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Tirol

Reisen nach Tirol: Ferien mit Natur pur, Tradition und Kultur

Versteckt in den Alpen, zwischen Vorarlberg, Salzburg, Kärnten, Italien Südtirol und der Schweiz, liegt: Tirol. Dieses kleine Schatzkästchen wird bestimmt von viel Natur, Tradition, Urlaubskulissen und Geschichte.

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Kurzurlaub in Tirol

Tirol - Ferien mit Natur pur, Tradition und Kultur

Versteckt in den Alpen, zwischen Vorarlberg, Salzburg, Kärnten, Italien Südtirol und der Schweiz, liegt: Tirol. Dieses kleine Schatzkästchen, immerhin das drittgrößte österreichische Bundesland, wird bestimmt von viel Natur, Tradition, Urlaubskulissen und Geschichte.

In der Mitte Tirols liegt das pulsierdende Herz der Region, die Großstadt Innsbruck mit der berühmten Schanze und zahlreichen Attraktionen. Am Wegesrand entdeckt der Wanderer, Radler, Spaziergänger oder Kletterer wilde Blumen, grasende Kühe und urige Burgen. Diese Region hat einen besonderen Charme und die Menschen wurden von jeher durch die Lage geprägt. So ist etwa der Landesteil Osttirol seit der Abtrennung Südtirols vom Mutterland abgeschnitten und nur über Salzburg mit dem Felbertauern-Straßentunnel oder über Italien durch das Südtiroler Pustertal erreichbar.

Der höchste Berg Österreichs, der Großglockner (3.797 Meter), ragt über dieser vielseitigen Landschaft auf. Er erhebt sich an der Grenze Osttirols, die Wildspitze wiederum mit 3.770 Metern, ist der höchste Berg Nordtirols. Dazwischen liegen großflächige Naturschutz-, Landschaftsschutz- oder Ruhegebiete, die besonders für Naturliebhaber und Erholungssuchende interessant sind. Ein Vergnügen der anderen Art ist die Besteigung des größten Gletschers des Landes, dem Gepatschferner, der eine Fläche von 17,7 Quadratkilometern bedeckt und 8,7 Kilometer lang ist.

Statt jedoch hinter diesen mächtigen Bergen in den Dornröschenschlaf zu fallen, ist Tirol schon immer ein vielbesuchtes Gebiet gewesen. Dies liegt vor allem am Brenner mit dem niedrigsten Alpenübergang (1.370 Meter), weshalb Tirol eines der wichtigsten Transitländer für Personen- und Warenverkehr wurde. Heute haben die Reisenden erkannt, dass es sich aber auch lohnt, einmal anzuhalten und die Täler, Seen, Berge, Gletscher und Wanderwege hautnah zu erleben. Ob Burgen wie die Ehrenberg oder Schlösser wie in Meran, ob geschichtsträchtige, handverzierte Häuser oder tradionsreiche Dorffeste - Tirol hat für jeden Geschmack das passende Urlaubsangebot parat. Zwischendurch eine Pause auf der Jause, mit regionalen Köstlichkeiten; kein Fleckchen Erde könnte schöner sein!

Und wenn dann im Herbst und Winter, wenn das Alpenvorland tagelang unter einer geschlossenen Nebeldecke liegt, sich die hochalpinen Täler und die Berg- und Gipfellagen durch Sonnenschein und klare Luft auszeichnen, ziehen Skifahrer, Rodler und Langlaufhungrige im frischen Weiß ihre Bahnen. Bis im Frühling die Wiesen wieder anfangen zu blühen - Tirol, das bedeutet Ferienglück rund ums Jahr. Lassen Sie sich überraschen!

Ötztal-Urlaub

Urlaub im Ötztal – hier ist Tirol in Höchstform

Willkommen in einem Tal voller Höhepunkte. Ihr Urlaub im Ötztal wird ganz sicher viele davon haben, immerhin hat diese schöne Ecke Tirols jede Menge Superlative zu bieten. Höchster Berg des Bundeslandes (Wildspitze), das höchste bewohnte Kirchdorf (Obergurgl), höchster Wasserfall (Stuibenfall), wärmster Badesee (Piburger See), die meisten Gletscher (86) und dann noch: die Area 47 – das Ötztal ist das perfekte Reiseziel für alle Aktivurlauber und Naturfans.

Österreichurlaub ist ein Dauerbrenner und Tirol eines der beliebtesten Ziele der Alpenrepublik. Und wo ist es dort am schönsten? Im Ötztal, einem 65 Kilometer langen Seitental, nicht weit von Innsbruck. Durch die Berge vor den Nordwinden geschützt und dank warmer Südwinde herrscht hier ein überraschend mildes Klima. Beste Voraussetzungen für einen Aktivurlaub im Sommer, aber auch der Wintersport kommt nicht zu kurz, denn mit den 86 Gletschern ist Schneesicherheit bis in die Frühlingsmonate garantiert.

Aktiv: Ötztal Urlaub im Sommer

Sommerurlaub im Öztal wird garantiert nicht langweilig – schon allein wegen der fantastischen Bergkulisse. Wer eine Steilwand hochkraxeln, sich auf einer Tagestour verausgaben oder neue Höhe erreichen will, ist hier genau richtig. Aber auch alle, die es lieber gemütlicher angehen, bekommen etwas geboten. Bei 1.300 Kilometern Wanderwegen ist für jeden etwas dabei – und die schönsten Ausflugsziele sind auch mit Kindern gut zu erreichen. Zum Beispiel der Habicher See, ein ruhiges Plätzchen mit einem Steg und kleiner Sandbank. Am gegenüberliegenden Seeufer grasen die Pferde – idyllisch. Suchen Sie den besten Ausblick? Der Panoramaweg zur Teufelskanzel bietet einen herrlichen Blick ins Tal oder Sie besuchen den Aussichtspunkt Adlerblick auf 1.400 Metern Höhe. Von hier aus brauchen Sie keine Adleraugen, um ein paar der markantesten Berge des Ötztals zu erspähen: Fünffingerspitze, Hahlkogel, Fundusfeiler und Gamskogel. Für alle, die wirklich über dem Tal schweben wollen, verbindet eine spektakuläre Hängebrücke in 200 Metern Höhe die Sonnenbalkone Brand und Burgstein. Ein eindrucksvolles Schauspiel ist auch der Stuibenfall, mit knapp 160 Metern der höchste in Tirol. Auch auf dem Fahrrad geht es hier rund, entweder anspruchsvoll oder gemütlich mit dem E-Bike.

Area 47 – Österreichs größter Outdoor Park

Genug vom Wandern und guten Aussichten? Es soll auch Wasserspaß und Action sein? Dann kehren Sie ein, und zwar in die Area 47! Dieses Outdoor-Areal liegt zwischen Haiming, Sautens sowie Roppen und bietet alles, was das Abenteurerherz begehrt: einen Wasserpark, einen Bereich für Kletterer und einen für Wildwassersportler, schließlich eine Offroad Area und Westösterreichs einzige Wakeboardanlage. 30 Funsportarten stehen zur Auswahl. Den Höhenkick geben der Hochseilgarten (unter einer 27 Meter hohen Brücke), die Kletterwand (am Brückenpfeiler) und die Zipline (Sie haben es erraten, ebenfalls von der Brücke aus). Fünf Rutschen im Wasserpark bringen Besucher in Fahrt und der „Cannonball“ katapultiert Rutschende meterweit übers Wasser. Um wieder runterzukommen, bietet sich eine Runde Beachvolleyball an.

Auf den Spuren von Ötzi

Wo wir uns schon einmal im Ötztal befinden, soll der berühmteste Bewohner der Region nicht vergessen werden: Ötzi. Die Gletschermumie wurde 1991 in den Ötztaler Alpen entdeckt und fasziniert seitdem Laien und Forscher. Im Ötzidorf erfahren Besucher, wie das Leben in der Steinzweit gewesen ist. Der Archäologische Freilichtpark sieht aus wie eine Siedlung vor 5.000 Jahren. Hier werden Ziegen gefüttert, dort Getreide mit Steinen zu Mehl zermahlen, Pfeile und Bogen von Hand hergestellt. Zum Dorf gehört auch der Greifvogelpark mit Steinadlern, Milanen und Wanderfalken, die ihre Flugkünste in einer Flugshow zeigen.

Skigebiet Ötztal – Winter total

Wenn es Winter wird im Österreich, dann ist Zeit für einen Skiurlaub, denn das Ötztal hat sechs Skigebiete mit 356 Pistenkilometern. Dank der Vergletscherung ist Wintersport hier bis in den Frühling möglich. Mit dem Super Skipass dürfen Sie alle nutzen – von der familienfreundlichen Skiregion Hochoetz-Kühtai am Eingang des Ötztals bis zu den Pisten des Bergsteigerdorfs Vent unter dem zweithöchsten Berg Österreichs, der Wildspitze (3798 m). Bekannt bis über die Grenzen Österreichs hinweg sind die Skigebiete Sölden-Hochsölden, Obergurgl-Hochgurgl und Oetz. Neben Abfahrt und Langlauf können Sie den Schnee auf vielfältige Art genießen. Bei einer Schneeschuhwanderung entdecken Sie die Schönheit der Natur, Rodeln macht nicht nur Kindern Spaß und besonders atemberaubend ist eine Laternenwanderung zum beleuchteten Stuibenfall – ein zauberhaftes Erlebnis. Die Natur bietet noch das beste Schauspiel und apropos: Künstler nutzen die alpine Berglandschaft als Bühne für die größte Performance der Welt. „Hannibal“: Pistenbullys, Motorcrossfahrer, Helikopter, Paraglider und Fallschirmspringer erzählen die Geschichte des Kriegsherren aus Karthargo, der auszieht, um Rom zu erobern. Es ist nicht zu viel versprochen: Das Ötztal steckt voller Höhepunkte.

Naturparkhaus Kaunergrat

Naturparkhaus Kaunergrat: Logenplatz im Grünen

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Das Gebäude über dem Pitztal ist kein Natur-Parkhaus, sondern Naturpark-Haus, ein interaktives Informationszentrum und der Eingang zum Naturpark Kaunergrat. Schauen Sie unbedingt vorbei – nicht nur, weil es hier die letzten Toiletten vor der Gipfeltour gibt.

Kostenlos parken können Sie selbstverständlich am Naturparkhaus auch, denn ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter. Ein abwechslungsreiches Netz von Wanderwegen erstreckt sich vor demGebäude aus. Seit 2007 ist das moderne Haus aus traditionellen Materialien deswegen Anlaufpunkt für Wanderer und Naturliebhaber und steht für Nachhaltigkeit, Wissensvermittlung und Weitblick. Den gibt es auch ganz wörtlich: von der Aussichtsplattform Gachenblick am Rand des Berges. Dorthin hinzu gehen erfordert aber ein wenig Mut, denn das Gitter unter den Füßen gibt den Blick in die Tiefe frei. Die Aussicht ins Inntal ist es auf jeden Fall wert.

Honig von der Urbiene

Im Naturparkhaus können Besucher sich über die Flora und Fauna im Kaunertal, Pitztal und Inntal informieren. In der Ausstellung „3000 m VERTIKAL“ wird die Natur in ihren ganzen Vielfalt dargestellt, von den saften Wiesen im Tal bis zu den Gletschern in 3.000 Metern Höhe. Die interaktive Wanderung führt durch die verschiedenen Lebensräume des Naturparks und auch die Geschichte kommt nicht zu kurz: Ein Film informiert über die ersten Siedler der Region in der Bronzezeit. Die tierischen Bewohner wie Grashüpfer und Bienen sind in der Ausstellung in Überlebensgröße zu bewundern. Mit der Biene hat es etwas Besonderes auf sich. Die sogenannte Dunkle Biene war früher in Österreich sehr verbreitet und als Honiglieferant beliebt. Mittlerweile findet man diese Urbiene, auch als Braunelle bekannt, nur noch in wenigen Gebieten, unter anderem im Kaunertal. Sie hat hier ein eigenes Schutzgebiet – ihren Honig kann man zum Beispiel im Shop des Naturparkhauses kaufen.

3.000 Meter Querschnitt

Mit diesem spannenden Wissen gerüstet, macht eine Wanderung gleich doppelt Spaß. Themenrundgänge gibt es für jedes Alter und jeden Anspruch: Panoramawege, Gletscherlehrpfade, Moorrundgänge und Wallfahrtswege. Manche sind sogar barrierefrei. Immer führen sie vorbei an blühenden Wiesen, knorrigen Zirbenwälder, schroffen Felsen, klaren See und manchmal auch an atemberaubenden Wasserfällen. So geht alpine Wellness und Entspannung. Zurück im Naturparkhaus können Sie einen warmen Apfelstrudel mit Vanillesauce auf der Dachterrasse des Cafés genießen und Ihre nächste Wanderung planen, denn von der Aussicht vom Kaunergrat kann man nie genug bekommen.

Adresse Naturparkhaus Kaunergrat
Gachenblick 100, 6521 Fließ, Österreich

Adresse Naturparkhaus Kaunergrat
Juni - September: Montag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
Oktober - Mai: Montag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

Quellalpin Kaunertal

Quellalpin Kaunertal: Mehr als ein Schwimmbad

Natur wird im Kaunertal in Tirol großgeschrieben. Da ist es dann auch kein Wunder, dass das hiesige Schwimmbad nicht einfach nur ein Wasserbecken ist, sondern eine naturverbundene Wassererlebniswelt vor grüner Bergkulisse.

30 Grad warmes Quellwasser, der weite Blick aus der Sauna auf das Tal, der Duft von Heu im Ruheraum – dass das Quellalpin Kaunertal ein ganz besonderes Schwimmbad ist, merkt man an allen Ecken. Moderne Wellness vereint sich mit der Heilkraft der Natur und Sie sind von der ersten Minute an entspannt. Im Badebereich steht das große Schwimmbecken mit warmem Quellwasser im Mittelpunkt. Sprudelliegen, Nackenduschen und unterschiedliche Massagedüsen kneten den verspanntesten Büromenschen butterweich – danach ab auf die Liegestühle rund um das Becken oder draußen auf der Wiese und den Blick über die Berge schweifen lassen.

Erdwärme und Honigaufguss

Ein Highlight ist die Saunalandschaft, natürlich vor allem für Körper und Seele, aber auch fürs Auge. Hier stößt warmes Holz auf Granit, alles in modernem, gemütlichem Design. Eine Erdwärme-Heizung sorgt nachhaltig für die richtige Kuscheltemperatur. Ob in der klassisch heißen Finnen-Sauna, der sanften Bio-Sauna, im Dampfbad oder der Infrarotkabine. Hier schwitzen Sie sich gesund. Und die Aufgüsse klingen erst recht nach Erholung und Urlaub: Gletscherzauber, Braunelle Honigaufguss und Freshmaker. Nach einem Tag auf der Piste ist so ein Zirbenaufguss genau das Richtige. Wer aus der Sauna tritt, kommt in den Genuss der Relax-Räume mit Blick auf die Berge und einem würzigem Heuduft – ganz rustikal und naturverbunden.

Jause nach dem Sport

Natürlich können Sie sich im Quellalpin auch sportlich betätigen: Auf dem Beachvolleyballfeld draußen wird im Sommer gebaggert, gelacht und gepritscht, innen sind Fitness-Studio, Kegelbahn und Sportschießanlage vorhanden. Zu einem rundum gelungenen Tag gehört natürlich auch die Verpflegung. Alle Schwimmer finden im Restaurant Talgenuss oder im Bistro das Richtige für den kleinen oder großen Hunger. So eine Jause hat man sich nach einem Tag im Quellalpin verdient.

Adresse Quellalpin Kaunertal
Feichten 134, 6524 Kaunertal, Österreich

Öffnungszeiten Quellalpin Kaunertal
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Area 47 - Ötztal

Area 47: Outdoor Spaß im Ötztal

Es ist ein weiterer Superlativ im Ötztal: Der Funpark Area 47 ist der größte Outdoor-Freizeitpark der Welt, mitten im schönen Tirol. Hier rutscht man schneller, fliegt weiter und klettert höher als anderswo. Perfekt für einen actiongeladenen Tag im Urlaub.

