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Oberösterreich

Oberösterreich: Urlaub für Wanderer und Naturliebhaber

Das viertgrößte Bundesland Österreichs grenzt an Deutschland und Tschechien und bietet den Böhmerwald, das Alpenvorland und die Salzburger-Oberösterreichischen Alpen für Ihren Wanderurlaub in Österreich.

Oberösterreich

Urlaub Oberösterreich: Glücklichsein ist so einfach

Bilderbuchkulissen von der Donau bis ins Salzkammergut: Ob schroffe Berge, gemütliche Almen, spektakuläre Skywalks oder lauschige Seen, Oberösterreich hat einfach alles. Sogar ein Meer. Das Waldmeer des Nationalparks Kalkalpen besteht zu 75 Prozent aus wilder Natur, einzigartig in Österreich. Weiter südlich thront König Dachstein, mit 2.995 Metern höchster Berg des Landes. Das nördliche Bundesland ist aber auch ein Städtereisen-Liebling: Das Salzwunder Hallstadt, das kunstbegeisterte Linz und die tausendjährige Romantikstadt Steyr sind alles absolute Traum-Fleckerl. Und im „Weissen Rössl“ am Wolfgangsee, da steht das Glück bekanntlich vor der Tür.

Jessas, diese Seen und Berge! Eine bessere PR, als dass Kaiser Franz hier höchstpersönlich sechs Wochen im Jahr urlaubte, konnte das oberösterreichische Salzkammergut gar nicht bekommen. Bad Ischl wurde zum liebsten Ziel von Sisi und Franzl und zugleich zur heimlichen Hauptstadt der Donaumonarchie. Doch die Sommerfrische ist Gott sei Dank längst nicht nur eine königliche Sache. Entdecken Sie die traumhaften Urlaubsregionen Oberösterreichs!

Seen Oberösterreich: einer schöner als der andere

Das Schönste an Oberösterreich? Eindeutig die glasklaren Bergseen. Manche von ihnen sehen aus wie Gemälde oder gar funkelnde Smaragde. 76 dieser alpinen Schmuckstücke liegen im Salzkammergut – wie der Attersee (größter) und der Traunsee (tiefster), aber auch der berühmte Wolfgangsee, der Mondsee und der Hallstättersee (spektakulärster Blick von der Aussichtsplattform 5fingers). Künstler lieben und liebten vor allem den türkisblauen Attersee. An seinen Ufern wurden mutmaßlich schon Regale voller Bücher geschrieben, weshalb er den poetischen Beinamen „Tintenfass der Literaten“ erhielt. Auch Mahler und Klimt vergötterten ihn, war er doch Balsam fürs Nervenkostüm und betörende Muse zugleich. Das Gustav Mahler-Komponierhäuschen lädt heute als kleines Museum ein. Hier entstanden ein halbes Dutzend Lieder, die Zweite und Dritte Symphonie. Gustav Klimt setzte der Region mit über 40 Landschaftsgemälden ein „Denkmal in Bildern“. Das Gustav Klimt-Zentrum und der Klimt-Themenweg würdigen voller Stolz den weltberühmten österreichischen Maler. Übrigens hat man im Salzkammergut ein besonderes Wort für diese Orte, deren Schönheit einem schlichtweg die Sprache verschlagen: Gschmå Platzl. Ja, alles an den Bergseen ist ‚gschmah‘ – also gemütlich und rundum perfekt. Wer auch immer einen küsst, es kann nur beflügelnd wirken.

Donau Oberösterreich – das blaue Kronjuwel

Für viele ist die Donau das Klischee spießiger Flusskreuzfahrten, aber sie hat so viel mehr Action zu bieten. Von West nach Ost, von Passau bis Grein, durchläuft sie spektakuläre Landschaften. Die beeindruckendste Stelle: die Schlögener Schlinge, das „Naturwunder Oberösterreichs“. Als größter Zwangsmäander Europas liegt die Flussschlinge auf halbem Weg zwischen Passau und Linz und galt lange als gefährlichster Abschnitt für die Schifffahrt. Die Kulisse an Land ist nicht minder beeindruckend. Zahlreiche barocke Klöster und Schlösser, mittelalterliche Burgen und Ruinen sowie schmucke Ortschaften liegen zur Rechten und Linken. Wer den zweitgrößten Strom Europas ein Stück des Wegs begleiten möchte, kann dies zum einen auf dem Donauradweg. Oder Sie erkunden das blaue Band zu Fuß: Überall leiten Wege zum beliebten „Donausteig“.

