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Rom-Urlaub: Hauptstadt Italiens und Weltmetropole der Antike

Rom ist eine der faszinierendsten Städte Europas mit einer dreitausend Jahre langen Geschichte und unendlich vielen Sehenswürdigkeiten: prächtige Bauten des antiken Roms, wunderschöne Bauwerke der Renaissance und des Barock.

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Rom: Urlaub in der Ewigen Stadt

Sie ist vielleicht die bekannteste antike Stadt der Welt: Rom. Kaum eine zweite Metropole ist so eng mit der Welthistorie verbunden und birgt ein Kulturerbe von solcher Breite und Schönheit wie die Stadt der sieben Hügel. Eine Rom Reise ist daher eine echte Gelegenheit, etwas Kunst und Kultur aufzuschnappen. Die geschichtsträchtige italienische Weltmetropole am Tiber in einem Text zu beschreiben, ist wahrscheinlich ebenso optimistisch, wie Rom innerhalb eines verlängerten Wochenendes kennenzulernen. Wir versuchen trotzdem unser Bestes und entführen Sie hier auf eine virtuelle Reise nach Rom.

Sehenswürdigkeiten: Rom zu Fuß erkunden

Kolosseum, Petersdom, Trevi Brunnen, Spanische Treppe… Rom ist eine der faszinierendsten Städte Europas mit einer dreitausend Jahre langen Geschichte und unendlich vielen Sehenswürdigkeiten. Mit 2,8 Millionen Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt der Europäischen Union, die größte Italiens und gleichzeitig auch Hauptstadt der italienischen Republik. Neben den prächtigen Bauten des antiken Roms können hier wunderschöne Bauwerke der Renaissance und des Barock bewundert werden. Kunstikonen wie Michelangelo, Raffael, Bernini und viele andere hinterließen ihre Spuren und ihre unzähligen Kunstschätze machen die Stadt zu einer kulturellen Metropole. Auch die UNESCO erkannte bereits 1980 die Bedeutsamkeit Roms und ernannte die gesamte Altstadt und die Vatikanstadt inklusive des Petersdoms zum Weltkulturerbe.

Es heißt alle Wege führen nach Rom, aber es gehen auch viele Wege durch Rom und einige von ihnen führen vorbei an den schönsten Rom-Sehenswürdigkeiten. Starten wir unsere Erkundungstour am Kolosseum. Das größte Amphitheater der Welt war einst Schauplatz für Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen mit genug Platz für 50.000 Zuschauer. Heute ist es eines der bekanntesten und meist fotografierten Wahrzeichen der Stadt.

Über den Palatin, einen der sieben Hügel Roms und ältester bewohnter Teil der Stadt, geht es hinunter zum Forum Romanum. Das älteste der römischen Foren war einst der Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens der Stadt. In der Gegenwart gilt das Forum als eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten des antiken Roms, da es Archäologen zahlreiche Einblicke in das tägliche Leben der Zeit gibt. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und stellen Sie sich das Getümmel vor. Ein zentraler Platz umringt von Tempeln, Senatsräumen und Wohnpalästen. Kaum vorzustellen, wie viel Leben in diesen Ruinen einst herrschte.

Ich hoffe, Sie haben sich gut ausgeruht, denn nun gilt es, den nächsten Hügel zu erklimmen. Auf dem Kapitol warten der Senatorenpalast, das Rathaus, der von Michelangelo entworfene Kapitolsplatz und das Monumento a Vittorio Emanuele II auf Ihren Besuch. Danach spazieren wir weiter über die Piazza Venezia, durch ein paar schmale Kopfsteingässchen hin zum Trevi Brunnen. Der Monumentalbrunnen vor dem Palazzo Poli ist der größte Brunnen Roms. Wer sicher in die Ewige Stadt zurückkehren möchte, wirft über den Rücken eine Münze ins Wasser. Für zwei Münzen verliebt man sich angeblich in einen Römer oder eine Römerin und für nur drei Münzen, egal welchen Wertes, heiratet man diesen oder diese dann sogar – zumindest wenn man den Legenden glauben kann. Ob wahr oder nicht, das Münzenwerfen hat sich zu einer Touristentradition entwickelt und die Einnahmen des Brunnens werden von der Stadt eingesammelt und an die Caritas gespendet.