Zuerst die schlechte Nachricht: In der Area 47 müssen Sie sich erst mal entschieden, wo Sie zuerst hinwollen. Das ist nicht so leicht, denn die Auswahl ist groß. 40 verschiedenen Sportarten in fünf verschiedenen Bereichen können Sie nachgehen – von Blobbing bis Wakeboarden. Den größten Bereich nimmt die „Water Area“ ein, das Aushängeschild des Outdoor-Freizeitparks, der es unter CNNs Top 5 Wasserparks weltweit schaffte.

Water Area

Hier erwarten Sie fünf verschiedene Rutschen von der sanften Kidsrutsche bis zur Freefall-Rutsche, auf der es mit bis zu 77 Stundenkilometern abwärts geht. Direkt aus den USA importiert wurde das Blobbing: Von einem riesigen Luftkissen auf dem Wasser wird man meterhoch in die Luft geschleudert. Der Weltrekord liegt bei 19,90 Metern. Apropos hoch hinaus: Von bis zu 27 Metern Höhe kann man hier Turmspringen - für Ungeübte steht der Zehnmeterturm zur Verfügung. Der reicht aber locker für einen Adrenalinkick. Mehr davon? Profis nehmen Skier und Snowboards auf die Freestyle Ski Schanze, Anfänger greifen zum Luftreifen. Das platscht so schön. Raus aus dem Wasser – das geht auch auf ungewöhnliche Weise, zum Beispiel über die Kletterwand. Hoch genug? Dann können Sie sich einfach wieder ins Wasser fallen lassen. Wer nach so viel Action wieder auf dem Boden kommen will, vergnügt sich beim Beach-Volleyball oder –Soccer, auf den Trampolinen oder beim Sonnenbaden.

Wakeboard Area

Kein Motorboot nötig! Seile ziehen die Wakeboarder über das Wasser und sorgen für Spaß. 2016 war es die erste Wakeboardanlage Österreichs, regelmäßig findet hier die „Tyrolean Wakeboard Masters“ statt. Anfänger lernen das Wakeboarding in der „Little Bro“-Wakeboardanlage.

Climbing Area

Die Autobrücke an der Area 47 wurde für den Funpark gleich mitgenutzt. In 27 Metern Höhe befindet sich Österreichs höchster Hochseilgarten. Schwindelfreiheit ist hier eindeutig von Vorteil. Soll’s beim Aufstieg etwas herausfordernd sein? Ein Pfeiler der Brücke wurde zur Kletterwand umfunktioniert. Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden führen hoch bis auf 27 Meter, wo sich der Seilgarten befindet. Wer außerdem noch Speed will, nimmt von oben die Seilrutsche „Flying Fox“ für einen Flug über das Areal. Noch mehr Schwung? Die „Mega Swing“ bringt Sie in acht Meter freiem Fall auf 100 Stundenkilometer.

Outdoor Area

Auch naturnahe Abenteuer lassen sich in der Area 47 erleben, zum Beispiel beim Rafting in der Imster Schlucht oder der Ötztaler Ache. Auch Canyoning ist möglich: Wer am Abseilen durch tosende Wasserfälle, Springen von meterhohen Felsen und Rutschen durch Felsrinnen Gefallen findet, der sollte eine Canyoning-Tour buchen. Es geht aber auch ohne Wasser: Beim Caving geht es tief in den Berg hinein.

Offroad Area

Für Action auf zwei Rädern sorgt die Offroad Area, diesmal Indoor. Einmal in den Motocross Sport hineinschnuppern – und das sogar ohne Abgase mit den Freeride E-Bikes. Die passende Ausrüstung sowie eine Sicherheitseinweisung gehören natürlich dazu.

Adresse Area 47 Ötztal
Ötztaler Achstraße 1, 6430 Ötztal-Bahnhof

Öffnungszeiten Water AREA Area 47 Ötztal
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Alpenpark Karwendel (Tirol)

Der Alpenpark Karwendel liegt in den Nördlichen Kalkalpen nördlich des Inntals von Zirl bis Jenbach und südlich der deutschen Staatsgrenze. Das Gebiet wird im Westen durch die Seefelder Senke und im Osten durch das Achental begrenzt.

Der Alpenpark besitzt landschaftliche Schönheiten von internationaler Bedeutung, mit dem Vorteil, unmittelbar vor "der Haustüre" Tirols zu liegen. Das Unscheinbare liegt in diesem Fall so nah, das Karwendel besitzt eine in Europa einzigartige alpine Urlandschaft wie z. B. den Kleinen und Großen Ahornboden, das Tortal, mit den höchsten Wand- fluchten im Alpenpark Karwendel und auch einen "Grand Canyon", das Vomperloch!

Der Alpenpark Karwendel geht auf eines der ältesten Schutzgebiete der Ostalpen (1928) zurück. Es ist mit einer Fläche von 727 Quadratkilometern das größte Schutzgebiet von Tirol und setzt sich aus 3 Naturschutz-, 2 Ruhe- und 6 Landschaftsschutzgebieten zusammen.

Burgenwelt Ehrenberg - Reutte (Tirol)

Burgenwelt Ehrenberg: Die spannende Welt des Mittelalters

Die Burgruine Ehrenberg bei Reutte/ Tirol ist eines der bedeutsamsten Festungsensembles in Mitteleuropa. Ein außergewöhnliches interaktives Museum mit Erlebnis-Inszenierungen in 14 Schauräumen, Schaufestung, Ausstellungen und vielen, vielen Attraktionen für Kinder. Sie liegt nur 20 Kilometer von Füssen und Neuschwanstein entfernt.

Eintauchen in eine Vergangenheit, die bereits vor 700 Jahren begann. Als 1268 das Herzogtum Schwaben zerfiel, ließ Graf Meinhard II. von Tirol die mächtigste Festungsanlage Nordtirols erbauen. Hier wurde Geschichte geschrieben! Etwa 1632 als die Schweden vor den Mauern Halt machten. Oder 1703 als die Burg im Spanischen Erbfolgekrieg den Bayern zufiel. Ein weit gereister Burgherr wurde der russische Zarewitsch Alexej, der hier auf Geheiß seines Vaters, Zar Peter der Große, lebte. Erst 1782 wurde die Festungsanlage aufgegeben.

Geballter Festungsgürtel

Die beeindruckenden Ruinen der weitläufigen Anlage geben einen guten Einblick in die Verteidigungstechnik jener Zeit sowie in die kriegerischen Auseinandersetzungen, denen die Mauern immer wieder ausgesetzt war. Mit diesem geballten Festungsgürtel galt die Einheit früher als uneinnehmbar und war damit die wichtigste Zollstation zwischen der nördlichen und südlichen Handelsroute.

Nur, was sollen Sie bei diesem Ensemble zuerst machen? Die umliegenden Burgen erwandern oder sich bei einem Besuch des Erlebnismuseums "Dem Ritter auf der Spur" für das Mittelalter begeistern? Oder Sie machen sich und Ihrem Nachwuchs die Freude und begeben sich auf die Suche nach dem sagenhaften Schlosskopfschatz oder dem magischen Ehrenberg-Schwert ...

Traum-Aussicht auf den Naturpark Tiroler Lech

Ein Besuch der Burgenwelt Ehrenberg füllt den ganzen Tag: Neben der Burgruine befindet sich die Ehrenburger Klause, gegenüber liegt das Fort Claudia und im Tal die Veranstaltungsarena, das Besucherzentrum mit Museum, die Naturausstellung und der Spielplatz. Und über allem thront die Schaufestung Schlosskopf mit einem fantastischen Panorama über die Alpen. Heute gehört das Ensemble aus Festung und Klause zum unverzichbaren Bestandteil eines Urlaubes in den Voralpen.

Adresse Burgenwelt Ehrenberg
Klause 1, 6600 Gemeinde Reutte, Österreich

Öffnungszeiten Burgenwelt Ehrenberg
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Swarovski Kristallwelten - Wattens (Österreich)

Seit 120 Jahren besteht das Traditionsunternehmen Swarovski in Tirol. Ihre funkelnden Exponate zieren nicht nur so manchen Damenhals als schönes Accessoire, sondern können seit 1995 auch in den Swarovski Kristallwelten bestaunt werden. Mit über 12 Millionen Besuchern zählen sie zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Hier kommen Sie den glitzernden Steinen nahe und tauchen ein in eine unbekannte, fantastische Welt aus Kunstinstallationen. Wandeln Sie durch zahlreiche verschiedene, immer fantastischere Räume, die von Künstlern aus aller Welt kreiert wurden. Treten Sie in den unfassbar schönen Kristalldom, bestehend aus 595 Spiegeln, lassen Sie sich in den Wunderkammern der Künstler verzaubern, bestaunen Sie die Kristallwolken aus 800.000 handgesetzten Kristallen oder wandeln Sie durch die Eisgasse.

Nach der letzten Erweiterung 2013 bis 2015 dürfen Sie sich über neue, ästhetische Überraschungen freuen. In der Ausstellung "Timeless" etwa verfolgen Sie die Entwicklung von Swarovski hautnah mit. Moderne und Legenden, Tradition und futuristisch anmutende Landschaften auf einer Fläche von zehn Fußballfeldern können so durchwandert, bestaunt und erlebt werden.

All das ist mehr, als Sie fassen können? Dann machen Sie in "Daniels. Café und Restaurant" an der Kristallbar doch eine Pause. In diesem hellen, lichtdurchfluteten Bereich kann Ihr Auge bei einem Blick in die Landschaft zur Ruhe kommen, um anschließend, kulinarisch gestärkt durch die hauseigene Patisserie, erneut einzutauchen in die Magie der Kristallwelten. Zum Beispiel in die blaue Halle in der unterirdischen Welt des Riesen, einer blau leuchtenden Schatzkammer.

Marilyn Monroe hätte sich hier sicher wohlgefühlt. Nach dem Motto "Diamonds are the girls best friends" gibt es wohl keinen schöneren Ort, als umgeben zu sein von endlos vielen funkelnden, glitzernden, schillernden Edelsteinen. Und dass diese nicht echt sind, tut dem Erlebnis keinen Abbruch. Ob kalt oder magisch, durchsichtig, hart, modern oder luxuriös - die unterschiedlichen Darstellungen der Welt und Magie der Kristalle werden auch in Ihre Augen ein Leuchten zaubern.

Adresse Swarovski Kristallwelten Wattens
Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens

Öffnungszeiten Swarovski Kristallwelten Wattens
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Achensee - Tirol (Österreich)

Der Achensee der Fjord der Alpen. Zuerst entdeckten Österreichs Kaiser den Achensee als Sommerfrische, dann kamen Gäste aus aller Welt.

Damals wie heute ist das Ferienparadies rund um den smaragdgrünen See ein außergewöhnliches Stück Tirol. So mancher reist heute noch mit der nostalgischen Achensee Dampfzahnradbahn an - Endstation ist direkt am See. Von dort geht's weiter, ganz wie früher, mit den Linienschiffen der Achensee Schifffahrt, die die Orte Achenkirch, Maurach und Pertisau anfahren.

Zur Hauptattraktion im Sommer gehört für viele der Achensee selbst. Segler und Surfer schätzen die hervorragenden Windverhältnisse, Taucher die Unterwasser Sichtweiten von bis zu 10 Metern, Fischer den Fischreichtum. An der südlichen besonders seichten Spitze des Achensees erwärmt sich das Wasser auf bis zu 22 C - der Treffpunkt für Familien. Im Norden in Achenkirch, wo kalte Gebirgsbäche einfließen, wurde eigens eine künstliche Landzunge aufgeschüttet, um für angenehme Temperaturen im geschützten Badebereich zu sorgen.

An den Ufern des Achensees, Tirols größtem See, erhebt sich das imposante Karwendel- und Rofangebirge, deren höchste Spitze bis auf 2.457 Meter Seehöhe reicht - für Wanderliebhaber ein ideales Terrain.

Wer hoch hinaus will, ohne dabei gleich außer Puste zu geraten, gelangt mit der Rofanseilbahn oder der Karwendel Bergbahn in die Welt der Gipfel, Hütten und Almen.

Aqua Dome - Längenfeld

Aqua Dome: der Gipfel der Erholung im Ötztal

Es gibt viele Höhepunkte im Ötztal – die meisten davon liegen auf über 3.000 Metern. Doch so weit hinauf müssen Sie nicht wandern, um den Höhepunkt des Wohlbefindens zu erreichen: Die Aqua Dome Therme liegt im Tal, ist mit dem Auto zu erreichen und bietet Entspannung, Spaß und grandiose Ausblicke.

Aus 1.865 Metern Tiefe und 40 Grad heiß sprudelt in Längenfeld Thermalwasser aus der Erde. Schon im 16. Jahrhundert war das gesunde Wasser beliebt, heute können Sie es in modernem und gleichzeitig rustikalem Ambiente genießen. Wer sich dem Aqua Dome nähert, weiß gar nicht, wo er zuerst hingucken soll: hinten die atemberaubende Kulisse der schneebedeckten Berge, vorn die Therme, deren gezackte Aufbauten die Gipfel dahinter wiederspiegeln. Die vielen Fenster lassen erahnen: Hier wird die traunhafte Aussicht nicht ausgesperrt. Und was sind die drei schwebenden Schalen über dem Außenbecken? Sind hier etwa Außerirdischen gelandet?

Arche Noah im Ötztal

Nicht außer-, aber überirdisch wirkt die Therme von innen. Herzstück ist der kristallförmig angelegte Dom mit seinen beiden Thermalwasser-Becken, dem Wasserfall und vielen kleinen Ruheorten auf den Galerien. Hinter den Becken öffnet sich der Blick auf die Berge, denn zwei Seiten sind komplett aus Glas. Also, rein ins Wasser und entspannen. Wer mit Kindern unterwegs ist, ist in der Wasserwelt „Alpen Arche Noah“ herzlich willkommen. Ein großes Schwimmbecken und ein Wasser Fun Park auf dem Deck eines Schiffes sorgen für Unterhaltung bei den Kleinen. Und psst! Die Trichterrutsche und die Reifenrutsche dürfen auch alle benutzen, die schon erwachsen sind. Etwas gemächlicher dagegen ist der Strömungskanal, der aus dem Dom hinaus ins Freie führt.

Entspannen in der Schale

Dort schweben die riesigen Schalen in der Freilufttherme „Talfrische“. Diese weltweit einzigartigen Becken machen den Besuch des Aqua Domes zu etwas ganz Besonderen. Durch einen beleuchteten Glaskegel gelangen Sie in die Schalen, wo das Wasser angenehme 34 Grad warm ist. Alle 15 Minuten fließt reines Schwefelwasser in die Becken, am Rand können Sie es sich auf Massagebänken gemütlich machen. Jedes Schwebebecken hat ein Wellness-Extra: In der Soleschale lauschen Sie zum Beispiel der sanften Unterwassermusik. Und dann ist da noch die Aussicht auf die Berge. Schöner lässt es sich kaum faulenzen. Wenn Sie jedoch der Ehrgeiz packt – im 25 Meter Sportbecken können Sie in neutralem Wasser Bahnen ziehen.