Hallstadt, Hotspots und eine Hotel-Legende

Eine Hotel-Ikone Oberösterreichs kennt die ganze Welt: das „Weisse Rössl“ am Wolfgangsee. Als Star der gleichnamigen Operette und unzähliger Verfilmungen schuf das Haus den Mythos der heiteren Idylle, bis heute wird es umschwärmt von tausenden Touristen und Handykameras. Ähnlich legendär ist das beschauliche St. Gilgen am Wolfgangsee. Über 30 Jahre hinweg verbrachte Helmut Kohl hier seine Sommerurlaube. Täglich kehrte er in der Konditorei Dallmann ein, die ihn bis heute mit der legendären Kanzlertorte ehrt – eine Komposition aus weißer und dunkler Schokolade.

Manchmal nimmt die Verehrung auch wunderliche Züge an. Für Besucher aus Fernost ist zum Beispiel Hallstadt der Inbegriff an mustergültiger Alpendorf-Schönheit. Und bildschön ist es wirklich. Wie bunte Perlen eines erlesenen Colliers reihen sich die herausgeputzten Häuser am Ufer aneinander, dazu das ikonische Bild des Kirchturms neben dem See, ringsherum die Berge … Das Exzentrische an der Sache: Von eben diesem Hallstadt im Salzkammergut wurde ein Klon angefertigt. In der chinesischen Provinz Guangdong steht seit 2012 eine originalgetreue Kopie – inklusive See. Nur der Dachstein, der knapp 3.000 Meter über Hallstatt thront, ist nicht aufgeschaufelt worden. Weshalb es einen Nervenkitzel nur hier gibt – den Skywalk. Dafür wandern Sie zu Fuß oder fahren mit der Standseilbahn den Berg hinauf. Kurz gut durchatmen und los. 360 Meter freistehend über dem Boden genießen Sie von der Dreiecksplattform den berühmten „Welterbeblick“. Halleluja, verrückt aber leiwand!

Hallstatt, das zusammen mit der Kulturregion Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut seit 1997 zum UNESCO-Welterbe gehört, hat aber noch eine weitere Weltsensation zu bieten: das älteste Salzbergwerk der Welt. In den „Salzwelten“ erleben Sie 7.000 Jahre Geschichte rund um das weiße Gold, streifen durch die Stollen, können mit der Hand über die grob behauenen Steinwände streichen und die 64 Meter lange Bergmannsrutsche runtersausen – eine Prise Mut gehört natürlich dazu.

Steyr in Oberösterreich: Wo sich zwei Flüsse küssen

Sofort verschossen waren wir auch in die drittgrößte Stadt Oberösterreichs: Steyr. Eine mittelalterliche Ausnahmeschönheit mit opulenten Bürgerhäusern, wildromantischen Altstadtgässchen und dem malerischen Zusammenfluss von Enns und Steyr. Vor allem der Stadtplatz verzückt als großartig erhaltenes Ensemble aus Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko. Steyrs Wahrzeichen heißt Bummerlhaus. Den lustigen Namen verdankt das spätgotische Gebäude einem nicht besonders vorteilhaft porträtierten Löwen. Denn als das Gebäude im 19. Jahrhundert noch Wirtshaus war und „Zum Goldenen Löwen“ hieß, hing da natürlich ein Schild mit Löwen drauf. Die Einwohner erinnerte die plumpe Darstellung allerdings an eine Promenadenmischung, sie nannten sie fortan „Bummerl“ (= kleiner, dicker Hund).

Sie werden noch viel mehr staunen, Steyr steckt voller G´schichteln und Sagen. Was es wohl mit diesen auffällig langgezogenen, fensterarmen Häusern auf sich hat und wo genau steht eigentlich das Postamt des Christkindls? Das verraten wir an dieser Stelle lieber noch nicht. Denn bei unserem Städtetrip gehen Sie mit MP3-Player oder Nachtwächter auf Erkundungstour. Einen Wunschbrief an das Christkind könnte man aber schon mal vorbereiten.

