Der Achensee

Der Achensee - der Fjord der Alpen. Zuerst entdeckten Österreichs Kaiser den Achensee als Sommerfrische, dann kamen Gäste aus aller Welt.

Damals wie heute ist das Ferienparadies rund um den smaragdgrünen See ein außergewöhnliches Stück Tirol. So mancher reist heute noch mit der nostalgischen Achensee Dampfzahnradbahn an - Endstation ist direkt am See. Von dort geht's weiter, ganz wie früher, mit den Linienschiffen der Achensee Schifffahrt, die die Orte Achenkirch, Maurach und Pertisau anfahren.

Zur Hauptattraktion im Sommer gehört für viele der Achensee selbst. Segler und Surfer schätzen die hervorragenden Windverhältnisse, Taucher die Unterwasser Sichtweiten von bis zu 10 Metern, Fischer den Fischreichtum. An der südlichen besonders seichten Spitze des Achensees erwärmt sich das Wasser auf bis zu 22 C - der Treffpunkt für Familien. Im Norden in Achenkirch, wo kalte Gebirgsbäche einfließen, wurde eigens eine künstliche Landzunge aufgeschüttet, um für angenehme Temperaturen im geschützten Badebereich zu sorgen.

An den Ufern des Achensees, Tirols größtem See, erhebt sich das imposante Karwendel- und Rofangebirge, deren höchste Spitze bis auf 2.457 Meter Seehöhe reicht - für Wanderliebhaber ein ideales Terrain.

Wer hoch hinaus will, ohne dabei gleich außer Puste zu geraten, gelangt mit der Rofanseilbahn oder der Karwendel Bergbahn in die Welt der Gipfel, Hütten und Almen.

Osttirol

Kein Begriff ist so eng mit Osttirol verbunden wie die Natur. Zwischen den höchsten Bergen Österreichs liegt ein wunderschönes Urlaubsparadies, das ursprünglicher nicht sein könnte. Im Norden wird Osttirol vom Nationalpark Hohe Tauern mit Großglockner und Großvenediger begrenzt und im Süden mit den schroffen Gipfeln der Lienzer Dolomiten. Jahrhundertealte bäuerliche Tradition, gepflegte Kultur, gemäßigtes Klima am Südbalkon der Alpen, bodenständige Gastronomie kombiniert mit moderner Küche, herzhafte Gastgeber und dazu ein einzigartiger Naturraum. Das ist Osttirol.

Hier wird es Ihnen auf keinen Fall langweilig. Unzählige Wanderwege führen Sie durch die Natur und bescheren Ihnen unvergessliche Augenblicke auf den Berggipfeln. Zum Beispiel wandern Sie beim "Adlerweg Osttirol" zwischen Großvenediger und Großglockner entlang einer Route, die den Umrissen des Flugbildes eines Adlers gleicht. Interessantes über das Leben der Bergbauern lernen Sie auf dem Natur- und Kulturlehrpfad "Leben am Steilhang" oder Sie wandern gemütlich durch eines der schönsten Dolomitentäler, dem Fischleintal. Unvergesslich ist natürlich auch die Umwanderung des Wahrzeichens der Dolomiten, der Drei Zinnen.

Aber nicht nur für Wanderfreunde ist Osttirol ein Urlaubsparadies: Auch Radler kommen hier voll auf ihre Kosten. So ist der Drauradweg durch die ebene Streckenführung ideal für Familien geeignet oder wenn Sie ganz sportlich unterwegs sind, können Sie die gut 100 Kilometer lange Dolomitenrundfahrt machen. Abkühlung finden Sie in einem der klaren Bergseen, auch wenn diese teilweise sehr kühl sind.

Osttirol besticht aber nicht nur durch seine Natur, sondern auch durch sein kulturelles Angebot. Dabei reicht das Spektrum von den einzigartigen Bildern des Künstlers Albin Egger-Lienz über die Gustav Mahler-Woche im Hochpustertal sowie ausgelassene Straßenkünstler der Lienzer Innenstadt oder dem Museumsangebot der einzigen römischen Stadt in Tirol. Was braucht man mehr für einen entspannten und abwechslungsreichen Urlaub?!