Sauna für alle

Natürlich kommen auch Sauna-Fans in der Aqua Dome Therme auf ihre Kosten: Vier Saunen und drei Dampfbäder sorgen für Wärme, Gesundheit und Entspannung. Dabei geht es hier ganz rustikal und gleichzeitig modern zu. In der Loftsauna können Sie ihre Wohlfühltemperatur ganz einfach selbst bestimmen, möglich ist dies durch verschiedene Ebenen. Unten herrschen kreislauffreundliche 60 Grad, weite oben kann es bis zu 90 Grad heiß werden. Herrlich urig ist auch die Heustadlsauna mit den alten Holzbalken und Stalllampen. Das frische Heu in der Mitte verbreitet nicht nur einen Duft, der an Urlaub auf dem Bauernhof erinnert, sondern auch ätherische, wohltuende Öle. Edel ist es im Dampfdom mit seinem schwarzen und weißen Marmor. Hier werden die Haut zart und die Atemwege frei. Wem das immer noch nicht genug ist, der kann sich im Spa massieren lassen, an einem Fitnesskurs teilnehmen oder sich in zwei Restaurants und drei Bars stärken – jeden Freitag sogar bis Mitternacht, denn dann haben Therme und Sauna zum Mondscheinbaden länger geöffnet. Wenn das mal nicht der Urlaubshöhepunkt im Ötztal ist.

Adresse Aqua Dome Längenfeld
Oberlängenfeld 140, 6444 Längenfeld

Öffnungszeiten Aqua Dome Längenfeld
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Ebbs, Österreich

Urlaub in Ebbs

Im Sommer saftig grüne Wiesen, im Winter endlos weiße Pisten. In unberührter Natur, umgeben von beeindruckend mächtigen Felswänden, liegt das kleine Örtchen Ebbs. Das Tiroler Alpendorf am Fuße des Zahmen Kaisers ist nicht nur hübsch anzuschauen, sondern bietet alles, was Sie für einen gelungenen Urlaub brauchen. Dank zahlreicher Ausflugsmöglichkeiten und sportlicher Aktivitäten wird Ihnen bestimmt nicht langweilig.

Zahmer Kaiser: Ob Skifahren, Langlaufen oder Rodeln - Wintersportfans finden hier alles, was das Herz begehrt. Besonders für Familien sind die zahmen Abfahrten sehr zu empfehlen. Die sanft geneigten Skipisten sind geradezu prädestiniert für Einsteiger und Kinder. Im Sommer sorgt der nahegelegene Walchsee für Abkühlung. Der naturbelassene See ist durch seine sehr gute Wasserqualität und die durchschnittliche Wassertemperatur von 24 Grad bestens zum Baden geeignet.

Raritätenzoo: Lemuren, Mähnenwölfe, Kängurus ... die Liste der exotischen Tiere, die Sie hier finden, ist lang. Mehr als 80 Tierarten, darunter einige sehr seltene und vom Aussterben bedrohte, wurden im Raritätenzoo in Ebbs angesiedelt. Der Park erstreckt sich am Fuße des Zahmen Kaisers auf einer Fläche von 25.000 qm. Dank seiner natürlichen Umgebung wurde der Zoo im Jahr 2011 für seine tiergerechte Haltung und zoologische Betreuung ausgezeichnet. Nicht nur für Kinder ist der Park seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel.

Welt-Haflinger-Zentrum: Gleich 25 Weltsiegerpferde hat das Alpendorf Ebbs bisher hervorgebracht, genauer gesagt das Haflinger-Gestüt Fohlenhof. Das Verbandsgestüt des Pferdezuchtverbandes Tirol wurde im Jahr 1947 gegründet und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Mit seinen Stuten, Hengsten und Jungpferden gilt das Gestüt heute als eines der bedeutendsten der Welt. Der Fohlenhof sowie das zugehörige Haflinger- und Kutschenmuseum können täglich besichtigt werden.

Inn-Radweg: Über 500 km ist er lang! Der Inn-Radweg verläuft vom Schweizer Örtchen Maloja über Innsbruck in Österreich bis ins deutsche Passau. Eine der schönsten Stationen unterwegs ist natürlich der Tiroler Ort Ebbs. Auch wenn Sie keine 520 km mit dem Rad zurücklegen wollen, ist das Alpendorf der perfekte Ausgangspunkt für eine Tagestour. Radeln Sie einfach ganz beschaulich am Inn entlang und genießen Sie die Schönheit der Flusslandschaft.

Fotos: Ferienland Kufstein

Kitzbühel (Österreich)

Streif oder das Geheimnis von Kitzbühel

Kitzbühel, da denkt man sofort an Luxus, Society und Wintersport. Seit über 100 Jahren ist es eine Lieblingsadresse für Thronfolger, Fernsehsstars und Spitzensportler. Besonders zum Hahnenkammwochenende im Januar verzehnfacht sich die Einwohnerzahl. Doch die legendärste Sportstadt der Alpen ist auch im Sommer ein Dauertipp, gewinnt durch Tiroler Gemütlichkeit, große Gastfreundschaft, fantastische Wanderwege und einem schier endlosen Angebot an Erlebnissen und kulinarischen Köstlichkeiten.

Auf den Brettern in Kitzbühel

Gute Erreichbarkeit, lange Winter, hohe Schneesicherheit und zahlreiche Top-Veranstaltungen – Kitzbühel punktet in vielerlei Hinsicht. Das sportliche Angebot in Zahlen: 170 Kilometer perfekt präparierte Pisten, markierte Skirouten in allen Schwierigkeitsgraden, actionreiche Snowboard-Funparks, Naturrodelbahnen und dazu Hunderte Kilometer an Langlauf-Loipen und Winterwanderwegen. Skifans fiebern jedes Jahr dem legendären Hahnenkamm-Rennen mit seiner berühmten Pistenabfahrt "Streif" entgegen. Da geht einfach nichts drüber. Und wer weiß, vielleicht treffen Sie einen A-, B- oder C-Promi ein einer der 60 Hütten und Bergrestaurants.

Wanderlust in Kitzbühel

Oha: Wilder Kaiser, Kitzbüheler Horn, Hahnenkamm – die imposante Bergkulisse rund um die Tiroler Gamsstadt ist ein Wander-Paradies. Über 500 Kilometer erstreckt sich das Netz an Routen, kostenlos geführte Wanderungen mit einem erfahrenen Bergführer helfen bei der Erkundung der saftigen Wiesen und grünen Wälder. Ob beim Putten auf einem der vier Golfplätze oder beim Baden im wärmsten Moorsee Tirols - Kitzbühel bietet schier endlose Möglichkeiten für jeden Geschmack.

Schlaflos in Kitzbühel

Auch Après Ski- oder Après-Golf-Fans und Nachtschwärmer kommen in Kitzbühel mehr als nur auf ihre Kosten: Sieben Haubenlokale und über hundert Restaurants und Berghütten verlocken mit raffinierten Köstlichkeiten aus aller Welt oder bodenständigen Tiroler Schmankerln. Wer nach einem abwechslungsreichen Tag noch Lust auf Party und Musik hat, der findet in einer der legendären Bars und Discos oder im Casino in Kitzbühel ausreichend Gelegenheit zum Feiern - bis in die frühen Morgenstunden!

Reutte im Sommer - Österreich

Das schroffe Tor zu Tirol: herrlich, königlich, aktiv

Wunderhübsche Dörfchen in einer atemberaubenden Bergkulisse, Gewässer, mal ruhig und romantisch, mal wild und rauh, königliche Schlösser und ritterliche Burgen – es gibt eine Menge zu entdecken in der Naturparkregion Reutte.

Im nördlichen Tirol, in unmittelbarer Nähe zu Deutschland, fühlen Sie sich ein bisschen wie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, denn die elf Gemeinden bieten unzählige Aktivitäten. Brechen Sie für den Anfang zu einer Wanderung auf. Schier endlose Höhen- oder Panoramawanderwege bieten sich an. Ob gemütlich von Hütte zu Hütte oder sportlich mit Nordic Walking Stöcken, für jedes Gemüt findet sich etwas. Auch wenn Sie lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, können Sie die herrlichen Fernblicke genießen. Schwingen Sie sich auf Ihr Radl, es gibt 48 Kilometer Radwegenetz um Reutte zu erfahren.

Zum Abkühlen nach anstrengender Radtour oder Wanderschaft springen Sie in einen der fünf Badeseen der Umgebung. Actionreich mit Rutschen geht's am Plansee zu, der sich königlich an die Berghänge schmiegt. Am Frauensee dagegen genießen Sie in romantischer Umgebung die Ruhe. Doch egal für welches Gewässer Sie sich entscheiden: Einen Schluck können Sie sich überall gönnen. Das Wasser hat 1a Trinkwasserqualität.

Burgenwelt Ehrenberg

In der Naturparkregion ist aber nicht nur das Wasser 1a, sondern auch die Sehenswürdigkeiten. Reutte ist der richtige Ort, um auf den Spuren längst vergangener Zeiten zu wandeln. Erleben Sie, wie das Mittelalter lebendig wird. Spüren Sie zum Beispiel in der Burgenwelt Ehrenberg die schwere Last einer Ritterrüstung auf den Schultern.

Aber verausgaben Sie sich nicht, denn auf ritterlich folgt königlich. König Ludwig II. hat nur einen Steinwurf und eine Landesgrenze entfernt seine Schlösser erbaut. In der herrlichen Bergwelt erheben sich majästetisch die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Hierher kann man übrigens auch wandern. Spätestens dann werden Sie auch wissen, warum Reutte das Tor zu Tirol ist. Denn genau an der Grenze Bayerns zu Tirol bauen sich die Berge jäh auf und man tritt zwischen 2 Bergketten hindurch wie durch ein Tor aus dem bayrischen Allgäu in das österreichische Tirol.

Reutte im Winter - (Österreich)

Reutte: das verschneite Tor zu Tirol

Auf über 70 Kilometern geräumten Wanderwegen wird der entspannte Spaziergang durch die verschneite Landschaft der Naturparkregion Reutte zum Wellnessparcours. Die Vielfalt an winterlichen Freizeitaktivitäten spannt sich von der romantischen Ausfahrt mit der Pferdekutsche, der Laternenwanderung oder der Tierspurenwanderung im Naturpark Tiroler Lech, über den Eskimo-Nachmittag mit Iglubauen und die urige Rodelpartie bis zum Eisklettern mit Pickel und Steigeisen.

Für Erlebnishungrige bietet der Eiskletterturm in Höfen eine echte Herausforderung. Ein erfahrener Eiskletterer steht Ihnen auch hier zur Verfügung. Für Skitourengeher bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten und richtig lässige Freeride-Abfahrten durch Pulverschnee sowie Tourenabende auf dem Reuttener Hahnenkamm.

Auch Paragliding ist am Reuttener Hahnenkamm möglich. Für Abenteuerlustige ein absolutes Muss. Mit der Reuttener Bergbahn erreichen Sie im Winter den Startplatz bequem mit den Skiern. Hoch über den Pisten genießen Sie dann das bunte Treiben sowie die einmalige Aussicht...

Kufen-Romantik auf dem Plansee

Tirols zweitgrößter See, der Plansee, bietet im Winter die Möglichkeit zum Eislaufen. Besonders das spiegelglatte Eis, darunter das dunkelgrüne Wasser und die einmalige Landschaft machen dies zu einem ganz besonderen Erlebnis. Es gibt dort auch Rundstrecken mit fünf und zwölf Kilometern. Der Plansee ist außerdem Austragungsort für den jährlich stattfindenden internationalen österreichischen Marathon im Eisschnelllauf.

Als besonderen Service bringt der Arena-Express alle Gäste und Einheimische zwischen Garmisch und Vils zu den winterlichen Attraktionen der Naturparkregion Reutte.

Brixental (Tirol)

Die SkiWelt Wilder Kaiser/Brixental in Tirol ist Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet - 90 Lifte, 250 Kilometer Pistenspaß, 70 Einkehrschwünge. Irrsinnig groß! Aber auch im Sommer hat das Brixental so einiges zu bieten.

Filzalmsee

Bequem mit der Gondelbahn Hochbrixen erreichbar, bietet der Filzalmsee für Groß und Klein Erholung, Spiel und spannende Entdeckungen. Von hier aus können Sie auch mehrere erlebnisreiche Höhenwanderungen unternehmen. Oben gibt's: Seminaralm mit Ausstellung, Moorschaukasten, Erlebnis Fußsohle, Moortretbecken, Kneipp-Armbad, Fußmassage, Sandspielplatz, Wasserspielplatz, Baumhütten, Watbecken, Moor-Biotop mit Einblick-Guckkasten, Wasserriese, Riesenspritze, Riesenauge, Riesenxylophon, kleiner und großer Riesenweg.

Hohe Salve

Drei Sektionen bis zum Gipfel der Hohen Salve - 1.200 Meter Höhenunterschied in 30 Minuten! Vom Gipfel aus (1.829 Meter) überblicken Sie Österreichs höchste Berge! Die Aussicht ist eine der schönsten in den Alpen und wahrlich beeindruckend mit 360 Grad Panoramablick. Den Wanderer erwarten wunderschöne und gut beschilderte Panormawege in die Berg- und Erlebniswelt Wilder Kaiser-Brixental sowie gemütliche und kinderfreundliche Hütten, die den Gast gerne mit gut bürgerlicher Küche verwöhnen.

Hexenwasser Hochsöll

In dem feucht-fröhlichen Naturerlebnis "Hexenwasser" in Hochsöll vergessen sogar coole Jungs, dass sie gar nicht wandern wollen. Staubecken, Wasserrinnen, Kletterteiche, Matschbecken, Feuerstellen (mehr als 60 Stationen) lassen keine Langeweile aufkommen. Die Eltern können sich im Kneipp-Becken Inspirationen holen oder auf Österreichs längstem "Barfußweg" über Gras, Mulch und Steine die Reflexzonen massieren lassen.

Kaiserwelt Scheffau

Zwischen der Bergstation der 8er-Gondelbahn Scheffau-Brandstadl und dem Bergrestaurant Brandstadl liegt die Kaiserwelt Scheffau, das Spielereich auf 1.650 Metern. Auf einer Kuppel, direkt an der Gondel-Bergstation, können sich kleine und große Kinder nach Herzenslust austoben. Für Wanderer bieten sich sowohl gemütliche Wanderungen, wie der Panoramaweg auf den Hartkaiser nach Ellmau, der Kaiserrundweg, der Murmelrundweg und der Jochstubnweg an, für ambitionierte Sportler stehen aber auch längere Touren zur Verfügung.

Pertisau am Achensee

Pertisau am Achensee – einfach schön

Wie ein norwegischer Fjord zieht sich der Achensee neun Kilometer lang durch die Tiroler Berge. Zwischen dem westlichen Ufer und dem Naturschutzgebiet Karwendel liegt Pertisau, ein typisch österreichisches Dorf mit nicht einmal 750 Einwohnern. Pertisau am Achensee ist schon lange kein Geheimtipp mehr – Erzherzog Maximilian von Österreich, „der letzte Ritter“ genannt, kam im 15. Jahrhundert zur Jagd hierher. Im 19. Jahrhundert wurde Pertisau dann der Start- und Zielpunkt der Achenseeschifffahrt und damit kamen auch die Touristen.

Wo liegt Pertisau?

Nur 50 Kilometer nordöstlich von Innsbruck und 100 Kilometer südlich von München liegt dieses Traumziel im Bundesland Tirol und ist in anderthalb Stunden von München aus zu erreichen. Perfekt auch für einen Kurztrip oder ein Wellnesswochenende. Von fast jedem Hotel und jeder Pension kann man in Pertisau den Achensee sehen – so auch von Ihrem „Hotel Christina“. Das familiengeführte Hotel ist der Ausgangpunkt für Ihre Ausflüge rund um den See. Wandern – Perstiau ist dafür besonders gut geeignet, denn sowohl entspannte Spaziergänge als auch anspruchsvollere Touren sind möglich. Im Naturschutzgebiet Karwendel können die Sportlichen klettern, die Entspannungssuchenden machen sich auf zur Wanderung zur Gaisalm. Die ist nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreichbar. Der Weg führt zunächst am Ufer entlang, wo Sie den Blick auf den blau-grün schimmernden See genießen können. Ein Genuss ist auch die Einkehr: Ein kühles Bier sorgt für Erfrischung. Zurück geht’s dann per Schiff – die Alm liegt nämlich direkt am See und hat einen eigenen Bootsanleger. Wer noch höher hinaus möchte, der nimmt vom benachbarten Maurach aus die Rofanseilbahn den Berg hoch und wandert 45 Minuten durch einen richtigen Märchenwald zur Dalfaz Alm. Ziel: Dort einen Kaiserschmarrn essen. Wir sind schließlich in Österreich, dem Land der Mehlspeisen.