Hotel Oberösterreich: Gastlichkeit und Design auf hohem Niveau

Ihr Hotel setzt in dieser mittelalterlichen Herrlichkeit ein modernes Kontrastpünktchen. Im Aiden by Best Western vor den Toren der Steyrer Altstadt finden Sie alle Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts. Erst im Juli 2021 eröffnet, verbindet es stylisch jene Elemente, die die Stadt am meisten prägten: Holz und Glas stehen für Natur, Beton und Metall für die lange Tradition der Eisenverarbeitung. Genießen Sie die große Gastfreundschaft, maximalen Komfort und ein köstliches 3-Gänge-Menü. Auf dass Sie Steyr ebenso als „über alle Begriffe schön“ in Erinnerung behalten, wie einst Franz Schubert, der dem Ort auf Lebenszeit innigst verbunden war.

Hauptstadt Linz: lässig, bunt und kreativ

Lange galt die Hauptstadt Linz als graue Maus. Verstaubte Industriestadt. Doch dann vollzog sich eine aufregende Metamorphose. Die drittgrößte Stadt Österreichs wurde Kulturhauptstadt Europas (2009), sie begeistert mit experimentierfreudigen Museen und als Kunstmetropole des digitalen Zeitalters. Eyecatcher folgt hier auf Eyecatcher: Direkt gegenüber dem markanten Lentos Kunstmuseum, einem Museum der Avantgarde, liegt das Ars Electronia Center, das erste „Museum der Zukunft“. Hier können Besucher Roboter programmieren, 3D-Drucke anfertigen und Künstliche Intelligenz beäugen. Einzigartig sind auch das jährliche stattfindende Ars Electronica Festival und der Mural Harbor – der Hafen der Wandgemälde. Über 300 Graffiti auf Laderampen und Lagerhallen, Containern und Kühlhäusern zählt die fantastischen Open-Air-Galerie, die umfangreichste Freiluftgalerie dieser Kunst in Europa. Street Artists aus aller Welt pilgern nach Linz, um sich hier zu verewigen.

Linzer Torte: die älteste Torte der Welt

Kein Urlaub ohne ein Best of der heimischen Kulinarik! In Sachen Kaffeetafel kann es nur eine geben: Linzer Torte. Schon 1653 wurde das Rezept erstmals erwähnt – sie gilt damit als älteste Torte der Welt. weil sie ihren Job als süße Botschafterin so vorzüglich erledigt hat, ist sie auch in anderen Ländern längst ein Dauerbrenner, mit Gittern aus mürbem Mandelteig, feinen Gewürzen und fruchtiger Marmeladenfüllung. In der Linzer Konditorei Jindrak erhalten Sie das Original – und gegen einen gewissen Aufpreis auch eine praktische Vertiefung der Backkenntnisse. Nach dem Kurs in der Schaubackstube dürfen Sie sich ungeniert ein Dipl. vor den Namen hängen – Sie bekommen natürlich ein hochamtliches Linzer Torten-Diplom.

Ob also unwiderstehliche Mehlspeisen, atemberaubende Badeseen, Wandervergnügen oder Städtetour – Oberösterreich ist ein Alleskönner und bietet eine große Bühne für unvergessliche Naturschauspiele. Wie heißt es so schön im „Weißen Rössl“: Die ganze Welt ist hier himmelblau. Das zu überprüfen können wir Ihnen nur ans Herz legen.

Bad Hall(Oberösterreich)

Weltkurort Bad Hall: Heilwirkung für Leib und Seele

Bad Hall ist ein kleiner, aber weltbekannter Kurort, nur 40 Kilometer von Österreichs drittgrößter Stadt Linz entfernt. Schon die Kelten kannten die Salzquelle im Sulzbachtal und später wurde aus dem Wasser Salz für den Verzehr gewonnen.

Die Heilwirkung des Wassers wurde jedoch erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckt, als das Heilbäderwesen immer mehr an Bedeutung gewann. 1826 wurde schließlich die erste kleine Badeanstalt gegründet und bereits 10 Jahre später erwirkte der Arzt Dr. Josef Starzengruber bei der Landesregierung die erste Badeordnung. Seit 1876 trägt der Ort das Prädikat "Bad".

Als Bad Hall unter anderem durch die Eröffnung der Kremstalbahn 1882 zum "Weltkurort" wurde, kamen auch zahlreiche Berühmtheiten in die Stadt. So gab Gustav Mahler 1880 im Kurpark sein Debüt als Dirigent - an der Stelle des ehemaligen Sommertheaters finden Sie sein Denkmal. Nach Rückschlägen durch Kriege und die Weltwirtschaftskrise entstand nach 1948 ein moderner Kurbetrieb, der auch heute von zahlreichen Besuchern geschätzt wird.

