Luxemburg

Klein, charmant und weltoffen - in Luxemburg schlägt das Herz Europas

Willkommen in einer der kleinsten und zugleich faszinierendsten Hauptstädte Europas! Luxemburg, die tausendjährige Stadt mit knapp 104.000 Einwohnern steckt voller Überraschungen und Kontraste.

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Klein, charmant und weltoffen - in Luxemburg schlägt das Herz Europas

Willkommen in einer der kleinsten und zugleich faszinierendsten Hauptstädte Europas! Luxemburg, die tausendjährige Stadt mit knapp 104.000 Einwohnern steckt voller Überraschungen und Kontraste.

Geschichtsträchtige Festungbollwerke und Fassaden auf der einen, moderne Bauten der Finanzwelt und Europäischer Institutionen auf der anderen Seite.

Kosmopolitischer Charme, eine facettenreiche Kultur und weltoffene, freundliche Menschen, die ihre Lebensart gerne mit anderen teilen, prägen das Bild dieser vielseitigen Stadt. Da wundert es nicht, dass Luxemburg von Besuchern so geliebt und von seinen Bürgern verehrt wird.

Im "Gibraltar des Nordens", wie Luxemburg auch genannt wird, finden Sie malerische Plätze, prachtvolle Boulevards, großzügige Grünanlagen und eine sehenswerte Altstadt, die seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Zu den markantesten Highlights zählen sicherlich die gewaltigen Steinwalle und Wehranlagen der Kasematten, in deren Innenräumen Sie durch weitläufige, unterirdische Gänge spazieren können. Aber auch die Kathedrale Notre-Dame, die mondänen EU-Gebäude und natürlich das "Palais grand-ducal", der Regierungssitz des Großherzogs, sind absolut sehenswert.

Luxemburg ist auch Kultur pur. 2007 war sie nach 1995 bereits zum zweiten Mal Kulturhauptstadt Europas - eine Ehre, die zuvor noch keiner anderen europäischen Metropole zu Teil wurde. Gemeinsam mit den benachbarten Regionen Lothringen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Wallonien soll es Grenzen überschreitende, kulturelle Groß-Events geben. Allein in der Stadt gibt es vier Theater und eine neue, prächtige Philharmonie, die Wirkungsstätte des renommierten Luxemburger Symphonieorchesters. International bekannt sind außerdem die Konzerte auf Schloss Burglinster, die Musikfestspiele von Echternach und die Theaterfestwochen von Esch und Wiltz.

Genießen wird in Luxemburg groß geschrieben. In der Innenstadt finden Sie zahlreiche Straßen-Cafés, Bistros und Kneipen. Idyllische Parks und heimelige Plätze wie der Place d'Armes laden zum geselligen Verweilen oder Flanieren ein; exquisite Restaurants verwöhnen ihre Gäste mit luxemburgischen und französischen Spezialitäten. Berühmt sind natürlich auch die edlen Luxemburger Mosel-Weißweine. Vor allem der Rivaner und der Elbling zeichnen sich durch ihr dezent-fruchtiges Aroma aus. Luxemburg ist also in jeder Hinsicht eine Stadt zum Genießen...

Luxemburg

Luxemburg – das Land, das bleiben will, was es ist

„Mir wëlle bleiwe wat mir sinn“. Das ist – ganz offiziell – der Wahlspruch der Luxemburger. Aber wer sind sie denn, die Luxemburger? Das kleine Land zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien wird meist mit Banken, niedrigen Steuern und billigem Benzin in Verbindung gebracht. Einziges Großherzogtum der Welt, Gründungsmitglied der Europäischen Union, Sitz von mehr EU-Organen als manch‘ großes Land und eine wirtschaftliche Stärke ohnegleichen. Luxemburg ist der Nabel der Welt (zumindest von der Fläche her). Doch hört man wenig über Luxemburg, man kennt es nur als letzte Silbe der Benelux-Staaten und als das L aus RTL. Dabei ist Luxemburg ein völlig unterschätztes Urlaubsland und bietet vielfältige Naturlandschaften, historische Gebäude und kosmopolitisches Leben in der Hauptstadt.