Karwendel in Pertisau – der Nationalpark vor der Tür

Das Karwendel teilen sich die Tiroler mit Bayern – wer den schöneren Teil des Gebirges erwischt hat, nun, darüber lässt sich streiten. Tatsache ist, dass der Naturpark Karwendel der größte in Tirol ist und von Pertisau am besten zu erreichen. Deswegen ist Pertisau im Winter ein beliebtes Ziel bei Hobby-Skifahrern. Ein kleines, feines Skigebiet erreichen Sie mit der Karwendelbahn in Pertisau am Zwölferkopf. Besonders Familien und Wiedereinsteiger schätzen die entspannte Atmosphäre auf den perfekt präparierten Pisten. Langläufer kommen hier in den Genuss einer wunderschönen Landschaft im Naturschutzgebiet. Im Sommer geht es Wanderern genauso. Wer etwas mehr Nervenkitzel braucht, kann sich die Gegend dank Paragliding aus der Luft ansehen. Vom Berg aus gleiten Sie im Tandemflug sanft ins Tal und bewundern dabei den See in seinen schönsten Farben. Wer lieber festen Boden unter den Füßen behält und trotzdem nicht auf den Rausch der Höhe verzichten will, kann den Fünf-Gipfel-Klettersteig begehen. Das Gute an dieser Route: Sie kann dem eigenen Können angepasst werden und natürlich gibt es traumhafte Ausblicke auf die Berge und ins Tal.

Pertisau – einkaufen, ganz regional

Petrisau und Shopping – auch das geht. Gut, eine Einkaufsmeile erwartet Sie nicht im Dorf, aber dafür gibt es hier etwas ganz Besonderes zu kaufen: Tiroler Steinöl. Das riecht zwar gewöhnungsbedürftig, wirkt aber. In Pertisau fällt die schwarze Glaspyramide sofort ins Auge – das Vitalberg Steinöl Museum. 1902 entdeckte Hobbygeologe Martin Albrecht Ölschiefer, aus dem das Steinöl durch Erhitzen der Steine gewonnen wird. Die schwarze Flüssigkeit wurde lange vor der Entdeckung von Erdöl als Teer, Leuchtöl und zur Imprägnierung benutzt. Aber sie hat auch kosmetische Wirkungen, besonders bei Hautproblemen. Heute wird das Öl in Pertisau bereits in der 4. Generation zu Duschgel, Shampoo und Hautcremes veredelt – die übrigens herrlich riechen. Wellness in Pertrisau ist halt eine echt bodenständige Sache. Ihr Hotel in Pertisau, das „ Hotel Christina“, hat einen Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine und Ruhebereich. Wem das noch nicht genug ist, der nutzt das Bade- und Wellnessangebot des „Atoll Achensee“ mit Infinity-Pool auf dem Dach, Penthouse-Spa und Panorama-Saunalandschaft. Wellness in Pertisau: immer eine gute Idee.

Urlaub in Pertisau – Aktivitäten rund ums Wasser

Sommer in Pertisau bedeutet vor allem eines: am, auf und im Wasser sein. Die kommerzielle Achenseeschifffahrt kann auf eine stolze Tradition von 130 Jahren zurückblicken. Die weiß-roten Schiffe schippern von Pertisau aus zu den Orten Seespitz, Buchau, Achenseehof, Scholastika und natürlich zur Gaisalm. Eine Rundfahrt über den ganzen See dauert zwei Stunden, aber Sie können auch jederzeit austeigen und die Umgebung erforschen. Zu empfehlen ist das in Seespitz, zugleich der Endbahnhof der Achenseebahn. Die Dampflokomotive ist ein Touristenliebling und fährt – teilweise am Ufer des Achensees entlang – bis Jenbach. Auch sonst dreht sich in Pertisau im Sommer alles ums Wasser: Segeln, Surfen, Kiten sind dank perfekter Windbedingungen sportliche Herausforderungen, Stand Up Paddling und Tauchen ist ebenso möglich und erfrischende Badefreuden erwarten Sie in den zahlreichen Strandbädern rund um den See, auch in Pertisau.

Pertisau am Achensee ist sommers wie winters ein Traumziel für alle, die die Natur Österreichs genießen wollen. Hier haben Sie die perfekt Mischung aus Wasser und Bergen, Erholung und Aktivität direkt vor dem Hotel.

Alpentherme Ehrenberg - Reutte (Österreich)

Bereits die Lage begeistert: Inmitten der Naturparkregion Reutte, mit Blick auf das Burgenensemble von Ehrenberg und die beeindruckende Alpenkulisse, liegt die Alpentherme Ehrenberg. Bei der Sauna- und Badelandschaft wurden die Bereiche Sport, Gesundheit und Erlebnis besonders groß geschrieben. Hier finden Sie sowohl Wellness und Entspannung, zum Beispiel auf der Thermengalerie mit Alpblick oder im Sole-Außenbecken, als auch Abwechslung: für die Kleinen etwa die Reifenrutsche "Alpenbob", drei Kleinkinderbecken oder ein naturnaher Spielplatz und für die Großen Sprudelliegen, ein Strömungskanal sowie Erlebnisbecken. Montags bis Freitags wird um 11 Uhr kostenlos Wassergymnastik angeboten und im Sommer darf auch der Beachvolleyballplatz ausgiebig genutzt werden.

Besonders gelungen ist das Saunaareal, sowohl innen wie außen - und komplett textilfrei. Hier finden Sie eine typisch finnische Alpensauna (90 Grad), ein etwas kühleres Klima im Salzsanarium (50 bis 60 Grad) und ein Soledampfbad. Zwischendurch relaxen Sie im Panoramaruheraum mit Sonnenterrasse. Zur Erfrischung reiben Sie sich mit Flockeneis ab oder schwimmen eine Bahn im Kalttauchbecken. Ein anschließendes warmes Fußbad sorgt für ein Wärmegefühl im ganzen Körper. Außen dürfen sich die Damen in der Rosensauna entspannen oder gemischt im Saunastadl mit der Landsknechtsauna die verschiedenen Aufgüsse testen. Den Alpenblick mit dem Burgpanorama genießen Sie am besten bei einer Runde im Entspannungsbecken samt kleiner Massage der Sprudeldüsen.

Und wenn zwischendurch der kleine Hunger kommt ist ein Gang ins Thermenbistro oder die Foyer Bar das Gegenmittel : knackigen Salate, Tagesgerichte oder Kaffeespezialitäten stehen auf der Speisekarte. So gestärkt kann es dann weitergehen mit dem Badespaß!

Lage, Anfahrt

Die Alpentherme liegt im südöstlichen Ortsteil von Reutte. Sie erreichen Sie am besten über die Lechtalstraße und weiter über die Schulstraße. Dann immer geradeaus bis zur Therme.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Aktuelle Informationen finden Sie hier

Fotos: Alpentherme Ehrenberg

Erlebnismuseum -Dem Ritter auf der Spur (Reutte/Österreich)

Erlebnismuseum für Ritterfans: Bitte alles anfassen!

Mittelalter reloaded! Schon der Weg auf der alten römischen Straße Via Claudia Augusta hoch zur Burgruine mutet wie eine Reise in die Vergangenheit an. Begeben Sie sich zurück ins 14. Jahrhundert und erleben Sie die spannende Geschichte eines Ritters und seiner Geliebten Maria im Erlebnismuseum in Reutte. "Dem Ritter auf der Spur" - realistisch und lustig.

Das Museum zum Berühren, Anfassen und Riechen können Sie auch mit einer Rallye-Tour erobern. Gerade für die Kleinen ist das Ritter-Rüdiger-Rätsel ein Spaß! Mittels Hörstationen und zusammen mit einem spannenden Begleitheft entdecken sie spielerisch die Welt von anno dazumal. Durch den digitalen und virtuellen Geist von Ritter Rüdiger, dem wenig kriegerischen und stets verschnupften "Menschenfreund", erleben die kleinen Besucher den Parcours auf lustig-animierende Weise. Belohnt werden die Mühen der Suche dann mit dem Ritterschlag oder der Ernennung zum Burgfräulein - und für Zuhause gibt es eine Urkunde als Souvenir.

Verlängern lässt sich das Leben als frischgebackener Ritter oder edles Burgfräulein dann auf dem Burgenspielplatz, wo der Drache Feuermaul, eine Hängebrücke und ein Wachturm zu endlosen Abenteuern einladen.

Adresse Erlebnismuseum
Klause 1 - 5, 6600 Reutte/Tirol, Österreich

Öffnungszeiten Erlebnismuseum
täglich 10.00 - 17.00 Uhr

Kaunertal

Kaunertal – Kurzurlaub in der heilen Welt

Das Kauertal ist der wahrgeworden Traum alle Motorradfahrer, Naturliebhaber und Wanderfreunde. In vielen Schleifen führt die 26 Kilometer lange Gletscherstraße über 1.500 Höhenmeter durch das Tal bis zu einem Gletscher. Nach jeder Kurve eine neue, noch schönere Aussicht auf Tirol. Doch einfach vorbei heizen sollte man nicht: zu viele schöne Stellen gibt es hier. Eine davon bringt Sie bis an die Grenze.

„Grüß Gott“. So werden Sie am Anfang des Kaunertals von einer Tafel willkommen geheißen. Noch vor 100 Jahren kam kaum jemand hierher – zu abgelegen und schlecht zu erreichen. Mit dem Bau der Gletscherstraße hat sich das geändert, trotzdem ist das Tal wild-romantisch geblieben. Von Gletscherseen, Wasserfällen bis steilen Felsen und Aussichtpunkten bieten sich viele Gelegenheiten, einen Stopp einzulegen und die Umgebung zu erforschen. Erster Halt ist der höchste Schüttdamm Europas, hinter dem der Gepatschspeicher liegt. Der Blick über die glatte Wasseroberfläche zu den Alpen ist Balsam für alle Stadtmenschen. Doch die phänomenale Aussicht ist nur der Anfang. Im Kaunertal warten weitere Höhepunkte auf Sie: Seilbahnen, Bergseen, Wasserfälle und gemütlich kauende Kühe.

Ganz natürlich

Ein besonderes Highlight ist der begehbare Gletscher. Auf 2.750 Metern betreten Sie eine Gletscherspalten und damit eine Welt aus blauem Licht, kühler Luft und geheimnisvollen Einschlüssen im Eis. Der Gletscher ist tausende Jahre alt, an einigen Stellen klar wie Glas, an anderen gemasert von Luftbläschen und Schmutz aus der Eiszeit. Auf Holzplanken gehend erforschen Sie die mystische Gletscherspalte, entweder allein oder bei einer informativen Führung. Hier spürt man, wie vergänglich die anscheinend so konstante Natur ist. Überhaupt ist die Natur im Kaunertal die schönste Sehenswürdigkeit. Über tausend verschiedene Schmetterlingsarten fühlen sich hier wohl, selten Tiere und Pflanzen gedeihen im Naturschutzgebiet Kauns-Kaunerberg prächtig, zum Beispiel die Urbiene Braunelle. Für eine Sightseeingtour schnüren Sie am besten Ihre Wanderschuhe und erforschen einen der vielen Wanderwege: den Gletscherlehrpfad oder den Kaunerberger Wasserweg – insgesamt 200 Kilometer Wanderwegen bieten die passende Herausforderung für jeden. Im Winter sorgt das Gletschergebiet dafür, dass Wintersportler bis ins Frühjahr hinein Ski fahren können. Doch die Natur ist nicht das einzige Erlebnis im Kaunertal: Erfrischen in Spaßbädern und dem Quellalpin, die Ausstellung „3000 m VERTIKAL“ im Naturparkhaus, Lama-Trekking, ein Besuch im Schloss Sigmundsried oder auf der Festung Nauders und Brotbacken in der alten Greiter Mühle & Säge Pfunds. Langweilig wird’s nie.

Dreiländerblick

Die heile Welt – im Kaunertal gibt es sie noch. Obwohl die Bewohner hauptsächlich vom Tourismus leben, liegt das Tal abseits der Touristenströme. Man pflegt die Natur und vermittelt Wissen, um die Flora und Fauna. Einen Überblick über die wunderschöne Natur des Kaunertals und der angrenzenden Täler können Sie sich ganz leicht und sogar barrierefrei verschaffen. Am Kaunertaler Gletscher fährt die Gondelbahn auf das Karlesjoch auf 3.108 Meter Höhe. Hier oben verläuft die Grenze, sodass Sie mit einem Bein in Italien, mit dem anderen in Österreich stehen und bis in die Schweiz blicken können. Atemberaubend!

Langlauf in Osttirol

Dürfen wir vorstellen: die Nummer 1 im Langlauf! Genau, Sie sind in Osttirol und ganze 400 Kilometer bestens präparierte Loipen wollen erobert werden. Kein Wunder, dass hier Langlauf auf höchstem Niveau möglich ist. Denn jedes Jahr strömt die Weltspitze des Biathlons in ein kleines Dörfchen in Osttirol. Die Rede ist von Obertilliach mit rund 700 Einwohnern und einem Biathlonzentrum.

Schon im November beginnen die Stars aus dem nordischen Lager auf der vier bis fünf Kilometer langen, künstlich beschneiten Loipe ihr Training. Für alle Biathlons-Fans, die es selbst einmal versuchen möchten, gibt es übrigens die Möglichkeit eines "Schnupperbiathlons".

Und vielleicht begegnen Sie ja auch einem ganz berühmten Olympiasieger und Weltmeister aus Norwegen. Ole Einar Bjoerndalen ist seit über zwei Jahren ein "echter Tilliacher". Die Liebe zu seiner Frau hat ihn in das urige Dorf in Osttirol gebracht. Aber es hat nicht lange gedauert, dann hat er sich auch in die wunderschöne Landschaft und die beeindruckende Bergwelt verliebt.

Keine Sorge, Sie müssen kein Profi auf den Langlaufski sein, um auf den Spuren von Ole zu wandeln. Ganz verschiedene Runden führen durch die idyllische Winterlandschaft, von schwer bis leicht. Als eine der schönsten sowie abwechslungsreichsten Loipen in den südlichen Alpen gilt übrigens die Grenzlandloipe Kartitsch. Startend von Hollbruck im äußersten Westen führt sie über herrliche Felder hinauf zu den Tannwiesen. Dann geht es durch verschneite Wälder und freie Wiesen über die Landesgrenze ins kärntnerische Maria Luggau.

In der Nationalpark-Region Hohe Tauern und im Defereggental können Sie mit Blick auf den Großglockner und Großvenediger durch die verschneite Landschaft gleiten. Hier geht es bis auf 2.000 Meter hoch, die unberührte Natur ist beeindruckend.

Die Lienzer Dolomiten hingegen begeistern mit einem südländischen Flair. Highlight der Langlauf-Saison ist der Dolomitenlauf, eine der größten Volkssport-Veranstaltungen der Welt. Seit über 30 Jahren treffen sich am dritten Wochenende im Januar Langlauffans aus mehr als 30 Nationen. Auftakt der dreitägigen Osttiroler Rennen ist der "Dolomitensprint" in der Lienzer Altstadt.

Sie sehen, nicht umsonst gilt diese Region als die Nummer 1 im Langlauf. Genießen auch Sie die 400 Luxus-Loipenkilometer im sonnenverwöhnten Osttirol!

Skihit Osttirol (Österreich)

Familien-Sonnen-Ski-Hit in den Osttiroler Alpen

Mit nur einem Skipass erleben Sie griffige Schneefreuden in den Osttiroler Skigebieten. Dank der Höhenlagen ist Schnee bis in den April hinein garantiert. Hinzu kommt, dass Osttirol die meisten Sonnenstunden Österreichs aufweisen kann. Der "SkiHit Osttirol" umfasst insgesamt acht Top-Skigebiete in Osttirol (und teils Kärnten) mit knapp 400 Pistenkilometern. Besonders familienfreundlich sind die Kindertarife bis 18 Jahre.