Gut erfrischt machen wir uns auf Richtung Westen zum Pantheon. Dieses Prachtwerk ist eines der besterhaltenen Bauwerke der römischen Antike. Einst als Tempel für mehrere Götter ausgelegt, wurde es unter christlicher Führung zur Kirche umgeweiht. Übrigens, die Decke des kreisrunden Zentralbaus war mit einem Durchmesser von 43 Metern für über 1.700 Jahre die größte Kuppel der Welt. Heute gehört dieser Titel dem AT&T Stadium in Texas.

Wir schlendern weiter zum Tiber und überqueren die Engelsbrücke mit den zehn Cherubstatuen hin zur Engelsburg, Roms schönste Burg. Ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian erbaut, wurde daraus über die Jahrhunderte eine Kastellburg und heute ein Museum. Neben Hadrian wurden hier noch einige andere römische Kaiser wie Mark Aurel und Septimius Severus beigesetzt. Von der Burg aus sind es nur ein paar Gehminuten zum Ziel unseres etwa fünf Kilometer langen Rom-Spaziergangs: dem Vatikanstaat.

Vatikan: Sehenswürdigkeiten, Stadtstaat und Religion

Als Zentrum des Christentums lockt Rom jedes Jahr mehrere Millionen Besucher an. Neben den sieben Pilgerkirchen der Stadt ist der Hauptanziehungspunkt natürlich die Vatikanstadt, die innerhalb Roms eine Enklave bildet. Der Vatikan ist mit weniger als einem Quadratkilometer der kleinste unabhängige Staat der Erde und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Heute besitzt der Vatikan eigene Läden, eine Bank, Post, eine Zeitung, einen Bahnhof und einen Radiosender sowie ein eigenes Heer, die berühmte Schweizergarde: Die perfekte Gelegenheit, um eine Postkarte in die Heimat zu schicken.

Die größten Anlaufpunkte des Zwergstaates sind der Petersdom und die Sixtinische Kapelle. Gläubige aus aller Welt pilgern in die Heilige Stadt, um einmal den Papst zu sehen und bei einem Gottesdienst im Petersdom dabei zu sein. Aber auch Kunstliebhaber zieht es in den Vatikan, nicht zuletzt dank der berühmten Deckengemälde Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle. Einmal „Die Erschaffung Adams“ mit eigenen Augen zu sehen – der Traum vieler Kunstfreunde. Aber auch die Vatikanischen Museen mit der päpstlichen Kunstsammlung sind ein echtes kulturelles Highlight. Sie gilt als eine der bedeutendsten und größten Sammlungen der Welt und umfasst Werke vom orientalischen Altertum über die Antike und Renaissance bis zur zeitgenössischen Kunst.

Spanische Treppe: Rom Hotel im Zentrum

Kaum eine Stadt bietet mehr für eine Städtereise. Rom ist nicht nur vollgepackt mit Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten, sondern auch mit jeder Menge großer und kleiner Hotels. Ein ganz Besonderes erwartet Sie in der Nähe der Spanischen Treppe. Das 4-Sterne Hotel Romanico Palace liegt nur 900 Meter von der Piazza di Spagna mit der berühmten Treppe entfernt. Es besticht mit eleganter Einrichtung – typisch römisch-italienisch mit viel Gold, Brokat und Marmor. Aber das eigentliche Highlight erwartet Sie beim Frühstück. Im „Roof Garden Fulvius“ in der obersten Etage des Hotels wird nicht nur ein leckeres Buffet serviert, sondern gleichzeitig auch eine fantastische Sicht über die Dächer von Rom dank der verglasten Panorama-Terrasse. Besser kann Ihre Rom Städtereise eigentlich nicht beginnen.