Bergdoktor-Drehorte

Beliebte Pilgerstätten für "Bergdoktor"-Fans

Braungefleckte Kühe mampfen zufrieden neben Bauernhäusern mit wallender Geranienpracht, majestätische Felskulissen ragen über sattgrünen Almwiesen auf. Bei so viel Idylle kommt wahrscheinlich gleich der "Bergdoktor" um die Ecke ... Nun ja, hier oben könnte das wirklich passieren.

Seit 2007 ist Dr. Martin Gruber im Einsatz. Mehr als 6 Millionen Zuschauer freuen sich auf die Donnerstagabende, an denen die Titelmelodie "Patience" (von Take That) das Wohnzimmer erfüllt. Der Filmarzt wohnt auf einem Bergbauernhof, hat manchmal Stress mit Frauen und ist oft zum Leben retten in atemberaubender Landschaft unterwegs. Er wird von Hans Sigl gespielt, ist natürlich kein echter Arzt. Aber den Rest gibt's wirklich. Die Serie wird in mehreren Dörfern am Wilden Kaiser in Tirol gedreht. Und das Beste: Fans können die "Bergdoktor"-Drehorte angucken, manche sogar von innen.

Das Wohnhaus: Der "Gruberhof", auf dem der TV-Arzt mit Mutter, Bruder und Tochter wohnt, liegt am Bromberg in Söll, 1.200 Meter hoch. Fernsehzuschauer kennen natürlich die Panorama-Frühstücksterrasse mit dem Mega-Ausblick auf das Kaisergebirge und die Hohe Salve gegenüber. Wenn kein Drehteam da ist, heißt der Hof "Köpfing" und wird von Familie Mayr bewirtschaftet.

Die Praxis: Der Bergbauernhof hat den typischen Holzbalkon und grüne Fensterläden. Hier praktiziert Dr. Martin Gruber. Der Hof steht in Ellmau, 15 Kilometer vom Wohnhaus in Söll entfernt. Der Hinterschnabel-Hof wurde in der Dorfgeschichte schon 1694 erwähnt, stand bis zu den Dreharbeiten leer und hatte damals keinen Stromanschluss. Er gehört Hans Leitner, dem ehemaligen Bürgermeister.

Der Dorfplatz: Der Kirchplatz des Dörfchens Going dient häufig als Drehkulisse. Hier stehen der alte Steinbrunnen, die hellgelbe Dorfkirche und der Film-Gasthof. Auch auf dem kleinen Friedhof wurden schon mehrere Szenen gedreht.

Es gibt sie wirklich, die "Bergdoktoren"

Der Dorfgasthof: Der "Wilde Kaiser" liegt direkt am Dorfplatz in Going. Sein klitzekleines Geheimnis: Vom Eingang bis zur Gaststube sind's 4,5 Kilometer - eigentlich. Die Innenaufnahmen entstehen nämlich im Restaurant "Föhrenhof" in Ellmau. Der "Wilde Kaiser" ist das alte Dorfkrämerhaus und Wohnhaus von Johann Gschwendtner, das ab und an von außen zum Filmgasthof wird.

Das Krankenhaus: Ein Platz der Tennishalle Ellmau wird regelmäßig zur "Intensivstation" umgebaut. Von außen sehen die Zuschauer das Krankenhaus Schwaz.

Der See: Oft fahren die Kamerateams zum Hintersteiner See. Er liegt 883 Meter hoch über Scheffau, mitten im Naturschutzgebiet. Am Nordufer des türkisblau leuchtenden Bergsees (56 Hektar, 36 Meter tief) liegt das Strandbad. Eine perfekte Umgebung zum Herumdoktern und Gesundwerden.

Übrigens: Wer im Urlaub wirklich medizinische Hilfe benötigt, sollte nicht vergeblich nach Dr. Gruber suchen. In Ellmau und Going gibt's gleich vier echte "Bergdoktoren". Die sehen auch fesch aus - und haben obendrein Medizin studiert.

Alpenpark Karwendel

Der Alpenpark Karwendel liegt in den Nördlichen Kalkalpen nördlich des Inntals von Zirl bis Jenbach und südlich der deutschen Staatsgrenze. Das Gebiet wird im Westen durch die Seefelder Senke und im Osten durch das Achental begrenzt.