Willkommen im Land der polyglotten Mustereuropäer

Sicher: In der Schweiz spricht man vier Sprachen, in Luxemburg nur drei – die aber gleichzeitig. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn in der Tageszeitung die meisten Artikel auf Deutsch gedruckt sind, ein paar auf Französisch und ab und an einer auf Lëtzebuergesch. Man wechselt hier fließend zwischen den Sprachen, aber Lëtzebuergesch ist die Sprache, die den Luxemburgern am Herzen liegt. Machen Sie deshalb nicht den Fehler, das Luxemburgische „nur“ als Mundart des Deutschen zu bezeichnen. Lëtzebuergesch ist eine eigene Sprache, die mit dem Deutschen verwandt ist, ähnlich wie Schwyzerdütsch oder Niederländisch. Im Lëtzebuergesch finden sich viele französische Lehnwörter. So sagt man zu Erdbeereis „Äerdbiersglace“, eine charmante Mischung aus Deutsch und Französisch. Was in Deutschland schnodderig klingt, ist hier Standardsprache – „Jo“ für „Ja“ und „Nee“ für „Nein“. Kinder wachsen mit dem Lëtzebuergesch als Muttersprache auf, lernen aber schon in der Grundschule Deutsch und Französisch. Behörden antworten in der Sprache, in der man sich an sie wendet. Mit ihrer sprachlichen Flexibilität sind die Luxemburger Vorbild für den Rest von Europa. In Luxemburg hört man auch oft eine vierte Sprache: Portugiesisch – es leben hier fast 20 Prozent portugiesische Einwanderer. Apropos Einwohner: Unter der Woche verdoppelt sich die Einwohnerzahl von Luxemburg Stadt. Viele pendeln, nicht nur aus dem Umland, sondern auch aus Nachbarländern. Das geht, weil Luxemburg nur 2.586 Quadratmetern groß ist – etwa so groß wie das Saarland. Da wird es dann zur Rush Hour auch mal voll auf den Straßen. Trotzdem geht es immer höflich zu, schließlich kennt hier fast jeder jeden.

So geht’s hin

Ab Frankfurt/Main fliegt Luxair nach Luxemburg (Stadt). Günstig sind auch Zugverbindungen von Frankfurt, Köln oder München mit dem „Europa Spezial“ der Bahn. Doch Luxemburg ist auch mit dem Auto gut zu erreichen, zum Beispiel über Trier. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt auf der Autobahn bei 130 km/h, bei nasser Fahrbahn nur bei 110 km/h. Auf Landstraßen dürfen Sie 90 km/h fahren, in Ortschaften 50 oder 30 km/h. Eine Mautplicht besteht nicht, aber auch tagsüber muss das Abblendlicht eingeschaltet sein. Es gilt die Promillegrenze von 0.5.

So ticken die Luxemburger

Insgesamt leben in dem kleinen Land 170 Nationalitäten. Luxemburg ist also multikulturell, vielsprachig, aber auch ein bisschen bieder und gemütlich. Superheld der kleinen Nation ist die Comicfigur „Superjhemp“. Er ist ein bodenständiger Staatbeamter, der seine Superheldenkräfte aus dem Nationalgericht Kochkäse zieht und ganz locker mit den Händen in den Hosentaschen zur Rettung geflogen kommt. Seine Landleute finden sich in Superjhemp wieder und lieben ihn – in anderen Ländern ist er dagegen unbekannt.

Pragmatisch, ein wenig eigen und verträumt, so beschreibt Luxemburgerin Désirée Nosbusch ihre Landsleute. Doch seien sie nie arrogant, sondern ausgeglichen und weltoffen. In Luxemburg herrscht eine Willkommenskultur. So sind die Luxemburger zum Beispiel auch nicht abgeneigt, ihre historischen Bauten mit zeitgenössischer Architektur zu ergänzen. Alte Gemäuer stehen hier gleichberechtig neben futuristischen Bauten wie der Philharmonie Luxembourg.