Lassen Sie Ihren Blick bei einem Cappuccino schweifen und die Schönheit des jahrtausendealten Stadtbildes auf sich wirken. "La Dolce Vita" im Original genießen, das geht nur in Rom.

Kolosseum- Rom (Italien)

Brot, Spiele und viel Blut lockten einst die Massen ins Kolosseum. Heute fasziniert die gewaltige Ruine jährlich tausende von Besuchern. Das Amphitheater Rom ist eines der berühmtesten Bauwerke der Welt, absolutes Wahrzeichen der Stadt und zugleich ein Zeugnis für die hoch stehende Baukunst der alten Römer.

Kaiser Vespasian ließ ab 72 n.Chr. an Stelle der berühmten Domus Aurea von Kaiser Nero sein "Flavisches Amphietheater" bauen. Bei ovalem Grundriss maß die Längslänge 188, die Querachse 156, die Höhe betrug 57 Meter. Während die Fassade im typisch römischen Travertin ausgeführt wurde, verwendete man innen Tuff und Ziegel, die allerdings prächtig mit Carraramarmor verkleidet waren. Der original erhaltene nordöstliche Teil zeigt nach außen vier Stockwerke. Das Kolosseum war nicht nur eine architektonische, sondern auch eine bis ins letzte durchdachte logistische Meisterleistung.

Das Volk betrat über nummerierte Tore die Zuschauerränge, dem Kaiser waren die beiden Eingänge in der Querachse, den Gladiatoren die beiden in der Hauptachse vorbehalten. Aus der Wand ragende Travertinblöcke trugen Holzmasten, von denen aus Sonnensegel über die Zuschauerränge gespannt waren. Etwa 50.000 Zuschauer konnten den Spielen beiwohnen. Die Arena verfügt über ausgedehnte Unterbauten, in denen Tierkäfige, Lager und mechanische Hebevorrichtungen Platz fanden.

Im Mittelalter stürzten Teile des Bauwerks bei Erdbeben ein, dann war es Festung römischer Adliger und Steinbruch. Papst Benedikt XIV. weihte das Kolosseum zur christlichen Stätte. Das Bronzekreuz neben der Arena wurde 1926 aufgestellt.

Forum Romanum- Rom (Italien)

Das Herz des antiken Roms schlägt auf dem Forum Romanum. Die Bauten der römischen Kaiserzeit zeugen hier von einer der glanzvollsten Epochen der Weltgeschichte.

In nahezu jeder römischen Stadt gab es ein Forum als Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens. Der älteste derartige Platz war das Forum Romanum, also das Forum in Rom, das ein Spiegel und faszinierender Zeitzeuge der gesamten römischen Geschichte ist und als Zentrum der politischen Macht in der Stadt Rom und dem römischen Reich gilt.

In einer Senke zwischen Kapitol, Palatin, Quirinal und Viminal liegen die Ruinen der antiken Prunkbauten. Die Cloaca Maxima, im 6. Jahrhundert vor Christus angelegt, entwässerte die einst sumpfige Senke zum Tiber hin. Als Ort für Versammlungen, Marktplatz und Gerichtsbarkeit entstanden die ersten Bauten. Cäsar begann die Erweiterung des Platzes; Kaiser Augustus führte die Pläne fort und unter seinen Nachfolgern wurden neue Prachtbauten errichtet.

Als Zentrum der römischen Welt glänzte das Forum Romanum in Marmor und vergoldeten Erzen. Aber bereits im 6. Jahrhundert begann der allmähliche Verfall. Während der Renaissance wurden die kostbaren Materialien geraubt, um damit Paläste und Kirchen zu schmücken. Bis ins 18. Jahrhundert hüteten römische Hirten ihre Tiere auf dem nunmehr Campo Vaccino, "Kuhweide" genannten Forum. In dieser Zeit begann man mit systematischen Ausgrabungen, die unter zehn bis fünfzehn Meter tiefen Schuttschichten die antiken Ruinen wieder zu Tage brachten.

