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Bologna: Reise in die Stadt des guten Essens

La grassa, la rossa, la dotta – Bologna hat viele Beinamen. Die oberitalienische Großstadt ist vielleicht nicht die berühmteste, aber eine der charmantesten für einen Urlaub. Sie verführt mit eindrucksvoller Architektur, einer langen Geschichte und leckerem Essen. Wetten, dass mehr Köstlichkeiten aus Bologna kommen, als Sie ahnen?

Bologna-Urlaub

Bologna – Stadt des guten Essens

La grassa, la rossa, la dotta – Bologna hat viele Beinamen. Die oberitalienische Großstadt ist vielleicht nicht die berühmteste, aber eine der charmantesten für einen Urlaub. Sie verführt mit eindrucksvoller Architektur, einer langen Geschichte und leckerem Essen. Wetten, dass mehr Köstlichkeiten aus Bologna kommen, als Sie ahnen?

La rossa, die Rote. Diesen Beinamen hat sich Bologna durch die roten Ziegel seiner historischen Häuser verdient. Wahrzeichen der Stadt sind zwei Türme, der „Torre Garisenda“ und der „Torre degli Asinelli“. Knapp 100 bzw. 50 Meter hoch ragen sie über die Dächer der Altstadt hinaus. Ursprünglich standen in Bologna 180 von diesen Verteidigungswerken, ein mittelalterliches Manhattan. Einen Besuch ist auch die Piazza Maggiore wert, der größte Platz der Stadt mit dem Neptunbrunnen. Es bringt Unglück, den Platz zu überqueren, so der Aberglauben der Bewohner, deshalb gehen sie immer am Rand der Piazza. Die Basilika San Petronio dominiert den Platz, es ist die fünftgrößte Kirche der Welt – und sollte noch viel größer werden, größer sogar noch als der Petersdom in Rom. Doch das Geld ging vorzeitig zu Ende und deshalb ist die Kirchenfassade nur zu einem Drittel verkleidet. Oben dunkler Stein, unten weißer Marmor.

Urlauben wie die Gelehrten

Doch auch wenn es mit dem Rekordbau nicht geklappt hat: Bologna hat noch andere Superlative zu bieten. La dotta, die Gelehrte, heißt die Stadt auch, denn hier befindet sich die älteste Universität Europas, gegründet 1088. Von den rund 400.000 Einwohnern der Kulturhauptstadt sind rund 80.000 Studenten – viele aus dem Ausland, denn hier lässt sich das Austauschsemester gut verbringen. Das liegt nicht nur, aber auch am Essen.

Venusnabel und blonde Nudeln

La grassa, die Fette, scheint auf den ersten Klang kein ansprechender Name zu sein, aber in Bologna werden Feinschmecker glücklich. Natürlich denkt man zuerst an die berühmte Bolognese-Sauce. Hier kommt sie her. Ursprünglich „ragù“ genannt und in Bologna nicht nur mit Hackfleisch, sondern auch mit grob gehackter Rohbratwurst serviert. Dazu gibt es traditionell Tagliatelle – oder bevorzugt auch Tortellini. Die runden gefüllten Nudeln stammen nämlich auch aus Bologna. Ihre Form ist eine Hommage an den Bauchnabel der Göttin Venus. Damit ist die lange Liste der Bologneser Spezialitäten aber noch lange nicht zu Ende: Da gibt es noch Mortadella, Lasagne und gelbe Tagliatelle. Letztere wurden angeblich von den blonden Haaren von Lucrezia Borgia inspiriert. Hätten Sie’s gewusst?

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