Rassismus ist den Luxemburgern fremd, man ist tolerant und beweist Humor: Die starke Schwulenbewegung im Großherzogtum nennt sich selbstironisch Rosa Lëtzebuerg. Premierminister Bettels tut sein Übriges, um Luxemburgs Ruf als fortschrittliches Land zu festigen und heiratete 2015 seinen langjährigen Partner. Willkommen fühlen sich auch viele Firmen: Weil das Steuerrecht die Risikobereitschaft von Unternehmen belohnt, zieht es viele innovative Firmen an. Logistik, Bio- und Umwelttechnologien, Kommunikations- und Finanzdienstleitungen – der Wirtschaftsstandort Luxemburg ist stark und die Bürger wohlhabend.  Warum Benzin und Diesel hier trotzdem so billig sind? Die Regierung legt die Preise fest, um einen zu starken Preisanstieg zu verhindern. Kaffee, Alkohol und andere Lebensmittel sind günstiger, weil die luxemburgische Mehrwertsteuer deutlich niedriger ist als die deutsche (3 %).

So schmeckt Luxemburg

In Luxemburg trifft das gutbürgerlich Deftige auf französische Raffinesse. Von den 750 Restaurants im Lande haben 12 mindestens einen Michelinstern. Aber keine Angst, die vornehme Portionsgröße wurde dabei nicht übernommen. Hier heißt es: „Gut und viel“. Das Nationalgericht ist „Judd mat Gaardebounen“ (geräucherter Schweinebraten mit weißen Bohnen). Auch beliebt sind „Bouneschlupp“ (Bohnensuppe, gerne mit Mettwurst verfeinert) und „Bëtschelragout“ (Ziegenfleischragout). Der luxemburgische Nationalheld Superjhemp verdankt seine übernatürlichen Kräfte der Spezialität „Kachkéis“, Kochkäse mit Kräutern verfeinert. Typische Süßspeisen sind das „Quetschekraut“ (eine Art Zwetschgenmus) und –  toller Name – „Verwurelt Gedanken“ (gedrehte, frittierte Teigteilchen). Lustiger Brauch: Zum „Bretzelsonndeg“ drei Wochen vor Ostern verschenken junge Männer eine süße Brezel an ihre Angebeteten. Diese haben dann bis Ostern Zeit, zu antworten: mit einem Korb oder einen Ei.

Die Mosel fließt durch das Land und ist auch hier von Weinbergen umgeben. Das milde Klima sorgt für leckere Weine: Riesling, Chardonnay, Elbing und viele mehr. Auch auf eine lange Bierbrautradition kann Luxemburg zurückblicken. Nicht zuletzt sollte ein Urlaub in Luxemburg auch mit dem Besuch eines Cafés verbunden sein: Die kunstvoll hergestellten feinen Törtchen schmecken genauso lecker, wie sie aussehen. "Sou schmaacht Lëtzebuerg".

Das sollten Sie gesehen haben

Hauptstadt Luxemburg ist ganz auf einen Felsen gebaut und gilt als „Gibraltar des Nordens“. Die Kulturhauptstadt Europas 2007 liegt an den Flüssen Alzette und Pétrusse, die ein tiefes Tal und steile Schluchten in den Boden geschliffen haben. Beim Spaziergang durch die Straßen überwindet man dann auch schon mal Höhenunterschiede von 40 Metern. Hohe Brücken über tiefe Täler sind charakteristisch für die Stadt. Besonders sehenswert: die Passerelle, eine Viaduktbrücke. Die Hauptstadt besteht aus zwei Teilen: Ober- und Unterstadt. Die Altstadt, Zentrum genannt, liegt in der Oberstadt, die tatsächlich weit über dem Rest der Stadt liegt. Hier befinden sich die Überreste Festung Luxemburg, deren Errichtung den Staat Luxemburg begründete. Ringwälle und Kasematten, unterirdische Felsgänge, durchziehen das Gestein auf dem Plateau. Mit einem Führer kann man die verwirrenden Gänge besichtigen. Ein Rundgang durch die Altstadt führt am Nationalmuseum, dem Großherzoglichen Palast und der „Gëlle Frau“, der goldenen Frau, vorbei. Letztere symbolisiert, 21 Meter über dem Boden, den Frieden. Eine beliebte Sehenswürdigkeit ist auch die Staatssparkasse, allerdings nicht wegen der günstigen Steuern im Land. Diese ist vielmehr in einem imposanten, schlossähnlichen Bau untergebracht.

