Caorle

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Caorle

Auf den Spuren Hemingways – Urlaub in Caorle

Er soll ein Lieblingsort von Ernest Hemingway gewesen sein: Caorle. Der Autor verbrachte viele Stunden in der venezianischen Stadt, die ihn zu seinem Roman „Über den Fluss und in die Wälder“ (1950) inspirierte. Seine Präsenz ist noch heute an vielen Plätzen spürbar.

„Sie kamen aus einem kleinen Ort weiter oben an der Küste, der Caorle heißt“, mit diesem Satz verewigte Hemingway den italienischen Küstenort in seinem Roman und verlieh ihm einen Hauch Unsterblichkeit. Die Einwohner dankten es ihm und bis heute findet man überall in der Stadt noch Spuren des Autors. Hier ein Schild, das darauf hinweist, dass Hemingway in diesem Restaurant gespeist habe, dort eine Tasse mit einem seiner Zitate und im Hafen liegen Boote, um Besucher zur Lagune und vorbei an seinem Anwesen zu transportieren. Das Haus selbst ist heute unbewohnt und kann nur vom Wasser aus bestaunt werden.

Venedig im Taschenformat

Doch nicht nur Hemingway war von der Schönheit und Ruhe Caorles beeindruckt. Zahlreiche Maler und Künstler hielten den pittoresken Ort auf der Leinwand fest und das nicht ohne Grund: Die Altstadt erinnert mit ihren engen Gässchen, Glockentürmen und typisch venezianisch gestrichenen Häusern stark an das 60 Kilometer entfernt liegende Venedig. Kein Wunder also, dass die Stadt den Beinamen „Klein Venedig“ trägt. Die charakteristischen Kanäle gibt es hier zwar nicht, dafür aber jede Menge historische Gebäude. Das Älteste ist der Dom aus dem frühen 11. Jahrhundert, der gemeinsam mit seinem frei stehenden, zylindrischen Glockenturm das Wahrzeichen der Stadt bildet. Von hier aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zur Uferpromenade und die ist sehenswert! Nicht nur wegen der fantastischen Aussicht über den Strand und das Meer, sondern vor allem auch wegen der ScoglieraViva, der lebenden Klippe. Seit 1993 verzieren Bildhauer die als Wellenbrecher aufgetürmten Felsblöcke mit Kunstwerken aller Art. Der Spaziergang endet an der kleinen Wallfahrtskirche Madonna dell’Angelo, die am Ende der Klippen in traumhafter Lage oberhalb des Levante-Strandes steht.

Meer erleben

Doch Caorle überzeugt nicht nur mit historischen Gebäuden, ein großer Touristenmagnet ist der fast 30 Kilometer lange Sandstrand, der sich westlich und östlich der Stadt erstreckt und durch zwei Flussmündungen unterbrochen wird. Der Oststrand ist deutlich breiter und eignet sich daher wunderbar für entspannte Strandtage voller Badespaß und Sonne. Wer am Ufer entlang weiter in Richtung Osten schlendert, findet den Ortsteil Falconera, der direkt an der Laguna di Caorle liegt. Venezianische Fischrestaurants am Hafen bieten eine fantastische Aussicht auf die Lagune mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna. Hier soll auch Hemingway viel Zeit verbracht haben, beim Angeln, Jagen und natürlich beim Schreiben. Die unwahrscheinliche Pracht der Natur Venetiens ist ein zentrales Thema in seinem Roman „Über den Fluss und in die Wälder“. Und wenn man zum Sonnenuntergang in einem der kleinen Restaurants sitzt und den Purpurreihern bei der Abendessenssuche zusieht, wird klar, warum Hemingway diesen Ort so sehr liebte.

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