Bad Sooden-Allendorf 1 Reisepaket
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Alte Werrabrücke Bad Sooden-Allendorf

Ihr Hotel in Bad Sooden Allendorf: Urlaub pur

Wo das landschaftlich so reizvolle Tal der Werra die "grüne Pforte" zum hessischen Märchenland bildet, liegt Bad Sooden-Allendorf. Und der "König der hessischen Berge", der Hohe Meißner, schickt seine Ausläufer bis vor die Tore der Stadt.

Wellness in Bad Sooden

Als Karl der Große einst Bad Sooden verschenkte

Wo das landschaftlich so reizvolle Tal der Werra die "grüne Pforte" zum hessischen Märchenland bildet, liegt Bad Sooden-Allendorf. Und der "König der hessischen Berge", der Hohe Meißner, schickt seine Ausläufer bis vor die Tore der Stadt.

Aber weder das Märchen von Frau Holle noch der Hohe Meißner haben Bad Sooden-Allendorf zu Ruhm und Wohlstand verholfen. Beides verdankt die kleine Stadt im Werratal dem kristallinen Alleskönner Salz, das aus flüssiger Sole gewonnen wird. Und davon gibt es in Bad Sooden-Allendorf reichlich.

Über 1000 Jahre lang, bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, wurde in Siedehäusern das "weiße Gold" gewonnen. Es machte die Region derart wertvoll, dass Frankenkönig Karl der Große dem Kloster Fulda einst Salzquellen, Salzpfannen, Salzarbeiter, Markt, Tribut und Zoll der Siedlung Westera übertrug. Westera ist der ursprüngliche Name von Bad Sooden-Allendorf, die Übertragungsurkunde stammt aus der Zeit zwischen 776 und 779.

Der Preisverfall in Folge der Aufhebung des Salzmonopols im Jahre 1866 führte zur Aufgabe der Salzherstellung, das letzte Salz wurde 1906 gewonnen. Wie gut, dass man ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts die heilende Wirkung der Sole entdeckte. Am 1. Juni 1881 wurde ein Badehaus eingeweiht, nach und nach wurde Bad Sooden zu einem der bedeutendsten deutschen Sole-Heilbäder.

So ist denn auch die 2005 fertig gestellte WerratalTherme eine der Top-Attraktionen des heutigen Bad Sooden-Allendorfs. Auf dem Gelände der Therme befindet sich zudem das Gradierwerk. Dieses kann man besichtigen und sich über die Salzherstellung früherer Tage informieren.

Weitere Highlights sind der Brunnen vor dem Tore, Ursprungsort des bekannten Volksliedes sowie die historische Fachwerkaltstadt und der Diebesturm.

Sieben Kilometer außerhalb, aber äußerst sehenswert: Das Grenzmuseum Schifflersgrund. Das Museum steht direkt auf dem ehemaligen Todesstreifen an der heutigen Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Es beherbergt neben alten Grenzinstallationen eine sehr anschauliche und detaillierte Geschichte der innerdeutschen Grenze.

Auch landschaftlich hat Bad Sooden-Allendorf viel zu bieten. Das Naturschutzgebiet an den Bruchteichen und der Schwanenteich im Kurpark laden zum Spazieren und Verweilen ein. Wer sich körperlich mehr verausgaben will, kann einen Ausflug zum Hohen Meißner, der mit 750 Metern höchsten Erhebung Nordosthessens, machen.

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