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Hameln

Sagenhaft: Urlaub in Hameln

Hameln ist eine süße Fachwerkstadt in Niedersachsen. Die im Landkreis Hameln-Pyrmont an der Weser gelegene Mittelstadt ist vor allem bekannt durch die Sage vom "Rattenfänger von Hameln", die die lokale Tradition auf das Jahr 1284 datiert.

Hameln

In der vorbildlich sanierten historischen Altstadt lassen sich zahlreiche Gebäude im Baustil der Weserrenaissance bewundern (z. B. Rattenfängerhaus von 1602/03, Dempterhaus von 1607/08, Leisthaus von 1585-89, Hochzeitshaus von 1610-17).

Neben den Gebäuden im Stil der Weserrenaissance gibt es sehenswerte Fachwerkbauten (z. B. Buergerhus von 1560, Stiftsherrenhaus von 1558, Lückingsches Haus von 1639) sowie zwei mittelalterliche Stadttürme (Pulverturm und Haspelmathturm) mit Stadtmauer. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Münster St. Bonifatius (ältester Teil 12. Jh.), das an der Weser gelegen die Keimzelle der Stadt Hameln darstellt.

Auf der Terrasse des Hochzeitshauses finden jedes Jahr von Mitte Mai bis Mitte September sonntags um 12 Uhr die traditionellen Rattenfänger-Freilichtspiele statt. Am gleichen Ort wird - ebenfalls von Mitte Mai bis Mitte September - mittwochs um 16.30 Uhr das Kurzmusical "Rats" geboten.

Ganzjährig ist dreimal täglich (13.05 Uhr, 15.35 Uhr, 17.35 Uhr) das vom Rattenfänger-Glockenspiel (1964) untermalte Rattenfänger-Figurenspiel am Hochzeitshaus zu sehen. Zusätzlich wird um 9.35 Uhr das Rattenfängerlied und um 11.35 Uhr das Weserlied gespielt.

Für Stadtführungen stehen versierte Hostessen und auf Wunsch der Rattenfänger persönlich zur Verfügung.

Im Zentrum der Altstadt liegt die Marktkirche St. Nicolai. Besondere Bedeutung hat in der Marktkirche die Pflege der Kirchenmusik. Die Beckerath-Goll-Orgel ist eine der besten in Niedersachsen.

Nahe der Hamelner Altstadt ist auch der Stadtwald und der Bürgergarten. Der Bürgergarten im Osten ist eine schöne, zentral gelegene Parkanlage. Er ist sowohl bei Touristen wie auch den Einwohnern Hamelns sehr beliebt. In der Sommerzeit ist er Spielort für große Freiluftkonzerte. Seine zentrale Lage und die hervorragende Eingrenzung sowie der Baumbestand machen ihn zu einer guten Konzert-Location.

Sage vom Rattenfänger- Hameln

Der Sage nach ließ sich im Jahre 1284 zu Hameln ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte ein Obergewand aus vielfarbigem, buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien.

Die Bürger sagten ihm diesen Lohn zu, und der Rattenfänger zog sein Pfeifchen heraus und pfiff. Da kamen alsbald die Ratten und Mäuse aus allen Häusern hervorgekrochen und sammelten sich um ihn herum. Als er nun meinte, es wäre keine zurückgeblieben, ging er aus der Stadt hinaus zur Weser; der ganze Haufen folgte ihm nach, stürzte ins Wasser und ertrank. Als aber die Bürger sich von ihrer Plage befreit sahen, reute sie der versprochene Lohn, und sie verweigerten ihn dem Mann, so dass er zornig und erbittert wegging.

Am 26. Juni kehrte er jedoch zurück in Gestalt eines Jägers, mit schrecklichem Angesicht, einem roten, wunderlichen Hut und ließ, während alle Welt in der Kirche versammelt war, seine Pfeife abermals in den Gassen ertönen. Alsbald kamen diesmal nicht Ratten und Mäuse, sondern Kinder, Knaben und Mägdlein vom vierten Jahre an in großer Anzahl gelaufen. Diese führte er, immer spielend, zum Ostertore hinaus in einen Berg, wo er mit ihnen verschwand. Nur zwei Kinder kehrten zurück, weil sie sich verspätet hatten; von ihnen war aber das eine blind, so dass es den Ort nicht zeigen konnte, das andere stumm, so dass es nicht erzählen konnte. Ein Knäblein war umgekehrt, um sein Obergewand zu holen, und so dem Unglück entgangen. Einige sagten, die Kinder seien in eine Höhle geführt worden und in Siebenbürgen wieder herausgekommen. Es waren ganze 130 Kinder verloren.

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