Das Zentrum von Bad Hall bildet unter anderem der 34 Hektar große Kurpark mit seinem historischen Garten. Hier gibt es mehrere beschilderte Jogging- und Walkingrunden von unterschiedlicher Länge., hübsche Themengärten, ein großes Biotop, viele exotische Hölzer und Kinderspielsplätze. Natürlich können Sie hier auch herrlich spazieren oder auf einer der Parkbänke verweilen.

Kurpark: phantasievoll bepflanzt

Das Umland von Bad Hall ist eher flach und somit super zum Radfahren und Wandern geeignet. Auch hier gibt es zahlreiche ausgeschilderte Rundwege, denen Sie problemlos folgen können. Und wenn Sie Lust auf mehr Trubel und Leben haben, machen Sie doch einen Tagesausflug nach Linz. Sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug sind Sie sehr schnell vor Ort. Auf jeden Fall werden Sie sich in Bad Hall nicht langweilen.

Pöstlingbergbahn- Linz (Österreich)

Die Fachleute waren damals sehr skeptisch, als man mit dem Bau begann. Nun fährt seit 1898 die steilste Adhäsionsbahn Europas - eingetragen im Guiness-Buch der Rekorde - von der Talstation im Stadtteil Urfahr auf den Linzer Pöstlingberg. Sie überwindet auf einer 2,9 km langen Strecke einen Höhenunterschied von 225 m in 16 Minuten. Alle 20 Minuten klettert die nostalgische Bahn, die im Sommer auf Anfrage noch mit alten offenen Wagen durch die Gartenlandschaft rollt, auf den 537 m hohen Pöstlingberg, den Hausberg der Linzer.

Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts war der Pöstlingberg das Ziel von Wallfahrern. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Berg zunehmend auch von Ausflüglern frequentiert, besonders nachdem die Gipfelregion aus militärischen Gründen 1809 und in den 1830er Jahren abgeholzt wurde und eine beeindruckende Aussicht freigab. Dies schien den Bau einer Bergbahn lohnend erscheinen, wie sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch in anderen Städten projektiert wurden. Für den Pöstlingberg entwickelte Ing. Josef Urbanski 1891 das Projekt einer dampfbetriebenen Zahnradbahn. Urbanski fand zwar viel ideelle, aber kaum finanzielle Unterstützung. Er konnte einen Trassenentwurf in Eigenregie fertigstellen und verband sich 1893 mit der Wiener Baufirma Ritschl Co. Um die Attraktivität des Pöstlingbergs als Ausflugsziel zu erhöhen plante man neben dem Bau der Bergbahn eine entsprechende Umgestaltung der 1883 desarmierten Befestigungsanlage auf dem Pöstlingberg. Daher kaufte die Baufirma Ritschl Co 1897 das Fort und übertrug die Besitzrechte drei Monate später über die Länderbank an die neu gegründete Tramway- und Elektrizitäts Gesellschaft Linz-Urfahr (TEG), die Vorläuferin der heutigen Linz AG Linien. Turm IV der Festungsanlage wurde zur Bergstation der Pöstlingbergbahn. Das Verdeck des Turms V wurde zur Aussichtsplattform umgestaltet. An der Festungsmauer zwischen Turm VI und Turm I wurde ein Hotel-Restaurant, das Bergbahn-Hotel (heute "Pöstlingberg-Schlössl") errichtet. 1906 wurde im Turm II die Grottenbahn eröffnet.

Baubeginn bei der Bergbahn selbst war 1897. Am Pfingstsonntag, dem 28. Mai 1898 fand die Eröffnung statt.

Die Pöstlingbergbahn war zunächst als reine Ausflugsbahn für den Sommerbetrieb konzipiert, weshalb zunächst nur sechs offene Triebwagen ("Sommerwagen") beschafft wurden. Doch schon im ersten Betriebsjahr fuhr man bei schönem Wetter bis in den Dezember. Bereits 1899 wurden daher zusätzlich zwei geschlossene Triebwagen beschafft.

