Bad Orb

Meeresbrise in der Salzhochburg im Spessart

„Und sagt man Arzt, ich sei gesund, dann find ich trotzdem einen Grund und komm zurück – Bad Orb, Bad Orb“. Gesungen zur Melodie von „New York, New York“ setzten die Rodgau Monotones der hessischen Kurstadt Bad Orb ein leicht ironisches Musik-Denkmal. Doch es ist etwas dran: Selbst wenn Sie nicht den Kurbetrieb nutzen möchten, setzen Sie Bad Orb auf Ihre Löffelliste. Hier im Spessart ist die Luft rein, die Häuser historisch und ein Fuchs der Held.

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Meeresbrise in der Salzhochburg im Spessart

„Und sagt man Arzt, ich sei gesund, dann find ich trotzdem einen Grund und komm zurück – Bad Orb, Bad Orb“. Gesungen zur Melodie von „New York, New York“ setzten die Rodgau Monotones der hessischen Kurstadt Bad Orb ein leicht ironisches Musik-Denkmal. Doch es ist etwas dran: Selbst wenn Sie nicht den Kurbetrieb nutzen möchten, setzen Sie Bad Orb auf Ihre Löffelliste. Hier im Spessart ist die Luft rein, die Häuser historisch und ein Fuchs der Held.

Im Mittelalter machten die Stadtbewohner ihr Glück mit der Salzgewinnung aus mehreren Solequellen in der Umgebung. Das klappte ganz hervorragend, bis die Industrialisierung ihnen das Geschäft, pardon, versalzte. Ab 1900 stieg man um auf Kurbetrieb mit Solebadeanstalt und Gradierwerk. Heute ist das Städtchen mit 9.600 Einwohnern im Main-Kinzig-Kreis einer der beliebtesten Kurorte Deutschlands und hat seit 2010 einen modernen Wohlfühltempel: die Toskana Therme mit sechs Wasserbecken und Unterwassersoundanlage.

So ein Fuchs!

Und wie war das mit dem Fuchs? Die Legende behauptet, dass Räuber Peter von Orb im Dreißigjährigen Krieg als hessischer Robin Hood gefeiert wurde. Als man ihn gefangen nahm, grub sein zahmer Fuchs einen Fluchttunnel. Fuchs und Herrchen sind wohl die einzigen Räuber, die als Statue ein Geldinstitut bewachen: Ihr Denkmal steht vor der hiesigen Bank. Sie finden sie im Ortszentrum bei einem Bummel durch die von Fachwerkhäusern gesäumten Straßen. Von dort aus können Sie weiter spazieren zur Kirchgasse mit dem „Schmalsten Fachwerkhaus Hessens", nur 1,58 m Breite an der schmalsten Stelle. Urig! Überhaupt ist der Ort so, wie man sich ein Kurbad wünscht: ruhige Straßen, grüne Gartenanlagen, viele kleine Cafés und Restaurants. Aufregend? Ist woanders, hier ist es entspannend und beschaulich. 

Meeresluft im Spessart

Beliebteste Sehenswürdigkeit ist das alte Gradierwerk, mittlerweile über 200 Jahre alt, 18 Meter hoch und fast 160 Meter lang. Das Holzkonstrukt ist hübsch eingerahmt von Blumen und grüner Wiese, auf Bänken lässt es sich innehalten. Wenn Sie durch den schattigen Kurpark spazieren und die Augen schließen, riecht es fast wie an der Küste. Das Orbsche Solewasser tropft hier über ein Reisiggeflecht, verdunstet und lässt die Luft nach Salz schmecken. Das Heilbad liegt in den bewaldeten Bergen im Naturpark Spessart. Allen Besuchern sei auch ein Ausflug in die Umgebung nahe gelegt, zum Beispiel in den Wildpark. Oder einfach zu einer der ausgedehnten Panoramawanderungen auf 17 Wanderwegen: durchatmen und Aussicht genießen. Nein, man braucht keinen besrtimmten Grund, um (wieder) nach Bad Orb zukommen.  

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