Zettersfeld

  • Direkt in Lienz, 200 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 15. 12. 2017 - 31. 03. 2019, durchgehend geöffnet
  • Höhenlage: 1.660 m bis 2.278 m
  • 21 km Skipisten, 7 Liftanlagen
  • Skischulen, Skiverleih, Hütten, Après Ski, familienfreundlich

Hochstein

  • Direkt in Lienz, 200 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 22. 12. 2018 - 10. 03. 2019
  • Höhenlage: 668 m bis 1.988 m
  • 19 km Skipisten, 5 Liftanlagen
  • Skiverleih, Skischulen, Hütten, Après Ski, Rodeln, FIS-Weltcupstrecke

Großglockner Resort Kals - Matrei

  • 25 (Matrei) - 31 (Kals) km nach Lienz, 155 - 175 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 15. 12. 2017 - Mitte April 2019, 08.30 - 16.00
  • Höhenlage: 980 m bis 2.426 m
  • 41 km Skipisten, 15 Liftanlagen
  • Skiverleih, Skischulen, Hütten, Après Ski, Rodeln, Großglocknerblick

St. Jakob in Defereggen

  • 40 km nach Lienz, 180 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 08. 12. 2018 - 22. 4. 2019, 9.00 - 16.00
  • Höhenlage: 1.400 m bis 2.525 m
  • 24 km Skipisten, 7 Liftanlagen
  • Skiverleih, Skischulen, Skikindergarten, Hütten, familienfreundlich

Sillian - Hochpustertal

  • 30 km nach Lienz, 240 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 08. 12. 2018 - 31. 03. 2018, 8.30 - 16.30
  • Höhenlage: 1.100 m bis 2.407 m
  • 22 km Skipisten, 7 Liftanlagen
  • Skiverleih, Skischulen, Skikindergarten, Hütten, familienfreundlich

Obertilliach

  • 42 km nach Lienz, 240 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 22. 12. 2018 - 09. 03. 2019, 9.00 - 16.00
  • Höhenlage: 1.430 m bis 2.250 m
  • 16 km Skipisten, 5 Liftanlagen
  • Skiverleih, Skischule, Skikindergarten, Hütte, Rodeln, familienfreundlich

Kartitsch

  • 30 km nach Lienz, 247 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 22. 12. 2018 - 19. 03. 2019, 9.30 - 16.00
  • Höhenlage: 1.356 m bis 1.820 m
  • 4 km Skipisten, 2 Liftanlagen
  • Skiverleih, Skischule, familienfreundlich

Prägraten am Großvenediger

  • 34 km nach Lienz, 175 km nach Salzburg
  • Geöffnet: 21. 12. 2018 - 17. 03. 2019, 9.30 - 16.30
  • Höhenlage: 1.100 m bis 1.490 m
  • 2 km Skipisten, 2 Liftanlagen
  • Skiverleih, Skischule, Hütten, familienfreundlich

Reith im Alpbachtal-Infos kompakt (Tirol)

Ausflugsziele im Alpbachtal

Reith liegt idyllisch im Alpbachtal, mitten im Herzen Tirols. Da die Inntal-Autobahn aber gleich ums Eck ist, können Sie hervorragend Halbtages- oder Tagesausflüge in ganz Tirol machen. Einige besondere Tipps haben wir hier:

Swarovski Kristallwelten (ca. 35 km): Die Erlebnisausstellung besteht aus einer unterirdischen Verschachtelung von phantasievollen Wunderkammern rund um das Thema Kristall. Im Innern der Kristallwelten finden Sie den kleinsten und den größten Kristall der Welt und Kristall-Arbeiten berühmter Künstler wie Keith Haring, Salvador Dali und Andy Warhol.

Adresse Swarovski Kristallwelten Wattens
Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens

Öffnungszeiten Swarovski Kristallwelten Wattens
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Museum Tiroler Bauernhöfe (ca. 10 km): Im Nachbarort Kramsach finden Sie das sehenswerte "Museum Tiroler Bauernhöfe" mit 14 Bauernhäusern und zahlreichen Nebengebäuden. Sie lernen hier authentisch das einfache bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte kennen. Der Rundgang dauert etwa anderthalb bis 2 Stunden. Im gemütlichen "Wirtshaus Rohrerhof" können Sie sich mit Tiroler Hausmannskost stärken.

Adresse Museum Tiroler Bauernhöfe Kramsach
Angerberg 10, 6233 Kramsach

Öffnungszeiten Museum Tiroler Bauernhöfe Kramsach
DIe aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Schwazer Silberbergwerk (ca. 20 km): Wussten Sie schon? Vor 500 Jahren war Schwaz die größte Bergbaumetropole der Welt mit über 85 Prozent der Weltsilberproduktion. 11.000 Knappen schürften hier jeden Tag nach Silber und Kupfer und machten Tirol zu einem der reichsten Länder Europas in dieser Zeit. 800 Meter unter der Erde können Sie das größte Bergwerk des Mittelalters hautnah erleben.

Adresse Schwazer Silberbergwerk
Alte Landstraße 3a, 6130 Schwaz

Öffnungszeiten Schwazer Silberbergwerk
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Festung Kufstein (ca. 35 km): Die weithin sichtbare Festungsanlage von Kufstein gehört zu einem der bedeutendsten Bauwerke dieser Art in Europa. Sie beherbergt das interessante Festungs- und Heimatmuseum und eine archäologische Ausstellung. Sehens- und vor allem hörenswert ist die Heldenorgel (Spielzeit jeden Mittag gegen 12.00 Uhr). Im Eintrittspreis ist die Fahrt mit der "Panoramabahn Kaiser Maximilian" bereits inbegriffen.

Adresse Festung Kufstein
Festung 2, 6330 Kufstein

Öffnungszeiten Festung Kufstein
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Lustiger Friedhof Kramsach (ca. 3 km): Auf dem weltweit einzigartigen Museumsfriedhof in Kramsach finden Sie Grabinschriften, Marterlsprüche und Votivtafeln, die wir heute wohl als pietätlos empfinden würden. Vor 100 Jahren hatte man aber hier im Alpenraum eine andere, natürlichere Beziehung zum Sterben. Im Museumsladen finden Sie Geschenke und Souvenirs.

Adresse Lustiger Friedhof Kramsach
Hagau 82, 6233 Kramsach

Öffnungszeiten Lustiger Friedhof Kramsach
Dienstag - Sonntag 9.00 - 17.00 Uhr

Reith im Alpbachtal - Sommer

Das über 1.000 Jahre alte Reith im Alpbachtal liegt auf einem Plateau rund 100 Meter über dem Inntal. Der typische Tiroler Ferienort bietet mehrere Besonderheiten und Attraktionen: Wegen seiner Blumenpracht und Postkartenidylle wurde Reith 1979 zum schönsten Blumendorf Europas gewählt und trägt diesen Titel seitdem voller Stolz. Warum, sieht man überall im farbenprächtigen Ort.

Direkt hinter der Dorfkirche liegt der kleine Reither See, der noch bis in den Herbst Wassertemperaturen von 20 bis 25 Grad hat. Liegewiese, Umkleidekabinen, Kneippbecken und Kinderplanschbecken sind vorhanden.

Unbedingt sehenswert in Reith ist das Schloss Matzen aus dem 13. Jahrhundert, das im 800 Jahre alten Schlossturm ein sehenswertes Heimatmuseum hat. Der 1885 nach englischem Vorbild gestaltete Schlosspark zählt zu den schönsten und wertvollsten Tiroler Naturdenkmälern. Auf 15 ha Gesamtfläche finden sich 4 Teiche, historisierende Kleinbauten und Denkmäler, viele Rasenflächen und 40 verschiedene Baumarten aus drei Erdteilen.

Wenn Sie gerne die Natur erwandern, dann auf zu den Gipfeln. Bequem geht's mit der 8er-Gondelbahn auf den Hausberg Reitherkogel (1.336 Meter). Im benachbarten Alpbach, nur 5 Kilometer entfernt, bringt Sie die Wiedersbergerhorn Gondelbahn in luftige Höhen, genauer gesagt auf 1.850 Meter Höhe. Über Stock und Stein geht es von Hütte zu Hütte, natürlich inklusive einer deftigen Brotzeit mit fantastischem Bergblick. Für Ihre Bergwanderung finden Sie im Alpbachtal übrigens über 160 Kilometer markierter Wanderwege. Der Tourismusverband bietet mehrmals in der Woche geführte Wanderungen an.

Ideal für die ganze Familie und mit freiem Eintritt ist der Kinderpark in Reith. Hier finden Sie Minigolf, Pit-Pat, Elektroautos, Trampolin, die Parkeisenbahn, Kleintiere, das Zwergenland, ein Affengehege sowie Imbiss und Erfrischungen im Parkkiosk.

Wem das noch nicht reicht, es gibt noch mehr Freizeitaktivitäten in Reith. Wie wär's mit Angeln, Tennis spielen, Luftgewehrschießen, einer Mountainbike-Tour oder Pferdewagenfahrt. Langweilig wird's im Alpbachtal auf keinen Fall!

Reith im Alpbachtal - Winter

Ob Aktiv- oder Erholungsurlaub - Reith im Alpbachtal ist ein buntes Wintervergnügen für Alt und Jung. Hier am Reitherkogel finden Sie das ideale Skigebiet für Anfänger und Einsteiger - noch dazu in absoluter Sonnenlage und mit einer modernen Gondelbahn. Nur wenige Kilometer weiter - übrigens mit dem kostenlosen Skibus verbunden - öffnet sich das Top Skigebiet Alpbachtal am Wiedersbergerhorn - so macht Skifahren Spaß!

Abseits der Pisten können Sie auf den vielen Winterwanderwegen die Natur erforschen, bei einer Pferdeschlittenfahrt den Himmel betrachten. Des Weiteren lädt die Natureisbahn ein, die eisige Winterluft zu inhalieren oder Sie erfreuen sich der vielen Unterhaltungsmöglichkeiten und vergessen den Alltag. Noch lange werden Sie sich erinnern an die ausgelassene Geselligkeit beim flotten Après-Ski, an die Romantik am Kamin oder bei der abendlichen Fackelwanderung - Erinnerungen an die Beschaulichkeit eines Wintermärchens: Reith im Alpbachtal.

Kids lernen im Winter in der Kinderskischule Reith die ersten Schwünge oder vergnügen sich mit den Eltern im Schnee oder besuchen einmal den Juppi Kid's Club. Ab 3 Jahre können die "Kleinen" bereits das Skifahren lernen. Und bereits ab 2 Jahre dürfen alle Kinder den Kid's Club im Hause des Tourismusverbandes besuchen. Der Höhepunkt des Urlaubes ist der Kindernachmittag der Skischule Reith. Jeden Mittwoch gibt's Kinderdisco, Snowtaxi, Ponyreiten und viele Spiele.

Natürlich gibt es auch sonst sehr viel zu erleben und zu erforschen: Rodelbahn, Eislaufplatz, Pferdeschlittenfahrten und viel Platz für Spaß im Schnee.

Skigebiet Alpbachtal

Im Alpbachtal erwarten Sie zwei erstklassige Skigebiete auf 600 bis 2100 Metern Höhe. Direkt in Reith, nur 300 Meter vom Hotel "Kirchenwirt" entfernt ist die Talstation der Reitherkogelbahn, die Sie in das Haus-Skigebiet des Ortes mit vier weiteren Schleppliften führt.

Höher hinaus geht's im drei Kilometer entfernten Albpach, wo Sie eine Auswahl von 15 Bahnen und Liften finden. Insgesamt hat das Skigebiet Alpbachtal 13 markierte, präparierte Abfahrten (8 rot, 2 blau, 3 schwarz), Details entnehmen Sie bitte dem original Skigebietsplan unten.

Skigebiet Pitztal (Österreich)

Skigebiet Pitztal: Auf die Bretter, fertig, los!

Das Klima ist gesund, die Luft klar und die Sonne scheint. Geist und Körper tanken neue Kraft. Skifahren, Snowboarden, Freeriding - egal worauf Sie Lust haben, hier haben Sie von Mitte September bis Anfang Mai beste Bedingungen. Auf über 85 bestens präparierten Pistenkilometern gibt es Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Die Rede ist vom Pitztal in Tirol, ein 40 km langes Tal mit drei tollen Skigebieten.

Hochzeiger

Die Bergbahnen liegen in Jerzens auf einer Höhe von 1.450 bis 2.450 Metern. Der Hochzeiger ist mit seinen sanft geschwungenen Hängen großteils baumfrei und damit ein absoluter Familienskiberg. Unter den 40 Pistenkilometern sind 10 km blaue, 22 km rote, 8 km schwarze Pisten und 3 Skirouten. Die Schneesicherheit wird durch eine flächendeckende Beschneiungsanlage gewährleistet.

Auch an wöchentlichen Parade-Highlights im Skigebiet Hochzeiger fehlt es nicht. Dienstags stellen die Skilehrer der Skischule Hochzeiger ihr Können unter Beweis. Ab Anfang Januar treten sie jede Woche mit der spektakulären "Show on Snow" auf. Das sollten Sie nicht verpassen - Ski fahren mal anders. Donnerstags heißt es dann Rodeln, was das Zeug hält. Von 19.30 bis 1.30 Uhr können Sie die 6 km lange, beleuchtete Rodelbahn hinunterpreschen. Die Gondel nimmt Sie allerdings nur bis 21.00 Uhr wieder mit auf den Gipfel - danach heißt es Laufen oder Après-Ski.

Rifflsee

Das kleine, aber feine Gebiet rund um den 2.200 m hohen Rifflsee liegt auf 1.680 bis 2.880 Metern im Innerpitztal (Gemeinde St. Leonhard). Zu den 22 Pistenkilometern gehören 10 km blaue, 5 km rote, 4 km schwarze Pisten und 3 km Skirouten. 6 Liftanlagen, 5 km Höhenloipe und ein Funpark warten auf Ihren Besuch.

Pitztaler Gletscher

Der Pitztaler Gletscher liegt auf 1.740 bis 3.440 Metern über dem Meeresspiegel im Innerpitztal und gehört zur Gemeinde St. Leonhard. Mit Österreichs höchster Seilbahn, der Wildspitzbahn, fahren Sie bis auf 3.440 Meter hoch. Schneesicherheit ist hier garantiert und der Ski-Spaß mit 6 Liftanlagen, 22 km Pisten, 7 km Höhenloipe und dem Snowboard Freestyle Park ebenfalls.

Festung Kufstein (Österreich)

Besucht seit über 800 Jahren: die Festung Kufstein

So wunderschön Kufsteins Altstadt zum Gustieren und Flanieren auch ist – irgendwann will man hinauf: zur Festung. Das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt thront majestätisch in der Mitte und war immer wieder hart umkämpftes Terrain: Durch Grenzstreitigkeiten zwischen Bayern, Tirol, Habsburg und Österreich wechselten die Hausherren. Heute ist die Festung Museum, Veranstaltungsort und eines der attraktivsten Ausflugsziele im Tiroler Unterland.

Zu Fuß oder im Glaslift? Wie es gefällt. Mit der Panoramabahn „Kaiser Maximilian” fahren Sie ganz bequem den Festungsberg hinauf, auf den 90 Meter hohen Felsen direkt am Inn. Da hatten die wilden Truppen der Bayern und Tiroler zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert etwas mehr zu schnaufen. Immer wieder wurde zum Sturm geblasen, belagert und für sich beansprucht. Das Bollwerk war Machtzentrale und Gefängnis. Erst 1814 fielen Kufstein und Tirol endgültig unter österreichische Herrschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg verkaufte die Republik die Festung, die Stadt Kufstein erwarb sie und befindet sich seit 1924 in ihrem Besitz. Heute gilt die Anlage dank Museum und zahlreicher Kulturveranstaltungen als Tiroler Touristenattraktion Nr. 1.

