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Venetien

Venetien: Reiseziele mit Geschichte

Kaum eine Region Italiens ist so abwechslungsreich wie Venetien. Die Region überzeugt nicht nur mit antiken römischen Städten wie Padua, Verona und Venedig. Im Norden liegen Gardasee und Dolomiten, im Süden die Adriaküste.

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Kurzurlaub in Venetien

Venetien - Urlaubsregion mit Vergangenheit

Kaum eine Region in Italien ist so abwechslungsreich wie Venetien. Von Kultur über Kulinarik bis zu Klettertouren oder familienfreundlichem Badespaß - Venetien gewinnt die Herzen von Urlaubern. Die Region überzeugt nicht nur mit antiken römischen Städten wie Padua, Verona und Venedig. Im Norden liegen Gardasee und Dolomiten, im Süden die Adriaküste.

Während in Rom alle das Kolosseum bestaunen, kann man in Verona das Original anschauen: Die Arena von Verona wurde 50 Jahre früher von den Römern gebaut und ist trotzdem besser erhalten. Heute werden hier Opern und Konzerte aufgeführt. Veronas Altstadt um die Piazza delle Erbe ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und stammt noch aus dem Mittelalter. Viele Besucher kommen aus romantischen Gründen. Es soll Glück in der Liebe bringen, hier einer bestimmten Dame an die Wäsche zu gehen: Die rechte Brust der Julia-Statue unter dem Balkon der "Casa die Giulietta" ist von vielen Händen blank geputzt. Hier soll sich die berühmte Balkon-Szene aus "Romeo und Julia" zugetragen haben. Wer nicht das Liebesglück, sondern Erholung und Spaß sucht: Nicht weit von Verona liegt der Gardasee, der größte italienische See.

Goethes Palme und Galileos Kanzel

Padua wurde der Sage nach schon im 12. Jahrhundert v. Chr. gegründet und gilt als älteste Stadt Italiens - heute ist die Stadt ein Schatzkästchen der Architektur, Kultur und Bildung. An der Universität Padua unterrichtete Galileo (seine Lehrkanzel ist zu besichtigen). Sehenswert sind die Arena-Kapelle, die im Inneren über und über mit prachtvollen Fresken bemalt ist, die Wallfahrtskirche Basilica di Sant'Antonio und der botanische Garten, in dem Goethe eine bestimmte Palme studierte (ebenfalls zu besichtigen) und der zum UNSECO-Weltkulturerbe gehört. Zahlreiche Thermen in der Umgebung von Padua machen die Stadt zum Treffpunkt für Wellness-Urlauber. Nur 40 Kilometer ist die einzigartige Lagunenstadt Venedig entfernt - ein Zug fährt stündlich.

Wandern im Po-Delta

Doch außer Kultur und Geschichte in den Städten bietet Venetien auch kilometerlange Sandstrände an der Adriaküste und das Po-Delta, eine Naturschönheit, ideal zum Wandern, Radeln und Kanu fahren. Auch Feinschmecker fühlen sich hier gut aufgehoben: Polenta mit Wild, zahlreiche Risotto Varianten, frische Meeresfrüchte und Prosecco, Grappa oder Wein - Venetien bietet viele Spezialitäten. Wer bei dem Namen Venetien also nur an Venedig denkt, verpasst eine der aufregendsten und vielfältigsten Regionen Italiens. Venetien: Sieg nach Punkten.

Foto: Pixabay

Triest(Italien)

Triest - das italienische Wien an der Adria

Schnittpunkt lateinischer, slawischer und jüdischer Kultur, Schmelztiegel verschiedener Ethnien, lange unter habsburgischer Herrschaft. In Triest vermischen sich Kultur und Kommerz, Geschichte und Gegenwart zu einem einzigartigen Charme.

Den Prunk der habsburgischen Monarchie und Spuren der Römer finden sich überall in der italienischen Hafenstadt an der Grenze zu Slowenien. Die Piazza dell'Unità d'Italia ist an drei Seiten von neoklassizistischen Prachtbauten umgeben und zum Meer hin offen. In dem 180 Jahre alten Caffé degli Specchi (Café der Spiegel) am Platz wird Wiener Kaffeehauskultur gepflegt. Die Spezialität: Capo Triestino, ein Miniatur-Cappuccino. Typisch italienisch dagegen ist das Eis. Kenner sagen, das Beste der Stadt gäbe es bei der Gelateria Marco, ein wenig versteckt hinter der Piazza. Ein Stück weiter liegen die restaurierte Altstadt und die Ruinen eines römischen Theaters. Vorbei am Richardsbogen, dem einzigen noch erhaltenen Teil der römischen Stadtmauer, geht es die Anhöhe hinauf zur Kathedrale von San Giusto, dem Wahrzeichen Triests.

Literaturhauptstadt Venetiens

In der Literaturgeschichte hat die Stadt einen festen Platz. Italienische und slawische Schriftsteller wirkten hier. In nur zwei Zimmern erzählt das Museo James Joyce Wissenswertes über den irischen Schriftsteller, der in Triest Englisch unterrichtete. Joyce ist auch als Statue auf der Ponte Rosso auf dem Canal Grande verewigt. Von dieser Brücke sieht der Sonnenuntergang über der Adria magisch aus. In den Cafés, Restaurants und Bars um den schiffbaren Kanal treffen sich die Triester zu jeder Tageszeit zum Plaudern, Essen und das Leben genießen.

