Bad Köstritz

Bad Köstritz – eine Stadt sieht schwarz

Die schönen Dinge in Bad Köstritz beginnen mit „B“: Bier zum Beispiel. Der 4.000-Einwohner-Ort nördlich von Gera an der Weißen Elster ist deutschlandweit für sein Schwarzbier bekannt – und das schon seit dem 16. Jahrhundert. Aber auch die anderen „B‘s“ bieten etwas für die Sinne: Bad, Blumen und Barockmusik.

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Bad Köstritz – eine Stadt sieht schwarz

Die schönen Dinge in Bad Köstritz beginnen mit „B“: Bier zum Beispiel. Der 4.000-Einwohner-Ort nördlich von Gera an der Weißen Elster ist deutschlandweit für sein Schwarzbier bekannt – und das schon seit dem 16. Jahrhundert. Aber auch die anderen „B‘s“ bieten etwas für die Sinne: Bad, Blumen und Barockmusik.

Zunächst einmal und auch wenn es nicht mit einem „B“ anfängt: Das milde Klima hier (dank günstiger Tallage) ist bemerkenswert. Das „Reußische Nizza" – so wird der Ort auch genannt. Berühmter als fürs Wetter ist er aber für das Bier. Schon 1543 wird die Brauerei urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten Deutschlands. Der erste Bierboom kam durch die Gründung der Universität Jena – auch später griffen trinkfeste Studenten und kluge Köpfe gern zum Thüringer Schwarzbier. Reichskanzler Bismarck zum Beispiel, Goethe ernährte sich eine Weile sogar nur von Semmeln und Köstritzer. Ob das seine Kreativität gefördert hat, ist nicht bekannt, immerhin etablierte sich der Gerstensaft als Genussbier erster Güte.

Köstritzer Dahlienpionier

Das zweite „B“ – Bad – stammt aus dem 19. Jahrhundert als Bad Köstritz ein bekannter Kurort war. Heute steht eine Seniorenresidenz auf dem Gelände des Kurhauses direkt gegenüber dem Rosarium. 1826 gründete Dahlienzüchter Christian Deegen eine Gärtnerei, damit begann der Ruf Bad Köstritz‘ als Blumenstadt. Inmitten des Ortes liegt der Schau- und Lehrgarten für Dahlien, wo imposante Exemplare der Korbblütler bewundert werden können. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Dahlien-Zentrum mit einer Dauerausstellung zu dieser edlen Blume. Ihr zu Ehren findet im September das Dahlienfest statt, denn dann blüht sie am prächtigsten.

B wie Barockmusik

Das letzte „B“ verdankt die Stadt ihrem berühmtesten Sohn: Heinrich Schütz, dem bedeutendsten deutschen Komponisten des Frühbarocks. Sein Geburtshaus ist heute eine Forschungs- und Gedenkstätte. Im Jahr 2000 gründlich saniert, befinden sich im „Heinrich-Schütz-Haus“ eine Ausstellung über den Komponisten und ein kleiner Saal für Konzerte. Wenn man aber durch die Straßen des Ortes spaziert und die vielen gut erhaltenden Fachwerkhäuser, gepflegten Vorgärten und kleine Geschäfte sieht, fällt einem noch ein fünftes Wort mit „B“ ein, das Bad Köstritz beschreibt: behaglich.

Foto: Hotel

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