Bad Kissingen

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Bayerns Rekordstädtchen: Noble Gäste, guter Beat

Bad Kissingen verzeichnet jedes Jahr Traum-Gästezahlen - rund eine Viertelmillion kommen jährlich in den bekanntesten Kurort Deutschlands. Dabei hat das fränkische Gesundheits-Städtchen gerade mal 23.500 Einwohner. Urlauber können hier relaxen und wellnessen, Golf spielen und ganz viel Musik hören. Das Kurorchester steht sogar im "Guiness-Buch der Rekorde".

Bad Kissingen kompakt

Bayerns Rekordstädtchen: Noble Gäste, guter Beat

Bad Kissingen verzeichnet jedes Jahr Traum-Gästezahlen - rund eine Viertelmillion kommen jährlich in den bekanntesten Kurort Deutschlands. Dabei hat das fränkische Gesundheits-Städtchen gerade mal 23.500 Einwohner. Urlauber können hier relaxen und wellnessen, Golf spielen und ganz viel Musik hören. Das Kurorchester steht sogar im "Guiness-Buch der Rekorde".

Es sind nur ein paar Straßenzüge vom Rathaus bis zum Kurtheater und schon steht man an der Saale - vor den imposanten Kurhotels. Bad Kissingen, 60 Kilometer nördlich von Würzburg gelegen, ist zwar eine Kleinstadt, aber dennoch der bekannteste Kurort Deutschlands. Seit Jahrhunderten reist die Prominenz unserer Geschichtsbücher an: Kaiserin "Sisi" und ihr Franz residierten im "Kaiserhof Victoria". Die bayerischen Könige Ludwig I. und dessen Enkel Ludwig II. kamen, ebenso Reichskanzler Otto von Bismarck, Schriftsteller Theodor Fontane und die Komponisten Richard Strauss und Gioachino Rossini.

Sonderabzwackung für KissSalis-Therme

Das Bayerische Staatsbad Bad Kissingen hat gleich sieben natürliche Heilquellen. Eine davon wird unterirdisch in die gigantische "KissSalis-Therme" (39 Millionen Euro Baukosten) geleitet. Den Namen bastelte ein ehemaliger Stadtrat aus einem lateinischen Zitat zusammen, das auf einer alten Porzellaneule stand: "In Aquis Kissingen salus" - "In den Wassern Kissingens ist Heil." Die meisten Besucher kommen aber "freiwillig" her, also ohne Krankenschein. Der erste Kurgast "checkte" schon im Mittelalter ein - der Würzburger Domherr Dietrich von Thüngen kam im Jahr 1520. Hat sich anscheinend sehr wohl gefühlt, wie auch Bismarck (kurte 15-mal in der Stadt), dem es zu verdanken ist, dass die Kurgastzahlen sich von 1874 bis 1898 fast verdoppelten. 2016 erholten sich hier fast 225.000 Privaturlauber und rund 29.000 Klinikgäste. Mehr denn je - aber in Sachen Rekorde sind die Bad Kissinger mittlerweile ja routiniert.

Rekordorchester: Bis zu 15 Konzerte pro Woche

Die Stadt besitzt das wohl größte Ensemble historischer Kurbauten, den Regenten- und Arkadenbau mit zahlreichen Sälen, Europas größte Wandelhalle mit Heilwasserausschank. Es gibt so viele duftende Blüten, dass der Ort den Titel "Rosenstadt" tragen darf. Direkt an der Saale liegt außerdem Bayerns ältester Golfplatz. Besonders beliebt sind die Musikfestivals von Bad Kissingen. Das Kurorchester (12 Männer, eine Frau) steht sogar im "Guiness-Buch der Rekorde". Warum? Es spielt 727 Konzerte (60 - 90 Minuten) jährlich, das ist Weltrekord. Die Kurband, die meist nur montags frei macht, hat schon 2.000 Stücke drauf. Da müsste ja für jedes Ohr was dabei sein.

Foto: Pixabay

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