Habsburger Schloss am Meer

Miramare, das Schloss der Habsburger in Norden von Triest, erreicht man am besten per Boot. Die "Delfino verde" legt mehrmals am Tag im Hafen ab. Die halbstündige Fahrt ermöglicht einen Blick auf die Küste von Triest. Ein wenig außerhalb liegt auch die Grotta Gigante, eine spektakuläre Grotte, die dank ihrer riesigen Ausmaße im Guinness Buch steht. Besucher sollten sich nicht vom Treppensteigen scheuen: 500 Stufen führen hinab - und wieder hinauf. Hier hatten ausnahmsweise weder die Habsburger noch die Römer ihre Finger im Spiel.

Foto: Pixabay

Villa Pisani- Venedig (Italien)

Villa Pisani

Die schlossähnliche Anlage mit über 100 schön ausgestatteten Räumen entstand bis 1756 für den Dogen Alvise Pisani. Hier mischen sich die Pracht des Barocks und die Harmonie des Klassizismus zu einem Stil, der an die Paläste von Caserta und Versailles erinnert.

Am Ufergebiet des Brenta-Kanals, der Riviera del Brenta, befinden sich 70 Villen, die sich reiche Venezianer zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert als Sommersitz errichten ließen. Die Villa Pisani, auch Villa Nazionale genannt, gilt als das imposanteste und majestätischste Gebäude der Riviera del Brenta.

Das Gebäude besitzt 114 Zimmer, die die Wahl von Alvise Pisani zum 114. Dogen von Venedig symbolisieren sollen. In den meisten von ihnen kann man noch die Originaleinrichtungen bewundern. Der Ballsaal mit seinem grandiosen Fresko, "Ruhm des Hauses Pisani", das zwischen 1760 und 1762 von Giovanni Battista Tiepolo gemalt wurde, stellt einen der Höhepunkte der venezianischen Malerei des 18. Jahrhunderts dar. Die Villa, die eher als Schloss zu bezeichnen ist, wurde 1807 von Napoleon gekauft, der aber nur eine Nacht hier geschlafen hat. Von ihm soll der Ausspruch stammen "Für einen Grafen zu groß, für einen König zu klein".

Der originale barocke Garten wurde im 19. Jahrhundert nach dem Geschmack der Zeit zu einem Landschaftsgarten umgestaltet. Von besonderem Reiz ist der Irrgarten, eine trapezförmige Anlage mit eingeschriebenem Kreis, der 1720/21 angelegt wurde. Im Zentrum steht ein Türmchen, das mit einer Statue der Minerva, dem Symbol der Weisheit, bekrönt ist.

Adresse Villa Pisani
Via Doge Pisani, 7, 30039 Stra VE, Italien

Öffnungszeiten Villa Pisani
April - September: Dienstag - Sonntag 8.30 - 20.00 Uhr; Oktober: Dienstag - Sonntag 9.00 - 18.00 Uhr; 28. Oktober - März: Dienstag - Sonntag 9.00 - 17.00 Uhr

Friaul-Julisch- Venetien (Italien)

Vielfältiges Dreiländereck zwischen Alpen und Adria

Friaul-Julisch Venetien? Ein Wortungetüm und ein zauberhaftes Urlaubsziel. Oben rechts im Stiefel liegt die italienische Region an der Grenze zu Österreich und Slowenien. Im Süden: Adria, Felsenküste, Sandstrände. Im Norden: Karsthochebene, Dolomiten und die Alpen. So vielfältig wie die Landschaft ist die Kultur. Römer und Habsburger haben hier regiert. Man spricht Deutsch, Furlanisch, Slowenisch und Italienisch.

Hauptstadt Friaul-Julisch Venetiens ist Triest. Die Hafenstadt an der Adria glänzt mit Prachtbauten aus habsburgischer Herrschaft und den Überresten aus Zeiten der Römer. Auf der Piazza dell'Unità d'Italia genießt man Kaffee mit Sicht auf die Adria, unweit der Ruinen eines römischen Theaters. Die Kontraste und abwechslungsreiche Geschichte der Region faszinieren Besucher. James Joyce lebte mittellos, aber glücklich in Triest. Rainer Maria Rilke inspirierte die wunderschöne Landschaft um die Stadt zu seinen "Duineser Elegien".

Kaffee, Wein und Schinken

Friaul-Julisch Venetien ist seit der Antike Weinanbaugebiet. Beliebte Sorten wie Refosco, Terrano, Malvasia, Tokai und Rebula werden hier angebaut. Der Rohschinken aus San Daniele del Friuli, dem italienischen "Schinkenhimmel", ist weltberühmt. Unbedingt probieren: Gubana, ein süßer Hefekuchen mit Trockenfrüchten. Dazu ein Capo Triestino, eine Art Miniatur-Cappuccino. Kaffeeröster Illy ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Gegend - vielleicht trinken die Triester deshalb doppelt so viel Kaffee wie der Rest der Italiener.

Schnee, Meer und Mischwald

Das Naturdenkmal Dolomiten hat es auf die Weltkulturerbeliste der UNESCO geschafft. Skifahren und Eislaufen im Winter und Bergsteigen, Biken und Trekking im Sommer sind hier angesagt. Auch schön gelegene Golfplätze hat die Region zu bieten. An den langen Sandstränden der Adria können Besucher baden, surfen und segeln. Wandern in der Nähe von Triest im schroffen und wilden Krastvorgebirge ist wildromantisch. Die Strecke ab Triest bietet einen herrlichen Ausblick auf den Ort, Miramare und die Bucht. Friaul-Julisch Venetien, eine Region so zauberhaft wie der Name sperrig ist.

Foto: Tourismusverband FVG

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