Das Herz von Luxemburg ist jedoch die Unterstadt, die dank kostenlosen öffentlichen Fahrstühlen bequem von der Oberstadt zu erreichen ist. Nicht nur Kirchen und alte Gebäude sind hier zu erspähen, ein Spaziergang an den Flüssen ist ein erholsamer Kontrast zur geschäftigen Stadt. Ein ganz anderes Gesicht zeigt Luxemburg auf dem Kirchberg: verspiegelte Hochhausfassaden, Kinokomplexe, das futuristische Museum für Moderne Kunst und ein gigantisches Einkaufszentrum.

Doch Luxemburg besteht nicht nur aus Luxemburg Stadt, sondern aus insgesamt zwölf Kantonen. Wer das Umland der Hauptstadt entdecken will, kann das Guttland bereisen. Es verzaubert mit seinen kleinen Dörfern, Schlössen, Burganlagen und hunderten Kilometern Rad- und Wanderwegen. Die Ardennen in Norden bieten mit ihren Hochplateaus Panoramablicke auf die unberührte Natur der Naturparks Our und Obersauer. Völlig überraschend präsentiert sich die Region Mullerthal: Hier sieht es ein bisschen aus wie in der Schweiz. Schroffe Kletterfelsen, grüne Wanderwege, reißende Bäche. Das verbindet man normalerweise nicht mit Luxemburg. Das Moseltal ist für seine Weinberge und mittelalterlichen Städte bekannt – und dafür, dass hier in der Nähe des luxemburgischen Dorfes Schengen die Personenkontrolle in der EU abgeschafft wurde.

So ist das Wetter

Dank atlantischer Meereswinde sind die Winter in Luxemburg mild, die Sommer angenehm. Im Moseltal liegt die Temperatur zwei Grad über dem Landesdurchschnitt. Im Norden, in den Ardennen, ist es etwas kühler. Ideale Reisemonate sind April bis Oktober – aber auch ein Abstecher in den Wintermonaten auf den Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt lohnt sich.

Das sollten Sie auch noch wissen

Der Sonntag ist den Luxemburgern heilig – es ist hier noch ein echter Ruhetag, auch für Restaurants und Märkte. Bäckereien sind allerdings sonntagmorgens geöffnet. Auch die Mittagspause wird in unserem Nachbarland ernstgenommen: zwischen 12 und 14 Uhr ruht die Arbeit und man trifft sich in Cafés und Bistros. Apropos Café: In Restaurants ist ein Trinkgeld in Höhe von 10 Prozent der Gesamtsumme üblich, Taxifahrer bekommen 15 Prozent. Das Servicepersonal in Restaurants kommt meist aus Belgien und spricht nur Französisch. Trotzdem ist die Verständigung meist kein Problem.  Auch wenn Sie sich das „Lëtzebuergesch“ nicht zutrauen: In Luxemburg findet man immer jemanden, der Deutsch spricht.

Das schönste Souvenir

Verständlich, wenn Sie sich vorm Verlassen des Großherzogtums noch mal mit günstigen Waren wie Kaffee, Schokolade, Zigaretten und ihr Auto mit Benzin versorgen, aber Luxemburg bietet noch schönere Souvenirs. Sollen Sie zufällig in der Osterzeit im Land sein, halten Sie nach Ausschau. Das sind kleine, aus Ton gebrannte Flöten in Form eines Vogels. Ihr Pfeifen soll den Frühlings einläuten. Da die Péckvillchen jedes Jahr anders gestaltet werden, sind sie mittlerweile ein beliebtes Sammlerobjekt. In Luxemburg sind Spekulatius sehr beliebt – der typische Geschmack nach  Kardamom, Gewürznelke und Zimt findet sich in Schokolade, Eiscreme und Brotaufstrich. Stöbern Sie einfach mal im Supermarkt. Wetten, dass Sie ein paar Leckerli finden, die es Deutschland nicht gibt?

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