hundertwasser Turm - Abensberg

Die Brauerei Kuchlbauer im Ursprungsland des Bieres hat eine Jahrhunderte alte Geschichte und Tradition, bekannt sind die Weißbierspezialitäten. Kuchlbauers Bierwelt ist ein Gesamtkunstwerk. Mit der Braukunstspur, den Weißbierzwergen oder dem Sternenhimmel in der Spiegeltreppe zeigen Ihnen die Abensberger, was Bier und Kunst gemeinsam haben. Im Leonardo-Gewölbe hören Sie eine sensationelle Deutung von Leonardo da Vincis "Abendmahl". Im Sudhaus, Gärkeller oder in der Füllerei schauen Sie unseren Mitarbeitern über die Schultern und erleben Braukunst hautnah, anschließend gibt es eine Weißbierverkostung. Das Wahrzeichen von Kuchlbauers Bierwelt ist ein Architekturprojekt des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Angenehme runde Formen, tanzende Fenster, wellige Böden und organische Linien, Zwiebeltürme und Pflanzen, das sind die Elemente Hundertwassers für menschengerechtes Bauen im Einklang mit der Natur.

Adresse Hundertwasser Turm Abensberg
Römerstraße 5-9, 93326 Abensberg

Öffnungszeiten Hundertwasser Turm Abensberg
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Kuchlbauer’s Bierwelt - Abensberg

Verrückte Formen, Weißbierzwerge und Bierturm

Die Brauerei Kuchlbauer in Bayern. Ein Turm von Friedensreich Hundertwasser, die Geschichte der Weißbierzwerge und eine etwas andere Brauereiführung. Willkommen in Abensberg.

Da haut's di nieda: Kuchlbauer's Bierwelt ist ein abgefahrenes Gesamtkunstwerk. Mit den hier ersonnenen Weißbierzwergen oder den abstrakten Gebäuden zeigen Ihnen die Abensberger, dass Bier und Kunst hier zusammen gehören.

Mit 100 Wassern gewaschen

Das Wahrzeichen von Kuchlbauer's Bierwelt ist ein Meisterwerk des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser: der "Kuchlbauerturm" oder auch "Weißbierturm" - weil die Optik an ein gefülltes Weißbierglas mit Schaumkrone erinnert. Von oben bis unten typisch Hundertwasser: Ungleiche Fenster, wellige Böden und organische Linien. Dazu Zwiebeltürme und Pflanzen auf dem Bauwerk, das sind seine Stil-Elemente für menschengerechtes Bauen im Einklang mit der Natur. Dann wäre da noch das KunstHausAbensberg. Ersonnen von Peter Pelikan, einem langjährigen Freund und Wegbegleiter Hundertwassers. Im Inneren gibt's eine Dauerausstellung die Hundertwasser, aber auch Peter Pelikan gewidmet ist.

Weißbierzwerge und das Abendmahl

Während der Brauereiführung tauchen die Weißbierzwerge immer wieder auf und begeistern nicht nur die Kinder. Ihren Ursprung haben sie im "Märchen vom weißen Zwerg von Abensberg". Das stammt von Leonhard Salleck - dem Brauereichef höchstpersönlich. Diese Geschichte war auch der Anlass für Hundertwasser, den Turm zu entwerfen, denn sie gefiel ihm und inspirierte ihn. Auf der Tour hören Sie allerhand lustige Anekdoten, im Leonardo-"Gewölbe" sogar eine sensationelle Deutung von da Vincis "Abendmahl". Und zum Schluss gibt's freilich noch eine Weißbierverkostung. Prosit!

Adresse Kuchlbauer´s Bierwelt
Römerstraße 5-9, 93326 Abensberg

Führungszeiten Kuchlbauer´s Bierwelt
Weitere Informationen finden Sie hier

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