Lörrach

Hohe Mieten, kurze Wege: eine Stadt mit Anschluss

Das kleine Lörrach kann locker mit München mithalten. Zumindest, was die Mieten betrifft. Die Nähe zur Schweiz ist schuld. Die Landesgrenze? Gibt‘s nur auf der Landkarte. Die Lörracher fahren zum Arbeiten in die Schweiz - die Schweizer kommen zum Einkaufen her. Schweizer Gehälter und deutsche Lebensmitteldiscounter - die Kombination macht's. Aber wer Lörrach nur als Sprungbrett in die Schweiz sieht, tut der Stadt Unrecht.

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Hohe Mieten, kurze Wege: eine Stadt mit Anschluss

Das kleine Lörrach kann locker mit München mithalten. Zumindest, was die Mieten betrifft. Die Nähe zur Schweiz ist schuld. Die Landesgrenze? Gibt‘s nur auf der Landkarte. Die Lörracher fahren zum Arbeiten in die Schweiz - die Schweizer kommen zum Einkaufen her. Schweizer Gehälter und deutsche Lebensmitteldiscounter - die Kombination macht's. Aber wer Lörrach nur als Sprungbrett in die Schweiz sieht, tut der Stadt Unrecht.

Lörrach punktet mit seiner Lage im Dreiländereck: Es grenzt an die Schweiz, auch Frankreich ist nur acht Kilometer entfernt. Deswegen hört man in der Lörracher Innenstadt neben Alemannisch stets auch Schwizerdütsch und Französisch. In der Dauerausstellung des Lörracher Dreiländermuseums dreht sich alles um Geschichte und Gegenwart der Region. Ein paar Schritte weiter: das stylische Kulturzentrum Burghof, in dem jeden Sommer das länderüberreifende "Stimmen"-Festival stattfindet. Alles in drei Sprachen ausgeschildert.

Pragmatisch und gut angebunden

In der quirligen Innenstadt reihen sich Brunnen und Kunstwerke am Lörracher Skulpturenweg aneinander. Von dem trutzigen, würfelförmigen Granitklotz auf dem Markt über die elegante Glas Skulptur neben dem Kino bis zur schwarzen Pyramide ohne Spitze vor dem Burghof. Da kann selbst München kaum mithalten. Doch, das wissen auch die Lörracher, die Stadt ist nicht die hübscheste - eine adrette Altstadt suchen Gäste vergeblich.

Palmen im Schwarzwald

Dafür ist Lörrach umgeben von der schönen Landschaft des Marktgräflerlandes. Dank der Burgundischen Pforte, die warme Luft anzieht, ist das Wetter angenehmem mild - Palmen in Vorgärten sind kein seltener Anblick. Wanderer kehren in urige Straußenwirtschaften ein, in den Winzer selbstgekelterten Wein, Brägeli (Bratkartoffeln) und Zwiebelwaie (Zwiebelkuchen) anbieten. Das ist südbadische Lebensart. Lohnendes Ziel für Wanderungen ist die Burg Rötteln. Das Wahrzeichen der Stadt und größte Burganlage Südbadens verewigte Dichter Johann Peter Hebel in seinen Werken. Das spektakuläre Panorama: Schwarzwaldberge, das Schweizer Jura-Gebirge und die französische Vogesen. Landesgrenzen? Gibt's hier nicht.

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