Höhepunkt: das Orgelkonzert

Täglich Punkt 12 Uhr (im Juli/ August zusätzlich um 18 Uhr) beginnt das Konzert der Heldenorgel. Es ist die weltgrößte Freiluftorgel und befindet sich seit 1931 im Bürgertum der Festung. Imposant tönt es aus 4.948 Orgelpfeifen und 46 Registern - am besten vom überdachten Vorplatz aus genießen. Nach 20 Minuten endet das Konzert traditionell mit - nein, dieses Mal nicht dem Kufstein Lied, sondern dem Stück „Der gute Kamerad“. Die überdachte Festungsarena ist überhaupt ein grandioser Spielort, hier werden Rock- und Popkonzerte, Ritterfeste, der Weihnachtszauber und Operettensommer ausgetragen. Auch ohne Großveranstaltung lohnt ein Besuch: Trutzige Befestigungsanlagen wie die Elisabeth-Batterie mit Kanonen-Geschützen oder das Schlossrondell sind eindrucksvoll erhalten. Dazu geheime Türen, dicke Mauern, ein 60 Meter tiefer Brunnen und hunderte Winkel - für Kinder Ritterwelt pur. Die Museen zeigen wechselnde Sonderausstellungen und geben Einblick in düstere Zeiten und große Geschichte. Ebenfalls sehenswert: die Annabatterie, der Nutz- und Kräutergarten mit über 100 verschiedenen Pflanzenarten.

Gemütliche Tafeley

Zum Erlebnis wird auch der Höhenschmaus: In der Festungswirtschaft Kufstein kann an Sommertagen zwischen den historischen Stuben drinnen und einem lauschigen Platz im Schlossgarten gewählt werden. Ein kleiner Brauner, ein Stück Linzer, der Blick auf Kaisergebirge und grünen Inn - einfach nur schee!

Adresse Festung Kufstein
Festung 1, 6330 Kufstein/Österreich

Öffnungszeiten Festung Kufstein
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

St. Leonhard im Pitztal-Infos kompakt (Österreich)

Sankt Leonhard im Pitztal ist sowohl im Winter als auch im Sommer ein super Urlaubsort. Von Mitte September bis Ende April ist der Skibetrieb im Pitztal in vollem Gange. Aufgrund der hohen Schneesicherheit sind der Rifflsee und der Pitztaler Gletscher die beliebtesten Skigebiete der Gegend.

Im Sommer hingegen ist Sankt Leonhard eines der Top-Ziele für Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber. Aktivurlauber haben hier eine große Auswahl an Unternehmungsmöglichkeiten. So bringen drei Bergbahnen Sie in alpine Höhenlagen. Mit der Pitzpanoramabahn erreichen Sie beispielsweise in wenigen Minuten eine Höhe von 3.440 Metern - Sankt Leonhard selber liegt auf 1.740 Metern. Schwindelfreie sollten unbedingt die höchste Fußgänger-Hängebrücke Europas besichtigen - Wagemutige können von hier aus sogar einen Bungy-Sprung wagen. Weitere Freizeitaktivitäten sind Mountainbiken, Klettern, Canyoning, Rafting, Eis- und Felskurse, Paragleiten, Reiten, Schwimmen, Tennis, und Fischen. Besonders beliebt ist die Gegend bei Wanderern. Es gibt zahlreiche Wanderwege in allen Schwierigkeitsgraden und zu verschiedensten Zielen.

Mit 1.500 Einwohnern ist das gemütliche St. Leonhard der Hauptort des Pitztals und verdankt seinen Namen dem Schutzheiligen des Viehs und der Pferde. Im Ortskern finden Sie die nötige Infrastruktur mit verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten, einer Bank und Möglichkeiten zum Ausgehen. Wenn Sie doch Lust auf eine größere Stadt haben, können Sie das 35 km entfernte Imst erkunden.

Lienz, Österreich

Flanieren und gustieren: Die Sonne lacht in Lienz

Nur ein paar Kilometer, nachdem das Auto aus dem Felbertauerntunnel gerollt ist, macht die Szenerie einen Sprung: mediterranes Postkartenidyll. Lienz (beide Vokale extra sprechen), das Tiroler Prachtstädtchen, suhlt sich geradezu im Wunderbarsten, das sich ein Urlaubsort nur wünschen kann: Sonnenschein. Dank der schützenden Gipfel der Schobergruppe ist es hier deutlich milder als nördlich des Alpenkammes. Und so gab sich Lienz auch gleich selbst den passenden Beinamen "Sonnenstadt".

Kirchl, Kunst und Kreisel

Flanieren, gustieren und von einer Flussufer-Bank das herrliche Bergpanorama genießen - am ersten Tag braucht's nicht mehr. Auf dem Hauptplatz steht das entzückende Antoniuskirchl, daneben die Liebburg mit ihren zwei adretten Zwiebeltürmen. Jeder Lienzer wird Ihnen voller Überzeugung sagen: das schönste Rathaus Österreichs. Ein weiteres Wahrzeichen liegt etwas über der Stadt: Schloss Bruck. Die mittelalterliche Burg beherbergt die weltweit größte Werkssammlung des Osttiroler Malers Albin Egger-Lienz und ein großes historisches Erbe der Region. Weniger Muse, dafür mehr Mumm bedarf es am Schlossberg: Die 2,7 Kilometer lange Fahrt mit dem "Osttirodler" zählt dank unzähliger Steilkurven, Jumps und Kreisel zu den spektakulärsten Rodelbahnen weltweit.

Köstlich: Knödel und Krapfen

Ärgerlich wäre in jedem Fall, ohne "Sakkl" loszuziehen. In der 12.000-Einwohner-Stadt finden sich so viele entzückende Lädchen, dass ein neues "Gwandtl" schneller gefunden ist, als der eigene Mann, der nur kurz vor der Tür warten wollte. Ach, er suchte schon nach einer Einkehr? Perfekt. Essen Sie, oh essen Sie! Tiroler Knödel, Wiesenlasagne oder die göttlichen Schlipfkrapfen - ihrem Gaumenzäpfchen kann nichts Besseres widerfahren. Osttirol ist Schlemmerland. Viele Gault Millau-Hauben, deftige Hüttenkost -hier wird immer frisch und mit regionalen Zutaten aufgetischt. Vermag irgendwann der Bauch gar nichts mehr, jedoch der Koffer noch zu fassen: Nehmen Sie "Lienzer Lebzelt" mit, eine saftigweiche Gewürzlegende. Eins passt aber immer: ein gutes Stamperl Schnaps. Echter "Selberbrennta", klar.

Winter in the city: 2 Skigebiete, 2.278 Meter hoch

Der ist auch nach einem langen Pistentag beliebter Aufwärmer. Wo so viele Bergriesen und Sonnenterrassen, Schneegunst und Gondelverkehr, da ist Wintersport zuhause. Lienz hat zwei Skigebiete: Zettersfeld (für Familien) und Hochstein (eher für Profis). Bis auf 2.278 Meter Höhe geht‘s. Vom Hausberg Hochstein wedelt alle zwei Jahre die weibliche Weltcup-Elite, ansonsten freie Fahrt für alle. Und Sonne sowieso.

Foto: TVB Osttirol, Alfred Kofler

Osttirol

Kein Begriff ist so eng mit Osttirol verbunden wie die Natur. Zwischen den höchsten Bergen Österreichs liegt ein wunderschönes Urlaubsparadies, das ursprünglicher nicht sein könnte. Im Norden wird Osttirol vom Nationalpark Hohe Tauern mit Großglockner und Großvenediger begrenzt und im Süden mit den schroffen Gipfeln der Lienzer Dolomiten. Jahrhundertealte bäuerliche Tradition, gepflegte Kultur, gemäßigtes Klima am Südbalkon der Alpen, bodenständige Gastronomie kombiniert mit moderner Küche, herzhafte Gastgeber und dazu ein einzigartiger Naturraum. Das ist Osttirol.

Hier wird es Ihnen auf keinen Fall langweilig. Unzählige Wanderwege führen Sie durch die Natur und bescheren Ihnen unvergessliche Augenblicke auf den Berggipfeln. Zum Beispiel wandern Sie beim "Adlerweg Osttirol" zwischen Großvenediger und Großglockner entlang einer Route, die den Umrissen des Flugbildes eines Adlers gleicht. Interessantes über das Leben der Bergbauern lernen Sie auf dem Natur- und Kulturlehrpfad "Leben am Steilhang" oder Sie wandern gemütlich durch eines der schönsten Dolomitentäler, dem Fischleintal. Unvergesslich ist natürlich auch die Umwanderung des Wahrzeichens der Dolomiten, der Drei Zinnen.

Aber nicht nur für Wanderfreunde ist Osttirol ein Urlaubsparadies: Auch Radler kommen hier voll auf ihre Kosten. So ist der Drauradweg durch die ebene Streckenführung ideal für Familien geeignet oder wenn Sie ganz sportlich unterwegs sind, können Sie die gut 100 Kilometer lange Dolomitenrundfahrt machen. Abkühlung finden Sie in einem der klaren Bergseen, auch wenn diese manchmal sehr kühl sind.

Osttirol besticht aber nicht nur durch seine Natur, sondern auch durch sein kulturelles Angebot. Dabei reicht das Spektrum von den einzigartigen Bildern des Künstlers Albin Egger-Lienz über die Gustav Mahler-Woche im Hochpustertal sowie ausgelassene Straßenkünstler der Lienzer Innenstadt oder dem Museumsangebot der einzigen römischen Stadt in Tirol. Was braucht man mehr für einen entspannten und abwechslungsreichen Urlaub?!

Ötztaler Brauhaus (Österreich)

Ötztaler Brauhaus: Monsieur Allombert und seine Biere

Derweil die Deutschen immer weniger Bier trinken, schmeckt's den Österreichern immer besser: Sie sind Vizeweltmeister im Pro-Kopf-Verbrauch, Weltmeister bei den Biersommeliers und haben eine der höchsten Brauereidichten weltweit. Platz für kreative Gründer bleibt dennoch. In Umhausen (Tirol) betreibt ein Elsässer Spitzenkoch erfolgreich die erste Ötztaler Brauerei. Echtes Bio-Bier!

Mit Yannick Allombert möchte man gern mal einen Abend verbringen. Der gebürtige Straßburger könnte Weltenbummler-Geschichten erzählen. Vom Militärdienst, der ihn nach Jugoslawien, Zentralafrika und Beirut versetzte. Von seiner Lehre als Koch und dass er mit 28 Jahren Ostdeutschlands jüngster Küchenchef eines Hotels wurde. Und dass er schon bei der Romy-Verleihung in Wien kochte - was in der Alpenrepublik einem Ritterschlag gleichkommt. Ja, Monsieur Allombert ist ein tüchtiger Mann. Keiner, der auffällig laut ist, aber mit unbändiger Leidenschaft für seinen Beruf. Und weil ihn Essen in allen Facetten begeistert, hängte er noch Zusatzausbildungen zum Fleischer, Bäcker und Konditor dran. Bier war ein Hobby - doch das sollte sich ändern.

Echtes Handarbeits-Bier seit 2014

Zum 40. Geburtstag erfüllt sich der Gastronom einen Lebenstraum: die Eröffnung einer eigenen Bierbrauerei. Das Besondere: Die Ötztaler Bier Manufaktur kreiert Biersorten aus nachhaltig regionalem Anbau. Es steckt über ein Jahrzehnt Entwicklungsarbeit darin, Allombert tüftelte mit Tiroler Urgerste, Ötztaler Wildhopfen und lokalem Gletscherwasser. Dabei setzt der Brauer gern auf Rohstoffe des Ötztales – wie Honig, Äpfeln oder Granten (Preiselbeeren). Sämtliche Sorten werden durch Flaschengärung mit Hefebodensatz händisch hergestellt. Auf Filtration, Pasteurisierung oder andere Wärmebehandlung verzichtet die Firma komplett – dem besseren Geschmack zuliebe. Der Erfolg kommt nicht nur von einer Top-Qualität, auch das moderne Design, Marketing und die Namenskreationen sind eine Klasse für sich. Ob Sie der „Dunklen Fee“ zusprechen oder „Die Gnädige“ vorziehen, entscheidet sich spätestens bei einer der beliebten Brauereiführungen.

Brauerei, Wirtshaus, Hotel

Es ist mittlerweile ein stattliches Dreisäulen-Projekt geworden: Die visionären Gastronomen brauen, kochen, bewirten und beherbergen. Seit 2017 gibt es das Braustüberl, in dem regionale Köstlichkeiten wie Rippele vom Alpenschwein oder Schlutzkrapfen serviert werden. Absolutes No-Go: künstliche Aromen und Glutamate. Nach den deftigen Bauchfüllungen und Bierpröbchen sind es nur 100 Meter zum selbst betriebenen Aparthotel Ambiente. Hier können Sie sich dann am schönsten Betthupf überhaupt sattsehen: der prächtigen Ötztaler Bergwelt.

Adresse Ötztaler Brauhaus
Niederthai 57a, 6441 Umhausen

Öffnungszeiten Ötztaler Brauhaus
Mittwoch und Donnerstag ab 17.00 Uhr, Freitag - Sonntag ab 11.00 Uhr

Skigebiet Axamer Lizum (Österreich)

Axamer Lizum: Wild, aber nicht weit (von Innsbruck entfernt)

Es wird wild: Das Skigebiet Axamer Lizum ist die heißeste Piste in den Stubaier Alpen in Tirol und das schon seit Jahrzehnten. Gleich zweimal war die Alm Austragungsort der Olympischen Winterspiele (1964 und 1976). Heute ist weniger Spitzenleistung als vielmehr der Spaß am Wintersport angesagt – aber ein Olympia-Flair können Sie trotzdem noch auf den 41 Pistenkilometern genießen. Immerhin rühmt sich die Axamer Lizum damit, wild, schneesicher und vielfältig zu sein.

Nur 19 Kilometer sind es vom Skigebiet bis nach Innsbruck. Dort können Sie das „Goldene Dachl“ bewundern, einen Prunkerker mit 2.657 feuervergoldeten Schindeln. Statt schnödem Edelmetall gibt es hier weißes Gold: Das Skigebiet Axamer Lizum ist das „Weiße Dachl“ Tirols und das größte in der Umgebung von Innsbruck. Hier erwarten Sie zehn Seilbahnen und Liftanlagen und rund 40 Kilometer präparierte Pisten. Sieben davon sind für Anfänger geeignet, 21 sind mittelschwer und zwei für Profis. Zusätzlich gibt es noch die Funslope und den Golden Roofpark, den Funpark der Alm. Hier wird geshreddet, was das Zeug hält. 27 spannende Elemente von Wellen, hängenden Kurven, Riesen-Schnecken bis zu Speedboosts bietet der Park. 5 Sterne gab es dafür vom Testportal „Skiresort.de“.

Bitte lächeln!

Dabei gilt das Gebiet auch als besonders schneesicher, die Pistenpräparierung als spitze. Da steht dem rasanten Wedeln, dem sportlichen Shredden oder dem gemütlichen Langlauf nichts mehr im Wege. Wer diese unvergesslichen Momente einfangen will, der stoppt kurz am Photopoint auf 2.340 Höhenmetern. Einmal kurz mit der Skikarte aktiviert, schießt die Kamera ein Foto – die Bergspitzen der Kalkkögel im Hintergrund. Sieht garantiert sportlich aus.

Wild, wilder, Axamer Lizum

Der wichtigste Move beim Skifahren ist bekanntlich der Einkehrschwung und auch der endet auf der Axamer Lizum rundum positiv. Highlight ist das Panoramarestaurant „Hoadl Haus“ ganz oben bei der Bergstation der Olympiabahn. Eine bessere Aussicht auf das Inntal finden Sie nicht und auf der überdachten Sonnenterrasse schmecken die Tiroler Schmankerl gleich doppelt so gut. Um seinem Ruf als wildes Skigebiet gerecht zu werden, werden hier auch coole Events angeboten: Freeridecamps, Testivals, BBQ am Hoadl und der legendäre „Ugly Skiing Day“, die Party zum Ende der Saison. „Bist du wild genug für die Axamer Lizum?“ Die Frage aus der Werbekampagne des Skigebietes können wir gelassen beantworten: Aber klar doch!

