Comer See-Infos kompakt

Seeparadies: Tutto molto bello am Lago di Como

Der Comer See (ital. Lago di Como), auch "Lario" genannt, ist der drittgrößte See Italiens südlich der Alpen. Mit einer Länge von 55 km und einer Tiefe von 410 m gehört der Lago zu den tiefsten in Europa. In den letzten Jahrhunderten verzauberten die Schönheit und der Charme der Landschaft, das ganzjährig milde Klima und die üppige mediterrane Pflanzenwelt verschiedene berühmte Persönlichkeiten, die herrliche Villen inmitten phantastischer Gärten erbauen ließen. Einige dieser Residenzen sind heute Museen, die Touristen aus der ganzen Welt anlocken.

Der Lago di Como spaltet sich in der Mitte zu einem umgekehrten Y, an deren beiden Enden die größten Städte Lecco und Como liegen. Seine charakteristische umgedrehte Y-Form gliedert sich in vier Bereiche: Alto Lario im Norden, Centro Lago in der Mitte, Lecco im Südosten und Como im Südwesten. Der See und die Berge ringsum bilden eine wunderbar ausgewogene Einheit. In einem relativ überschaubaren Gebiet wechseln sich verschiedene Landschaftstypen, Panoramen und Ansiedlungen ab, die einzigartig in ihrer Schönheit sind. Aber nicht nur durch die traumhafte Landschaft ist die Gegend um den Comer See bekannt, auch die Industrie hat sich hier einen Namen gemacht, vor allem durch die Seidenmanufakturen, die einen Großteil der gesamten Weltproduktion herstellen.

Die vielen Villen sind einer der Hauptanziehungspunkte des Sees. Sie gibt es in den verschiedensten Ausführungen: klein und süß oder groß und protzig. Viele davon brillieren mit herrlich angelegten Parkanlagen mit Pflanzen aus aller Herren Länder. Aber auch die Bergwelt hat ihre Besonderheiten zu bieten: Seltene alpine Pflanzen und Blumen sind hier heimisch geworden, nutzen wie die Reisenden das milde Klima im südlichen Voralpenraum.

Im Süden sind es die Städte Como und Lecco, die die Besucher anziehen. Shoppingtouren, Kulturveranstaltungen oder zum Beispiel der Dom in Como sind auf der Beliebtheitsskala ganz oben angesiedelt. Wer sich für die Kultur und die Traditionen der alten Seidenstädte interessiert, findet hier ein großzügiges Museumsangebot. In der Mitte des Comer See liegt das mondäne Zentrum mit den Orten Bellagio, Tremezzo und Cadenabbia, wo Konrad Adenauer regelmäßig Urlaub machte. Auf der Ostseite liegt für viele der romantischste Ort der Gegend, Varenna, idealer Platz für Verliebte oder Heiratswillige. Sehenswert ist hier auch die Burg Vezio, die sich oberhalb des Ortes befindet.

Rund um den Comer See findet man viele schöne Strände, die teils klein und versteckt, teils weitläufig und für die ganze Familie geeignet sind. Die meisten Strände sind Kiesstrände, es gibt aber auch ein paar Sandstrände. Da die Sonne den Comer See und seine Umgebung sehr verwöhnt und außerdem das Klima dank der umliegenden Berge ausgesprochen mild ist, kann man hier bereits im Frühjahr und bis in den Oktober hinein baden. Das Wasser hat angenehme Temperaturen, im Sommer zwischen 22 und 25 Grad. Es ist sehr sauber, denn die Gemeinden rund um den See achten sehr auf die Wasserqualität. Auch mit Kindern kann man hier einen wunderbaren Badeurlaub verbringen, besonders am nördlichen Teil des Sees gibt es viele flache Strände, die gut geeignet sind für Groß und Klein wie in Dongo, Gravedona, Domaso oder Sorico. Die Strände (ital. spiaggia) sind im Allgemeinen öffentlich und für alle zugänglich. Auch Surfer kommen am See auf ihre Kosten, vor allem im Norden wie zum Beispiel in den Orten Sorico und Gera Lario.

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