Posada-Infos kompakt (Sardinien)

Treppen, Bohnen, Gassen, eine Burg und viel Aussicht

Sie mögen verwinkelte Gassen, typisch italienische Häuser in bunten Farben oder aus Naturstein, ein bisschen mittelalterliches Flair und dörfliche Stille? Dann sind Sie in Posada richtig! Diese Stadt in der Provinz Nuoro zeichnet sich durch eine malerische Altstadt aus, mit engen Straßen, vielen Treppen und als Krönung einer Burg, die Sie schon von weit her sehen werden, das Castello della Fava. Der Aufstieg über die steile Treppe direkt von der Stadt aus lohnt sich, garantiert er doch einen fantastischen Blick über die Landschaft. Die üppige, grüne Umgebung fasst den Ort gelungen ein. Das Schwemmland ermöglicht das Wachstum verschiedenster Pflanzen, darunter Weiden, Zitronenbäume und Kakteen.

Noch eine Bemerkung zur Burg: "Fava" ist das italienische Wort für Ackerbohne. Ein ungewöhnlicher Name für eine Burg! Allerdings gibt es zwei interessante Legenden, die den Namen begründen sollen. So heißt es, dass arabische Piraten die Burg belagerten und beim Angriff statt mit Steinen oder Feilen mit Bohnen attackiert wurden. In der Annahme, die Bewohner würden heimlich mit Nahrungsmitteln versorgt, gaben sie ihren Angriff auf. Einer anderen Geschichte zufolge schickten die Burgbewohner eine Brieftaube mit einer Bohne und der Nachricht los, sie hätten noch ausreichend Vorräte. Die Feinde fingen die Taube ab und schlachteten sie. Dabei entdeckten sie die Bohne und die Nachricht und glaubten, unterlegen zu sein, weshalb sie ihren Angriff aufgaben. Welche Sage gefällt Ihnen besser? Am besten entscheiden Sie direkt vor Ort.

Falls Sie nach dem Aufstieg zur Burg und dem Stadtbummel etwas Abkühlung brauchen, Ihnen aber die etwa 20 Kilometer zum Meer zu weit sind, machen Sie einfach einen Abstecher zum zirka neun Kilometer westlich von Posada gelegenen künstlichen See, der herrlich von Kiefernwäldern umgeben ist.

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