Man betritt das Areal heute vom Konstantinbogen aus, über die Via di S. Gregorio oder über die Via dei Fori Imperiali. Was anschließend folgt, ist eine Reise zu einer der ältesten Stätten der Menschheitsgeschichte.

Vatikan- Rom (Italien)

Vatikan: der kleinste souveräne Staat der Welt

Kein anderer Staat der Welt passt auf so wenig Terrain: Gerade mal einen halben Quadratkilometer misst die Vatikanstadt, eine Enklave mitten in Rom und spirituelles Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Aus der Ferne sticht die mehrere Tonnen schwere Kuppel des Petersdoms hervor sie ist zugleich einer der schönsten Aussichtspunkte der italienischen Hauptstadt.

Ein altes Sprichwort besagt: „Roma non basta una vita“ (Rom ist nicht in einem Leben zu besichtigen). Den Vatikan sollte man definitiv mit auf der Liste haben. Nicht nur, weil es spannend ist, zu sehen, wie und wo der Papst wohnt. Oder weil es der letzte Staat mit Latein als Amtssprache ist. Vor allem, weil man die Vatikanischen Museen gesehen haben sollte. Kunstschätze aus Marmor und Gold, antike Mosaiken, Vasen, Fresken, Statuen – insgesamt zwölf Museumskomplexe mit über 1.300 Ausstellungsräumen dürfen besichtigt werden. Zu den berühmtesten Highlights gehört Michelangelos Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle im Apostolischen Palast. Es ist zugleich jener heilige Ort, an dem stets die neuen Päpste gewählt werden.

Elitetruppe des Papstes: die Schweizergarde

Eine andere Augenweide sind die päbstlichen Bodyguards. Seit 1506 steht die auffällig uniformierte Schweizergarde im Dienste der Sicherheit des Papstes. Das kleinste Heer der Welt besteht aus gerade mal 110 Männern – ausnahmslos Schweizer zwischen 19 und 30 Jahren. Sie gehen mit dem Pontifex auf Reisen, machen Ordnungs- und Ehrendienste und kontrollieren den Eingang zur Vatikanstadt. Ein Sicherheits-Backup gibt es aber auch noch: die 130 Mann starke vatikanische Gendarmerie.

Päpstliche Schätze: Vatikanische Museen

20.000 Menschen strömen täglich durch die Vatikanischen Museen. Am Wochenende und zu katholischen Feiertagen können es gern noch mal Zehntausend mehr sein. Der Mittwoch ist immer ein besonderer Tag. Da gewährt der Heilige Vater auf dem Petersplatz oder in der Audienzhalle um zehn Uhr eine Generalaudienz. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeformulare können ganz weltlich im Internet heruntergeladen werden. Ansonsten ist der allerbeste Tipp, den man beherzigen kann: in Tickets mit bevorzugtem Einlass investieren. Vier Euro mehr, aber zwei, drei Stunden Wartezeit weniger. Führungen mit Reiseleiter bieten extra VIP-Zugang, damit umgeht man sogar die Vorzugs-Warteschlangen. Wenn Sie dann aber drin sind: Treiben lassen, innehalten und staunen. Petersdom, Vatikanische Gärten, Meister-Fresken der Rennaissance und Marmor-Putten, welche mit Weihwasser gefüllt sind – diese Welt betritt man höchtswahrscheinlich nur einmal im Leben.

