Stadtmuseum - Schwabach

Lage, Anfahrt

Etwa 500 m nördlich der Schwabacher Altstadt. Biegen Sie von der B 2 ab in die Ansbacher Straße und folgen Sie dieser bis zum Kreisverkehr. Das Stadtmuseum Schwabach liegt direkt hinter dem Kreisverkehr auf der linken Seite. Es ist aus allen Richtungen gut ausgeschildert.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: Mi. - So. und Fei. (außer 24./25./31. 12.) 10.00 - 18.00
Eintritt: Erwachsene 5,- Euro; Kinder und Jugendliche 6 - 17 Jahre 2,50 Euro

Das Stadtmuseum Schwabach, untergebracht in einem Gebäude der ehemaligen amerikanischen O'Brian-Kaserne, zählt zu den großen und bedeutenden Museen in Bayern. Zusammen mit einem 2009 eröffneten Erweiterungsbau bietet es Raum für interessante Wechselausstellungen, nicht zuletzt aber für eine eindrucksvolle Sammlung in vier Bereichen:

Das stadtgeschichtliche Museum zeigt einen umfassenden Überblick über das 20. Jahrhundert in Schwabach vom 1. Weltkrieg bis in die 1990er Jahre, dem Ende als amerikanische Garnisonsstadt.

In der Weltreise rund ums Ei gibt es einen völkerkundlichen und geschichtlichen Einblick zum Thema "Ei" zu bestaunen. Von Kunstwerken und Kuriositäten (danrunter das Original Fabergè Friedensei von Michail Gorbatschow), über die größte Vogeleiersammlung der Welt bis hin zur Biologie des Eis, mit einem versteinerten Dino-Ei und dem Riesenei des Elefantenvogels gibt es viel spannendes zu entdecken.

Vor dem Hintergrund der 125jährigen Geschichte des fränkischen Traditionsunternehmens ist auf 800 qm Fläche die weltweit größte Sammlung von Produkten der Modellbaufirma Fleischmann zu sehen. Sechs große Modellbahnanlagen und über 2500 Exponate historischer Blechspielwaren und Modelleisenbahnen lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen.

Und nicht zuletzt wir in einer sehenswerten Ausstellung der Bedeutung Schwabachs als "Goldschlägerstadt" Rechnung getragen. Seit dem 16. Jahrhundert ist das Goldschlägerhandwerk, die Herstellung von Blattgold, in Schwabach heimisch, das auch den Schwerpunkt der Ausstellung bildet. Darüber hinaus wird die in der Stadt vor den Toren Nürnbergs traditionsreiche Produktion von Schrauben, Federn, Draht, Nadeln und Nägeln in einer eigens dafür errichteten Halle aufwändig Präsentiert.

Fotos: Kief-Niederwöhrmeier, Manuel Mauer, Dieter Drotleff

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