Die Frequenz entwickelte sich bis zum Ersten Weltkrieg langsam nach oben auf knapp über 200.000 Fahrgäste pro Jahr. In den Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegsjahren stiegen die Fahrgastzahlen wegen der "Hamsterfahrten" der Städter aufs Land sprunghaft bis auf 688.000 Reisende (1918) an. In den 1920er Jahren pendelten die Fahrgastzahlen um die 400.000 pro Jahr und sanken in den 1930er Jahren auf 300.000 pro Jahr. In der Kriegs- und Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs erreichten die Beförderungszahlen Rekordwerte (1943: 1.264.000 Fahrgäste). Bis Mitte der 1950er Jahre schwankten die Zahlen zwischen knapp 1 und 1,1 Mio. Fahrgäste. Seitdem ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen. Heute benutzen jährlich ca. 500.000 Personen die Bahn.

Die letzte große Änderung war die Umstellung auf Einmannbetrieb im Jahr 1988. Dazu wurden die Triebwagen (ausgenommen die Sommerwagen) mit einer Totmanneinrichtung ausgerüstet. Ausserdem erhielten die Weichen, die bisher vom Schaffner gestellt werden mußten, elektrische Antriebe und Schlüsselschalter, mit denen sie vom Wagenführer selbst umgestellt werden können.

(Quelle: www.wikipedia.de)

Lage, Anfahrt

Die Straßenbahnlinie 3 fährt vom Hauptbahnhof über die Landstraße (Einkaufstraße im Zentrum) zur Talstation der Pöstlingbergbahn

Fahrzeiten und -preise

Weitere Informationen finden Sie hier

Schlossmuseum- Linz (Österreich)

Das Linzer Schlossmuseum beherbergt die kulturwissenschaftlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums.

Die Dauerausstellung vermittelt einen Gang durch die Kulturgeschichte von Oberösterreich von den Anfängen menschlicher Besiedlung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts anhand von Objekten aus den umfangreichen Sammlungen des Museums. Temporäre Sonderausstellungen ergänzen die Dauerpräsentation in Form von zwei parallel laufenden Ausstellungsschienen:

Jährlich stattfindende Großausstellungen im Erdgeschoss behandeln ein weites Spektrum landeskundlicher wie internationaler Thematik (Schwerpunkte Ethnologie, Kunst- und Kulturgeschichte), im zweiten Obergeschoss finden zwei- bis dreimal jährlich kleinere Präsentationen, vorwiegend aus Beständen des Hauses statt. Schließlich stellt das Schlossmuseum mit seinen umfangreichen Sammlungen das Sachkulturgüterarchiv des Landes dar und ist Schauplatz vielfältiger landeskundlicher Forschung im geisteswissenschaftlichen Bereich.

799 erstmals in einer Passauer Urkunde erwähnt, gestaltete sich die Geschichte des Schlosses und seiner Verwendung wechselvoll. Kaiser Friedrich III. machte es nach umfangreichen Umbauten in den 80er Jahren des 15. Jahrhunderts zu seinem Alterssitz und versammelte hier einen Musenhof von Gelehrten und Dichtern. Das "Friedrichstor" als Haupteingang durch die westliche Wehrmauer ist als Relikt aus dieser Zeit noch vorhanden.

Ferdinand I. lebte auf Grund der fortdauernden Türkengefahr - 1529 erste Belagerung Wiens - gerne in der Linzer Burg, das er in ein modernes Wohnschloss mit Kapelle verwandelte. 1604 begann Kaiser Rudolf II. mit dem Bau "eines newen schloß gebew(s)", in dem er residieren wollte. Vollendet war der Bau aber erst 1672 mit der Fertigstellung der neuen Kapelle durch Domenico und Martino Carlone.

(Text: www.schlossmuseum.at)

Lage, Anfahrt

Am Tummelplatz an der Promenade gelegen. Straßenbahn Richtung Zentrum (Linien 1, 2 und 3) Ausstieg Haltestelle Hauptplatz - Hofgasse (links neben Oberbank) immer geradeaus über die Stufen bis zum Schlossmuseum

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Museum: Di. - Fr. 9.00 - 18.00., Sa./So./Fei. 10.00 - 17.00, Mo. geschlossen
Führungskarte: 1 Std. 2,50 Euro;
1,5 Stunden 4,- Euro
Eintritt Museum: Erwachsene 6,50 Euro;
Ermäßigte 4,50 Euro
Traumwerkstatt (inkl. Eintritt & Führung): Erwachsene 11,30 Euro;
Ermäßigte 5,80 Euro
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