Adresse Skigebiet Axamer Lizum
Axamer Lizum 6, 6094 Axams, Österreich

Öffnungszeiten Skigebiet Axamer Lizum
täglich 8.30 – 16.00 Uhr

Preise Skigebiet Axamer Lizum
Tageskarte Erwachsene: 41,50 Euro
Jugendliche 16 - 18 Jahre: 33,50 Euro
Kinder 6 - 15 Jahre: 25,- Euro

Bergdoktor-Drehorte

Beliebte Pilgerstätten für "Bergdoktor"-Fans

Braungefleckte Kühe mampfen zufrieden neben Bauernhäusern mit wallender Geranienpracht, majestätische Felskulissen ragen über sattgrünen Almwiesen auf. Bei so viel Idylle kommt wahrscheinlich gleich der "Bergdoktor" um die Ecke ... Nun ja, hier oben könnte das wirklich passieren.

Seit 2007 ist Dr. Martin Gruber im Einsatz. Mehr als 6 Millionen Zuschauer freuen sich auf die Donnerstagabende, an denen die Titelmelodie "Patience" (von Take That) das Wohnzimmer erfüllt. Der Filmarzt wohnt auf einem Bergbauernhof, hat manchmal Stress mit Frauen und ist oft zum Leben retten in atemberaubender Landschaft unterwegs. Er wird von Hans Sigl gespielt, ist natürlich kein echter Arzt. Aber den Rest gibt's wirklich. Die Serie wird in mehreren Dörfern am Wilden Kaiser in Tirol gedreht. Und das Beste: Fans können die "Bergdoktor"-Drehorte angucken, manche sogar von innen.

Das Wohnhaus: Der "Gruberhof", auf dem der TV-Arzt mit Mutter, Bruder und Tochter wohnt, liegt am Bromberg in Söll, 1.200 Meter hoch. Fernsehzuschauer kennen natürlich die Panorama-Frühstücksterrasse mit dem Mega-Ausblick auf das Kaisergebirge und die Hohe Salve gegenüber. Wenn kein Drehteam da ist, heißt der Hof "Köpfing" und wird von Familie Mayr bewirtschaftet.

Die Praxis: Der Bergbauernhof hat den typischen Holzbalkon und grüne Fensterläden. Hier praktiziert Dr. Martin Gruber. Der Hof steht in Ellmau, 15 Kilometer vom Wohnhaus in Söll entfernt. Der Hinterschnabel-Hof wurde in der Dorfgeschichte schon 1694 erwähnt, stand bis zu den Dreharbeiten leer und hatte damals keinen Stromanschluss. Er gehört Hans Leitner, dem ehemaligen Bürgermeister.

Der Dorfplatz: Der Kirchplatz des Dörfchens Going dient häufig als Drehkulisse. Hier stehen der alte Steinbrunnen, die hellgelbe Dorfkirche und der Film-Gasthof. Auch auf dem kleinen Friedhof wurden schon mehrere Szenen gedreht.

Es gibt sie wirklich, die "Bergdoktoren"

Der Dorfgasthof: Der "Wilde Kaiser" liegt direkt am Dorfplatz in Going. Sein klitzekleines Geheimnis: Vom Eingang bis zur Gaststube sind's 4,5 Kilometer - eigentlich. Die Innenaufnahmen entstehen nämlich im Restaurant "Föhrenhof" in Ellmau. Der "Wilde Kaiser" ist das alte Dorfkrämerhaus und Wohnhaus von Johann Gschwendtner, das ab und an von außen zum Filmgasthof wird.

Das Krankenhaus: Ein Platz der Tennishalle Ellmau wird regelmäßig zur "Intensivstation" umgebaut. Von außen sehen die Zuschauer das Krankenhaus Schwaz.

Der See: Oft fahren die Kamerateams zum Hintersteiner See. Er liegt 883 Meter hoch über Scheffau, mitten im Naturschutzgebiet. Am Nordufer des türkisblau leuchtenden Bergsees (56 Hektar, 36 Meter tief) liegt das Strandbad. Eine perfekte Umgebung zum Herumdoktern und Gesundwerden.

Übrigens: Wer im Urlaub wirklich medizinische Hilfe benötigt, sollte nicht vergeblich nach Dr. Gruber suchen. In Ellmau und Going gibt's gleich vier echte "Bergdoktoren". Die sehen auch fesch aus - und haben obendrein Medizin studiert.

Muttereralm - Innsbruck (Österreich)

Ein Haufen Schnee und Spaß: Familienskigebiet Muttereralm

Wie viele Pistenkilometer brauchen Kinder? 50, 100, 200? Naaaa. Zauberteppich, Slalom und Riesenschneemannfamilie punkten mehr. Da hat Tirol was Feines: das Familienskigebiet Muttereralm. Nur zehn Kilometer von Innsbruck entfernt, liegt es auf 1.600 Metern Höhe, umrahmt von den imposanten Bergflanken des Karwendelgebirges. Hier finden Einsteiger und Anfänger ein ideales Terrain: 16 leichte bis mittelschwere Pisten, zwei Rodelstrecken, exzellente Tourenskitracks und die schönste Waldabfahrt von ganz Österreich.

Familien mit sehr jungem Ski-Nachwuchs haben viele Bedürfnissee: flache Übungshänge, übersichtliches Terrain, abwechslungsreiche Familienabfahrten, Skischulen, bezahlbare Skitickets. Solch eine kinderfreundliche Winterwelt bietet das Skigebiet Muttereralm zwischen Mutters und Götzen. Von beiden Tiroler Wintersportorten fahren moderne Gondelbahnen hinauf (die nostalgischen „Eiergondeln“ aus den 60ern kann man vielerorts noch als hübsche Gartendeko entdecken). Direkt an der Bergstation befindet sich ein Kinderland mit überdachtem Zauberteppich. Nebenan am Schlepplift Almboden finden Familien einen idealen Übungshang für ihre Zwergerl und das absolute Highlight ist der Märchenwald. Das war es natürlich noch nicht. Ein weiteres Kinderland wurde an der Götzner-Bahn unterhalb der Nockspitze eingerichtet – mit Slalombahn. Für Knirpse, die schon ein paar Winter gesehen und geübt haben, heißt die fetzigere Alternative Snowpark. Guck mal, Freestyle, Mama!

Schuss oder Slalom? Was gefällt.

In Österreich ist es überhaupt keine Frage: Die Pisten werden bei Schneedefizit jederzeit nachbeschneit und Skigebiete arbeiten grenzüberschreitend zusammen. So ist die Muttereralm mit dem Skirevier am Pfriemesköpfl verbunden und Teil des Skikarussells Olympia SkiWorld Innsbruck. Apropos, für richtig sportliche Abfahrer gibt es zwei spannende Routen: die FIS-Abfahrt Muttereralm und die Slalomrennstrecke Pfriemesköpfl. Hier trainieren selbst Nationalteams. Zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Tiroler gehört das Schlitten fahren. Zwei Rodelbahnen stehen an der Muttereralm zur Wahl, eine sportliche von 4,7 Kilometern Länge (ab Bergstation bis zur Mittelstation der Muttereralmbahn) und die gemütliche Familienrodelbahn. Falls das ihren Teenagerkindern zu uncool ist, kein Problem. Für Ski- und Snowboard-Akrobaten gibt es den Funpark mit Jib Alley, Slopestyle Area und Woodpark. Spektakuläre Tiefschneeabfahrten machen ebenfalls richtig Gaudi. Naturliebhaber sollten die Götzner Abfahrt nicht verpassen. Sie wurde einst als Reservestrecke für die Olympischen Spiele angelegt, und ist dank Wow-Aussichten eine der schönsten Waldabfahrten Österreichs.

Montags „Ladies Day“, mittwochs „Erste Spur“

Beliebt ist die Muttereralm auch bei Skitourenläufern. Ausgewiesene Pisten, spezielle Tourengeherparkplätze, Traumszenerie – hier passt alles. Mögen Sie selbst mal die erste Abfahrtsspur ziehen? Dann mittwochs früh raus aus den Federn, ab 7.30 Uhr darf die erste Fährte des Tages gelegt werden. Die Frauenwelt kommt speziell am Montag gut in Schwung: Dann gibt es für Damen ab 16 Jahren reduzierte Tageskarten und ein Glas Prosecco. Das Ersparte darf natürlich direkt in Tiroler Kaloriennachschub umgesetzt werden. Der trägt so schöne Namen wie Kaiserschmarren und Kasspatzl.

Adresse Muttereralm Innsbruck
Nockhofweg 40, 6162 Mutters

Öffnungszeiten Muttereralm Innsbruck
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Skigebiete um Reutte (Österreich)

Skigebiete Reutte: Winter von seiner allerschönsten Seite

Der durchschnittliche Höhenunterschied in Skigebieten in Österreich beträgt 718 Meter. Hier geht noch mehr: 986 Meter liegen zwischen Tal- und Bergstation. Heißt: Die Pisten sind richtig, richtig lang!

Reutte/Tannheimer Tal

Das Tannheimer Tal ist wohl das schönste Hochtal Europas und glänzt mit Vielseitigkeit, Ursprünglichkeit und erschwinglichem Komfort. Eine Region für Sportler, Entdecker und Genießer. Im Durchschnitt scheint die Sonne hier an 44 Tagen pro Saison. Der sonnigste Monat ist der Februar mit durchschnittlich 18 Sonnentagen.

Lang gezogene Carving-Schwünge in Schattwald oder an der Krinnenspitze, Sonnenskilauf am Füssener Jöchle, oder eine rasante Abfahrt am Neunerköpfle. Pisten in allen Schwierigkeitsgraden erschließen die Tannheimer Bergbahnen. 27 Bergbahnen und Lifte bis knapp 1.900 Meter Höhe, 55 Kilometer mit integrierten Beschneiungsanlagen, garantieren schneesichere Pisten vom Anfängerhang bis zur Weltcupabfahrt. Hinzu kommen Berghütten mit Tiroler Spezialitäten, ein sonniges Plätzchen im Liegestuhl und Sie vergessen die Zeit.

Die Nutzung des Skibusses ist mit dem Skipass und der Gästekarte selbstverständlich kostenlos. Mit dem Lift fahren Sie zur Krinnenalp, mit seiner Halfpipe sind Skifahrer gleichermaßen wie Snowboarder gefordert.

Hahnenkamm

Der Reuttener Hahnenkamm mit dem Schollenwiesenlift gilt als der optimale Platz um seine Kleinsten erstmals mit dem Schnee in Berührung zu bringen. Bestens ausgebildete Kinderskilehrer freuen sich auf die gemeinsamen Stunden im Zwergerlskikurs, während die Eltern in Ruhe das Skigebiet erkunden.

Die leistungsfähige kuppelbare 4er Sesselbahn, die 8er-Einseilumlaufbahn und die topmodernen Beschneiungsanlagen garantieren Pistenvergnügen und Schneesicherheit auf 136.000 Quadratmetern bis ins Frühjahr beim genussvollen Sonnenskilauf.

Ein Ski- oder Snowboardtag, mit traumhaften Abfahrten durch tief verschneite Pulverhänge, findet seinen perfekten Abschluss beim Einkehrschwung oder beim Après-Ski in den Hütten, Bars, Pubs oder dem Panorama-Restaurant der Naturparkregion Reutte.

Kitzbüheler Alpen Card (Österreich)

Kitzbüheler Alpen Card: Ihre Vorteilskarte für die Region

Profitieren Sie mit der Kitzbüheler Alpen Card in der gesamten Urlaubsregion von attraktiven Vorteilen und tollen Rabatten bei Ausflugszielen, Bergbahnen oder Bädern. Nutzen Sie Ihre Card auch als Fahrkarte bei allen Nahverkehrszügen der ÖBB – täglich zwischen Wörgl (Kirchbichl) und Hochfilzen.

Kostenlose Fahrt

  • Nutzung der 31 Bergbahnen in der Region (Wilder Kaiser - Brixental, Kitzbühel, St. Johann in Tirol/Oberndorf, Pillersee, Fieberbrunn, Steinplatte Waidring, Almenwelt Lofer, Wildschönau, Kufstein und Alpbach)
  • Freie Fahrt mit den Linienbussen der Post von Hopfgarten bis Waidring

Ermäßigungen (Auszug)

  • 25 % oder 50 % Ermäßigung auf den Eintritt in Schwimm- und Freibäder sowie Badeseen (z. B. Strandbad Kitzbühel, Freibad Wildschönau und Kirchberg, Badesee Waidring, Panorama Badewelt St. Johann in Tirol, Kaiserbad Ellmau etc.)
  • 10 % bis 50 % Ermäßigung auf den Eintritt in Museen (z. B. Bergbauernmuseum Wildschönau, Museum Bramberg, Nationalparkzentrum Hohe Tauern, 1. Tiroler Holz Museum, Schloss Tratzberg, Festung Kufstein, Swarovski Kristallwelten etc.)
  • Weitere Ermäßigungen bei Attraktionen und Ausflugszielen (z. B. Silberschaubergwerk und Erlebnis-Bummelbahn Wildschönau, Tiroler Bienenalm Thiersee, Wildpark Aurach, Fohlenhof und Raritätenzoo Ebbs, Tiroler Glashütte Riedel etc.

Hall in Tirol

Tiroler Prachtstadt: Bio, Berge, Mittelalter

Hall in Tirol - was für eine Altstadt. Wunderschöne, verwinkelte Kopfsteinpflaster-Gassen und uralte Bürgerhäuser. Alles in Schuss, gepflegt und reich verziert. Halls Mitte zählt zu den besterhaltensten Altstädten Österreichs, mit rund 300 Geschäften und einem Markt, der Bio und Schwätzchen lebt, wie kein keiner. Hier klingen Wochenendfeste nach Alpenglück und heiler, heiterer Welt und sind es auch: Knödelfest, Radieschenfest, Bio-Bergbauernfest. Eintauchen und Verkosten.

Salz-Segen und Münz-Macher

Ein Naturschatz brachte Hall das große Glück: Salz. Im Mittelalter wurde die Stadt dank enormer Salzgewinnung zum bedeutendsten Wirtschaftsstandort Nordtirols. Selbst Innsbruck, nur zehn Kilometer entfernt, konnte da nicht mithalten. Eine Verneigung vor der Vergangenheit und dem Segen des Salzes ist das Bergbaumuseum - in Form eines Stollens des 1967 stillgelegten Bergwerks. Geschickt beim Geldmachen waren sie auch im wörtlichen Sinne. Die ersten Münzen und Dollars wurden in Hall geprägt, mit Silber aus dem benachbarten Schwaz.

Tirol at its best: Rodeln, Schnaps, Alpensport

Das Beste ist und bleibt aber die Kulisse. Eingebettet zwischen Karwendelgebirge und Tuxer Voralpen ist hier jede Freiluftaktivität ein Fest für Körper, Geist und Seele. Zu den beliebtesten Wanderstrecken zählt jene zur Walderalm bei Gnadenwald. Mountainbiker treten Richtung Hinterhornalm oder Thaurer Alm in die Pedale, gemacher geht es auf dem Innradweg zu. Im Winter eignen sich die Skigebiete Glungezer und Stans hervorragend für Familien und Einsteiger. Langläufer genießen über 40 Loipenkilometer in Gnadenwald und Tulfes/Rinn. Unbedingt ausprobieren: Klumpern. Eine Art Rodeln, was bekanntlich eine der beliebtesten Wintersportarten der Tiroler ist. In diesem Fall lustig auf nur einer Kufe. Jederzeit einen Abstecher wert: die Tiroler Schnapsroute in Absam. Tiroler Schnapsbrennereien gehören zur Spitzenliga, die Edelbrände sind Kulturgut, das Stamperl ein Hoch auf die Gemütlichkeit. Mag man glatt seufzen: Schnaps und Salz, Gott erhalt’s.

