Fränkische Schweiz

Wo bei den Romantikern das Herz höher schlägt

Schroffe Berge, grüne Wiesen, über 1.000 Höhlen, Fachwerk und Burgen - die Fränkische Schweiz im Dreieck zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg ist eine der ältesten Ferienregionen in Deutschland. Begonnen hat alles Anfang des 19. Jahrhunderts, als in Muggendorf die Molkekuren angeboten wurden. In der Folge entdeckten die Romantiker den bezaubernden Landstrich für sich. Die beiden aus Berlin stammenden Studenten Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, die in Erlangen Jura studierten, begeisterten mit ihrem Reisebericht ihre Zeitgenossen.

Der Charme hat sich bis heute erhalten. Doch das Freizeitangebot ist vielfältiger geworden. Kletterer gehen an 6.500 (!) Routen ihrem Sport nach. Die Fränkische Schweiz ist das wichtigste Klettergebiet in Europa außerhalb der Alpen. Kanufahren kann man auf der sanft vor sich hin plätschernden Wiesent, in Pottenstein gibt es ein spektakuläres Felsenbad, in Obernsees eine bei Familien beliebte Therme.

Ein "Muss" ist der Besuch der insgesamt 3.000 Meter langen Teufelshöhle in Pottenstein, der Eingang, im Volksmund "Das Tor zur Unterwelt" genannt, ist 85 Meter hoch. Weitere Attraktionen sind die vielen Burgen und Ruinen der Raubritter. Nicht umsonst liegt die Fränkische Schweiz an der deutschen Burgenstraße.

Und da ist noch ein Weltrekord, auf den man zu Recht stolz ist: 70 Brauereien gibt es auf diesem Gebiet. Das dort gebraute dunkle Bier ist süffig und wohlschmeckend, in vielen Gaststätten werden nicht einmal zwei Euro für den halben Liter verlangt.

Reisepakete werden geladen