Füssen

Berge, See und Schlösser im Winkel der Könige

Wenige Orte sind für Großes auserwählt, doch Füssen mit seinen 15.000 Einwohnern gehört dazu.  Bayernkönig Ludwig II. hatte es der schmale Bergrücken namens „Jugend“ in der Nähe Füssens angetan. Hier ließ er sein Traumschloss erbauen, heute eine von Deutschlands beliebtesten Touristenattraktionen. Doch Füssen ist mehr als Neuschwanstein.

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Berge, See und Schlösser im Winkel der Könige

Wenige Orte sind für Großes auserwählt, doch Füssen mit seinen 15.000 Einwohnern gehört dazu.  Bayernkönig Ludwig II. hatte es der schmale Bergrücken namens „Jugend“ in der Nähe Füssens angetan. Hier ließ er sein Traumschloss erbauen, heute eine von Deutschlands beliebtesten Touristenattraktionen. Doch Füssen ist mehr als Neuschwanstein.

Die Geschichte der Stadt geht bis in die Römerzeit zurück. Dass Kaiser Heinrich VII. den Ort 1313 an den Bischof von Augsburg verpfändete, hat nicht geschadet. Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert erblühte Füssen und erlangte dank der hier angesiedelten Lautenmacher und Geigenbauer Weltruhm. Heute ist die Gegend als Königswinkel bekannt, wegen der vom Adelshaus Wittelsbach erbauten Königsschlösser: Hohenschwangau, Neuschwanstein, das Hohe Schloss Füssen, Burg Falkenstein und die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg.

Malen statt Bauen

Das Hohe Schloss Füssen liegt direkt über der gemütlichen Altstadt von Füssen und ist für seine einzigartigen Illusionsmalereien im Hof bekannt. Statt Erker mühsam zu bauen, malte man sie einfach auf die Außenwände. Innen sind Teile der Bayerischen Staatsgemäldesammlung ausgestellt. Außerdem sehenswert: das Kloster Sankt Mang. Im Nordflügel des mächtigen Barockklosters ist das Füssener Rathaus untergebracht, im Südflügel das Stadtmuseum, wo Sie die opulenten Repräsentationsräume des Klosters besichtigen können.

Burgensammler und Naturfreunde

Ein wenig außerhalb zieht der künstlich angelegte Lechfall Besucher an: 1784 wurde das Stauwehr treppenförmig erbaut. Das Wasser stürzt 100 Meter in die Tiefe und mündet tosend in eine tief eingeschnittene, natürliche Klamm bevor es kurz danach in den Forggensee fließt. Der Legende nach entkam der heilige Magnus mit einem gewagten Sprung über den Fluss seinen heidnischen Verfolgern. Der so genannte Magnustritt, eigentlich eine versteinerte Muschel, soll sein Fußabdruck sein. Aber auch der Rest des Königswinkels kann sich sehen lassen: Füssen liegt direkt am Forggensee, in der wildromantischen Bergwelt der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Alpen. Idyllische Natur wie auch Ludwig II. sie liebte. Bei der traumhaften Bergkulisse wurde der „Kini“ zum Wiederholungstäter. Er plante noch vor Vollendung Neuschwansteins das nächste Märchenschloss: Burg Falkenstein sollte als „Raubritterburg“ ausgebaut werden.

Foto: FTM

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