Ulm

Einsteinstadt Ulm

Dass die Ulmer zu großen Leistungen fähig sind, haben sie mit dem Bau des Münsters längst bewiesen. Heute können die Ulmer mit ihrer Gelassenheit den winterlichen Nebel ertragen und mit ihren bayrischen Nachbarn in Neu-Ulm zusammenleben und die Vorzüge ihrer kleinen, aber feinen Großstadt genießen.

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Einsteinstadt Ulm

Dass die Ulmer zu großen Leistungen fähig sind, haben sie mit dem Bau des Münsters längst bewiesen. Heute können die Ulmer mit ihrer Gelassenheit den winterlichen Nebel ertragen und mit ihren bayrischen Nachbarn in Neu-Ulm zusammenleben und die Vorzüge ihrer kleinen, aber feinen Großstadt genießen.

Das Ulmer Münster: Kein Fürst oder Bischof, sondern die stolze und reiche Ulmer Bürgerschaft beschließt 1377 eine große Kirche für ihre Stadt zu bauen. Es vergehen mehr als 500 Jahre bis das Münster fertig gestellt ist. 1890 wird das Bauwerk vollendet. Heute ist es mit seiner Höhe von 161 Metern das Wahrzeichen von Ulm und der größte Kirchturm der Welt.

Spott für den "Schneider von Ulm": Nicht vom Münster, sondern von der Adlerbastei startet Albrecht-Ludwig Berblinger 1811 seinen Versuch, mit einem selbstgebauten Apparat wie ein Vogel zu fliegen. Der Schneider von Ulm soll dem württembergischen König bei dessen Besuch in der Stadt eine spektakuläre Vorführung bieten - doch er erntet nur Spott, als er in die Donau stürzt. Erst nach seinem Tod wird der Tüftler rehabilitiert, als Wissenschaftler seinen Apparat nachbauen und feststellen, dass dieser tatsächlich flugtauglich ist. Und alle vier Jahre, beim traditionellen Fischerstechen, versucht der Schneider von Ulm immer wieder aufs Neue, nicht in die Donau zu fallen.

Ulmer Promis: Neben dem Schneider von Ulm ist die Stadt an der Donau zeitweilige Heimat vieler bekannter Persönlichkeiten. Das Stadtrecht wird ihr 1181 von keinem geringeren als Friedrich Barbarossa verliehen, der auch mehrere große Hoftage in Ulm abhält. Im Schatten des Münsters haben so unterschiedliche Berühmtheiten wie Albert Einstein, Hildegard Knef und Uli Hoeneß das Licht der Welt erblickt, auch die Geschwister Scholl wuchsen dort auf.

Rathaus am Marktplatz: Heute ist Ulm zusammen mit dem benachbarten, bayerischen Neu-Ulm ein modernes Wirtschafts-, Verwaltungs- und Bildungszentrum. Wer die kleine Großstadt, in der rund 120.500 Menschen leben, zu Fuß durchwandert, stößt auf die Zeugnisse ihrer wechselvollen Geschichte: Das Rathaus und das historische Fischerviertel aus der Zeit um 1500 zeigen die Blütezeit der Stadt, als sie nach Nürnberg die zweitgrößte Reichsstadt war. Die Ruinen der einstmals monumentalen Bundesfestung erzählen von der Zeit, als Ulm im 19. Jahrhundert eine bedeutende Garnisonsstadt war. Die Hochschule für Gestaltung, die 1953 gegründet und bereits 1968 wieder geschlossen wurde, brachte revolutionäre Ideen und kreative Köpfe nach Ulm.

Tradition und Moderne: Das Miteinander von Tradition und Moderne macht Ulms besonderen Charme aus. So steht neben dem Münster das von Stararchitekt Richard Meier entworfene, moderne Stadthaus. Mit dem Schwörmontag feiern die Ulmer jedes Jahr ganz groß die einstige Stadtverfassung von 1397 und veranstalten mit dem "Ulmer Zelt" ein überregional bekanntes Comedy- und Musikfestival. Und im Skulpturengarten der Universität werden unter anderen moderne Plastiken von Niki de Saint-Phalle gezeigt, während im Museum für Brotkultur an das wichtigste Grundnahrungsmittel der Menschen erinnert wird.

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