Villanders 1 Reisepaket
Karte
Karte anzeigen
Villanders

Kurzurlaub in Villanders - Mittelpunkt Südtirols

Ganz schön steil: Am Osthang der Sarntaler Alpen liegt das Feriendorf Villanders. Entdecken Sie die Alm, das Besucherbergwerk und den Latschenkieferwanderweg mitten im sonnigen Südtirol.

Villanders-Angebot

Sortierung:
Filter schließen
Reisethemen
Reisethemen
Termin
Termin
Anreise
Abreise
Los!

Kurzurlaub in Villanders – Mittelpunkt Südtirols

Kurzurlaub in Villanders – das Hochplateau-Dorf im Eisacktal

Villanders liegt auf einem Hochplateau auf rund 880 Metern Höhe über dem Eisacktal und ist damit einer der versteckten Schätze Südtirols. Was dieses kleine Bergdorf mit gerade einmal 1.870 Einwohnern so besonders macht? Die Mischung aus tiefer Geschichte, spektakulärer Natur und echter Ruhe, die man anderswo im Alpenraum vergeblich sucht. Wer einen Kurzurlaub in Villanders plant, erwartet ruhige Bergpfade, uralte Bergwerke, ein archäologisches Schatzkästchen und die riesige Villanderer Alm – eine der größten zusammenhängenden Hochweiden der gesamten Alpen. Das Dorf liegt nur sechs Kilometer von Klausen entfernt und ist über die Autobahn A22 bequem erreichbar. So lässt sich aus Villanders heraus die ganze Vielfalt des Eisacktals erkunden.

Was macht Villanders so besonders?

Es gibt einen Ort auf der Villanderer Alm, an dem alles zusammenkommt: Das Totenkirchl, eine kleine Kapelle auf rund 2.000 Metern Höhe, liegt nach Längen- und Breitengraden exakt im geografischen Mittelpunkt Südtirols. Ein schöner symbolischer Grund, genau hier Urlaub zu machen.

Doch Villanders sticht auch abseits dieser Kuriosität hervor: Das Erlebnisbergwerk Villanders zählt zu den ältesten dokumentierten Bergwerken Südtirols – erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1140, als Kaiser Friedrich Barbarossa die Anlage dem Kloster Neustift schenkte. Einst förderte man hier Silber, Kupfer und Blei aus über 16 Kilometern Stollenlänge. Heute sind zwei Stollen für Führungen geöffnet und bieten auch an heißen Sommertagen eine angenehm kühle Abkühlung.

Dazu kommt der Archeoparc Villanders – eine archäologische Fundstätte mit Besiedlungsspuren von der Mittelsteinzeit über die Jungsteinzeit bis in die Römerzeit. Villanders ist nicht nur schön anzusehen, es hat auch einiges zu erzählen.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele rund um Villanders

Das historische Dorfzentrum mit der Defreggergasse erinnert an den Tiroler Maler Franz von Defregger, der in einem hiesigen Wirtshaus sein berühmtes Gemälde Das letzte Aufgebot (1873, heute in der Neuen Pinakothek München) schuf. Die spätgotische Pfarrkirche St. Stephan mit ihrem Renaissance-Taufbecken und der hochbarocken Rosenkranzmadonna ist das markanteste Wahrzeichen des Ortes.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt Klausen, eine der schönsten Kleinstädte Italiens, mit mittelalterlichem Stadtbild, gepflasterten Gassen und kleinen Weinlokalen. Hoch über Klausen thront das Kloster Säben, eine Benediktinerinnen-Abtei auf einem Felssporn – ein Bild, das man so schnell nicht vergisst.

Auf der Villanderer Alm beeindruckt das Ensemble Dreikirchen: drei direkt aneinander gebaute Kapellen, erreichbar über einen schönen Waldweg. Und natürlich das Totenkirchl am Totensee, am geografischen Mittelpunkt Südtirols mit einem Panoramablick auf Dolomiten, Ötztaler und Zillertaler Alpen. Mit Kindern ist auch das Erlebnisbergwerk eine Reise wert – geführte Touren führen in die kühlen Stollen und machen Geschichte für Jung und Alt erlebbar.

Aktiv unterwegs auf der Villanderer Alm

Die Villanderer Alm ist das Herzstück für Aktivurlauber. Mit über 20 km² zählt sie zu den größten zusammenhängenden Hochweiden der Alpen, und das Wanderwegenetz bietet Touren für jeden Anspruch – vom gemütlichen Spaziergang zur Gasserhütte bis zur anspruchsvollen Bergtour auf den 2.509 Meter hohen Villanderer Berg. Der Aufstieg vom Dorf aus dauert gut zwei Stunden, Wanderparkplätze erleichtern die Anreise für alle, die direkt auf der Alm starten möchten.

Im Herbst wird die Region zum Genussparadies: Der Keschtnweg führt durch Kastanienwälder und verbindet mehrere Südtiroler Dörfer. Dazu kommen Törggelen-Abende in regionalen Gasthöfen mit Schlutzkrapfen, Saurer Suppe und dem frisch gekelterten Wein – ein echtes Südtirol-Erlebnis.

Im Winter lädt die Villanderer Alm zum Schneeschuhwandern, Rodeln und Langlaufen ein – abseits der überfüllten Skigebiete. Wer dennoch die Piste bevorzugt, ist im nahen Skigebiet Plose (Teil von Dolomiti Superski) bestens aufgehoben. Für einen aktiven Wanderurlaub in Südtirol ist Villanders eine hervorragende Basis – das ganze Jahr über.

Häufige Fragen zu Villanders

Wie komme ich nach Villanders?
Am bequemsten mit dem Auto über die Autobahn A22 (Ausfahrt Klausen/Gröden), dann ca. 6 km bergaufwärts nach Villanders. Per Bahn ist der Bahnhof Waidbruck an der Brennerbahn der nächste Halt (ca. 5 km entfernt).

Was kann man in Villanders mit Kindern unternehmen?
Das Erlebnisbergwerk mit seinen Stollen-Führungen ist ein echter Kinderhit. Auch der Archeoparc mit geführten Abendbesichtigungen (Mai–Oktober) begeistert jüngere Entdecker.

Wann ist die beste Reisezeit für Villanders?
Im Sommer (Mai–Oktober) für Wandern und Bergtouren auf der Villanderer Alm, im Herbst für Törggelen und den Keschtnweg, im Winter für Schneeschuh und Skifahren auf der Plose.

Was ist das Besondere an der Villanderer Alm?
Mit über 20 km² zählt sie zu den größten zusammenhängenden Hochweiden der gesamten Alpen. Das Totenkirchl auf der Alm liegt zudem exakt im geografischen Mittelpunkt Südtirols.

Zu den Angeboten

Reisepakete werden geladen