Heiß begehrte Sammlerstücke: die Briefmarken des Papstes

Spannend ist so ein Ministaat in jeder Hinsicht. Bezahlen können Sie zum Beispiel mit Euro, zur EU gehört der Vatikan aber nicht. Es gibt keine Umsatzsteuer und keinen Grundbesitz, keinen Friseur, kein Krankenhaus und nur ein klitzekleines vatikanisches Gefängnis. Wer im Vatikan ein Amt bekleidet, darf günstig zur Miete wohnen und bekommt Telefon und Strom gratis. Für Touristen gehören die drei Filialen der vatikanischen Post oft zu den Highlights. Die auffallend hübschen Vatikanmarken sind streng limitiert und als Sammlerobjekte bei Philatelisten in aller Welt geschätzt. Falls Sie Hunger bekommen: Es gibt mehrere Restaurants und Cafés. Aber kein Ort ist so herrlich wie die Dachterrasse des Petersdoms. Nur hier liegen Ihnen Petersplatz und die Ewige Stadt so bildschön zu Füßen.

Adresse Vatikanstadt
00120 Città del Vaticano, Rom, Italien

Öffnungszeiten Vatikanstadt
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Wichtig: Der Petersdom darf nur in korrekter Kleidung betreten werden. Knie und Schulter müssen bedeckt sein.

Trevi Brunnen- Rom (Italien)

Inmitten der kleinen Piazza di Trevi liegt Roms bekanntester und gleichzeitig größter Brunnen, die Fontana di Trevi. Papst Clemens XII. gab Nicolo Salci nach der Ausschreibung eines Architekturwettbewerbs den Auftrag zum Brunnenbau, der in der Zeit von 1732 bis 1751 sein Meisterwerk schuf.

Der Brunnen, der zu den touristischen Hauptattraktionen der Weltmetropole Roms gehört, ist an die Rückseite des Palazzo Poli angebaut. Er zeigt in detaillierter Feinarbeit Oceanus, den Herrscher über das feuchte Element, mit zwei Rossen, das eine wild, das andere friedlich, umringt von Tritonen und Muscheln. Weltbekannt wurde di Fontana di Trevi nicht zuletzt durch Fellinis Film "La Dolce Vita".

Eine über die linke Schulter geworfene Münze sichert dem Brauch nach die glückliche Wiederkehr nach Rom. Das ansehnliche Sümmchen, das auf diese Weise in die städtischen Kassen fließt, wird für wohltätige Zwecke verwendet.

Spanische Treppe- Rom (Italien)

Die barocke Treppe im Zentrum Roms ist der Treffpunkt der Stadt und zählt zu den berühmtesten Freitreppen der Welt.

Die Spanische Treppe führt von der Piazza di Spagna hinauf zur Kirche Santissima Trinita die Monti, die im 15. Jahrhundert vom französischen König gestiftet wurde. Sie wurde von Francesco de Sanctis in den Jahren zwischen 1723 und 1726 geschaffen und verdankt ihren Namen der nahen Spanischen Gesandtschaft beim Heiligen Stuhl. Der Barcaccia-Brunnen zu ihren Füßen wurde von Pietro Bernini in Form eines Lastkahns in Erinnerung an ein gewaltiges Tiberhochwasser Ende des 16. Jahrhunderts gestaltet.

Die Via dei Conti bietet nicht nur den besten Blick auf die Spanische Treppe, sondern auch in die teuersten Auslagen der Stadt. Zwischen weltbekannten Schmuckgeschäften, edlen Modeboutiquen und berühmten Cafés spielt sich hier das zentrale Gesellschaftsleben Roms ab.

Monumento a Vittorio Emanuele II- Rom (Italien)

Monumento a Vittorio Emanuele II: Sensationeller Blick über Rom

Obwohl von den Römern scherzhaft „Macchina da scrivere“ (dt. „Schreibmaschine“) oder Hochzeitstorte genannt, nimmt sich das Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. äußerst stattlich und beeindruckend aus. An Roms verkehrsreichstem Platz, der Piazza Venezia, gelegen, ehrt es den ersten König Italiens, Vittorio Emanuele II. aus dem Haus Savoyen.

Vittoriano, wie das Denkmal oft kurz genannt wird, ist eine Manifestation der in allen europäischen Ländern vorhandenen nationalistischen Stimmung jener Zeit, mit wuchtigen Marmortreppen, einer zwölf Meter hohen Bronzeskulptur des reitenden Königs und einer gewaltigen Säulenreihe am oberen Ende. Dieser Portikus wird von einem ornamentalen Temperafries geschmückt, was sehr gut in der Nachtaufnahme zu sehen ist.

