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Bergwerk Merkers: Eine Reise in 800 Meter Tiefe

Eine Kristallgrotte, ein Konzertsaal und ein Goldschatz. Wer hätte gedacht, dass es unter der Erde so spannend zugeht? Die Besucher des Erlebnisbergwerks Merkers sehen unter Tage nicht nur die Relikte des Bergbaus, sondern erfahren alles über die aufregende Geschichte des Stollens.

Erlebnisbergwerk Merkers

Bergwerk Merkers: Eine Reise in 800 Meter Tiefe

Eine Kristallgrotte, ein Konzertsaal und ein Goldschatz. Wer hätte gedacht, dass es unter der Erde so spannend zugeht? Die Besucher des Erlebnisbergwerks Merkers sehen unter Tage nicht nur die Relikte des Bergbaus, sondern erfahren alles über die aufregende Geschichte des Stollens.

An Anfang steht die Umkleide, denn Sicherheit geht vor. Overall und Helm sind die Grundausstattung für jeden Bergwerksbesucher. Begleitet von Bergleuten bringt Sie der Förderkorb in nur 90 Sekunden in den Untergrund. 500 Meter unter der Erde dann die erste Überraschung: Von wegen kalt und feucht. Milde 25 Grad herrschen hier und eng ist es auch nicht. Im Gegenteil. Die Fahrzeuge, die Besucher durch die Grube fahren, erinnern an kleine LKW. Diese transportieren Sie zu ersten Station der dreistündigen Führung: dem Museum. Viele Ausstellungstücke und ein Rundgang durch die Salzunger Saline, eine der ältesten Salinen Mitteleuropas, vermittelt einen Eindruck vom Bergbau durch die Jahrhunderte. Nicht nur Gucken, auch Anfassen ist erlaubt. Sogar bei den Bergbaugroßgeräten ist Einsteigen erlaubt.

Einmal Sprengmeister sein

Selbst Hand anlegen dürfen Sie auch bei der nächsten Station. Da wird gesprengt. Natürlich nicht wirklich, aber es fühlt sich so an. Mit einer aufwändigen Multimedia-Präsentation schauen Sie zunächst den Kumpeln über die Schulter, bekommen einen wirklichkeitsnahen Eindruck von Sprengvorbereitungen. Und dann steigt die Spannung. Ein ausgewählter Besucher darf die Zündmaschine betätigen. Mit gehörig Wumms und Lichtblitzen detoniert die virtuelle Sprengladung.

Gold und Kristall

Weiter geht es in eine riesige Halle: 250 Meter lang, 22 Meter breit und 17 Meter hoch. Selbst der größte untertägig eingesetzte Schaufelradbagger, der hier unten steht, wirkt klein. Früher ein Salzlager, ist die Halle heute der größte unterirdische Konzertsaal der Welt. Chris de Burgh, Mike and the Mechanics und BAP nutzten schon die einzigartige Kulisse und Akustik für ihre Auftritte. Das ist aber immer noch nicht der Höhepunkt der Tour. Als nächstes wandeln Sie auf den Spuren des US-amerikanischen Präsidenten Eisenhower. Im April 1946 stand die Grube Merkers im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Die Amerikaner entdecken säckeweise Gold und wertvolle Gemälde aus Berliner Museen, die hier im Zweiten Weltkrieg versteckt wurden. Die Grubenfahrt von General Eisenhower zum Schatz machte weltweit Schlagzeilen. Das Gold ist heute nicht mehr dort, aber der nächste und letzte Halt der Führung auf 800 Metern wirkt wie aus 1001 Nacht entsprungen: die zauberhafte Kristallgrotte. Tausende Salzkristalle, viele winzig klein, einige riesig groß, alle durch eine atmosphärische Musik-Licht-Installation in Szene gesetzt. Nach einem Drink an der „Kristallbar", der tiefsten Bar der Welt, bringt Sie der Förderkorb wieder ans Tageslicht. Ein echtes Erlebnisbergwerk.

Erlebnisbergwerk Merkers, Zufahrtstraße, 36460 Krayenberggemeinde

Eintritt nur mit Führung

Jan./Febr./März/Nov./Dez. Di. – Sa. 9.30 und 13.30

Apr. - Okt. Di. – Sa., 9.30 und 13.30, So. 10.30

Erwachsene Di. – Fr. 23,- Euro, Sa./So./Fei./ 26,- Euro, Kinder/Jugendl. 10 – 17 Jahre Di. Fr. 15,- Euro, Sa./So./Fei. 18,- Euro, kein Eintritt für Kinder unter 10 Jahren

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