Kufstein

Welthit, Festung, grüner Inn: Schönes Kufstein

„Kennst du die Perle, die Perle Tirols …“ Sollte die Antwort Nein lauten – nicht schlimm. Sie holen es ja nach. Denn: Kufstein ist tatsächlich so schön wie im großen Welthit besungen. Voller Tradition und mittelalterlicher Pracht. Mitten drin eine mächtige Festung, drumherum die fantastischen Gipfel der Tiroler Bergwelt.

Was hier so schön ist? Ois – alles! Die Gipfelwelt wie ein Gemälde, das Rathaus ein kleines Kunstwerk, zusammengewachsen aus drei Gebäuden, und die mittelalterliche Festung eine geschichtliche Heiligenstätte auf mächtigem Fels. Dazu erstaunliche Malereien an Häuserfassaden (eine Perle in der Perle: die Römerhofgasse), Kopfsteinpflaster aus urigen Zeiten, schmale, verwinkelte Gässchen, Erker, Weinstuben und immer wieder der Blick auf die pfundige Natur drumherum – es ist wie ein Schaulaufen der schönsten österreichischen Urlaubszutaten.

Umringt vom Zahmen und Wilden Kaiser

Mit 19.000 Einwohnern ist Kufstein die zweitgrößte und tiefst gelegene Stadt Tirols. Gerade mal 500 Meter hoch, aber flankiert von den Brandenberger Alpen im Westen und dem mächtigen Kaisergebirge im Osten – das „Tor zu den Tiroler Alpen“ macht unentwegt Appetit auf Wandern, Klettern, Biken, Bergbahn fahren. Aber auch auf Kultur. Ein großer Sohn der Stadt: Josef Georg Madersberger. 1810 erfand er die erste Nähmaschine. Da ihm jedoch der finanzielle Segen für die Produktion fehlte, verschenkte er am Ende sein Modell und starb bettelarm. Kufstein verschafft Madersberger mit einem Museum in der Kinkstraße ein bisschen Nachruhm. Kommerziell alles richtig gemacht hat die 250 Jahre alte Tiroler Glasfirma Riedel: Die Schauglashütte zeigt Geschichte und Handwerk, Shop und Outlet bieten die filigranen mundgeblasenen Kunstwerke auch in zweiter Wahl zu erschwinglichen Preisen.

Größte Freiluftorgel der Welt

Eine Uhrzeit können Sie hier niemals verpassen: 12 Uhr mittags. Täglich ertönt die größte Freiluftorgel der Welt auf der weithin sichtbaren Festung. Diese wurde zu allen Zeiten und von allen lokalen Matadoren heiß begehrt: Habsburger, Bayern und Tiroler bemühten sich. Die 500-jährige Zugehörigkeit zu Tirol feierten Tiroler und Bayern 2004 dann aber friedlich zusammen. Es war, keine Frage, auch wieder die große Stunde für das Kufsteinlied:„ Kennst du die Perle, die Perle Tirols, Das Städtchen Kufstein, das kennst du wohl; Umrahmt von Bergen, so friedlich und still: Ja das ist Kufstein an dem grünen Inn, Ja das ist Kufstein am grünen Inn ...“ Nach dem Urlaub werden auch Sie „Holla-rä-di-ri, di-ri, di-ri“ fehlerfrei mitjodeln können.

Achensee im Winter - Tirol (Österreich)

Rund ums Rofangebirge: Ski fahren am Achensee

Die Skigebiete am Achensee bieten Wintersportmöglichkeiten für die ganze Familie. Vom Pistenspaß mit alpinem Skilauf bis zum Schneeschuhwandern - hier kommt keine Langeweile auf.

Besonders beliebt ist das Skigebiet bei Langlauffans. Es werden über 200 Kilometer teils beschneite Langlaufloipen geboten. Nicht umsonst wurde das Gebiet mit dem Loipengütesiegel des Landes Tirol ausgezeichnet. Besonders empfehlenswert ist die Panoramaloipe, die das Mauracher und Pertisauer Loipennetz miteinander verbindet. Auf 3,5 Kilometern Länge können Sie eine Fahrt durch den Wald und wunderschöne Ausblicke auf den Achensee genießen.

Doch nicht nur Liebhaber des nordischen Skilaufs kommen auf ihre Kosten. Alpin Ski ist auf 59 Pistenkilometern bei allen Schwierigkeitsgraden möglich. Rund 30 Seilbahnen und Lifte transportieren Sie in die Höhe. Carving-Freaks und Snowboarder bieten besonders breite Pisten großes Fahrvergnügen und auch für Tourengeher gibt es ein großes Angebot.

Als erste Snowbike-Region der Welt bietet der Sport und Vital Park Achensee eine neue Trendsportart zum Ausprobieren an. Auf dem Fahrrad mit Skiern anstatt auf Rädern können Sie die Piste mal auf eine ganz andere Art hinunter rasen. Dieser Funsport ist so einfach, dass Sie bereits nach fünf Minuten sattelfest sind. Und, trauen Sie sich auf's Bike?

Wer den Winter lieber weniger rasant genießen möchte, kann auf 150 Kilometer geräumten Winterwegen vergnüglich wandern. Ob ein gemütlicher Spaziergang am Achensee oder eine anspruchsvollere Tour in die Karwendeltäler - Maurach hält zahlreiche Alternativen zur Piste bereit.

Auch die Kids kommen im familienfreundlichen Skiparadies nicht zu kurz! Neben einem speziellen Kinderprogramm halten sieben Naturrodelbahnen rund um Maurach die "Kleinen" bei Laune. Ein besonderes Fahrvergnügen bietet außerdem das Snowtubing. Auf einem Reifen sitzend fährt man die Piste hinunter - entweder beschaulich gleitend oder rasant heizend.

Wollten Sie schon immer mal "abheben wie ein Adler"? Im Rofangebirge haben Sie die Möglichkeit dazu! Mit dem Skyglider "AIRROFAN" fliegen Sie vom Gschöllkopf in die Tiefe und überwinden dabei 200 Höhenmeter. Ein garantiert atemberaubendes Flugerlebnis für alle Wagemutigen!

Langlaufen am Achensee

Auf den langen Brettern ganz gemütlich durch die Winterlandschaft: Am Achensee sind Sie genau richtig, wenn Sie Langlauf lieben. Denn die Region zählt zu den bekanntesten Langlaufzentren in Tirol. Nicht umsonst. Gibt es doch sage und schreibe über 200 Loipenkilometer rund um den See. Ob Klassisch oder Skating, die Strecken sind wunderbar gespurt und teilweise beschneit.

Sanft hügelig geht's entlang des Ufers mit traumhaften Ausblicken auf den glitzernden See und die stolze Bergwelt. Herausfordernd wird es dagegen im Tal des Karwendels. Die anspruchvollste Strecke ist die Loipe Tristenau, der lange Anstieg wird mit einer rasanten Abfahrt ins Tal belohnt. Mit Nordic Cruiser Skiern können Sie auch abseits der Route in das Bachbett runtersteigen. Genießen Sie die absolute Stille und die wunderschöne Winterwunderwelt.

Sie sind noch kein Loipenprofi? Kein Problem. In Pertisau finden Sie eine Übungsloipe - ideal für alle, die zum ersten Mal auf den schmalen Langlaufskiern stehen. Für Rollstuhlfahrer gibt es zudem spezielle Routen. Auch Hundebesitzer können mit ihren Liebsten samt Skiern raus in den Schnee, dank der Hundeloipe.

Sie sind lieber Zuschauer? Dann verpassen Sie nicht die Raiffeisen-Steinöl-Trophy Anfang Jänner. Hier gehen ambitionierte Läufer an den Start und absolvieren eine 30 Kilometer lange, sehr anspruchsvolle Strecke. Der Nachwuchs kann sich beim Mini-Achenseelauf auspowern. Ein weiteres Highlight ist der Achensee 3-Täler-Lauf. Wie der Name schon verrät, geht's bei diesem Langlaufwettbewerb durch die drei Karwendeltäler. Auch für Zwergerl und Jugendliche werden verschiedene Läufe veranstaltet.

Egal ob Sie selbst aktiv sind oder die Langläufer anfeuern, eines darf nicht fehlen: die Hütteneinkehr mit feinen Tiroler Schmankerln. Das haben Sie sich nach einem Tag an der frischen Achenseer Winterluft verdient!

Skigebiete am Achensee

Rofan-Skigebiet in Maurach

Das Familienskigebiet rund um den Rofan mit dem Ski-Kinderland und dem faszinierenden Fluggerät "AIRROFAN".

Christlum-Skigebiet in Achenkirch

Das Skigebiet auf 950 bis 1.800 Metern Höhe ist eines der schneesichersten Wintersportgebiete Österreichs.

Skigebiet "Zwölferkopf"/Karwendel in Pertisau

Das schneesichere Skigebiet bietet ruhiges Wintersportvergnügen ohne überfüllte Pisten und Warteschlangen an den Liften. Es ist bestens für Familien geeignet.

Skigebiete Ötztal - Tirol (Österreich)

Ski fahren im Ötztal: Rauf auf die Bretter!

Servus, Traumwinter! Dreitausender, Gletscher, Schnee ohne Ende – das Ötztal bietet in seinen sechs Skigebieten fantastische Wintersportbedingungen, über 350 Pistenkilometer und eine top Infrastruktur. Zu den bekanntesten Pistenrevieren gehören Sölden und Obergurgl-Hochgurgl. Wer es gemütlicher und familiär mag, probiert Hochoetz-Kühtai, Vent, Niederthai oder Gries.

Skigebiet Niederthai

Klein, aber oho: Vor allem Familien und Anfänger fühlen sich in Niederthai pudelwohl. Wie auf einem Sonnenplateau liegt der idyllische Ort auf 1.500 Metern Höhe. Es gibt drei Schlepplifte, einen Übungslift und den sanften Geist der Entschleunigung. Wer am Hang noch weiche Knie bekommt, bucht einen Kurs bzw. Lehrer an der ortsansässigen Ski- und Snowboardschule. Die passenden Bretter bietet die Verleihstation. Eiskalte Luft prickelt im Gesicht, Schnee knirscht unter den Skiern – eine leise, wunderschöne Winterwelt.

Obergurgl-Hochgurgl

Kurioser Name, angesagtes Revier: Obergurgl-Hochgurgl im hinteren Ötztal bietet perfekten Skigenuss. „Der Diamant der Alpen“ überzeugt in allen Belangen, vor allem mit traumhaft langen Abfahrten auf breiten Pisten. Das einzige Luxusproblem: Wohin zuerst? Es warten 112 Kilometer glitzerndes Pistenvergnügen und 25 Liftanlagen, dazu Nachtskilauf, Hüttenabende mit Musik und großartiger Rodelspaß. Highlight: die Verbindungsbahn Topexpress Gurgl zwischen Obergurgl und Hochgurgl.

Skigebiet Sölden

Es ist der Hotspot der Alpen schlechthin: Sölden. Dank Höhenlage (1.350 - 3.340 Meter), Pistenlänge (144 Kilometer), zwei Gletschern, moderner Beschneiung (verlässlich Schnee von Oktober bis Mai) und legendärem Après-Ski und Nightlife katapultierte es sich zu den angesagtesten Skizentren Europas. 31 hochmoderne Liftanlagen bringen hinauf, runter geht’s von fast alleine.

Skigebiet Hochötz-Kühtai

Kind müsste man nochmal sein – genau hier. Das Skigebiet am Eingang des Ötztals (über 2.000 Meter hoch) punktet mit seiner unglaublichen Familienfreundlichkeit. Skischule, Kinderparcours, Kidsclub, Indoor-Kindergarten und ein Schneedorf sorgen für Riesenspaß. Star aller Kinder: Maskottchen Widi, ein knuffiger Widder mit dem unermüdlichem Motto: „Nichts ist langweiliger als Langeweile“. Also ab geht’s – auf 25 Liftanlagen und 80 Pistenkilometern.

Skigebiet Gries

Dieser Underdog auf 1.600 Metern liegt abseits vom Trubel und punktet mit einer anfängerfreundlichen Skiliftanlage, Übungshängen und Schneesicherheit bis Mitte April. Ergänzt wird das Angebot durch traumhafte Tourenmöglichkeiten, Winterwander- bzw. Rodelwege auf die Sulztal Alm, die Amberger Hütte und die Nisslealm. Erfahrene Langläufer nehmen die 5 Kilometer-Skatingstrecke, entspannter ist die 10 Kilometer lange klassische Loipe. Ein echter Alpenschatz.

Skigebiet Vent

Das Beste kommt zum Schluss. Dieses Bergsteigerdorf auf 1.900 Metern liegt ganz am Talende. Idyllische Übungshänge ohne Gedränge und Geschiebe, keine Wartezeiten an den zwei Schleppliften und zwei Sesselbahnen und mit 15 Pistenkilometern von übersichtlicher Größe. Für Familien, Naturfreunde, Genuss-Schneebader.

FeuerWerk HolzErlebnisWelt - Fügen im Zillertal (Österreich)

Willkommen im FeuerWerk: Reise durch die Geschichte des Holzes

In Tirol geht's entweder rauf auf den Berg oder rein in die Skikluft. Das Zillertal ist um eine zündende Attraktion reicher: Rund um ein hochmodernes Biomasse-Heizkraftwerk ist eine Erlebniswelt entstanden. An zehn Stationen erhalten Sie mittels Audio-Guide beeindruckende technische Einblicke und erfährt viel Wissenswertes zu den Themen Ökostrom- und Pelletsproduktion, Fernwärme, Geschichte des Holzes und Klimaveränderung.

Die einstündige Führung beginnt mit einem aufwendig gestalteten Film. Anschaulich illustriert er, welche Bedeutung das Holz in unserem Leben hat. Dann auf zum Turbinenraum mit modernster Technik. In fünf Minuten erzeugen der Generator und die Turbine eine Strommenge, mit der 60 Einfamilienhäuser einen Tag lang versorgt werden können. Die Reise geht weiter und Sie erfahren, wie aus Sägespänen sogenannte Wärmenuggets - Briketts und Pellets - entstehen. 60.000 Tonnen können hier pro Jahr produziert werden.

Der Duft der Bäume

Im Raum der Geschichte des Holzes erwartet Sie ein Panorama von Bildern, die den Gebrauch des Holzes quer duch die Jahrtausende zeigt. Hier gibt es noch mehr zu entdecken: Bilder heimischer Baumarten, die sich hinter kleinen Fenstern verbergen, oder Holzduftschächte.

Ihre Wanderung erreicht im "Garten der Lüfte" in 16 Metern ihren Höhepunkt. Genießen Sie den Blick auf die vielen gestapelten Stämme und die umliegende Natur mit ihren stolzen Berggipfeln. Zum Abschluss können Sie noch die Galerie im FeuerWerk besuchen. Hier werden in laufenden Ausstellungen Künstler präsentiert, die sich dem Werkstoff Holz widmen. Gebaut und betrieben wird das FeuerWerk von der mit ihrem Stammhaus in Fügen ansässigen Unternehmensgruppe Binderholz, einem der führenden Massivholzproduzenten Europas. Die Führung mit moderner Audio-Guide-Technik in sechs Sprachen dauert rund 70 Minuten.

Der Duft der Topfentascherl

Ob gemütlich Mittagessen oder Kaffee trinken, die SichtBar bietet Tiroler Köstlichkeiten und zudem die beeindruckende Aussicht auf die Zillertaler Bergwelt. Von der Sonnenterrasse und dem Dachgarten aus kann man das geschäftige Treiben auf dem binderholz Werksgelände von oben verfolgen.

Adresse FeuerWerk HolzErlebnisWelt
Binderholz Straße 49, 6263 Fügen, Österreich

Öffnungszeiten FeuerWerk HolzErlebnisWelt
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

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