Wie bei vielen nationalen Denkmalen üblich, findet man auch hier das Grabmal des unbekannten Soldaten und den Altar des Vaterlandes, den so genannten "Altare della Patria". Für das Denkmal wurde sogar ein Teil des Kapitolinischen Hügels abgebaut und antike Ruinen zerstört.

Der Blick von dort auf das Forum Romanum, die Märkte der antiken Kaiser im Südosten und über die Häuser von Rom nach Norden ist beeindruckend. Angeblich hat man vom Dach des Monumento Vittorio Emanuele II. aus den besten Blick auf Rom. In der Nähe des marmorweißen Monuments befinden sich weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten, wie die Basilika Santa Maria in Aracaoeli, die Trajanssäule, die Trajansmärkte, das Kapitol sowie das Forum Romanum und etwas weiter entfernt das Colosseum.

Es ist nicht nur Ehrung für die italienischen Reichsgründungsbewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und König Vittorio Emanuele II, sondern auch Mahnwache für einen unbekannten Soldaten. Oben an der freilaufenden Marmortreppe befindet sich das von zwei Soldaten bewachte Grabmal mit einem ewigen Feuer.

Adresse Monumento a Vittorio Emanuele II
Piazza Venezia, 00186 Roma RM, Italien

Öffnungszeiten Monumento a Vittorio Emanuele II
täglich 9.00 - 19.00 Uhr

Hop-On-Hop-Off-City-TourRom

City-Tour im Hop-On-Hop-Off-Bus

Fahrzeiten

täglich alle 25 Minuten, Dauer ca. 1 Stunde 30 Minuten

Erster Bus: 9.00 Uhr von Haltestelle Nr. 1 (Bahnhof Roma Termini)

Letzter Bus: 17.19 Uhr von Haltestelle Nr. 1 (Bahnhof Roma Termini)

Fahrplan und Haltestellen

Ort erster Bus letzter Bus
1. Bahnhof Roma Termini 9.00 Uhr 18.40 Uhr
2. Basilika Santa Maria Maggiore 9.12 Uhr 18.47 Uhr
3. Kolosseum 9.27 Uhr 19.00 Uhr
4. Zirkus Maximus 9.34 Uhr 19.05 Uhr
5. Piazza Venezia 9.44 Uhr 19.13 Uhr
6. Vatikan 9.57 Uhr 19.24 Uhr
7. Ludovisi / Spanische Treppe 10.18 Uhr 19.44 Uhr
8. Piazza Barberini 10.31 Uhr 19.50 Uhr

Der Ein- und Ausstieg ist an allen Haltestellen möglich. Die Abfahrtszeiten sind unter Vorbehalt und können sich ändern.

Digitale Rundgänge

Rom der Emperors: Besuchen Sie das archäologische Gebiet des Kolosseums und entdecken Sie die Welt der Emperors des antiken Roms. Beachten Sie, dass der Eintritt zum Kolosseum nicht inbegriffen ist - Haltestelle Nr. 3 oder Nr. 5, 60 Minuten, 4,3 km

Geheimes Rom: Hören Sie Geheimnisse von Rom und dem Vatikan. Bitte beachten Sie, dass der Eintritt in den Vatikan nicht inbegriffen ist - Haltestelle Nr. 6, 70 Minuten, 4,5 km

Plätze und Brunnen: Erkunden Sie die monumentalen Bauwerke, die Rom weltberühmt gemacht haben - Haltestelle Nr. 5 oder Nr. 8, 80 Minuten, 5,1 km

La Dolce Vita: Folgen Sie den Spuren berühmter italienischer Filmregisseure und sehen Sie Orte, die auf der Leinwand verewigt wurden - Haltestelle Nr. 7, 45 Minuten, 2,8 km

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