Kunst und Geschichte Sardinien

Murales, Nuraghen und ein sehr stolzes Insel-Volk

Sardinien, schöne Insel im Mittelmeer, zog seit jeher fremde Besucher an. Nach den Phöniziern kamen die Römer, später fiel die Insel unter byzantinische Herrschaft. Vom 9. bis 13. Jahrhundert herrschten adelige Richter, ehe Sardinien vom Papst an Spanien übergeben wurde. Das dauerte bis zum 18. Jahrhundert, ehe schließlich die Österreicher und die Herzöge von Savoyen ihre Spuren auf der Insel hinterließen. Am Ende wurde das sardisch-piemontesische Königreich zu einer autonomen Region Italiens. Das spürt man bis heute und zeigt sich ganz offen: An den Hauswänden stellen die Sarden ihre politischen und sozialen Ideen vor, die Murales. Denn: Sarden sind stolz und unabhängig.

Sardinien wurde erst sehr spät, in den 1960er-Jahren, für den Tourismus erschlossen. Zum Glück! So haben sich zahlreiche Beispiele für die bewegte Geschichte erhalten und spiegeln noch heute die Traditionen, das Handwerk und andere volkstümliche Bräuche wider. Zu diesem ursprünglichen Charakter gehört übrigens auch die sardische Sprache, die noch viele lateinische Einflüsse aufweist und von den spanischen und katalanischen Eroberern gefärbt wurde.

Sie, den Touristen von heute, kann Sardinien mit vielerlei Sehenswürdigkeiten beeindrucken. Überall auf der Insel finden sich beeindruckende Gigantengräber aus der Zeit um 3.000 v. Chr., prähistorische Turmbauten, die so genannten Nuraghen, sowie zahlreiche Spuren der jüngeren Geschichte, wie zum Beispiel der spanische Turm in Torre di Bari in der Provinz Ogliastra. Nutzen Sie also die Gelegenheit und machen Sie eine Reise durch die Geschichte der Insel!

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