Staufen

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Zeitreisen, Teufel und Wein im Hochschwarzwald

Hier würde man den Teufel nie vermuten. Staufen ist ein kleiner Ort am Fuß des Schwarzwaldes mit kopfsteingepflasterten Straßen und urigen Fachwerkhäusern. Nachts wird die mächtige Burgruine der Herren von Staufen hell angestrahlt. Doch der Ort im Breisgau war der Schauplatz sagenumwobener Ereignisse.

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Zeitreisen, Teufel und Wein im Hochschwarzwald

Hier würde man den Teufel nie vermuten. Staufen ist ein kleiner Ort am Fuß des Schwarzwaldes mit kopfsteingepflasterten Straßen und urigen Fachwerkhäusern. Nachts wird die mächtige Burgruine der Herren von Staufen hell angestrahlt. Doch der Ort im Breisgau war der Schauplatz sagenumwobener Ereignisse.

Der Mundartdichter Johann Peter Hebel schrieb: " Z'Staufen uf em Märt henn si, was me gehrt … was aim numme 's Herz erfreut". Und wirklich, was kann man sich mehr wünschen von einem Urlaub im Schwarzwald? Hier ist es idyllisch, historisch und grün. Weinberge umgeben den Ort, die historische Altstadt steht unter Denkmalschutz. Über allem thront die Burg Staufen, einst Zentrum der Macht der Herren von Staufen, heute eine romantische Ruine. Doch im Mittelalter soll sich hier Ungeheuerliches zugetragen haben. Der hoch verschuldete Anton von Staufen hatte den Alchemisten Johann Georg Faust eingeladen. Ja, der Faust. Der, der in Goethes Drama einen Pakt mit dem Teufel einging. Er wurde beauftragt, für den Burgherrn Gold herzustellen.

Das Ende von Faust

Der Schwarzmagier soll 1539 im Gasthaus "Löwen" am Marktplatz bei einem alchimistischen Experiment durch eine Explosion ums Leben gekommen sein. In Staufen können Sie deshalb einen ganz besonderen Rundgang machen. Führer ist Mephisto selbst, der Sie in die Geheimnisse der Stadt einweiht. Auch das Stadtmuseum widmet dem bekanntesten Einwohner Staufens eine Ausstellung. Wer im September vorbei kommt, der wird gleich ganz in die Vergangenheit zurück versetzt: Die Fauststadt verwandelt sich ein Wochenende lang in eine Freilichtbühne, auf der über 800 Mitwirkende Szenen aus der Stadtgeschichte nachspielen. In der übrigen Zeit gibt ein Ausflug zur Burgruine einen Eindruck, wie das Leben in Mittelalter war. Von hier oben hat man eine weite Sicht über den Schwarzwald und die Vogesen. Dieser wunderschöne Ausblick ist die Belohnung für alle, die in der Umgebung Wandern oder Radfahren.

Kuchen auf der Brücke

Ein Spaziergang durch die Stadt sollte Sie unbedingt über die Neumagenbrücke führen - Deutschlands letzte erhaltene gusseiserne Straßenbrücke. Das benachbarte Café stellt hier Tische und Stühle auf, so dass Sie über dem Fluss eine Pause einlegen und ein Stück Kuchen essen können. So lässt es sich gut leben und urlauben. Hebel hatte also recht: In Staufen gibt es wirklich, was das Herz begehrt.

Foto: Thomas Coch

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