Der Alpenpark besitzt landschaftliche Schönheiten von internationaler Bedeutung, mit dem Vorteil, unmittelbar vor "der Haustüre" Tirols zu liegen. Das Unscheinbare liegt in diesem Fall so nah, das Karwendel besitzt eine in Europa einzigartige alpine Urlandschaft wie z.B. den Kleinen und Großen Ahornboden, das Tortal, mit den höchsten Wand- fluchten im Alpenpark Karwendel und auch einen "Grand Canyon", das Vomperloch!

Der Alpenpark Karwendel geht auf eines der ältesten Schutzgebiete der Ostalpen (1928) zurück. Es ist mit einer Fläche von 727 Quadratkilometern das größte Schutzgebiet von Tirol und setzt sich aus 3 Naturschutz-, 2 Ruhe- und 6 Landschaftsschutzgebieten zusammen.

Innsbruck-Infos kompakt

Flanieren in der kleinsten Großstadt Österreichs

"Hauptstadt der Alpen" nennt sich Innsbruck. Übertrieben? Nein, die Landeshauptstadt von Tirol mit 130.000 Einwohnern ist zwar - so sagen die Bewohner - ein zu groß geratenes Dorf, liegt aber perfekt. Kurze Wege zu den Wintersportgebieten, das kulturelle Zentrum in der Region und gut an Deutschland und über den Brenner auch an Italien angebunden. Für Innsbruck können sich Wintersportfans, Wander- und Kulturfreunde gleichermaßen begeistern.

Bei Innsbruckern ist es nicht ungewöhnlich, nach der Arbeit noch eine kleine Mountainbike-Tour in den Bergen zu machen. Oder tagsüber auf Skiern durch die Berge zu flitzen und abends ins Theater zu gehen. Neun Skigebiete in der Umgebung sind in der Olympia SkiWorld Innsbruck zusammengefasst, sodass ein Skipass für alle Schneevergnügen reicht. Schon zwei Mal fanden die Olympischen Winterspiele in Innsbruck statt - und natürlich ist es eine Station auf der Vierschanzentournee. Die berühmte Bergiselschanze ist ein beliebtes Ausflugziel mit Aussichtsplattform und Restaurant. Die Schanze wurde von der Londonerin Zaha Hadid entworfen und ist mit ihrer organischen Form mittlerweile ein Wahrzeichen der Stadt. Auch die Hungerburgbahn, eine Seilbahn von der Innenstadt zum Stadtteil Hungerburg, ist ein Werk der Architektin.

Goldenes Dachl und barocke Fassade

Innsbruck ist klein genug, dass Sie alle interessanten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden können. Starten Sie zum Beispiel am Wahrzeichen der Stadt, dem Goldenen Dachl. Der Prunkerker ist mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt. Gleich gegenüber: das Helbighaus, dessen Fassade üppig-barock verziert ist. Im Winter findet auf dem Platz zwischen diesen Gebäuden der Christkindelmarkt statt. In der Nähe steht auch der Stadtturm, von dem Sie eine fantastische Aussicht auf Innsbruck haben (nach dem Überwinden der 133 Stufen). Hofkirche, Hofburg und Hofgarten sind auch nicht weit - einige der Pflanzen in dem 600 Jahre alten Park hat Kaiserin Maria Theresia im 18. Jahrhundert persönlich gepflanzt. Oder Sie gehen in die andere Richtung, die Innsbrucker Flaniermeile Maria Theresien Straße hinunter, vorbei an der Annasäule bis zur Triumphpforte.

Kristallwelten und Bergparks

Wer Innsbruck, so schwer es auch fällt, für einige Zeit den Rücken zukehrt, der kann in der Umgebung die Swarovski Kristallwelten oder die schöne Altstadt von Hall in Tirol besichtigen. Darf es noch etwas mehr Naturidylle sein? Der Alpenzoo ist der höchstgelegene Tierpark und einzigartig in Europa. Hier tummeln sich tierische Alpenbewohner, die man sonst nur selten zu Gesicht bekommt: Kauz, Steinbock, Bär, Luchs und 150 andere Arten. Und: Sie müssen nicht nach Wien, um danach im Café Sachertorte und Melange zu genießen - eine Tochterfiliale des berühmten Café Sacher gibt es auch in Innsbruck. Die Stadt am Inn ist ganz Österreich in Kleinformat.

Foto: Innsbruck Tourismus

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