Bad Königshofen

Ein junges Bad: modern, heiter, Traditionsreich

Wann genau Königshofen gegründet wurde kann niemand genau sagen. Sicher ist aber, das Chunigeshouba, wie es der Überlieferung nach damals hieß, bereits im 7. Jahrhundert, als die Franken ihre Herrschaft auf Thüringen ausdehnten, als königlicher Hof und Verwaltungsmittelpunkt diente.

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Bad Königshofen

Ein junges Bad: modern, heiter, Traditionsreich

Wann genau Königshofen gegründet wurde kann niemand genau sagen. Sicher ist aber, das Chunigeshouba, wie es der Überlieferung nach damals hieß, bereits im 7. Jahrhundert, als die Franken ihre Herrschaft auf Thüringen ausdehnten, als königlicher Hof und Verwaltungsmittelpunkt diente.

Um 1200 begannen die Grafen von Henneberg hier ein eigenes Territorium aufzubauen und Graf Berthold erreichte, dank seiner Freundschaft mit dem Kaiser, die Verleihung der Marktrechte für Königshofen. 1235 folgte schließlich die Erhebung zur "Stadt".

Durch Erbteilungen wechstelte das fränkische Städtchen wiederholt den Besitzer und im Jahr 1355 verkaufte Graf Eberhard von Würrtemberg den erheirateten Besitz für 90.000 Gulden an die Würzburger Fürstbischöfe. Deren Herrschaft dauerte bis ins 19. Jahrhundert und sie bauten die Stadt zur starken Festung aus. Eine schlimme Zeit erlebte Königshofen, als die Schwedischen Truppen raubend und brandschatzend nach Süden zogen und die Festungsstadt von 1631 bis 1635 belagerten. Allerdings hinterließen die Schweden auch die erste Sauna in Süddeutschland, wie Archäologen nachweisen konnte.

Dies war jedoch noch nicht der Beginn von Königshofen als Bäderstadt. Zunächst blühte das Städtchen im 19. Jahrhundert vor allem durch den Handel mit Vieh und Getreide, durch Landwirtschaft und Handwerk auf. Erst Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte man eine heilkräftige Mineralquelle und hätte sich nicht der Bürger Josef Mack ihrer angenommen, wäre sie wohl in Vergessenheit geraten. Er baute das erste Badehaus auf eigene Kosten und erst im Jahr 1912 übernahm die Stadt den Badebetrieb. Wie wichtig das war, zeigte sich später, als die Stadt durch die Auflösung des Landkreises an Bedeutung zu verlieren drohte. Da kam die Erhebung zum "Bad" am 14. 9. 1974 durch den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel gerade zur rechten Zeit.

Heute ist Königshofen ein modernes Städtchen mit Tradition. Neben der Bedeutung als Heilbad hat sich die Stadt im Grabfeld durch die Ansiedelung einiger Industriebetriebe, vor allem aber als Schulstadt mit großem Einzugsbebiet einen guten Ruf erworben.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reihen sich rund um den hübschen Markplatz und den umliegenden Gassen. Das ist zunächst das Wahrzeichen der Stadt, der 62 Meter hohe Turm der Stadtpfarrkirche Maria, eine Perle der Spätgotik aus dem späten 15. Jahrhundert. Ebenfalls einen Besuch wert ist die "Schranne", ehemals Teil eines Klosters beherbergt sie heute eine beachtliche prähistorische Sammlung. Direkt am Marktplatz stehen sich zwei interessante Gebäude gegenüber. Zum einen das Rathaus, das nach dem verheerenden Stadtbrand von 1562 errichtet wurde, zum anderen das historischen "Schlundhaus", in dem der Schwedische König Gustav Adolf während der Belagerung Quartier nahm. Aber Bad Königshofen ist nicht zuletzt auch wegen der lieblichen Landschaft, dem Grabfeld, zwischen Rhön, Thüringer Wald und Haßberge eine Reise wert.

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